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Nahverkehr Rhein-Neckar
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vor 11 Jahren, 8 Monaten
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Linie 8 muss wieder her

(PM:) VRN gegen Kürzung der Regionalisierungsmittel oder Fahrplanausdünnungen

Startbeitrag von Linie 8 muss wieder her am 18.09.2006 10:50

VRN gegen Kürzung der Regionalisierungsmittel oder Fahrplanausdünnungen
Beratung in der Verbandsversammlung im Oktober


"Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) wendet sich auf jeden Fall gegen eine Kürzung der Verkehrsleistungen in seinem Verkehrsgebiet oder gar die Stilllegung von Strecken", so der Geschäftsführer der Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH Werner Schreiner in einem Schreiben an den Innenminister des Landes Baden-Württemberg sowie die Verkehrsminister der Länder Rheinland-Pfalz und Hessen.
In seinen Schreiben weist Schreiner darauf hin, dass man im Bereich des VRN versucht habe, die erfolgte Kürzung der Mittel für den Nahverkehr aufgrund des Koch-Steinbrück-Papiers (Ende 2004) durch eine vorgezogene und überproportionale Tariferhöhung etwas "aufzufangen" und dass die im Verbund zusammengeschlossenen Unternehmen durch interne Restrukturierungsmaßnahmen ebenfalls einen Beitrag zum Ausgleich dieser Einsparungen erbracht haben.


Aus Sicht des VRN ist es unmöglich, dass Leistungskürzungen im Schienenpersonennahverkehr vorgenommen werden und die Aufgabenträger und Unternehmen gleichzeitig auch noch gezwungen sind die Preise zu erhöhen, um zumindest die regelmäßigen Kostensteigerungen auszugleichen. Der Geschäftsführer befürchtet, dass solche Szenarien die Erfolgsmodelle "S-Bahn RheinNeckar" und "VRN-Tarif" beeinträchtigen könnten und der seit einiger Zeit zu verzeichnende große Kundenzuwachs gestoppt werden könnte.


In Gesprächen mit den Ländern und Aufgabenträgern des Schienenpersonennahverkehr will der VRN deutlich machen, welche verkehrlichen Notwendigkeiten im Verbundgebiet bestehen und welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die 2. Stufe der S-Bahn RheinNeckar wie geplant umzusetzen und das Verkehrsangebot fortzuschreiben.
Aus Sicht des VRN wäre eine Entscheidung wie die der sächsischen Landesregierung, die beschlossen hat die fehlenden ÖPNV-Mittel aus Landesmitteln zu kompensieren, für das Gebiet des VRN die einzige richtige Entscheidung. "Wir könnten dann unsere Erfolgsmodelle weiterentwickeln, handle es sich dabei um die 2. Stufe der S-Bahn RheinNeckar, die geplanten Verbesserungen auf der *Madonnenland-Bahn“ oder den Ausbau des Verkehrsangebotes zwischen der Pfalz und dem Elsaß durch die Einführung von Direktzügen zwischen Neustadt an der Weinstraße und Strasbourg. Kommunen, Länder und Bund haben viel Geld in den ÖPNV der Region zwischen Tauberbischofsheim und Zweibrücken investiert, wir müssen diesen erfolgreichen Weg fortsetzen", so der Verbundgeschäftsführer.
Die im Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) zusammengeschlossenen Kommunen werden sich mit der Frage der Kürzung der Regionalisierungsmittel bei ihrer Verbandsversammlung im Oktober beschäftigen, teilte Geschäftsführer Werner Schreiner nach Rücksprache mit dem ZRN-Vorsitzenden Landrat Dr. Jürgen Schütz (Rhein-Neckar-Kreis) mit.

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