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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stefan Klein, 651, Dr. Düwag, Rastatter Kundendienst, Lokleitung, GT 6, Tw22, Bammentaler, E40, Linie 8 muss wieder her

Behindern "Kupplungsprobleme" die EBA Zulassung?

Startbeitrag von Linie 8 muss wieder her am 19.01.2007 17:44

Zitat in der heutigen RNZ, Andreas Kleber in Dossenheim zu den OEG Verspätungen:
Und wenn das Eisenbahnbundesamt endlich grünes Licht gibt, werden auch die neuen Züge - wie bisher die alten - koppelbar sein.

Antworten:

Re:RNZ-Artikel: "Die Nahverkehrs-Experten wagten sich in die Höhle des Löwen"

Hier der entsprechende Artikel:



von Bammentaler - am 19.01.2007 18:38

Re: Re:RNZ-Artikel: "Die Nahverkehrs-Experten wagten sich in die Höhle des Löwen"

Die Linie 24 nach Dossenheim verlängern...klingt gut, klingt entlastend, klingt problemlösend.
Nur gibts da ein paar Probleme.

- mit welchen Fahrzeugen? Man geht doch jetzt schon auf dem Zahnfleisch, was die Fahrzeugreserve betrifft, wie will man da noch Fahrzeuge für zusätzliche Kurse auftreiben?

- mit welcher EBO-Zulassung? Für den entsprechenden Abschnitt braucht man eine EBO-Zulassung, welche von den Heidelberger Fahrzeugen....(fast?) keines hat.

- mit welcher Umsetzmöglichkeit? Wo sollen die Züge den Richtungswechsel durchführen? Zu Beginn des eingleisigen Abschnittes? Das gibt doch Chaos pur.





von E40 - am 19.01.2007 18:49

Re: Re:RNZ-Artikel: "Die Nahverkehrs-Experten wagten sich in die Höhle des Löwen"

Der Herr Tödtmann ist "dankbar"...
Dankbar, daß er in die Höhle des Löwen darf??
Das Geschwafel kennt man doch nur von Politikern.

von Dr. Düwag - am 19.01.2007 18:56

Re: Re:RNZ-Artikel: "Die Nahverkehrs-Experten wagten sich in die Höhle des Löwen"

> Der Herr Tödtmann ist "dankbar"...

Genau so dankbar, daß man schon immer regelmäßig aus eigenem Antrieb solche Diskussionen mit der Öffentlichkeit gesucht hat und diese Veranstaltungen organisierte um kompetent und fürsorglich die Bevölkerung im ausreichenden Vorfeld zu informieren.
Und kein deut' weniger dankbar.

BTW: Waren die Fragen auch "weniger hart als befürchtet". Und waren alle Teilnehmer pünktlich (oder reisten sie mit der Bahn an?)?!?

SCNR
Tw22

von Tw22 - am 19.01.2007 19:15

Gebrauchtfahrzeuge

Die Heidelberger könnten sich ja im Ruhrgebiet auf die Suche nach weiteren (gebrauchten) M-Wagen machen.
Die ersten Betriebe (z.B. EVAG) haben bereits um 20das Jahr 2000 die ersten M-Wagen (M6S) ausgemustert. Mit einem Durchschnittsalter von ca. 30 Jahren, dürften sie gut zum Wagenpark von HD passen.
Wäre zumindest billiger als Neufahrzeuge.

von 651 - am 19.01.2007 19:23

Re: Gebrauchtfahrzeuge

Die Essener M8S sind allesamt anderweitig weg und haben genauso wenig die die M8C eine EBO-Zulassung.

von GT 6 - am 19.01.2007 19:27

Re: Gebrauchtfahrzeuge

Die EVAG war lediglich ein Beispiel. Es gibt noch weitere Betriebe. Mag sein dass die EVAG einen Teil ihrer alten M veräußern konnte. Der 1001 wurde jedenfalls im Jahre 2000 verschrottet.
Was die EBO betrifft, bin ich der Ansicht, daß diese Fahrzeuge diese (durch entsprechende Modifikationen) tüchtig gemacht werden könnten. Das hatte früher bei den GT8 der MVG auch geklappt.
Man könnte auch alternativ die RNV8 von HD für die EBO-Strecke einsetzen.

von 651 - am 19.01.2007 19:46

Re: "früher auch geklappt"

Du wirst es nicht für möglich halten, aber das Argument "... hat früher bei nem anderen Fahrzeugtyp auch geklappt" bringt Dir gegenüber den Verantwortlichen vom EBA nicht sonderlich viel ...

von Dr. Düwag - am 19.01.2007 21:14

Re: Gebrauchtfahrzeuge

Das hatte früher bei den GT8 der MVG auch geklappt.
Damals ging es um eine befristete Zulassung, und damals war das auch noch nicht Sache des EBA sondern des Landesbevollmächtigten für Bahnaufsicht (LfB) des Landes Baden-Württemberg. Den gips nimmer, weil das Land Bä-Wuh das EBA damit beauftragt hat. Grundproblem dürfte sein, daß es bei Kleinsteisenbahnbetrieben wie der OEG früher der Fall war, daß man sagte "Jo, ihr fahrt auf Eurer eigenen Strecke, ihr habt keinen Mischbetrieb mit Vollbahnfahrzeugen, fahrt halt einfach mal", weil das im Ermessensspielraum des LfB lag.

Das EBA das jetzt zuständig ist machts halt nach Vorschrift. Inwieweit man den Zuständigen dort einen Vorwurf machen kann ist die Frage, wenn in den Vorschriften steht, daß man das eben so macht, dann wird das so gemacht. Weil das so geregelt ist. Derlei Floskeln und Umstände dürften ausgerechnet der RNV nicht fremd sein, man könnte also frech sagen, die RNV darf sich nicht beschweren.

Grundsätzlich jedoch kann man durchaus in Frage stellen, warum man angesichts einer uneingeschränkten Vollzulassung für den BOStrab-Bereich - auch hier haben sich Fachleute die Fahrzeuge angesehen und die Fahrzeuge für tauglich befunden - sich nicht auf diesen Ermessensspielraum besinnt. Liegt vermutlich an der Struktur des EBA. Ein popliger Sachbearbeiter hat einen solchen Spielraum nicht, und die Vorgesetzten haben sicher anderen Kram zu tun als sich um so "Ferz" zu kümmern - da gibt es Unternehmen, die sehr viel mehr Kapital in der Hinterhand haben und damit einiges entsprechend beschleunigen können. Wenn die DB ne Baureihe zulassen will, dann haben damit nicht ne Handvoll Leute zu tun, sondern eine ganze Kompanie. Und dann geht da einiges schneller.

von Stefan Klein - am 20.01.2007 05:56
Und wenn das Eisenbahnbundesamt endlich grünes Licht gibt, werden auch die neuen Züge - wie bisher die alten - koppelbar sein.
Was nutzt es, wenn man im Verband fahren darf, aber aufgrund der suboptimalen Stromversorgung nicht im Verband fahren kann? Zumindest nicht sehr lang und nicht sehr weit...

von Stefan Klein - am 20.01.2007 05:59
Was nutzt es, wenn man im Verband fahren kann, aber man dann ein Fahrzeug zu wenig hat?
Der Verband bringt nichts, wenn man immer nur abstellt und die neuen Fzge sogar noch eine geringere Kapazität haben...

Edith: Satz hinzugefügt

von Rastatter Kundendienst - am 20.01.2007 07:20

"früher auch geklappt"

Wobei es bei den Gt8 der MVG ja schon 1995/96 nur zu einer auf zwei Jahre befristeten EBO-Zulassung ausgereicht hatte. Als man dann irgendwann bemerkt hat, dass die Zulassung gar nicht mehr besteht wurden die Wagen dann auch schnellstens aus den (gelegentlichen) Diensten auf EBO-Strecken abgezogen.

Das Einzige, was HSB-seits wohl auf kürzere oder längere Sicht eine EBO-Zulassung erhalten wird werden die RNV8 sein.

von Lokleitung - am 21.01.2007 11:08
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