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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
32
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Brubacker, Kirchheimerin, VBL 217, Harald S, Tw22, E40, Rastatter Kundendienst, E94, bobafe, Fantômas, ... und 6 weitere

Eine einzige Blamage - da braucht es keine faulen Eier! (m9B)

Startbeitrag von Harald S am 10.12.2006 10:07

Hallo Fans,

es fing gleich hier an: ein Saustall, aber kein Hinweis auf das Ereignis




Fürchterlich die Ampelschaltung. An jeder Ampel zwei Minuten Wartezeit. Nicht mal die Stellen, wo im Moment noch gar nichts fahren kann, hat man abgeschaltet.Wie da ab kommender Woche ein Zehn-Minuten-Takt funxjonieren soll? Wahrscheinlich ist der Fahrplan nur Makulatur, bis die Ampeln endlich gehen - fallz das überhaupt jemalz passiert.

Das Fahrzeug war zum feierlichen Anlass geschmückt - aber nicht vorne, sondern hinten. Schaut Euch mal das Schild "Leimen" an. Man hätte es entfernen können oder aber ein neues, schönes anbringen (wäre jedenfalz mein Vorschlag).




Der 272 ist mit Kirchheim-Werbung beklebt und war natürlich voll dabei.




Alles eine fürchterliche Baustelle. Schlimmer kann der Kontrast wohl nicht sein, als hier.



Zitat

Es wurde einfach falsch geplant oder gar nicht geplant.

Damit hat die Kirchheimerin wohl den Nagel auf den Kopf getroffen.

Kirchheim Rathaus, in Zukunft sicher mal eine schöne Fotostelle




Vorsicht, Fahrleitung!




Endlich, der Schmuck ist vorne!




Ein Foto auf dem Heimweg. Bei dem schlechten Wetter, besonders bei Nässe zeigt sich, dass orange besser wirkt als weiß. Man schaue sich auch mal die schönen Bilder aus Neuhermsheim hier im Forum oder den kurzen Bericht in der Landesschau an
(ganz davon zu schweigen, dass keine Baustelle, alles in Ordnung, sogar Rasengleis)



Fazit: der Tag gestern war nicht dazu geeignet, irgendeinen Kirchheimer vom künftigen Benutzen der Straßenbahn zu überzeugen.

Ich will ja nicht nur Böses schreiben: die Geschäftsleute haben allen Unkenrufen zum Trotz (und obwohl sie allen Grund gehabt hätten) doch mitgespielt. Und die Gulaschsuppe war nicht nur kostenlos, sondern auch sehr gut!


Ich glaubte, ich hätte meine Erlebnisse des Tages bereits hinter mir - und dann das!!!!!!!




Allzeit gute Fahrt
Harald


Antworten:

... auf Bild sieben bin ich als rotes etwas hinter dem Fahrer erkennbar (mit Fotoapparat vorm Gesicht). Die Sardienenbüchse hätte nicht voller seien können; Umfallen unmöglich!
Weiter Komentare halte ich bei mir .... :angry: :( :mad: :sneg: ;-( :-/

Bremslicht

von E60 - am 10.12.2006 10:16
Traurig,Traurig kann man da nur sagen.Ich stimme dir voll und ganz zu. :-L :-( :mad: :angry: :sneg: :(

von Fahrgast 007 - am 10.12.2006 11:38
Ich finde es blamabel, dass wenn man sschon den 126 statt nen neuen orangenen nimmt, dass man es noch nichtmal rechtzeitig hingekriegt hat die neue Software auf den 126 zu spielen, dass der auch " 26 Kirchheim Friedhof " und " 26 Bismarckplatz " anzeigen kann. Wäre da Qualitätspersonal am Werk gewesen, hätte das geklappt...
Da sieht man mal wieder dass es nur vereinzelte Leute sind, die es hinkriegen das Auftreten echt rausputzen...
*und das war KEINE Ironie...*

von VBL 217 - am 10.12.2006 15:13
Irgendwie habe ich gewisse Déja vu Erlebnisse. Das Gleiche habe ich vor 2 Minuten schon einmal gelesen und ich werde es hier jetzt bestimmt nicht nochmal kommentieren.
Nur eine Anmerkung: Überleg mal, warum man keine RNV6 der neuen Serie genommen hat. Stichwort EBO Zulassung? Stichwort Aussagekraft der Werbung?

edit: Da im zweiten Beitrag der Ursprungsbeitrag wegeditiert wurde stelle ich hier nochmal meinen Beitrag ein

Der 126 schildert korrekt "Sonderzug".
Warum sollte er Kirchheim oder Bismarckplatz schildern? Er schilderte auch nicht Neuhermsheim, da er weder hier noch in HD im Plandienst war. Der 126 wurde lediglich für die Pressefahrt genutzt.
Warum also was anderes schildern als Sonderzug?
Nebenbei erinnere ich mich, dass die OEG Düwags "6 - Kirchheim" schildern können. Müsste also auch beim 126 drin sein. Aber man wollte es eben nicht so haben.

In diesem Zusammenhang von "blamabel" zu sprechen halte ich für vollkommen übertrieben. Wenn man die Kraterlandschaft in Kirchheim so sieht, da könnte man über die Wortwahl reden.
Aber wegen der Zielbeschilderung an einem einzigen Fahrzeug so nen Wind machen? Also bitte...
Hauptsache die Heidelbeeren haben das Richtige drauf.






von E40 - am 10.12.2006 15:21

Re: ich antworte jetzt mal hier...

...weil ich den Beitrag zur sinngemäßen Gruppe der "Beschwerden" zu Kirchheim verschoben habe.
Klar mit der EBO hats du recht, da hab ich nicht dran gedacht und das mit der Metropolregion stimmt auch.
Ich finde es allerdings schon korrekt, dass ein Einweihungswagen, der extra geschmückt ist auch die Aufschrift der zukünftigen Linie trägt (Und das ist übrigens nicht die "6" nach Kirchheim, die er beschildern kann). Als er an der Schafweide gestanden war hat er ja auch "4 Heddesheim über Schafweide" draufstehen. Dass das ne Pressefahrt war erkennt man unschwer am Schild vornedrauf und ich denke auch an der Seite (so wies damals an der Schafweide beim Halbzug war).
Dass die Heidelberger (bezieht sich auf Altwagen) die neuen Nummern beschildern können ist dem Heidelberger Werkstattpersonal zu verdanken. Die haben nämlich in kurzer Zeit die Rollen oben ausgetauscht, wie ich mitbekommen habe.

von VBL 217 - am 10.12.2006 15:31
Das mit der Werbung ist mir einsichtig. Da konnten sich die Ehrengäste einmal persönlich überzeugen, wie toll es ist, durch Lochfolien zu schauen.

von querkalender - am 10.12.2006 15:38

Re: Nebenwirkung?

hast recht :). Allerdings finde ich sein Argument schon richtig, dass man für die Metropolregion wirbt, ist schon gut so...

von VBL 217 - am 10.12.2006 15:40

Re: ich antworte jetzt mal hier...

Bei der Eröffnung der Schafweide stand der Wagen auch lange Zeit an der Haltestelle und die Eröffnung fand direkt neben der Bahn statt. Aber noch vor der Abfahrt wurde auch hier "Sonderzug" geschildert.
Bei der Schafweide fand auch nicht parallel Linienbetrieb statt. Eine Zielbeschilderung hätte die Leute irrig annehmen lassen können, dass jeder einsteigen kann.
Von daher kann man mit der Schafweide nicht wirklich argumentieren, da es eine andere Situation war.
Ist eigentlich auch egal, weil ich es einfach für eine Lapalie halte.




von E40 - am 10.12.2006 15:44

Re: ich antworte jetzt mal hier...

Dass die Heidelberger (bezieht sich auf Altwagen) die neuen Nummern beschildern können ist dem Heidelberger Werkstattpersonal zu verdanken. Die haben nämlich in kurzer Zeit die Rollen oben ausgetauscht, wie ich mitbekommen habe.

Was nicht weiter ein Hexenwerk sein dürfte. 8 M8C und 5*GT6+GT6. Die beiden GT8 stehen im Moment (HU und RBL-Umbau) Sind also 13 Züge bzw 26 Fronten und 72 Seitenfilme. Die Seitenfilme sind noch fast verzichtbar und 26 Fronten mit je einer halben Stunde bis einer Stunde (wenn man gemütlich schafft) Arbeit macht 13 bzw 26 Arbeitsstunden. Sollte also in 3 Tagen erledigt sein. Find ich also nicht so beeindruckend, zumal man über ne Woche vorher damit angefangen hat.

von Stefan Klein - am 10.12.2006 16:54

Re: ich antworte jetzt mal hier...

Woher willst Du wissen, daß der 126 nicht "26 Kirchheim" schildern kann???

von Führerbremsventil - am 10.12.2006 19:42

Rundumschlagantwort

an alle, die hier schruben:

1. Kirchheim ist noch eine Kraterlandschaft, das stimmt. Ich finde es allerdings bemerkenswert, wie die Leute dort alleine in den letzten drei Tagen vor der Eröffnung hingeklotzt haben, um das Ganze zu ermöglichen. Ein bißchen weniger Baustelle hätte ich mir auch gewünscht.

2. Die Ampelschaltungen sind tatsächlich noch verbesserungswürdig - zurzeit alle noch im Festumlauf ohne Vorrang. Aber um Punkt 1 und 2 zufriedenstellend zu erledigen hätte es mehr Zeit bedurft, und der Einweihungstermin war nicht von der RNV so knapp kalkuliert.

3. Der 272 hatte den Blumenschmuck deshalb am hinteren Führerstand, weil Du ihn erst bei der zweiten Fahrt fotografiert hast und er schon eine Wende am Bismarckplatz hinter sich hatte. Das wechselte von Fahrt zu Fahrt, kein Grund, sich drüber aufzuregen.

4. Der 126 war ausdrücklich für die Pressefahrt wegen der Metropolreklame gewünscht.

5. Die Beschilderung Sonderzug war ebenfalls notwendig, um den Zug von den Zügen des öffentlichen Verkehrs unterscheiden zu können. Allerdings stimmt es, dass er noch die anderthalb Jahre alte Programmierung mit "6 Kirchheim" aufgespielt hatte. An wem das lag weiß ich nicht, ist aber bei "Sonderzug" auch egal.

von Lokleitung - am 10.12.2006 22:19

Fragen / Anmerkungen zur Rundumschlagantwort

> 1. Kirchheim ist noch eine Kraterlandschaft, das stimmt. Ich finde es allerdings bemerkenswert, wie
> die Leute dort alleine in den letzten drei Tagen vor der Eröffnung hingeklotzt haben, um das Ganze > zu ermöglichen. Ein bißchen weniger Baustelle hätte ich mir auch gewünscht.

Wie bei allen Handgriffen (ob zu Haus oder auf der Straße):
a.) Es gibt Arbeiten die mit wenig Aufwand so aussehen, als sei richtig was passiert.
b.) Es gibt Arbeiten, die viel Aufwand bedeuten und man hat den Eindruck, daß sich nix tut.
Aufräumen und Oberflächen "aufhübschen" gehört zur Kategorie "a".

> 2. Die Ampelschaltungen sind tatsächlich noch verbesserungswürdig - zurzeit alle noch im
> Festumlauf ohne Vorrang. Aber um Punkt 1 und 2 zufriedenstellend zu erledigen hätte es mehr Zeit
> bedurft, und der Einweihungstermin war nicht von der RNV so knapp kalkuliert.

Mir stellt sich aus der Ferne folgende Frage:
War der Einweihungstermin wirklich zu knapp kalkuliert oder haben Verzögerungen im Bauablauf (in Kombination mit den nicht mehr veränderbaren Eröffnungstermin) zu einer Einweihung unter diesen Bedingungen geführt?
Bezüglich der Ampelschaltungen: Man hätte natürlich über zusätzliche Not- und Expressanforderungen (z. B. Fahrdrahtkontakte) einen Schienenvorrang erreichen können, wenn man will (und zusätzlich Geld dafür ausgeben will) und unter der Konsequenz, daß der Autoverkehr nicht unbedingt schneller wird.

> 3. Der 272 hatte den Blumenschmuck deshalb am hinteren Führerstand, weil Du ihn erst bei der
> zweiten Fahrt fotografiert hast und er schon eine Wende am Bismarckplatz hinter sich hatte. Das
> wechselte von Fahrt zu Fahrt, kein Grund, sich drüber aufzuregen.

Man hätte den Schmuck auch beidseitig anbringen können, aber so war es auch hübsch.
*Ich* hätte eh vermutet, daß die Heidelberger RNVs (wegen der Kapazität) am Eröffnungstag pendeln. Hat natürlich nix mit Blumenschmuck zu tun.

> 4. Der 126 war ausdrücklich für die Pressefahrt wegen der Metropolreklame gewünscht.
>
> 5. Die Beschilderung Sonderzug war ebenfalls notwendig, um den Zug von den Zügen des
> öffentlichen Verkehrs unterscheiden zu können. Allerdings stimmt es, dass er noch die anderthalb
> Jahre alte Programmierung mit "6 Kirchheim" aufgespielt hatte. An wem das lag weiß ich nicht, ist
> aber bei "Sonderzug" auch egal.

Die OEG zeigt ja eine extreme Flexibilität bei der Programmierung von Zielanzeigen. Somit wäre (mit ein paar Tagen Vorlauf) auch jede u. U. Kreativere Zielanzeige ("Pressefahrt Eröffnung Kirchheim"; "Pressefahrt Eröffnung Neuhermsheim"; "Hallo Neuhermsheim. Die RNV hält jetzt hier"; oder was auch immer) möglich gewesen. Hätte sich nur jemand von den Veranstaltern drum kümmern müssen. So war es halt korrekt, aber auch ein wenig steril.

Kann bitte noch jemand was zum Füllungsgrad und (realisierten) Takt am Eröffnungstag in Kirchheim und Neuhermsheim schreiben?

von Tw22 - am 10.12.2006 23:30

Re: Rundumschlagantwort (3. Blumenschmuck)

>3. Der 272 hatte den Blumenschmuck deshalb am hinteren Führerstand, weil Du ihn erst bei der
>zweiten Fahrt fotografiert hast und er schon eine Wende am Bismarckplatz hinter sich hatte.
>Das wechselte von Fahrt zu Fahrt, kein Grund, sich drüber aufzuregen.

Hallo Lokleitung,

die Logik, dass das Fzg am Bismarckplatz wendet, ist mir durchaus klar. Vielleicht hätte man es den Leuten von der HSB auch mal sagen sollen (die können ja nicht alles wissen). Dann hätten sie sicher beidseitig Blumenschmuck angebracht.

Gute Fahrt
Harald




Zitat

A computer once beat me at chess, but it was no match for me at kick boxing.
Emo Philips


von Harald S - am 11.12.2006 08:14

Mozart

Zitat

So eine Reise ist kein Spaß: man muss andere Dinge im Kopf haben, sonst sitzt man auf einmal im Dreck.
Wolfgang Amadeus Mozart


von Harald S - am 11.12.2006 09:41

Ich beschreibe das mal einbißchen anders.

Jetzt muss ich mich da mal wieder einschreiten. Also die Eiweihungstermin wurde (soviel ich weiss) deswegen knapp einkalkuliert, wegen der Frau Weber. Die wollte unbedingt diese einweihungsfeier machen. Deswegen vermute ich, das alles andere vernachlässigt wurde, um schnell die Gleise zubauen. Die Frau Weber hatte mal gesagt, das es wichtig ist, das die Bahn fährt. Deswegen konnte die RNV den Termin nicht verschieben. Und bei der Pfutsch firma ( die ist es wirklich) ist das kein Wunder, das die nicht fertig wurde. Es lag nicht an RNV sondern an Frau Weber und an die Pfutschfirma. Da die Weber jetzt in Rente geht. Das ist wahrscheinlich der grund.


Gruss Michaela

von Kirchheimerin - am 11.12.2006 14:59

Normal beteilige ich mich nicht an solchen Diskussionen

Während den Bauarbeiten wurde auch gleich das Kanalsystem, Wasserleitungen, etc erneuert.
Bei den Kanalarbeiten soll es meines Wissens zu problemen gekommen sein.
Und da hat sich da ganze nach hinten verzögert.

Das sollte man bei der ganzen Schreiberei auch mal erwähnen! ;)

von E94 - am 11.12.2006 17:24

Re: Normal beteilige ich mich nicht an solchen Diskussionen

Deswegen hatte ich geschrieben, das die RNV nicht schuld ist. Die Pfutschfirma hatte mal kaputte leerrohre eingebuddelt und die Stadtwerke hatten einen Test Gemacht, dann kam das heraus. Also mussten die Pfutschfirma wieder ausbuddeln und neue Rohre wieder einbuddeln. Aber ich glaube , das es nicht der einzige Grund war. Die Frau Weber war nur wichtig , das die Strab unbedingt fährt, egal wie. Und das ist das Resultat.


So jetzt aber schluss mit dem Thema. Es gibt noch viele interessante thema.


Gruss Michaela

von Kirchheimerin - am 11.12.2006 18:03

Re: Normal beteilige ich mich nicht an solchen Diskussionen

Zitat
Kirchheimerin
Die Frau Weber war nur wichtig , das die Strab unbedingt fährt, egal wie. Und das ist das Resultat.
Ohne die scheidende Frau OB da in Schutz nehmen zu wollen: Der Zeitpunkt der Eröffnung zum Fahrplanwechsel war schon richtig. So hat man eben diese gesamte Umstrukturierung des Heidelberger Nahverkehrsnetzes an einem einzigen Punkt gehabt. Dass die Straßenbahn-Arbeiten nicht alleine das sind, was Kirchheim heute noch so baustellig aussehen lässt, wurde ja bereits erwähnt. Aber die Straßenbahntrasse und die Haltestellen sind benutzbar zum Fahrplanwechsel und das ist, was eben wichtig war. Eine Verbesserung der Gesamtsituation gegenüber der bisherigen Baustellen-Busbedienung ist es ja auf jeden Fall schon mal (hab mich vor einigen Wochen mal irrtümlich nach Kirchheim verirrt und das war schon ein klein wenig abenteuerlich). Jetzt wird es wohl peu-à-peu sauberer und aufgeräumter werden und irgendwann erstrahlt eben alles in neuem Glanz und man kommt bequem hin.

Arbeiten an Straßen und Infrastruktur müssen halt nun mal gemacht werden. Und im Falle von Kirchheim hat man nach den ganzen Arbeiten ja auch richtig greifbar eine Verbesserung und nicht nur bloß einen neuen Straßenbelag, wie wenn man nur die unterirdischen Arbeiten allein gemacht hätte und keine Straßenbahn noch dazu gebaut hätte.

von Brubacker - am 11.12.2006 22:51

Re: Fragen / Anmerkungen zur Rundumschlagantwort

Zitat
Tw22
*Ich* hätte eh vermutet, daß die Heidelberger RNVs (wegen der Kapazität) am Eröffnungstag pendeln.
Damit hätte man aber gewissermaßen den Leuten was falsches versprochen. Es werden ja sowieso keine RNV8 nach Kirchheim kommen, sondern eben MGT6D und somit war es nur gut und richtig, dass man mit denen auch die Schnupperfahrten gemacht hat, denn Schnupperfahrten sollen ja einen Einblick auf das geben, was kommen wird.

von Brubacker - am 11.12.2006 22:54

Re: Fragen / Anmerkungen zur Rundumschlagantwort

Zitat
Brubacker
Zitat
Tw22
*Ich* hätte eh vermutet, daß die Heidelberger RNVs (wegen der Kapazität) am Eröffnungstag pendeln.
Damit hätte man aber gewissermaßen den Leuten was falsches versprochen. Es werden ja sowieso keine RNV8 nach Kirchheim kommen, sondern eben MGT6D und somit war es nur gut und richtig, dass man mit denen auch die Schnupperfahrten gemacht hat, denn Schnupperfahrten sollen ja einen Einblick auf das geben, was kommen wird.


Natürlich, deswegen konnte auch nix historisches fahren und deswegen fuhren auch die neuen OEG-RNVs als Schnupperfahrt auf der 6A.
Nein, mal im Ernst: Die Begründung kann ich nicht nachvollziehen.

von Tw22 - am 12.12.2006 07:00

Re: Fragen / Anmerkungen zur Rundumschlagantwort

Zitat
Tw22
Natürlich, deswegen konnte auch nix historisches fahren und deswegen fuhren auch die neuen OEG-RNVs als Schnupperfahrt auf der 6A.
Nein, mal im Ernst: Die Begründung kann ich nicht nachvollziehen.


Na, aber willst Du den Leuten den Mund wässrig machen? Das wär das gleiche, als wenn Du denen den neuen BMW-7er als Shuttel präsentierst und dann später mit einem odinären VW-Golf den Service anbietest.

So lieber direkt den gammeligen Golf zeigen und die Leute wissen was sie erwartet.

von Fantômas - am 12.12.2006 07:07

Re: Fragen / Anmerkungen zur Rundumschlagantwort

> Na, aber willst Du den Leuten den Mund wässrig machen? Das wär das gleiche, als wenn Du denen
> den neuen BMW-7er als Shuttel präsentierst und dann später mit einem odinären VW-Golf den
> Service anbietest.

So sehr unterscheiden sich die RNVs von den MGT meiner Meinung nach nicht. Der wesentlichste Unterschied ist die Gefäßgröße. Wenn man schon nur 3 Abfahrten / Stunde anbietet sollte wenigstens ein Maximum reinpassen.

Darf ich dran erinneren, daß z. B: zur Eröffnung der Hafenbahn in HB vor 10 Tagen auch neue Niederflurwagen auf dem Pendel fuhren (obwohl auf der Regel-3 diese Wagen bis auf weiteres nicht eingesetzt werden können)


von Tw22 - am 12.12.2006 07:33

Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Obwohl es in meiner Finger kribbelt, schreibe ich nix dazu.

von Kirchheimerin - am 12.12.2006 15:40

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Zitat
Kirchheimerin
Obwohl es in meiner Finger kribbelt, schreibe ich nix dazu.
Wieso? Wenn Du meine Aussage scheiße findest, lass es mich ruhig wissen. Aber dann bitte auch mit Begründung. ;)

AAAABER:
Ich muss meine Aussage "Straßenbahntrasse und die Haltestellen sind benutzbar" nach meiner Besichtigungsfahrt nach Kirchheim heute zurückziehen. Die Trasse ist noch alles andere als benutzbar! Aber nicht wg. noch nicht gemachten Bürgersteigen oder etwas Sand an der Haltestelle, sondern wegen der gesamten Verkehrsregelung. Die Bahn ist ja mehr gestanden als gefahren. Ampeln die auf Grün für die Autos gingen als die Straßenbahn loswollte usw. ... Ein einziges ewiges Gezuckel, dass selbst ich als gemütlicher Mensch irgendwann bald einen Aggress bekommen hab. :mad: Was war ich froh, als ich nach der Rückkehr in die Innenstadt endlich in meine 22 einsteigen und durch die Bergheimer und die Eppelheimer Straße "brausen" durfte.

Ich war wirklich davon ausgegangen, dass man eine Strecke erst in Betrieb nimmt, wenn auch ein Betrieb darauf möglich ist und habe daher ohne wirkliche Orts- und Technikkenntnis diese Aussage getroffen. Dass dem nicht so ist, habe ich heute bitter erlebt.

von Brubacker - am 12.12.2006 16:02

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Also gut. Ich sage ja nichts gegen die Bahn. Nur wenn man so eine Grosse projekt vorhat ( es war immer hin über 10 Jahre geplant, in Kirchheim eine Strabtrasse zubauen), sollte man auch richtig planen. Man hat ganz einfach zu Spät in Kirchheim angefangen. Die Weber wusste, wann die in die Rente geht. Warum hat man in Kirchheim nicht geplant? Es war ja sogar geplant, wenn man schon mal Buddeln muss, das man die Rohre austauschen kann. Ist verständlich und auch eine geniale Idee, damit man nicht noch mal Buddeln muss.Aber warum hat man das alles nicht richtig geplant, warum wurde in Kirchheim sooooooooo spät angefangen? Bei den anderen Baustelle (für die 26) wurde früher angefangen und die sind soweit (bis auf kleinigkeiten) fertig. Jetzt haben wir das Resultat, das es immer noch probleme gibt. Mir tuen nur die Mitarbeiter von den RNV leid, das die das durch machen müssen und auch ausbaden müssen. Ich finde das auch sehr schade, das die anderen Kirchheimer und die Geschäftsleute nicht kapieren, das es nicht die RNV schuld ist bei dieser ganze Sch.......e sondern Die Weber und die anderen, die daran beteiligt sind. Und der neue Bürgermeister?, der war ja nicht mal bei der eröffnungsfeier dabei.


Du schreibst, das irgendwann mal wieder schön wird. Natürlich wird es irgendwann wieder schön. Bloss zu welchen Preis? Die Einzelhändler können irgendwann das nicht mehr halten und müssen dann schliessen. Bei einer richtige planung wäre es bestimmt nicht so caotisch wie jetzt.


Nur was bringt das jetzt? Die Baustelle haben wir und eine Strab die leider nur Stückweise voran kommt



Gruss Michaela

von Kirchheimerin - am 12.12.2006 16:40

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Zitat
Kirchheimerin
Du schreibst, das irgendwann mal wieder schön wird. Natürlich wird es irgendwann wieder schön. Bloss zu welchen Preis? Die Einzelhändler können irgendwann das nicht mehr halten und müssen dann schliessen. Bei einer richtige planung wäre es bestimmt nicht so caotisch wie jetzt.


Nur was bringt das jetzt? Die Baustelle haben wir und eine Strab die leider nur Stückweise voran kommt
Ich widerspreche Dir im Grunde in Deiner Ausführung auch nicht. Zur Organisation der Bauarbeiten hab ich ja auch gar nix gesagt. Dass da anscheinend verdammt viel scheiße gelaufen ist, hat sicher auch der Letzte noch mitbekommen.

Ich wollte nur als "Wermutstropfen" anbringen, dass Ihr nach Ende der Bauarbeiten wenigstens eine spürbare Verbesserung mit einer Straßenbahn habt, mit der man (hoffentlich irgendwann mal) schnell und bequem nach Kirchheim kommt. Stell Dir mal vor, das wären alles nur Arbeiten für die unterirdischen Leitungen gewesen. Da wär am Ende nur eine neue Straßendecke da und fertig und die Händler (und auch generell die Kirchheimer) hätten trotz elendiger Durststrecke überhaupt nix spürbares von den Arbeiten gehabt.

OK, ich bin halt Optimist. Ich geb's ja zu ...

von Brubacker - am 12.12.2006 16:49

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Eins darf man aber auch nicht vergessen. Die RNV sitzt mit in den schlammassen Boot. Die haben den ärger jetzt auch. Und bleibt die Bahn öfter stehen oder nur Stückweise voran kommt, dann sage ich gute Nacht, Weil die anderen in Kirchheim davon überzeugt sind, dass die RNV mit dran schuld sind. Sind die ausnahmsweise mal nicht.

Aber was sollst, man sollte diesen Thema jetzt mal ruhen und wenn das alles soweit fertig ist, dann schreibe ich hier und dann könnt ihr alle kommen und vielleicht gute und schöne Fotos machen.



Gruss Michaela . Jetzt ist aber schluss.

von Kirchheimerin - am 12.12.2006 17:08

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Hab zufällig beim Mannheimer Morgen noch einen Artikel über die aktuellen Probleme in Kirchheim gefunden:
http://www.morgenweb.de/region/heidelberg/artikel/20061212_2520938003_34506.html
"In den nächsten Wochen" soll's also endlich was werden. Na denn ...

Interessant auch, dass das nur im MM erscheint. In der RNZ war bis jetzt noch nix drin.

von Brubacker - am 12.12.2006 22:55

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Kaum schrieb ich es, bringt auch die RNZ was zu:
http://www.rnz.de/RNZ_HDKreis/00_20061213091000_Naechste_Haltestelle_Baustelle.html

von Brubacker - am 13.12.2006 10:07

Re: Zu dieser aussage ,sage ich jetzt lieber nichts.

Zitat
RNZ
Normalerweise haben Straßenbahnen in Heidelberg Vorfahrt vor den Autos. Doch auf der Kirchheimer Strecke funktioniert diese "Vorrangschaltung", so der Fachterminus, eben noch nicht. Die Konsequenz: Die Straßenbahn muss, wie alle anderen Fahrzeuge auch, an der Ampel warten – und das möglicherweise mehrere Minuten.


Wenn ich das richtig mitgekriegt habe, hat HD doch gar keine Vorrangschaltung für Strabs oder?

von bobafe - am 13.12.2006 10:15

Re: Vorrangschaltung

Theoretisch gibt es in HD auf einiges Streckenabschnitten eine Vorrangschaltung, genauso, wie etwa die Hälfte der 147 LSA (die Zahl stand glaub ich mal in einer Vorlage des GR) bedarfsgesteuert ist. Man merkt nur nicht allzu viel davon, weil die Firma SIEMENS (ja, genau die Firma, deren Strabfzg. auseinanderfällt, deren ICE3-Züge IIRC wg. nicht vereinbarungsgemäßer Fertigung nicht abgenommen wurden, die Firma, deren Handys für Defekte bekannt sind, ...) es schon seit Jahr und Tag nicht hinbekommt, ihren vertraglichen Pflichten nachzukommen.
Was mich interessiert: Sind die Unterwerke nach Kirchheim auch von Siemens? Wenn ja, kassiert die rnv wenigstens Vertragsstrafe von Siemens? Denen war der Starttermin ja nun auch lange genug im Voraus bekannt...

von Rastatter Kundendienst - am 13.12.2006 13:28
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