Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rastatter Kundendienst, Stefan Klein, Linie 8 muss wieder her, unikath, Andreas Risch, felix83

Nußloch bzw. Südring bzw. Straßenbahnnetz HD allgemein

Startbeitrag von unikath am 23.01.2007 18:05

Hallo Forum!

Ich habe hier
[forum.mysnip.de]
und hier
[forum.mysnip.de]
etwas zu dem Südring bzw. der Anbindung bis Nußloch Kreuz "gefragt".
Da diese Themen sehr weit hinten stehen liest die wahrscheinlich keiner. Deswegen schreibe ich diesen Post.

In
[web1.rom153.server4you.de]
habe ich dazu auch etwas geschrieben, auch meine Meinung zu "dem ganzen Nahverkehr in der Region HD/MA" inkl. S Bahn.

Vielleicht fällt anderen dazu noch etwas ein.
Viele Grüße ins Forum.

Antworten:

Na, das wäre ja wirklich ne Sache, wenn sich da mal was tun würde. Also ganz ehrlich: Wenn die Möglichkeit besteht, für 1200 m Strecke 2 Mio. zu zahlen, dann ist das eine wahrhaftig lohnende Investition - auch wenn man da wohl noch irgendwo ein Fahrzeug herholen müsste... Aber wenn ich mir überlege:

a) diese günstige Strecke
b) eine Straßenbahn statt dem Bus
c) Umsteigen zumindest von Nussloch aus in Leimen nicht mehr nötig

Wenn das mal kein Argument für höhere Fahrgastzahlen ist.

Gruß,
Christian

von felix83 - am 23.01.2007 18:53

Perspektiven Nußloch bzw. Südring

da sieht es im Moment leider sehr, sehr düster aus. Nußloch hat ja sogar abgelehnt, eine vertiefende Studie zur Verlängerung der Straßenbahn in Auftrag zu geben, da man fürchtete die Investitionskosten bei einem positiven Ergebnis fürchtete. RNZ Dezember 2006

Andererseits sind die Parameter bei der standardisierten Bewertung so zu Ungunsten der Straßenbahn verändert worden z.B. Abgasschäden Strab 8-Achser 0,71 ¤/km, Standardbus weniger als die Hälfte 0,32 ¤/km; Unfallschäden Strab 8-Achser 0,44 ¤/km, Standardbus knapp mehr als ein Viertel 0,12 ¤/km, dass wohl kaum ein Nutzen-Kosten-Faktor größer 1 bei der standardisierten Bewertung für den "Südring" zu erwarten wäre.

von Linie 8 muss wieder her - am 23.01.2007 19:18
Die Verlängerung bis Nußloch sollte ein Kinderspiel sein. Durch Nußloch selbst durch wirds wieder Trara geben "Wääh, und das is doch Verkehrsbehinderung". Ludwig hätte dort einfach gebaut - wobei der sich teilweise auch sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat. VBK und AVG haben teilweise schon mal gebaut, bevor alles in trockenen Tüchern war, das war so in Blankenloch, das war so in Wörth (man hätte in Wörth gern weiter gebaut, aber da war eine Fußgängerbrücke im Weg, und dort durfte man nicht mit 15 kV drunter durch, also mußte das warten, bis alles seinen behördlichen Gang gelaufen war und man endlich an die Gelder für ein 750V-Unterwerk kam, das wollte man nicht vorstrecken...)

Aber auch viele andere Kleinigkeiten hätten schon längt angepackt werden können. Vom Ortseingang Leimen bis zur S-Kurve zwischen Zementwerk und Johann-Reidel-Straße wollte man schon vor 15 Jahren das zweite Gleis legen um Fogleverspätungen zu reduzieren.

Zu den Linienüberlegungen im anderen Forum:
Altstadt ist ja schön und gut. Die Hauptstraße dürfte indiskutabel sein, selbst eingleisig mit Ausweichen hielte ich das für nicht durchsetzbar. Neckarstaden ist Hochwassergebiet, eine Strecke dort würde entsprechend teuer werden, und auch nur bedingt die Altstadt mit erschließen, und alles was bergseitig in die Altstadt geht nimmt der hochbelasteten Straße Kapazitäten, bevor da etwas angepackt werden kann müßten entsprechende Entlastungsstraßen ins Neckartal gehen, die ebenso unfinanzierbar sein dürften.

Um nachhaltig den Betrieb nach vorne zu bringen dürften die Erschließung des Neuenheimer Feldes, möglicherweise in Verbindung mit der Verlängerung der 24 bis Schriesheim, wechselweise mit der OEG, die dafür gleichzeitig auf jeder zweiten Fahrt bis bis Heidelberg Handschuhsheim oder Dossenheim verkürzt wird, um den verspätungsanfälligen Ringverkehr zu stabilisieren, ganz vorne stehen. Dafür braucht man aber weitere RNV8, weil nur die auf die Strecke können (eine Zulassung der MGT6D für EBO halte ich für illusorisch, außerdem haben die RNV8 ein höheres Fassungsvermögen und könnten das dort auch ausspielen, im Gegensatz zu den OEG-Fahrzeugen, die entweder kürzer oder unniederflurig als Verband dort langfahren)

Weiterhin, auch wenn es ebenso illusorisch ist, hielte ich die Wiederherstellung der Verbindung S-Bahnhof Weststadt/Südstadt - Adenauerplatz. Aber ich fürchte an diesen Knotenpunkt wird sich niemand mehr ranwagen. Inwieweit die Erfahrungen des Kirchheimdesasters nun subjektiv (Strab bringt nur Chaos) oder objektiv (so was muß besser geplant werden und der Start muß klappen) gesehen wird vermag ich nicht zu beurteilen. Sicher ist, daß Kirchheim wohl eher nicht zur Beschleunigung solcher Planungen beigetragen haben dürfte.

von Stefan Klein - am 23.01.2007 19:34

was fährt denn auf der 723 grade?

Früher fuhren da nahezu ausschließlich Gelenkbusse, Anfang/Mitte der 90er übrigens Stammstrecke der letzten Vetter-Gelenkbusse, während auf der 37 (und der 21) damals noch nahezu ausschließlich die letzten Schaltwagen der HSB zu finden waren.

Ein Gelenkbus wird wohl kaum die gleichen Parameter wie ein Solobus haben.

Die RNV wird aber sicher rechnen - Gelenkbusse einer Fremdfirma oder eigene Strabsen mit eigenem Personal...

von Stefan Klein - am 23.01.2007 19:40
Naja, wir hatten dazu auch hier schon einige Diskussionen. Ich will mal 'kurz' meine Meinung dazu zusammenfasen.

Südring"
So schnell wie möglich, am besten gestern. Das ist im Prinzip eigentlich allen klar und war auch der Grund, warum die HSB die Städt. Strab Walldorf gekauft hatte.

Im Moment stellt sich die Situation grob so dar: Nußloch würde gerne, weiß aber nicht, wie man's bezahlen soll. Wiesloch hätte durchaus Interesse und würde die Finanzierung auch hinbekommen wollen, hängt aber leider am Ende und muß darauf warten, daß sich zumindest in Nußloch was bewegt. Walldorf will sowieso schon seit Jahren und würde es auch bereitwillig bezahlen können. Sandhausen... Tja, Sandhausen könnte es bezahlen, weiß aber nicht, wo man sie lang haben will, naj, will eigentlich schon, aber nicht da, wo es Sinn macht und bitte ohne Erschütterung und außerdem nicht vor meiner Tür aber so daß ich nicht laufen muß und nasse Füße will ich auch nicht haben und außerdem!

Lösung: Walldorf schießt Nußloch Geld vor, die Strecke wird bis Wiesloch mehr oder weniger auf alter Trasse wieder aufgebaut, läuft über den Bahnhof, wieder mehr oder weniger auf altbekannter Trasse nach Walldorf, dort dann durch die Schwetzinger oder Heidelberger Straße wieder nach Norden und durch St. Ilgen (Sandhausen will ja nich, solln se halt laufen) wieder nach Kirchheim.

Liniennetzkonzept
Willst Du ein realistisches Konzept oder eines, das verkehrsplanerisch Sinn macht?
Realistisch: Die Trasse durchs Feld wird gebaut und danach passiert erst mal nix mehr, weil man sich nicht einigen kann, ob man über die Neckarstaden oder die Ebert-Anlage eine Trasse ohne Erschließungswirkung legt.

Sinnvoll: Ja, da wird's etwas länger. Erstens: Der Bismarckplatz kommt weg und der Seegarten kommt wieder. Das war die allergrößte Fehlentscheidung nach der Kastration des Netzes.

Dann gehen wir mal von Süden nach Norden.
- Der Südring muß kommen, wie oben beschrieben (der genaue Verlauf in den Südorten müßte noch nach dem Passagierinteresse genauer geplant werden).
- Im Hinblick auf einen Abzug der Amerikaner und einer zivilen Nutzung ihrer Einrichtungen im Stadtgebiet (Wohnraum - möglicherweise für Studis?) böte sich eine Strecke durch die Römerstraße an, die in die Carl-Benz-Straße abbiegt und dann durch die Bahnstadt via Hbf Süd verläuft. Ggfs. auch mit Fortführung nördlich Benz-Straße bis zur Christuskirche und dort Anschluß an das Netz.
- In der Bahnstadt mindestens die zentrale Strecke mit Anschlüssen an der Montpellierbrücke und an der Czernybrücke.
- Die Strecke nach Eppelheim muß wieder nach Schwetzingen weitergrführt werden. Dort ggfs. Anschluß an eine von Rheinau über Hirschacker oder Brühl weitergeführte Linie, ggfs. mit Schleife durch Oftersheim.
- Lückenschluß zwischen Römerkreis und Bergheimer Straße für Umleitungen bei Unfällen und für Kurzführungen bei Anbindungen des Hbf.
- Wiederaufbau durch die nördliche Rohrbacher Str., um das dortige Potential mit regelmäßigen Fahrten wieder aufzunehmen.
- Anschluß der Altstadt durch eine Trasse durch die Hauptstraße. Das ist die einzige wirklich sinnvolle Variante, denn da wollen die Leute hin. Nicht an die Neckarstaden und auch nicht in die Anlage. Alternative zu einer zweigleisen Führung durch die Hauptstraße wäre es, durch die Plöck nach Osten und dann vom Uniplatz durch die Hauptstraße zurück zum Bismarckplatz.
- Hinter dem Uniplatz über das Karlsthor nach Schlierbach, über die Brücke (ja, da lagen auch schon mal Gleise drin!) nach Ziegelhausen und zurück nach Neuenheim. In Schlierbach ggfs. Schleife bis zur Orthopädie.
- Erschließung Wieblingen auf alter Trasse durch die Mannheimer Straße mit jetziger Haltestellendichte. An der Maaßstr. Abzweig Richtung OEG-Bf. für durchgehende Verkehre, Ringlinien und Umleiter. Zwischen Herrmann-Treiber-Str. und Lerchenbuckel über die 5. Neckarquerung Anschluß an den Straßenbahnring durch das Neuenheimer Feld.
- Der Ring im Neuenheimer Feld auf dem Verlauf der jetzigen 31/32 mit Anschluß südlich des Schwimmbads über die Brücke nach Wieblingen.
- Trasse durch die Mönchhofstr. und kompletter Wegfall der Busse in diesem Bereich (dafür ggfs. Busring durch Schröder- und Blumenthalstr. zur besseren Erschließung der Anwohner und der PH.
- Weiterführung der Strabstrecke bis nach Schriesheim (fast ohne Baumaßnahmen möglich!)

Dazu ein Busnetz, daß innerhalb der Orte Zubringer zur Strab leistet - das kann dann mit kleinen Bussen, 9 oder 12-Sitzern, geschehen.

So, hat jemand die Utopie bis hierhin durchgelesen? Wenn ja, Glückwunsch, Du bist tapfer!
Daß das so wohl nie kommen wird, ist klar. Man kann sicher über die eine oder andere Sache auch diskutieren und manches hängt auch von der Entwicklung der Siedlungsstruktur ab. So sollte nach einem Abzug der Amerikaner je nach dann anfallender Nutzung auch das PHV per Strab erschlossen werden. Und es sind so quasi die Maximalforderungen für die Entwicklung in den nächsten 30 Jahren... Es ist ja nur eine Utopie - viel Spaß beim Träumen! :)

von Rastatter Kundendienst - am 23.01.2007 19:47
Eine Planung in HD zu beschleunigen ist sowieso ein unmögliches Unterfagen...
Als nächstes ist in der Regel ja die Wahrscheinlichkeit der Umsetzung eine Planes umgekehrt proportional zur Sinnhaftigkeit dieses Planes...

Hm... bei dem, was Du zur Verlängerung nach Dossenheim oder noch besser Schreisheim sagst, stimme ich Dir zu. OEG dann in H'heim (ob Umsetzanlage Burgstr. oder am Bf müßte man dann sehen) enden lassen mach Sinn - mit entsprechenden Wendezeiten dürfte das definit was bringen. Auf der verlängerten Strablinie würde was anderes als eine RNV8 eigentlich keinen Sinn machen. Vielleicht eine DT MGT6D - aber wie es bei denen mit Zulassung aussieht... Naja... Die weitere Führung müßte man dann entscheiden nach dem, wo die meisten Leute hinwollen. Ob man quasi als 24 über die Berliner und den Hbf nach Rohrbach fährt, wenn die Leute lieber eine schnelle Anbindung an den Hbf wollen und dann zu den Kliniken in die 21 umsteigen müssen, oder ob man die 21 verlängert und man ohne Umsteigen zu den Kliniken ins Feld aber mit längerer Fahrzeit zum Hbf kommt (der dann aber wohl nicht länger wäre, als mit der OEG auf ihrem normalen Weg parallel zur 3) wäre dann Gegenstand der Diskussion.
Außerdem müßte man überlegen, ob man im wechselnden 20 Minuten-Takt die OEG und die 24/21 fahren läßt, oder ob das Aufkommen groß genug wäre, vielleicht doch beide zum 5-Minuten-Takt zu überlagern.

Wichtig wäre aber zunächst, daß diese fast einfachste aller Lösungen so schnell wie möglich kommt!

von Rastatter Kundendienst - am 23.01.2007 20:03

Re: was fährt denn auf der 723 grade?

Zitat
ferdifuchs
Früher fuhren da nahezu ausschließlich Gelenkbusse, Anfang/Mitte der 90er übrigens Stammstrecke der letzten Vetter-Gelenkbusse, während auf der 37 (und der 21) damals noch nahezu ausschließlich die letzten Schaltwagen der HSB zu finden waren.

Jetzt fast ausschließlich verdreckte (Schrott)-Solobusse eines bekannten Speyerer Subunternehmens, in der Früh- und Nachmittagsspitze auch Gelenkbusse

Zitat
ferdifuchs
Ein Gelenkbus wird wohl kaum die gleichen Parameter wie ein Solobus haben.


bei den Unfallschäden sind sie gleich, bei den Abgasschäden rechnet man beim Gelenkbus 0,39 ¤/km, immer noch weniger als 60% dessen was bei einer 8-Achser Straßenbahn gerechnet wird

Zitat
ferdifuchs
Die RNV wird aber sicher rechnen - Gelenkbusse einer Fremdfirma oder eigene Strabsen mit eigenem Personal...


ich glaube in der Frage Straßenbahn/Bus ist weniger die RNV das Problem, die fahren was bestellt und bezahlt wird. Bei einer existierenden Straßenbahn hätte die RNV sogar derzeit noch den Vorteil, ohne Ausschreibung, die man ja auch verlieren kann, beauftragt zu werden.

von Linie 8 muss wieder her - am 23.01.2007 20:59
Bei meinen Überlegungen spielte auch ein sinnvoller Fahrzeugeinsatz eine Rolle. Daher fährt bei mir die 24 nach Norden raus und die 21 bleibt ne Stadtlinie. Denn RNV8 auf der 21 - und nichts anderes ist (auch im Hinblick auf die EBO-Zulassung der RNV bei der OEG) realistisch - dürften als unsinnig anzusehen sein.

Ich dachte an ein Fahrplangefüge, das die Langläufer der OEG, also die, die schon eine komplette Rundfahrt hinter sich haben, in Heidelberg (Hheim Nord, die Umsetzanlage bietet wenigstens Platz, OEG-Bahnhof finde ich etwas unpraktisch und ist mEn sinnvoll um Verspätungen aufzuholen) enden und wieder zurück nach Mannheim fahren. Die "Kurzläufer" (die ja immerhin aus Weinheim kommen) würden im Wechsel mit jeder zweiten 24 weiter fahren.

Die 21 fährt den direkten Weg Technologiepark - Jahnstraße und endet am OEG-Bahnhof einerseits, Bismarckplatz andererseits, wie gehabt. Rein für Kurzstreckenfahrgäste, die auch nicht nach Niederflur heulen, sondern sich mit nem M8 zufrieden geben.

Nötig hierfür würden dann schon noch ne Handvoll RNV8, jeder zweite Kurs auf der 23 und der 24 dann mit RNV8, dazu versetzt dann GT6-Verbände oder MGT6D auf der 23, bzw GT6-Verbände und M8 auf der 24.

Nach Dossenheim/Schriesheim gibts dann weiterhin einen 10-Minuten-Takt, entweder mit RNV8 auf der 24 oder mit GT8-Verbänden in der HVZ, ansonsten RNV6/V6/GT8 auf der 5. Für die Fahrgäste in Dossenheim/Schriesheim eine Verbesserung, weil alle 20 Minuten niederflurige Direktanbindung ans Neuenheimer Feld, nach wie vor Anbindung HBF mit jeder Fahrt, zum Bismarckplatz halt nur noch alle 20 Minuten, aber viele Umsteigeverbindungen werden auch am HBF oder Betriebshof erreicht. Jede zweite Fahrt (nämlich die der 24) ist mit großen Fahrzeugen unterwegs, was den Kapazitätsengpässen entgegenkommt. Sollte es immernoch zu knapp sein können in der HVZ die kurzen OEGs über HD weiter nach Dossenheim verlängert werden und stellenweise einen 5-Minuten-Takt ermöglichen.

Als Spinnerei mal ein kleiner Plan, wie es mit Südring aussehen könnte...

21 Bismarckplatz - HBF - Hheim OEG
22 Bismarckplatz - Bahnstadt - Eppelheim (oder weiter raus)
23 Walldorf - Wiesloch - Leimen - Rohrbach - Bismarckplatz - Hheim Nord
24 Schriesheim - Hheim - Feld - HBF - Rohrbach Süd
5 RNV West - Edingen - Wieblingen - HBF - Bismarckplatz - Hheim Nord - (ab hier jede zweite Fahrt) Schriesheim - Weinheim - RNV West
26 Bismarckplatz - Kirchheim - Walldorf
HVZ Einzelfahrten als Verstärker Feld - HBF - Kirchheim - Walldorf



Die Farben hab ich so wie die alten gelassen, 26 is gelb, und die ex-MVV-OEG-AG is odolfarben :-P

Natürlich sind für solche Geschichten ausreichende Wendezeit vonnöten, damit der wechselweise Einsatz zweier Fahrzeugtypen hinhaut. Und ein Umbau des Bismarckplatzes wäre sinnvoll, meine Spinnerei dazu hab ich hier schonmal eingestellt gehabt...

von Stefan Klein - am 23.01.2007 21:12
Das Netz sieht doch recht brauchbar aus und gefällt mir auch (okay, vielleicht bis auf die Farben ;)) Damit dürfte man einiges an zusätzlichem Fahrgastpotential aktivieren können.
Mit der größten Unsicherheit ist aber leider immer noch der Süden behaftet, wohingegen für das Feld immernoch mit Baubeginn im Herbst diesen Jahres gerechnet wird. Bauzeit dürfte da bei etwa einem Jahr liegen (wie ich ja schon mal irgendwo ausgeführt hab, gibt's größtenteils keine Versorgungsleitungen, die dringend saniert werden müssen im Bereich unter der Trasse), wenn's normal läuft also ab Fpl. Wechsel im Dez. 08 (okay, wir sind in HD, Sommerfpl. 2010...)

Ob sich bis dahin allerdings was bei neuen Bahnen tut und es eine EBO-Zulassung für diese gibt... Naja, Hoffen darf man ja, oder? Und träumen, entweder von einer Stadt voller Strab (siehe unten) oder zumindest von ferdifuchs' leicht verkleinerter Utopie ;)

von Rastatter Kundendienst - am 23.01.2007 22:17
Zitat

Die Hauptstraße dürfte indiskutabel sein, selbst eingleisig mit Ausweichen hielte ich das für nicht durchsetzbar.


Wird aber leider von manchen hier diskutiert...
Bitte einfach mal mit nem 2-Meter-Klappmeter quer in die Hauptstraße mitten reinstellen und dann mal schauen, ob die Menschenmassen sich stauen ;-)
Mit Sicherheit.

von Andreas Risch - am 23.01.2007 23:53

jo, ich weß

ich hab mal in der Markthalle geschafft und mußte mich da morgens um zehn teilweise schon durch die Massen an Touris, Schulschwänzern, Rentnern und Hausfrauen quetschen. Nachmittags und abends erst recht geil.

Wahrscheinlich gibts vorher die Strab in die Pfingstweide und einen 10-Minuten-Takt auf der S-Bahn nach Neustadt bevor wieder Meterspur in der Hauptstraße liegt...

von Stefan Klein - am 24.01.2007 00:50
Und trotzdem hab ich das bewußt oben in die Utopie reingeschrieben. Denn durch die Hauptstraße ist das einzige, was von der Erschließung her wirklich sinnvoll ist. Daß es allein von den Menschen her eng wird, ist mir auch so klar und daß es wohl nie kommen wird, weiß ich selbst. Ändert aber nichts daran, daß alles andere nur Randerschließungen sind - daher auch der Alternativvorschlag, druch die Plöck hoch und durch die Hauptstr run, damit hast Du nur ein Gleis dort liegen - doch auch das dürfte utopisch sein.

Bliebe zu überlegen, welche Art der Erschließung der Altstadt die sinnvollste wäre. Viel gibt es da aber nicht. In die Ebertanlage will auch so keiner hin, sieht man an den Einteigerzahlen am Ebertplatz. Am Neckar sind es ein paar H mehr, aber nicht viel mehr Leute, die da hin wollen. Beides hat Nachteile: Von der Ebertanlange muß ich irgendwie über die recht steile Strecke am Garten der Peterskirche runter zum Uniplatz kommen (denn den kann man nicht aus der Linienführung lassen, ohne sich sämtlicher Fahrgäste zu berauben). Vom Neckar aus muß ich mich irgendwie an der Südostecke des "Marstalls" vorbeischlängeln, was auch nicht so ohne weiteres gehen dürfte, denn da ist es verdammt eng. Bei beiden Varianten stellt sich die Frage, wie man dann die hintere Hauptstr. erschließen will.

Alternative wöre es, durch die Plöck zu fahren, da ist aber leider nur an der Höhe des Ebertplatzes ganug Platz für eine Ausweiche. Im Endeffekt aber fährt man auch so nur an den Leuten vorbei...

Für welche der schlechten Lösungen man sich dann entscheidet... Lassen wir uns dann überraschen!

von Rastatter Kundendienst - am 24.01.2007 08:00

Re: Perspektiven Nußloch bzw. Südring

Nußloch lernt gern alles ab was es weiterbringen würde und für die Zukunft rüsten würde. Im Endeffekt ist diese Gemeinde in den letzen Jahren stehen geblieben.
Wenn ich z.B. auch an Nachbargemeinden (oder -städte) denke bei denen es alle eine Art "Einkaufszentrum" gibt, z.B. REWE, Aldi, Plus, Lidl, toom, dm usw. mit großen Parkplätzen. In Nußloch wird immer alles abegelehnt, man könnte ja fortschrittlich sein.

von unikath - am 24.01.2007 15:48
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.