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Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Fabegdose, Rastatter Kundendienst, Heinrich Fuchs, ehem. Fabrikant

Bei DSO gefunden:

Startbeitrag von Heinrich Fuchs, ehem. Fabrikant am 20.09.2006 06:49

Zitat

Von BODO FUHRMANN

Düsseldorf – Der Ärger bei der Rheinbahn wird immer größer. Nach dem EXPRESS-Bericht über reihenweise ausgefallene Busse und Bahnen hatte sich Direktor Peter Ackermann persönlich für die Pannen entschuldigt und Besserung gelobt.

Doch nichts tat sich. Und auch in den nächsten Monaten wird sich, so Insider, nichts ändern. Immer wieder die gleichen Beschwerden in der EXPRESS-Redaktion über die Rheinbahn.

Vor allem auf den Umlandlinien fallen reihenweise Busse und Bahnen aus. Die Folge: Tausende kommen zu spät zur Arbeit oder verpassen ihre Anschlusszüge. Mütter kommen nicht pünktlich zur Kita, um nachmittags ihre Kleinen abzuholen.

Und die Rheinbahn geht auf Tauchstation oder verschickt einen Formbrief. Es heißt da: „Trotz sorgfältigster Planung und der Vorhaltung von Reserven können wir nicht vollständig ausschließen, dass es bei technischen Problemen oder kurzfristiger Erkrankung von Fahrern zum Ausfall von Fahrten kommen kann.“

„Stimmt nicht“, sagen Insider. Und auch die Rheinbahnchefs Ackermann und Dirk Biesenbach haben ihren Mitarbeitern etwas anderes mitgeteilt.

Da ist in einer Mitarbeiter-Info nicht mehr die Rede von Personal-Reserven. Da heißt es vielmehr: „Die früheren Reserven wurden im Rahmen der Restrukturierung auf ein Minimum zurückgefahren.“

Genau da hakt Aufsichtsratsvorsitzender Rolf-Jürgen Bräer ein: „Keine Fahrer, keine Reserven - augenscheinlich ein klarer Fehler der Geschäftspolitik. Hier wurde wohl nur auf gute Bilanzzahlen geschielt und die Qualität früherer Jahre unter ihrem Chef Herbert Felz schmählich vernachlässigt.“ Braer: „Wir verlangen dazu einen umfassenden Bericht und natürlich Besserung.“

Doch die scheint erst mal in den Sternen zu stehen. Ein Insider prophezeit: „Die angestrebten Neueinstellungen sitzen nicht vor drei Monaten auf dem Bock. Sie müssen ja erst noch geschult werden.“

Außerdem sei es fraglich, ob sich überhaupt genügend Qualifizierte zu den Konditionen melden – einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag.

Quelle: [www.express.de]

In der Printausgabe von Heute wurde der Rheinbahn das Besispiel Köln vorgeschlagen:
Studenten als Ersatz
Die KVB haben´s versucht, ihre Fahrerreserve durch Studenten aufzustocken. EXPRESS-Leser hatten dies auch der Rheinbahn empfohlen. Doch die lehnt ab. Sprecher Eckhard Lander: "Die Idee haben wir schon vor zehn Jahren verworfen. Denn erstens gibt es zu wenig Bewerber. Zweitens wollen die sich nicht länger verpflichten, als Ausgleich für ihre Schulung. Und drittens sieht unsere Unternehmenspolitik anders aus. Wir setzen auf eine höhere Quote von Fremdunternehmen, die für uns fahren und so einen reibungslosen Betrieb mit Fachkräften garantiert"


..ohne, aber auch wirklich OHNE einen einzigen Kommetar.

Antworten:

Tja... Da fehlen einem echt die Worte.
Möge dies als Mahnung an die Führungsetage der rnv - und die Städte! - gelten, diese Fehler hier nicht zu wiederholen!

von Rastatter Kundendienst - am 20.09.2006 08:41
Man ist halt gezwungen auf Teufel-komm-raus zu sparen.
Des is Fakt.
Dennoch erfreulich, daß der Rheinbahn-Aufsichtsrat offenbar den Durchblick hat.

von Fabegdose - am 20.09.2006 16:12
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