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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Lokleitung, Rastatter Kundendienst, Q-Boy, Hummelchen, Dr. Düwag, Frieder Schwarz, Das Biergleis, 651

Güterverkehr? (viele Bilders)

Startbeitrag von Lokleitung am 18.01.2007 23:58

Heute standen mal wieder Messfahrten an. Dazu wurde der OEG 130 mit einem speziell ausgerüsteten Antriebsfahrgestell bestückt, mit vier Laptops ausgerüstet, mit 14 Tonnen Bremssand in Säcken beladen und mit dem leeren 123 gekuppelt. Die Messfahrten sollen wieder auf dem gesamten RNV-Streckennetz stattfinden.


Einfach die Säcke aufstechen, und fertig wäre die Beach-Party. Aber leider waren keine netten Mädels in knappen Stringtangas dabei, die leckere Longdrinks servierten. Deshalb haben wir die Säcke dann doch nicht geöffnet:


Vorher:


Nachher:


(btw. die meisten OEG-RNVs und V6 durften heute den Austausch der RNV-Logos über sich ergehen lassen; die Wagennummern in weiß werden folgen - bei den V6 analog zum 117)

Fast wie in alten Zeiten - Heddesheim fest in OEG-Hand:


Bad Dürkheim:


Oppau:


Luitpoldhafen:


Die Friesenheimer Kurve ist zwar immer noch eine der genialsten Erfindungen im Netz, aber ein 60-Meter-Zug ist dort eigentlich unfotografierbar. Ich habs trotzdem probiert:


Sandhofen:


Feudenheim:


Tschänau:


In Neckarstadt West, Vogelstang und Rheingönheim habe ich nicht fotografiert; Rheingönheim hat ja kloetzl605 weiter unten schon gezeigt.

Und jetzt überlegt mal, wo wir am Donnerstag nicht waren, aber möglicherweise am Freitag zu finden sein werden.... ;-)

Antworten:

Zitat

Aber leider waren keine netten Mädels in knappen Stringtangas dabei, die leckere Longdrinks servierten.


Das Problemchen wäre bestimmt nicht allzu schwer zu lösen gewesen :D

Zu den ausstehenden Zielen:

Also in Mannheim fallen mir noch ein paar Stellen (Rangierbahnhof, Neuostheim, Rheinau, Rheingoldhalle) ein, oder meinst Du eher die OEG-Strecke und Heidelberg? ;-)
Für mich leider uninteressant, da bis Walldorf keine Schienen liegen.


von Q-Boy - am 19.01.2007 01:29

Re: Diese Säcke...

....haben gegenüber manch anderen Säcken, die wir transportieren den Vorteil, daß sie sich absolut disziplinert verhalten, den zugewiesenen Platz nicht verlassen, andere Fahrgäste nicht anpöbeln, den Wagen nicht vollkotzen, den Fahrer nicht als Arschloch tulieren, und ohne Hinzuziehung der Polizei nach Beendigung der Fahrt durch firmeneigene Kräfte mit körperlicher Kraft aus dem Fahrzeug entfernt werden können, ohne daß der Entfernende irgend ein juristisches Nachspiel zu erwarten hätte. Der einzige Nachteil ist der, daß sie nicht bezahlen, was aber beim oben beschriebenen Personenkreis auch nicht unbedingt als gegeben einzustufen wäre.

von Das Biergleis - am 19.01.2007 04:15

? zu DÜW

Freundschaft,

haben die Worktowner die original-WUMA-Kaffemaschine im Aufenthaltsraum montiert, um den Verband gebührend zu empfangen?


von Frieder Schwarz - am 19.01.2007 04:23

Re: ! zu DÜW

Nein, leider nicht.

Zwei waren in Gönnheim damit beschäftigt, Blätter aus dem Gleisbereich zu entfernen !!!

(PS: Wir hatten unseren Kaffee dabei; aber natürlich kein Vergleich zum besten Kaffee im Verkehrsgebiet oder zu Kaffee aus einer Maschine, die direkt an das Wasser angeschlossen ist)

von Lokleitung - am 19.01.2007 05:47
Zitat

Also in Mannheim fallen mir noch ein paar Stellen (Rangierbahnhof, Neuostheim, Rheinau, Rheingoldhalle) ein, oder meinst Du eher die OEG-Strecke und Heidelberg?


Ja, ja, ja, ja, ja und ja.

von Lokleitung - am 19.01.2007 05:48

Re: Du triffst es auf den Punkt! (KT)

.


von 651 - am 19.01.2007 11:40
Wie oft und wo hat denn auf der RHB-Strecke der Streckenschalter ausgelöst?

von Dr. Düwag - am 19.01.2007 15:51

Schade

Freundschaft,

dann war dies aber eine traurige Fahrt in die Kurstadt.

Ich erinnere mich auch noch an OEG Sonderzüge, die auf der einzigen elektrisch betriebenen Schmalspurbahn der Pfalz mit Weinpräsenten begrüßt bzw. verabschiedet wurden. Ich glaube mich auch noch zu erinnern, dass vor Urzeiten mal eine ganze Kiste Pfalzwein nach Baden auswanderte.
Ich glaube das war der Sonderzug mit der "CHINESIN".

von Frieder Schwarz - am 19.01.2007 17:53

Re: Schade

Ja, da war der Herr Gschp... (oder so ähnlich) dabei.

von Dr. Düwag - am 19.01.2007 18:58

Re: Diese Säcke...

haben bestimmt im Gegensatz zu den beim 701 zur Bremsprobe eingesetzten Eisen-Zylindergewichten wohl auch nicht die Eigenschaft, durch Umkippen den Fußbodenbelag zu beschädigen ;-)

Gibt es schon eine Lieferadresse für den Sand? ;-)

von Q-Boy - am 19.01.2007 23:27
Gar nicht. Und sonstwo auch nicht. Wurde nämlich durch Qualitäts-Fahrpersonal bedient.

von Lokleitung - am 21.01.2007 09:28
Was war denn das Besondere an dem Drehgestell?

Und unter welchem Drehgestell war es?

Wieso war denn die 2. Bahn noch dran?



von Q-Boy - am 21.01.2007 13:11
Ja irgendwo müssen ja die Laptops untergebracht sein, denn auf dan Sandsäcken hat man sicherlich keinen festen Stand oder? ;) Ich denke dass es das Drehgestell an den gekuppelten Enden war. ansonsten ist es noch schlimmer mit dem Kabelsalat im Fahrzeug.

von Hummelchen - am 21.01.2007 13:54
Naja, beim 701 hatten die damals auch alles drinne und die Kabel durch die Deckenverkleidung gezogen...

von Q-Boy - am 21.01.2007 13:58
Zitat

Wieso war denn die 2. Bahn noch dran?

Da die Fzge. noch nicht für die Fahrt im Verband zugelassen sind, könnte man mutmaßen, daß es sich um Meßfahrten handelt zur Erlangung eben dieser Zulassung (es dürfte hierbei hauptsächlich um die Kräfte auf die Schienen bei Kurvenfahrten gehen). Gestützt wird das auch durch die Aussagen zur "Koppelbarkeit" im RNZ-Artikel, über den es ja schon weiter oben einen Thread gibt.

von Rastatter Kundendienst - am 21.01.2007 14:12

Um hier nicht noch weitere abenteuerliche Mutmaßungen zu provozieren

Also - das Messfahrzeug war der 130, und dessen erstes Fahrgestell (unter WGT1) war entsprechend ausgerüstet. Die Computer dazu waren auch im WGT 1 untergebracht, dazu war das Kleebrett®-2 eingebaut. Dort war auch das Messpersonal untergebracht.

Um die Messungen nicht zu stören musste der Antrieb im Messfahrgestell abgeschaltet werden. Und um dann noch Messungen mit den normalen Geschwindigkeiten machen zu können war der zweite Wagen dran, weil ein Fahrzeug mit Antrieb nur auf einem Triebfahrwerk maximal 30 km/h zugelassen hätte. So waren es zwei Wagen mit zusammen drei angetriebenen Fahrwerken, und das lässt fast normales Fahren und Bremsen zu - lediglich die Beschleunigung ist ein kleines bisschen schlechter als mit vier angetriebenen Fahrwerken.

Für nix anderes war der zweite Wagen dran, und es hatte also auch nichts mit Versuchsfahrten für die Doppeltraktionsfähigkeit zu tun.

von Lokleitung - am 21.01.2007 14:56

Re: Um hier nicht noch weitere abenteuerliche Mutmaßungen zu provozieren

Danke für die ausführliche Antwort! :)

von Rastatter Kundendienst - am 21.01.2007 15:01

Re: Um hier nicht noch weitere abenteuerliche Mutmaßungen zu provozieren

Leuchtet ein. Sonst hätte man auch Kabel an den Kupplungen verlegen müssen, und ich denke so was ist bestimmt nicht erlaubt.

von Hummelchen - am 21.01.2007 20:03

?????????

?? :confused:

von Lokleitung - am 22.01.2007 05:53

Re: Um hier nicht noch weitere abenteuerliche Mutmaßungen zu provozieren

Ich glaube, daß er sich damit auf seine Vermutung bezieht, der 2. Wagen sei quasi als Gerätewagen mitgeführt worden, um die Computer zur unterzubringen.

von Rastatter Kundendienst - am 22.01.2007 05:59

Re: Um hier nicht noch weitere abenteuerliche Mutmaßungen zu provozieren

Mal abgesehen davon, was daran verboten sein könnte, wenn man irgendwo irgendwelche Messkabel verlegt, es gibt auch WLAN.

von Lokleitung - am 22.01.2007 06:50

Re: Um hier nicht noch weitere abenteuerliche Mutmaßungen zu provozieren

Da hat man ja bei Meßfahrten der DB schon viel abenteuerlichere Meßverkabelungen gesehen, als ich sie mir hier denken könnte. Im HiFo gab es letztens einen Bericht über Testfahrten mit dem 601 auf der Höllentalbahn, wo die Kabel einfach draußen am TK rumhängen. Ohne Bild ist mir noch eine ähnliche Fahrt im Gedächtnis, die ich in KS-Wilhelmshöhe mal gesehen hab. Da kam ein Gleismeßzug des Nachts von der SFS, die Kabel hingen ungesichert und wild flatternd zwischen den Fenstern von 2 Wagen - das hat scheinbar auch keinen weiter gestört...

Edith: 2 Fipptehler beseitigt

von Rastatter Kundendienst - am 22.01.2007 09:16

Ich meinte das so:

Wenn im 1. Wagen das Verkabelte Drhegestell eingebaut ist/war, und im 2. Wagen die Lapotps, dann müssen ja irgendwo die Kabel verlegt sein. Ich dachte halt, dass die nicht so im Wind rumflattern müssen die ja auch festgemacht sein. Und ja stimmt, ich hab glaub ich ein Bild daheim, wo an einem ICE 3 in eine Tür eine Holzplatte anstatt des Fensters montiert wurde. Die Kabel gingen dann zum Drehgestell des Wagens. (Da aber eh alles in einem Wagen installier war ist die Diskussion ja hinfälli, oder ;))

Naja und bei WLAN bin ich mir nicht sicher, ob das gegangen wäre. Ich weiß wa nicht ob die Messgeräte per LAN angeschlossen wurden oder über eine andere Schnittstelle. Wenn sie dann doch per LAN angeschlossen waren, dann würde es theoretisch gehen.

von Hummelchen - am 22.01.2007 16:13
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