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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Es ist alles nur halb so schlimm..

Startbeitrag von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. am 16.01.2007 14:46

.

Antworten:

Es gibt noch zwei weitere Artikel. Der neue OB meldet sich auch noch zu Wort.





Bloss wie will der Hr. Würzner mehr grosse Busse einsetzen, wenn nicht so viele da sind? Und der will mehr Niederflurstrabs einsetzen, nur wenn nicht so viele da sind, wo will der Hr. Würzner die herholen?



Gruss Michaela

von Kirchheimerin - am 16.01.2007 15:36
Äußerungen wie "Es läuft weniger schlimm als wir gedacht haben" sind mMn sehr gewagt. Aus solchen Äußerungen läßt sich für mich ein Organisationsverschulden ableiten, so was ist beispielsweise bei Schadensersatzansprüchen nicht ohne Bedeutung. Gesetzt den (für den Moment konstruierten) Fall, daß die Stadt Heidelberg als Besteller sagt, daß die Netzumstellung in der Form nicht ihren Vorgaben entsprach (und dies belegen kann), so wäre es denkbar, daß die Stadt entsprechend finanzielle Maßnahmen ergreift - stellt sich ein Vertreter des Unternehmens vor die Presse und formuliert blümerante Sätze der Kategorie "Wir wußten, daß es schief geht, und wir hatten Glück im Unglück, wir waren auf viel schlimmeres eingestellt" dann ist das alles andere als glücklich.

Mehr Niederflur wird nicht gehen, aber denkbar wären beispielsweise einzelne Kurse auf der 23 mit GT6-Verbänden, und der Einsatz der dadurch freigesetzten RNV8 auf der 26. Wenn ie NBS einigermaßen fertig ist, der Betrieb sich den gewünschten Sphären angenähert hat (von den 16 Minuten Fahrzeit je Richtung ist man noch ein bißchen entfernt - zumindest war man das noch vorige Woche as ich da war), dann könnte man entsprechende Nf-Kurse auch im Fahrplan kenntlich machen. Sieht auf Linien mit ungeraden Umlaufzahlen doof aus, weil es auf der 22 zB einen 50-Minuten-Umlauf gibt, aber dann könnte der Fahrgast, der auf Nf angewiesen ist - wie es bei den Bussen seit Ende der 80er oder so üblich war - entsprechende Kurse dem Fahrplan entnehmen, und würde keine Überraschung erleben, wenn jetzt doch ein Altwagen unterwegs ist. Je 3 der je 5 Kurse auf der 22 und 26 ganz klar als Niederflur kennzeichnen, und auf der 23 einen 20-Minuten-Takt mit Niederflur ausweisen. Das sollte auch bei miserablen Verfügbarkeitszahlen der Nf-Büchsen schaffbar sein, wenn was mit Nf fährt, auch wenns nicht explizit als Nf gekennzeichnet ist, dann um so besser. Dann hätten Mobilitätseingeschränkte aber auch einen Anhaltspunkt, der jetzt einfach nicht wirklich gegeben ist. Wenn der Fahrgast sich einigermaßen darauf verlassen kann, daß spätestens alle 20 Minuten ein Niederflurwagen kommt, den er auch nutzen kann, dann ist da schon mal einiges damit gewonnen. Nachdem der Vertrag mit Eppelheim bzgl des typenreinen Einsatz von MGT6D wohl nicht mehr existent ist wäre es auch nicht mehr zwingend notwendig die 22 rein mit MGT6D zu beschicken, lieber dort nen M8C als auf der 26.

Zu dem Kram mit den Bussen:
Ist denn mit dem neuen RBL auch ein Umbau aller Zielanzeigen auf einheitlichen Kram vorgesehen? Ich raff bis heute nicht, weswegen man bei jeder Umsetzung Ibis und Anzeigen umbaut und damit Geld rauswirft - ich behaupte, daß jeder solcher Umbau unterm Strich die Instandhaltungskosten für einige Monate von dann ausgemusterten Fahrzeugen gedeckt hätte. Mit einheitlichen Anzeigen und einheitlichem Ibis kann man je nach Bedarf auch kurzfristig die Fahrzeuge umsetzen, oder man rüstet einen Pool von 10 Gelenkbussen und 10 Solobussen entsprechend so aus, daß sie freizügig in MA, LU, HD und bei der OEG einsetzbar sind. Und da wo es grad klemmt fahren sie eben. Dem entgegen steht nur, daß es wohl grad so ziemlich überall klemmt...

von Stefan Klein - am 16.01.2007 16:17

Nein, es ist viel schlimmer...

Zitat

Nach aktuellen Messungen seien die Busse aber pünktlicher als gedacht.
liest man in dem RNZ Artikel. Was für ein Satz. Ich gehe davon aus, dass man bei der Aufstellung des Fahrplans davon ausging, dass die Busse pünktlich sind, d.h. zu den angegebenen Zeit ankommen und abfahren. Was ist dann pünktlicher als gedacht? Wie geht das? Wann muss ein Verkehrsmittel, das 12:30 Uhr fahren soll, abfahren, um pünktlicher als pünktlich zu sein?

Oder - und das schließt an den vorangehenden Beitrag von ferdifuchs an - pünktlich hat bei der RNV eine andere als die umgangssprachliche Bedeutung. Pünktlich ist spätestens 10 Minuten, spätestens eine halbe Stunde, spätestens am gleichen Tag, spätestens innerhalb 24 Stunden - man kann sich da einiges vorstellen. Ob die Besteller und Bezahler den gleichen Begriff von Pünktlichkeit haben?


von Linie 8 muss wieder her - am 16.01.2007 16:36
Der rechte Ausschnitt ist interessant. Faszinierend, wie viel Unsinn (oder eher: faule Ausreden) in so einem Artikel unterzubringen ist.

von GT 6 - am 16.01.2007 16:39
Zitat
ferdifuchs
Nachdem der Vertrag mit Eppelheim bzgl des typenreinen Einsatz von MGT6D wohl nicht mehr existent ist wäre es auch nicht mehr zwingend notwendig die 22 rein mit MGT6D zu beschicken, lieber dort nen M8C als auf der 26.
Also ohne jetzt die eine gegen die andere Linie ausspielen zu wollen und der Tatsache bewusst seiend, dass entlang der 22 außerhalb der Bergheimer Straße keine niederflurunterstützenden Bahnsteige existieren, möchte ich anmerken, dass nicht nur die Kirchheimer, sondern auch die Pfaffengründer und Eppelheimer jahrelange durchgehende Niederflurigkeit gewöhnt waren. Unterm Strich hat die 22 nämlich von den Straßenbahnlinien durch den nun regelmäßigen Einsatz der M8C am meisten eingebüßt. Man kann sich jetzt nicht mehr drauf verlassen, dass die nächste Bahn eine ist, in die man mit Kinderwagen oder Fahrrad problemlos reinkommt.

Das nur mal als Gedanke eines Fahrgasts. Mir ist schon klar, dass die bisher "luxoriös" bevorzugte 22 halt die war, die man am ehsten rupfen konnte – grade wo dieser Vertrag anscheinend nimmer existiert. Die 23 hat ja angeblich aufgrund des hohen Fahrgastaufkommens die RNV8 sowieso für sich reserviert.

Und zur 37:
Meine Güte. Macht halt aus dem großen Bus zwei kleinere (Typ 23er-Nachtverkehr) und lasst die Linie dafür bis zum Technologiepark gehen. Dann ist's auch mit den Anschlüssen nimmer so arg wie an der Kopfklinik.

von Brubacker - am 16.01.2007 17:01
möchte ich anmerken, dass nicht nur die Kirchheimer, sondern auch die Pfaffengründer und Eppelheimer jahrelange durchgehende Niederflurigkeit gewöhnt waren. Unterm Strich hat die 22 nämlich von den Straßenbahnlinien durch den nun regelmäßigen Einsatz der M8C am meisten eingebüßt. Man kann sich jetzt nicht mehr drauf verlassen, dass die nächste Bahn eine ist, in die man mit Kinderwagen oder Fahrrad problemlos reinkommt.
Klar, deswegen sage ich ja auch, 3 von 5 Kursen ganz klar ausweisen, der Rest ist quasi ne Option. Kinderwagen oder Rollstuhl ist ein Argument, Fahrrad nicht. Jedenfalls nicht für mich. Wer ein Fahrrad hat soll es benutzen und nicht die schmalen Straßenbahnen damit zustellen, in KA oder so, mit 2,65 breiten Fahrzeugen kann man sich den Luxus gönnen, unsere Fahrzeuge halte ich für unbrauchbar für solche Zwecke - ich würds tagsüber bis 20 Uhr ganz untersagen. Zumal die zurückgelegten Distanzen auch nicht umwerfend sind. Man machts, weils da Geld vom Land für gab. Aber an sich ist es absolut unnötig.

von Stefan Klein - am 16.01.2007 17:13

Es läuft weniger (?) schlimm..

Wenn es weniger schlimm läuft als geplant, dann hat man offensichtlich was schlimmes geplant. Und wer was schlimmes plant, dem gehört der Geldhahn abgedreht, bis er zur Vernunft kommt.
Es ist allerhöchste Zeit, dass die Opfer dieser Planungen (Stadt Heidelberg, Rhein-Neckar-Kreis usw) den RNV-Oberen endlich mal mit Finanzentzug drohen, damit die RNV-Verantwortlichen von ihrem fahrgastfeindlichen Handeln Abstand nehmen. Eine andere Sprache verstehen diese Leute offensichtlich nicht.
Es ist ein Jammer miterleben zu müssen, wie ein funktionierender ÖPNV durch Sparwut kaputt gemacht wird.

von bassemohluff - am 16.01.2007 17:17

Re: Nein, es ist viel schlimmer...

Zitat
Linie 8 muss wieder her
Zitat

Nach aktuellen Messungen seien die Busse aber pünktlicher als gedacht.
liest man in dem RNZ Artikel. Was für ein Satz. Ich gehe davon aus, dass man bei der Aufstellung des Fahrplans davon ausging, dass die Busse pünktlich sind,


Ich würde ja eher darauf tippen, dass die rnv nach einer Vielzahl von Kundenbeschwerden davon ausgegangen ist, dass es viele Verspätungen gibt, dann nachgeprüft und festgestellt hat, dass es nicht so schlimm ist wie sie nach den Beschwerden annehmen musste. Diese Unterstellung, dass die rnv schon bei der Fahrplanerstellung weiß, dass sie Fahrpläne nicht einhalten kann, aber nichts dagegen unternimmt, ist wohl doch etwas übertrieben....

von bobafe - am 16.01.2007 18:17

Re: Nein, es ist viel schlimmer...

Tja,ich glaube da muß jetzt auf Bussen so ein Aufpasser rein,ich meinte damit,das er die Haltestelle aufschreibt und mit genaue Funkuhr die Zeiten aufschreibt,und das öfters mal,und in 2 Monate wird es dann ein Zwischen rechnen geben,danach beknnt gegeben welches Linie zu arg verschpätung haben.
Und zum schluß ab Juni wird dann ein Abhilfe geschaffen,und dann heißt es wie bei diesen Diskusion

es ist viel schlimmer als...........gedacht!!!!!

Gruß
Thomas und noch mal Thomas


von BRN-Mos - am 16.01.2007 19:54

Re: Nein, es ist viel schlimmer...

Naja, es wird schon teilweise bewußt sehr knapp geplant. Das ist aber nicht allgemein der Fall - auf manchen Linien, wie der 31/32 hat sich die Pünktlichkeit aufgrund der mittlerweile vorhandenen Wartezeiten deutlich gegenüber der alten 12 und 33 verbessert.

Der 37 ist sicherlich noch etwas problematisch, das liegt zum großen Teil wahrscheins an den Wendezeiten an der Kopfklinik, wo man zweimal mit den Heidelberger Ampelphasen zu kämpfen hat. Daß sich da einige beschweren, die vorher nicht umsteigen müssen, ist klar und war vorweg eigentlich allen bewußt.
Wie man das löst, ist eine andere Frage. Nur mit einem kleineren Bus und dafür zweien ist es nicht getan. Erstens kostet das wieder mehr für einen Bus, der aufgrund seiner Fahrstrecke eigentlich sehr eindeutige, dafür aber starke Spitzen aufweist. Zweitens löst man damit das Problem der roten Ampeln auch nicht. genausowenig wie das des fehlenden Platzes, denn an die Hst paßt jeweils nur ein Bus.

von Rastatter Kundendienst - am 16.01.2007 19:55
> Der rechte Ausschnitt ist interessant. Faszinierend, wie viel Unsinn (oder eher: faule Ausreden) in so
> einem Artikel unterzubringen ist.

Ich finde diese Laberei in den Bahnen höchst unsinnig. Stammkunden wissen eh' Bescheid (bzw. nutzen ihren festgezurrten Weg), Einzelreisenden und/oder Auswärtigen hilft die Umsteigeansage nur begrenzt, da man die einzelnen Wörter vor der Verarbeitung im Gehirn schon wieder vergessen hat. Wenn man überlegt, wie wenig Fahrgäste bei Sonderansagen (z. B. "Dieser Wagen ist irre spät und verendet hier") aufmerksam zuhören und die Information korrekt verarbeiten, muß man sich fragen für wen überhaupt Durchsagen gemacht werden.

*Ich* genieße die Ruhe, *ich* brauche keinen Fanfarengong (wie bei DB Regio in Brandenburg oder auch in Straßburg), *ich* brauche kein "Achtung! Sicherheitshinweis! Bitte lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt" und *ich* brauche auch keine Aufzählung aller Heidelberger Stadtteile.

> Äußerungen wie "Es läuft weniger schlimm als wir gedacht haben" sind mMn sehr gewagt.

Schlimm ist es nicht, so zu denken. Schlimm ist, derartiges öffentlich zu sagen.
Professionell ist es ein mittelmäßiges Produkt glaubhaft (!) in bestem Licht zu verkaufen. Dafür muß sich die Reklameabteilung natürlich sehr lang machen.

von Tw22 - am 16.01.2007 20:16
Zitat
Tw22
*Ich* genieße die Ruhe, *ich* brauche keinen Fanfarengong (wie bei DB Regio in Brandenburg oder auch in Straßburg)


Ich glaube, dafür dass wir hier einen solchen Spielmannszug auf Band nicht haben, sollten wir sehr dankbar sein. Wenn ich mir vorstelle, mir sowas morgens hundemüde im Zug reinziehen zu müssen, wird mir gaaaaanz anders.

von bobafe - am 16.01.2007 20:22
Natürlich ist die Laberei für Stammkunden ätzend, aber anstatt das zuzugeben, wird halt ordentlich heiße Luft gepumpt...

von GT 6 - am 16.01.2007 21:05
Ich fand's nervig, als der wohlvertraute Gong von VBLu und der auch ganz nette Synthesizer-Doppelgong mit der Terz abwärts bei MVG verschwand und mit einem etwas zickigen "Nächste Haltestelle" ersetzt wurde. Da ist der Geschmack je nach Hörempfinden verschieden. Ich habe lieber ein dezentes musikalisches Signal vor der Ansage (tolles Beispiel auch: Metro in Barcelona), als daß plötzlich aus dem Nichts eine Stimme auftaucht mit immer wieder denselben Worten.

Auch das frühere Knistern und Rauschen der Bandansagegeräte war garnicht so unpraktisch: Da wurde das Gehör schonmal drauf vorbereitet, daß Dorothee gleich auf ihren Gong schlägt.

Den brandenburgischen Spielmannszug kenne ich leider nicht. Klar, wenn da jedesmal ein größeres Orchester loslegt oder die Melodie zu lang ist, wird es auch schnell anstrengend.

Viele Grüße,
Martin.


--
Ding-Dang-Dong (Sie hörten den Durdreiklang aufwärts, einst die Mannheimer Alternative zu "Bandende, bitte Cassette drehen.")

von Kirunavaara - am 16.01.2007 21:23
Ich habe den wohlvertrauten Gong von Dorothee Roth immer sehr gerne gehört und bedauere es eigentlich, dass ich den in den Fahrzeugen nicht mehr hören kann.

Aber die jetztige Haltestellenansage überhaupt man mit der Zeit, wenn man öfter fährt. Irgendwann tauchen dann immer solche Fragen auf "Wurde Wasserturm überhaupt ausgerufen??"


von kloetzl605 - am 16.01.2007 21:28
Die aktuellen Ansagen sind der letzte Dreck.
Die Stimme ist vollkommen unnatürlich und außerdem zu hoch/kalt.
Daß man nichts vergleichbares zu D. Roth und dem Gong hingebracht hat, ist ein Armutszeugnis.
Wieso hat man die eigentlich nicht digitalisiert?

von Fabegdose - am 16.01.2007 21:52

Das sind doch Peanuts!

Wenn ihr schon über die Haltestellenansagen nörgelt, dann können wir doch gleich zu zu dünn oder zu dick dargestellten Ziffern und Buchstaben der Matrixanzeigen bei den GT6N beispielsweise überleiten...


von kimi - am 16.01.2007 22:11

Re: Das sind doch Peanuts!

Die Anzeigen brauchst Du ja nicht zu betrachten, wenn sie Dir nicht gefallen.
Aber dem ohrenschädigenden Müll bist Du zwangsläufig ausgesetzt (es sei denn, Du steigst gleich mit Ohrstöpseln ein - eigentlich keine schlechte Idee beim heutigen ÖPNV ...).

N8

von Fabegdose - am 16.01.2007 22:31

Re: Das sind doch Peanuts!

Wenn die ätzende Ansage mit dem äußerst ansprechenden Äußeren des Fahrzeugs korrespondiert, gibt es eine wirkungsvolle Abhilfe: Augen rausreißen und damit die Ohren verstopfen!

von GT 6 - am 16.01.2007 22:38

Re: Nein, es ist viel schlimmer...

Zitat
Dario Kampkaspar
Der 37 ist sicherlich noch etwas problematisch, das liegt zum großen Teil wahrscheins an den Wendezeiten an der Kopfklinik, wo man zweimal mit den Heidelberger Ampelphasen zu kämpfen hat. Daß sich da einige beschweren, die vorher nicht umsteigen müssen, ist klar und war vorweg eigentlich allen bewußt.
Wie man das löst, ist eine andere Frage. Nur mit einem kleineren Bus und dafür zweien ist es nicht getan. Erstens kostet das wieder mehr für einen Bus, der aufgrund seiner Fahrstrecke eigentlich sehr eindeutige, dafür aber starke Spitzen aufweist. Zweitens löst man damit das Problem der roten Ampeln auch nicht. genausowenig wie das des fehlenden Platzes, denn an die Hst paßt jeweils nur ein Bus.


Also anscheinend sind die Anschlüsse auch nicht so ganz optimal, auf die 37 abgestimmt.
Ich kenne die Örtlichkeiten nicht genau.
Also könnte man 2 "kleine" Busse rollen lassen, die an beiden Enden einen Puffer von 5 Minuten haben.

Und dann noch die Abfahrtszeit an der Kopfklinik um 2 oder 3 Minuten nach hinten schieben, dann ist die Ankunftszeit entsprechend 2-3 Minuten eher.

Fertig.

Aber dafür braucht man einen 2. Fahrer und einen zweiten Bus, die KM-Leistung teilt sich ja auf die2 Busse auf, in der Summe gibt es wohl keine Mehr-Kilometer.

von Q-Boy - am 16.01.2007 23:35

Re: Nein, es ist viel schlimmer...

Die zusätzlichen Kilometer sind nicht das Problem. Die Lohnkosten für den zusätzlichen Fahrer fallen da viel höher ins Gewicht!
Zum Fpl: Der 31 kommt .x2 an der Kopfklinik an, .x5 ab. Der 37 muß also um .x1 dort abgefahren sein. Umgekehrt kommt der 32 um .x0 an, fährt .x2 ab. Der 37 darf also erst um .x3 dort abfahren, mithin 2 Minuten Wendezeit. Das würde reichen, gäbe es da nicht die roten Ampeln, die das Ganze permanent aufhalten.

Laut Fahrplan hat der 37 an der Kopfklinik Ankunft .x2, Abfahrt .x3 - das wird halt mit der Wende immer knapp, da auf der Straße nicht gedreht werden kann.

von Rastatter Kundendienst - am 17.01.2007 00:18

Ansagetechnik..

.

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 17.01.2007 00:22

Re: Ansagetechnik..

> Es ist sehr wohl möglich, unterschiedliche Taktungen bzw. Kurzläufe einer Linie mit der vorhandenen
> Technik ausrufen UND anzeigen zu lassen, so ermöglichen die IBIS-Geräte in den OEG V6 und RNVs
> die korrekte Anzeige UND Ansage der "Schleifenfahrten" in Mannheim, OHNE komplette
> Umkrempelung der Programmierung, es muß lediglich die "Route" geändert werden,

Mit dem RBL, also dem Zustand, ab dem das Fahrzeug weiß wo es sich gerade befindet, müsste das eigentlich eh' problemlos gehen.
Mir sind Betriebe bekannt, bei denen nur der erste Fahrer vor dem Ausrücken Linie und Kurs eingibt. Alle Anzeigen und Ansagen starten und wechseln bis zum abendlichen Einrücken automatisch und ohne rythmisches einhämmern auf das IBIS.

von Tw22 - am 17.01.2007 05:43

Re: Ansagetechnik..

Zitat
Heinrich Fuchs, ehem. Fabrikant
Man siehts doch an diversen BRN-Bussen, beispielsweise auf dem 34 Pfaffengrund 34S Pfaffengrund/Wieblingen (oder wie die Linie heißt..), dort werden Busse mit offensichtlich völlig desolaten Matrix(nicht)anzeigen eingesetzt, und das Ziel prangt stolz auf schief eingetesaten DIN A2 Zetteln...
Das verstehe ich sowieso weiter nicht. Auf Linienplänen heißt's 34, auf den Haltestellenschildern auch, auf dem Aushangplan steht dann wiederum 34S. Bei den HSB-Bussen steht nur "34 Pfaffengrund über Wieblingen" und "34 Ziegelhausen Heidebuckelweg" dran, beim BRN dagegen diese Sache von wegen "34 Heiligkreuzsteinach / 34S Hauptbahnhof" und "34 HD Pfaffengrund / 34S Pfaffengrund". An einer Aufteilung zwischen HSB- und BRN-Teil kann's ja auch nicht liegen, da der BRN ja selber auf seinen Aushängen schreibt, dass bis Heidebuckelweg im Auftrag der HSB gefahren wird (und eben nicht, wie man annehmen könnte, nur von Pfaffengrund bis Hbf). Wie Du schon selber sagst, fördern die kaputtenen Anzeigen bei manchen BRN-Bussen die Unverständlichkeit mit 34/34S noch mehr.

von Brubacker - am 17.01.2007 11:31

Re: Das sind doch Peanuts!

Das Anzeigenbeispiel war einfach nur jetzt fiktiv erfunden und IMO genauso "schlimm", wie die Ansagen...

von kimi - am 17.01.2007 12:32

noch viel schlimmer...

Rote Ampeln sind für RNV-Planer unerwartete Betriebsstörungen, die keiner vorhersehen kann.
Also kann man Fahrzeiten locker zu knapp planen. (Schuld ist ja nicht die RNV, sondern die rote Ampel) !

von bassemohluff - am 17.01.2007 16:56
Zitat
Kirunavaara
Ich fand's nervig, als der wohlvertraute Gong von VBLu und der auch ganz nette Synthesizer-Doppelgong mit der Terz abwärts bei MVG verschwand und mit einem etwas zickigen "Nächste Haltestelle" ersetzt wurde.
Die LU-Wägen haben in der Tat "Nächste Haltestelle", so wie auch Heidelberg. Aber bei den Mannheimern ist doch weiterhin dieser Doppelgong (der mir auch gut gefällt) statt eines "Nächste Haltestelle" zu hören. Oder hab ich irgendwas verpasst? :confused:

Und die OEG macht natürlich mal wieder ihr ganz eigenes Ding und lässt ihren adretten Sprecher ohne jegliche Vorwarnung los die Haltestellennamen sagen ... :D

von Brubacker - am 17.01.2007 21:28
Zitat
ferdifuchs
Kinderwagen oder Rollstuhl ist ein Argument, Fahrrad nicht. Jedenfalls nicht für mich. Wer ein Fahrrad hat soll es benutzen und nicht die schmalen Straßenbahnen damit zustellen, in KA oder so, mit 2,65 breiten Fahrzeugen kann man sich den Luxus gönnen, unsere Fahrzeuge halte ich für unbrauchbar für solche Zwecke - ich würds tagsüber bis 20 Uhr ganz untersagen. Zumal die zurückgelegten Distanzen auch nicht umwerfend sind. Man machts, weils da Geld vom Land für gab. Aber an sich ist es absolut unnötig.
Gemach, gemach! Ich sprach hier von Heidelberg und das ist bekanntlich Zweirichtungswagen-Land. In den MGTD6 ist gegenüber der benutzten Doppeltür immer wunderbar Platz für Fahrräder, die niemanden stören. Und außerdem ist deren Mitnahme werktags ja auch sowieso erst irgendwann ab 19h gestattet ist (den Zeitpunkt finde ich sehr angebracht), worauf ich mich in meinem Posting auch bezog. In den Abendstunden ist es nämlich sehr praktisch, dass man das Rad so mitnehmen kann, falls man doch mal länger als 23h55 fortgehen möchte und dann noch heimkommen will.

von Brubacker - am 17.01.2007 21:35
Zitat

Die LU-Wägen haben in der Tat "Nächste Haltestelle", so wie auch Heidelberg. Aber bei den Mannheimern ist doch weiterhin dieser Doppelgong (der mir auch gut gefällt) statt eines "Nächste Haltestelle" zu hören. Oder hab ich irgendwas verpasst?


Nee, hast nichts verpasst.

von kloetzl605 - am 18.01.2007 12:52
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