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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Rastatter Kundendienst, Stefan Klein, Brubacker, bovbjerg, Treborla, bobafe, Blumenstraße, E40

neue Fahrpläne sind seit heute bei vrn.de online (owT).

Startbeitrag von Blumenstraße am 29.11.2006 11:43

Gruß Timo

Antworten:

Jössas, da binnich abba von die Sockens!

Habend die's doch endlich mal geschafft. Und dabei sind es doch sogar noch über 10 Tage! Wow!

von Rastatter Kundendienst - am 29.11.2006 12:13

da sind wir aber mal gespannt

T1 bitte gut mitlesen, nach dem Fahrplanwechsel werd ich wahrscheinlich eh wieder eine 4-Seiten-Email schreiben (wie letztes Jahr). Ihr könnt Euch also schon mal einlesen, damit Euch das Pamphlet in ein paar Tagen nicht überfordert :-)

Die Linie 9 fährt natürlich weiterhin nur an Schultagen. Als wären die Schüler nachmittags um 16 Uhr so zahlreich...

Auf der Linie 6 fährt man laut Fahrplan zwischen 17 und 19.40 Uhr grundsätzlich über Neuostheim bis Rangierbahnhof. Demnach gibts entweder Linienwechsler (6 hin 6A zurück) oder 17 Minuten Standzeit bei der 6 am Rangierbahnhof mit Überholung durch die 6A. Sehr effizient. Die 9-Minuten-Fahrzeit von Möhlstraße bis Gerd-Dehof-Platz auf der Linie 65 halte ich auch für sehr sportlich. Vom Teufelsloch bis Gerd-Dehof-Platz in 3 Minuten. Na dann viel Spaß.

Die Mehrkurse der Linie 9 durch die Verlängerung bis Neuostheim fängt man durch eine Ausdünnung der gesamten Linie 9 auf einen 20-Minuten-Takt auf. Sehr geil natürlich auch, daß die Fahrten 7.17, 7.57, 8.37 und 8.57 ab Neuostheim am Planetarium enden, rauszugs fährt der erste Zug der Linie 9 um 7.08 ab Planetarium, sieht so aus als wäre das der, der um 7.17 wieder zum Planetarium fährt und dann einrückt.

Der Busersatzverkehr von Berliner Platz nach Neuhermsheim fährt laut Fahrplan ohne Pausenzeit in Neuhermsheim direkt zurück 10/40 an 11/41 zurück. Wahrscheinlich sind solche Fahrpläne nur mit Fahrern vom BRN möglich, die heizen ja ohne Rücksicht auf die StVO (tut mir leid, ich fahr dazu oft genug mit dem 10/156 um beurteilen zu können, daß Fahrer dieses Unternehmens Straßenverkehrsregeln oft genug ignorieren - ist mal ein VBLu-Bus dort unterwegs, zB Sonntags, dann it der regelmäßig hinter seiner Zeit...), eine Bockpause von 30 Minuten in Neuhermsheim halte ich für ausgeschlossen.

Sonntags vormittags auf der 6 is lustig. Man fährt von Rheingönheim nach Neuhermsheim, als E wieder zurück, über Rosengarten und Neckartor wieder zum Paradeplatz, als 6 nach Neuostheim und wieder zurück nach Rheingönheim. Ab Mittag offenbar die bekannte 3/6-Verknüpfung. Im Sommer sehr geil, weil man nun sonntags nicht mehr direkt zum Luisenpark kommt, sondern nur mit Umstieg und 15 Minuten Wartezeit. Mit Sicherheit sind die Verkehrsströme bei warmer Witterung auch nach Neuhermsheim größer als zum Luisenpark. Neuhermsheim ist ja auch ein lohnendes Ausflugsziel. Der Trog am Eichamt ist geiler als das Teehaus. Für Leute aus Maudach wird ein Besuch des Luisenparks am Sonntag nun also mit 45 Minuten mehr Fahrzeit (jeweils eine Viertelstunde Wartezeit an Berliner Platz und Paradeplatz auf dem Hinweg und 15 Minuten Wartezeit am Berliner Platz auf dem Rückweg) deutlich attraktiver. Aber es wird ja alles besser. Oder ist das ein bedauerlicher Einzelfall.

Die überaus wichtigen Stadtrundfahrten auf der 3/4 ([ironie] die in der Regel ja auch so überfüllt sind, daß Fahrgäste stehen gelassen werden müssen [/ironie]) am Samstag bleiben erhalten, künstliche Fahrzeitverlängerungen an Paradeplatz, Hauptbahnhof und Berliner Platz um einen halbwegs brauchbaren Takt beizubehalten inclusive.

In Heidelberg macht man sich mit dem 30-Minuten-Takt an Sonntagen auf der NBS beliebt. Es fährt zwar der 33er zeitlich versetzt, ist für die Kirchheimer von Vorteil, für Leute aus Ziegelhausen, die gerne einen Anschluß an andere Linien gehabt hätten aber etwas schade. Aber so was interessiert ja nicht, sieht man ja an dem Gekrutze mit dem 152 an Sonntagnachmittagen. Das ist nämlich nach wie vor unverändert geblieben und komplett Maudach ist von allen Anschlüssen abgeschnitten (außer zur S-Bahn, die dafür der Rest der Stadt nicht kriegt)

Mal kucken wie das aussieht wenn man nach diesen Fahrplänen fährt.

von Stefan Klein - am 29.11.2006 12:57
Also ich find ja immernoch schade, dass ich mir für die 7 von Neckarau West nach Vogelstang zwei Seiten ausdrucken muss, weil Sonn- und Feiertage offenbar zuviel sind.

Nett ist aber, dass die 9 am Nachmittag früher fährt. Wenn man sie beim 20-Minuten-Takt kriegt, ist das sehr clever....

von bobafe - am 29.11.2006 13:08

Re: da sind wir aber mal gespannt

Zitat

Mal kucken wie das aussieht wenn man nach diesen Fahrplänen fährt.


kreativ?

In HD sieht's ja noch einigermaßen gut aus, aber....

Die 31 Chirurgie - Kopfklinik - Uniplatz hat 3 Min. Standzeit an der Kopfklinik. Sieht im Fpl. etwas lustig auf (und bringt die generierten Aushangfahrpläne durcheinander, dort steht eine Fahrzeit von 13' zw. Kopfklinik und Päd. Hochschule - hoffentlich wird das so nicht ausgehängt!), dürfte aber mit den allfälligen Verspätungen, die die heutige 12 immer einfährt durchaus sinnvoll sein.

Interessant: Die Strab (also das Verkehrsmittel auf Strecken mit hohem Fahrgastaufkommen) fährt am So im 30' Takt. Die Busse 31/32 zumindest So nachmittags doch im 20'-Takt. Versteh ich nicht so ganz...

von Rastatter Kundendienst - am 29.11.2006 13:33
Ich hätte ja noch eine andere Idee für die 9. Und zwar als neuen Laufweg
Neckarau West -> Universität -> Neckartor -> Gew.Haus -> Kunsthalle -> Neuostheim
Das Ganze ganztägig und im 15-Minuten-Takt. Kann man auch mit Qualitätswagen fahren.
Es gibt so viele Leute (besonders Studenten) die direkt zur Uni oder an den Paradeplatz wollen.
Und auf dem Rückweg könnte sich der Durchschnitts-Student viel Zeit einsparen, gäbe es eine direkte Verbindung. Fährt man nämlich mit der 1 von der Uni zum Hbf, fährt einem die 7 direkt vor der Nase weg. Fährt man mit der OEG, muss man auch 7-8 Minuten warten.
Ich verstehe es sowieso nicht, warum die 9 nur abends fährt. Gerade in der mittaglichen HVZ (will heißen:Schule aus) könnte sie eine wertvolle Entlastung auf dem Ast von und nach Neckarau West bringen.

von E40 - am 29.11.2006 13:39

9 und Arena

ginge man danach wo es überall Verkehrsströme gibt, dann hätten wir hier 200 Linien und lauter Direktverbindungen. Aber die Wirtschaftlichkeit wäre völlig hinüber.

Das Fehlen einer Direktverbindung Neckarau-Uni halte ich für verschmerzbar, immerhin ist man ja in 5 Minuten rübergelaufen. Das ist nun wirklich keine Linie die man dringend braucht zumal jenseits der Uni dann die Bahn dortlangfährt wo sie nun wirklich niemand braucht. Über die Breite Straße fährt schon genug, und von dort aus den Ring wieder runter macht die Linie unattraktiv. Sie wäre also nicht ausgelastet, egal wieviele Studenten bis zur Uni drinsitzen. Ab Paradeplatz braucht man die Linie einfach nicht mehr. Und drehen geht schlecht. Anders würde es aussehen, gäbe es eine Gleisverbindung am Paradeplatz - eine "Grand Union" Kreuzung dort würde den Einsatz von Verdichterzügen und viele viele Umleitungsverkehre deutlich vereinfachen. Politisch vermutlich noch einfacher durchsetzbar als eine Strab durch die Heidelberger Hauptstraße, aber deswegen nicht weniger illusorisch. Dann könnte aber die 9 wirklich Lindenhof - Schloß - Paradeplatz - Wasserturm - Tattersall fahren. Aber: Knackpunkt der 9 ist ja eine Direktverbindung auch vom HBF aus Richtung Schwetzingerstadt. Die wäre dann nicht mehr gegeben. Schön wäre es, wenn die 9 dann auch wirklich für Arenageschichten bis Rangierbahnhof verkehren würde und somit der HBF fahrplanmäßig an die Arena angebunden wäre. Sieht aber nicht so aus.

Hauptausschlaggebend für die linienmäßige Schlechtanbindung der Arena insbesondere beim Abtransport dürfte auch sein, daß die Anfangs- und Schlußzeiten der Veranstaltungen stark voneinander abweichen und die Sonderverkehre aus anderen Kassen finanziert werden (Kombiticket). Ein fester Fahrplan würde dann oft am Bedarf vorbeigehen und trotzdem müßten Sonderzüge fahren. Deswegen behaupte ich gibts nur die paar Alibizüge nachmittags die über die Arenastrecke bis Rangierbahnhof durchgebunden werden, und eine verlängerte 6 nur bei Veranstaltungen. Eine feste Bedienung der Strecke insbesondere beim Abtransport wäre zwar leicht merkbar, die Leute kommen aber auf einen Schlag raus. Da kommt kein Linienverkehr mit zurecht. Daher ist der Sonderverkehr zwar für Leute gut, die Zeit haben und nicht auf einen letzten Anschluß angewiesen sind, oder die ihr Auto am Landesmuseum geparkt haben. Ansonsten ist das Ganze leider nicht so geil wie es klingt. Ich selbst bin schon mitgefahren und stand pünktlich nach dem abgefertigten Zentralanschluß am Berliner Platz und durfte 25 Minuten warten. Mir fällt aber auch nichts ein wie man das wirklich verbessern könnte. Würde die 6 über Neuhermsheim im Spätverkehr fahren, die bei Veranstaltungen entsprechend mit Vorzügen bis HBF entlastet wird, dann wäre das eine brauchbare Variante. Aber das ist ja RNVseitig nicht gewollt.

von Stefan Klein - am 29.11.2006 14:00

Re: da sind wir aber mal gespannt

So, hab mir das alles noch mal im Detail angeschaut. Gerade der Spätverkehr mit der Strab ist ja absoluter Murks geworden (auf stärkere Ausdrücke wird aus Gründen der Beschönigung verzichtet). Einen zentralen Anschluß gibt's nicht mehr. Schönes Beispiel:
Ich will von Eppele nach Kerche. Ankunft 22 am Bismarckplatz: 04 und 34, Abfahrt 26 um 25 und 55. Das Cafe Rossi und der McDoof werden sich vielleicht freuen, die Fahrgäste aber eher weniger.
Zum Glück hat aber die Mehrheit der (potentiellen) Fahrgästen hier eine Zeitkarte, so daß sich die Einnahmeausfälle durch sowas im Rahmen halten dürften; denn ich denke durchaus, daß dadurch die Zahl der Fahrgäste sinkt, aber dann kann man ja wieder beruhigt auf den viiiiiiel billigeren Bus umstellen...

von Rastatter Kundendienst - am 29.11.2006 15:01

auch dafür hatte T1 ne Begründung

große Anschlüsse sind verspätungsanfällig und deswegen will man das entzerren. Daß Solche Anschlüsse verspätungsanfällig sind ist richtig, es kommt aber maßgeblich drauf an wie man die ausgestaltet. Daß der Anschluß in LU unpünktlicher geworden ist ist völlig richtig, liegt aber auch daran, daß die Linien 3/160 und 10/156 oft zu wenig Fahrzeit haben und deswegen zu spät ankommen und den Anschluß verschleppen.

Daß viele Umsteigeverbindungen nei entzerrten Anschlüssen auf der Strecke bleiben und sich die Fahrzeiten für die Fahrgäste verlängern ist zweitrangig. Man beruft sich darauf, daß man steigende Fahrgastzahlen zu verzeichnen hat. Das mag insgesamt gesehen richtig sein, aber für die Abendstunden ist es im Bereich Ludwigshafen definitiv falsch. Die Zahlen sind gesunken. Das wird wohl bald auch in Heidelberg der Fall sein.

von Stefan Klein - am 29.11.2006 15:08

Seltsame Phänomene

Mir sind da auch ein Paar komische Sachen aufgefallen:
– Es gibt mehrere Fahrplantabellen für die neue 34. 34/34S, 34, 34S und eine 734 mit dem jetzigen statt des neuen Fahrplans (u. a. bis Wbl. Endstelle). Das 734er-Ding ist wohl ein Fehler, das mit dem Schrägstrich zeigt die komplette Linie und die anderen beiden jeweils Teile davon. Als 34S wird hier Pfaffengrund–Wieblingen–Hbf bezeichnet, als 34 der weitere Weg. Aber interessanterweise hängen genau entlang dieser 34S bereits Schilder, die nur 34 zeigen und auch auf allen neuen RNV-Linienplänen gibt's nur eine 34 dort. Hääää? :confused:
– Für die OEG gibt's jetzt zwei Fahrpläne, die beide als 5 bezeichnet werden. Einmal die normale Rundfahrt mit fehlenden Haltestellen und dem X-Zügen zusätzlich noch mit drin und dann nochmal Käfertal–Edingen. Hätte man auch irgendwie besser lösen können, denn zwei Tabellen mit der selben Nummer und unterschiedlichem Inhalt sind mehr als unverständlich.
– Der jetzige 170er zwischen LU und Altrip wird – obwohl auf den neuen Plänen auf der RNV-Seite 170 steht – als 80 bezeichnet. Sonst sind aber keine Ludwigshafener Linien in das neue zweistellige Schema integriert (warum auch immer).
– Der moonliner 3 in Heidelberg zwischen Kirchheim und Handschuhsheim wird als Straßenbahn angegeben. Fährt man die Linie also nun wirklich als Straßenbahn, nachdem die gesamte bisherige Linie gleistechnisch erschlossen ist? :spos:

von Brubacker - am 29.11.2006 15:23

Re: auch dafür hatte T1 ne Begründung

Zitat

Man beruft sich darauf, daß man steigende Fahrgastzahlen zu verzeichnen hat. Das mag insgesamt gesehen richtig sein, aber für die Abendstunden ist es im Bereich Ludwigshafen definitiv falsch. Die Zahlen sind gesunken. Das wird wohl bald auch in Heidelberg der Fall sein.

Genau das befürchte ich auch. Was eigentlich schade ist, denn auch und gerade im Spätverkehr kann man mit Leuten, die sonst nicht fahren und sich deshalb Einzelfahrscheine kaufen, sogar Geld verdienen. Auf diese Art und Weise wird man sie dann wohl doch eher wieder dazu bringen, mit dem Auto zu fahren, so vorhanden :(

Und gerade in HD zieht das Argument mit der Verspätung nicht wirklich, denn abends waren die Strab eigentlich immer ausgesprochen pünktlich - genau wie die Busse, so daß der Zentralanschluß hier traditionell eigentlich fast immer geklappt hat. Von daher eigentlich echt schade.
Der eigentliche Grund dürfte sein, daß da ein oder 2 Umläufe gespart werden. Wenn man das nun auch so kommunizieren würde, wäre das ja auch noch halbwegs okay, denn daß gespart werden muß, versteht der normale Deutsche besser, als alles andere.

von Rastatter Kundendienst - am 29.11.2006 15:24

Re: Seltsame Phänomene

– Der jetzige 170er zwischen LU und Altrip wird – obwohl auf den neuen Plänen auf der RNV-Seite 170 steht – als 80 bezeichnet. Sonst sind aber keine Ludwigshafener Linien in das neue zweistellige Schema integriert (warum auch immer).
Dann wissen wir schon mal wie der 170 nach der Linienreform in LU heißen wird. Die Buslinien in LU werden dann wohl bei 71 losgehen und bis 85 gehen oder so.

– Der moonliner 3 in Heidelberg zwischen Kirchheim und Handschuhsheim wird als Straßenbahn angegeben. Fährt man die Linie also nun wirklich als Straßenbahn, nachdem die gesamte bisherige Linie gleistechnisch erschlossen ist?
Glaube nicht. In LU kriegt man auch Aushangfahrpläne für die Strablinie 3 ab der Haltestelle Ruthenstraße. Leider nur mit den Busabfahrzeiten. Handelt sich also um die gewohnten Ungenauigkeiten im Fahrplan...

von Stefan Klein - am 29.11.2006 15:28

Re: Seltsame Phänomene

Nein, der ML3 wird nicht zur Strab. Wenn man sich den Fahrplan anschaut, stellt man fest, daß diese Linie über Königsberger Str. - Pleikartsförsterstr. zum Rathaus fährt. Kann also keine Strab sein. Auf dem Aushangfahrplan ist denn auch ein Bus zu sehen.
Wobei es natürlich eine interessante Möglichkeit wäre, den ML mit einer Strab zu fahren, da die Busse doch manchmal an Überfüllung kranken, aber auch das wird wohl wegen der höheren absoluten Kosten einer Strab im Vergleich zu einem Kurzbus nicht gemacht werden.

Aber besonders die auf der VRN-Seite erhältlichen, automatisch generierten, Aushangfahrpläne sind eine Katastrophe. Z.B. bei so Sachen, wie ich sie oben schon zur 31 geschrieben habe, die zwar 3 Minuten Wartezeit an der Kopfklinik hat, für die aber eine Fahrzeit von 13 Minuten im generierten Plan steht, weil einfach mal ein Kurs übersprungen wird.

von Rastatter Kundendienst - am 29.11.2006 15:37

Re: da sind wir aber mal gespannt

Naja, aber es gibt aber auch neue Anschlussbeziehungen. So hab ich endlich eine annehmbare Umsteigemöglichkeit am Abend von der 5 aus Weinheim auf die 2 nach Eppelheim. Bisher musste ich da ca. 25 Minuten warten und bin dann meist mit der S-Bahn nach Wieblingen und von da gelaufen. Gibt also schon auch noch Verbesserungen.

von Brubacker - am 29.11.2006 15:42

Re: Seltsame Phänomene

Zitat
Dario Kampkaspar
Nein, der ML3 wird nicht zur Strab. Wenn man sich den Fahrplan anschaut, stellt man fest, daß diese Linie über Königsberger Str. - Pleikartsförsterstr. zum Rathaus fährt. Kann also keine Strab sein. Auf dem Aushangfahrplan ist denn auch ein Bus zu sehen.
Ah, OK. Stimmt natürlich. So genau hatte ich mir den Fahrplan auch nicht angekuckt. Aber in der Auswahl steht eben »Straßenbahn« statt »Bus«, was dann eben ein Fehler ist.

Die moonliner hätte man ja auch etwas schlauer einsortieren können. Denen wird ja eine theoretische Liniennummer für die Fahrplantabelle zugewiesen und derzeit sind sie da unter 95 bis 99 zu finden, während auf 91 bis 93 Schnellbusse sind. Da wäre es doch logischer gewesen, die moonliner entsprechend der Nummer unter 91 bis 95 einzusortieren und dann die Schnellbusse. :rolleyes:

von Brubacker - am 29.11.2006 15:47

Re: Seltsame Phänomene

Zitat
ferdifuchs
– Der jetzige 170er zwischen LU und Altrip wird – obwohl auf den neuen Plänen auf der RNV-Seite 170 steht – als 80 bezeichnet. Sonst sind aber keine Ludwigshafener Linien in das neue zweistellige Schema integriert (warum auch immer).
Dann wissen wir schon mal wie der 170 nach der Linienreform in LU heißen wird. Die Buslinien in LU werden dann wohl bei 71 losgehen und bis 85 gehen oder so.
Ich verstehe sowieso nicht, warum man LU nicht jetzt auch gleich mitgemacht hat, um EINE große Umstellung zu haben. Jetzt muss man nochmal ein halbes Jahr warten, bis das Ganze endlich komplett durch ist und man ein durchgängiges Nummernschema hat. Zumal die LU-Linien sich ja jetzt auch mit den Kaiserslauterer Linien überschneiden, die jetzt auf 100 ff. gelegt wurden.

Allerdings denke ich, dass man bei 70 (analog zu MA mit 40) anfangen wird. Auf 69 ist jetzt mit dem Spätverkehr Waldhof/Gartenstadt auch die letzte Mannheimer Linie drauf.

Etwas verwirrend ist aber, dass die 170 jetzt eine zweistellige Nummer kriegt, wo sie auf dem aktuellen Linienplan doch bei den dreistelligen Regionalbuslinien steht (und nicht bei den Stadtbuslinien). Oder wird die dann auch einfach nummerntechnisch zur Stadtlinie umgewidmet, wie einige der 14x-Linien der OEG?

von Brubacker - am 29.11.2006 15:54

Anbindung Luisenpark

Hallo,

ich habe mir mal die Verbindung Innenstadt - Luisenpark fürs WE angesehen; bereits der Samstag zeigt, daß die Aussage "es würde nicht ausgedünnt" ziemlich "ausgedünnt" ist.

Nach Angaben vrn.de gibt es derzeit zwischen Innenstadt und Luisenpark samstags 6 Fahrmöglichkeiten( 2x Hbf - Linie L/ 4x Paradeplatz - Linie 6). Nach neuem Fahrplan fällt die Linie L (am Luisenpark) weg, die Linie 6 fährt halbstündlich und der neu eingeführte Bus 65 fährt samstags gar nicht.

Mit anderen Worten - die Straßenbahnfahrten zum Luisenpark wurden halbiert; unter Einbeziehung der Buslinie L haben sich die Fahrtmöglichkeiten auf ein Drittel "nicht ausgedünnt".

Pikant v.a. vor dem Hintergund einer der letzten Ausgaben von "Hin und Wech", in der Herr Kerber (rnv) sehr lebendig beschrieb, wie gerne er und seine Familie den Tag im Luisenpark verbringen...

Wir sind auch gerne mit Familie im Luisenpark; nachdem wir (samt Kinderwagen) uns sonntags den Streß der 30-Minuten-Takt-Hochflurwagen und schon-vier-Kinderwagen-drin Streß nicht mehr geben wollen, freut uns natürlich, daß wir jetzt besser an den Rangierbahnhof fahren können. Luisenpark am Wochenende wäre schon auch wichtig gewesen...

Ernüchterte Grüße
bovbjerg

von bovbjerg - am 30.11.2006 10:17

Hochflurtakt

Wo gibts sonntags den Takt mit den Hochflurwagen? Etwa die OEG? Ansonsten wüßte ich nicht, wo es noch reine Hochflurwägen gibt.

von Treborla - am 30.11.2006 17:20

Re: Hochflurtakt

Ja, es ist die OEG - nachdem wir mehrmals mit gut gefüllten Hochflurwagen und bis zu sieben (!) Kinderwagen im Mittelteil gereist sind - an fast jeder Haltestelle mußte irgendwie die Schachtelung der Kinderwagen geändert werden, damit aus- und eingestiegen werden kann - waren wir der Meinung, daß wir uns das nicht antun müssen.

Alternative war die damals der B-Bus in Kombination mit der (noch) im 15 Minuten Takt fahrenden Linie 6.

Unabhängig von den eigenen Befindlichkeiten - ich find es einfach einen Hammer, daß der Luisenpark (resp. dessen Haupteingang) künftig nur noch alle 30 Minuten öffentlich erreichbar ist.

Grüße
bovbjerg

von bovbjerg - am 01.12.2006 09:16

Re: Hochflurtakt

Wäre das aus betrieblicher Sicht nicht ein Ding der Unmöglichkeit, dann wäre eine Auszeichnung von Niederflurkursen auf der OEG eine sehr sinnvolle Sache. Aber durch den Ringverkehr, der bei einer klitzekleinen Störung irgendwo zwar unter Umständen mehr oder weniger schnell wieder taktmäßig in den Griff bekommen werden kann, dann aber mit dem Preis daß alle Umläufe hinüber sind, wären das Anforderungen an das Personal die nicht erfüllbar wären. Wenn die 10 neuen RNV6 ihre Zulassung haben, dann könnte man evtl. darüber nachdenken wenigstens ein- bis zweimal die Stunde einen festen Niederflurkurs im Fahrplan zu verzeichnen, setzt aber eine gewisse Reserve voraus. Beim derzeitigen Reservebestand muß man halt so fahren wie es grade paßt. Daß das für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste überaus kacke ist muß man nicht betonen. Aber derzeit wohl nicht zu ändern.

von Stefan Klein - am 01.12.2006 09:23
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