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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 9 Monaten
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Ex-OEG 130 in Heidelberg

Startbeitrag von Funkenkutscher am 06.02.2007 20:54

Gestern fuhr er als Fahrschulwagen nach Leimen.
Heute war er auf Linie 24.
Leider beides mal kein Foto griffbereit.

Antworten:

Re: OEG 137 in Mannheim (Fahrschule)

Heute war 137 als Fahrschule in Mannheim unterwegs. (Sichtung ca. 15:13 Tattersal in Ri. Weberstr.)

E60

von E60 - am 06.02.2007 21:53
Sorry,

aber warum denn Ex? Gehört der nicht mehr zur OEG?

Gruß, Leutershausen Bf

von Leutershausen OEG-Bahnhof - am 07.02.2007 16:23
Funkenkutscher meint, dass er der RNV gehört.

von Lützelsachsen OEG Bahnhof - am 07.02.2007 16:29
Gesehen habe ich Ihn auch, aber leider nur aus dem fahrenden Auto heraus.

Wie es scheint ist in Heidelberg tatsächlich Ebbe in Sachen Fahrzeugreserve !

von Thomas Karten - am 07.02.2007 21:24
So könnte man das ausdrücken, ja... Wäre dann ein Euphemismus - läßt aber darauf hoffen, daß bald wieder Flut herrscht... *räusper*

von Rastatter Kundendienst - am 07.02.2007 21:40

Hoffentlich nicht so oft

Sonst gewöhnt man sich in dem anderen Vorort von Mannheim daran wie schön es ist in einer RNV 6 zu fahren. :cheers: :joke: :joke: :joke: :joke: :joke: :cheers:

von E94 - am 07.02.2007 21:51

Na,

dort gibts doch auch RNV8. Und von der Fahrqualität sind die mit Sicherheit gleich gut, aber in der Beschleunigung sind die "langen" besser. Aber wie oben schon geschruben ist das ein Zustand, der vsl. noch bis Freitag anhalten wird...

Und der neue OB will sich ja für den Kauf von Neufahrzeugen einsetzen. Da bin ich jetzt mal gespannt....

von Lokleitung - am 08.02.2007 06:32

Re: Na,

Weshalb meinst Du das dieser Zustand am FR bereits ein Ende haben wird ?

Zum Thema Beschleunigung. Mir ist auch bereits aufgefallen, dass die STRAB in Mannheim schneller vom Fleck kommen als in Heidelberg. Gibt es hierzu Unterschiede bei den Motoren oder hat man in Heidelberg die Bahnen absichtlich langsamer programmiert ?

von Thomas Karten - am 08.02.2007 11:31

Re: Na,

Manchmal wäre es mir lieber, wenn beim Anfahren die Motoren nicht fofort die volle Leistung aufschalten, in der 1 gibt es dann besonders (un-)angenehme Körperkontakte.

Auch sind schon einige im Wackeldackel umgefallen und haben sich oder andere verletzt.

von Q-Boy - am 08.02.2007 11:51

da kann man einiges programmieren

in einer Stadt, die ihrere Zeit in Sachen Nahverkehr seit diversen Jährchen immer ein kleines Stück voraus ist und auf 2,65m breite Stadtbahnfahrzeuge in den Farben rot und gelb setzt hat man so was gemacht. Es gibt ja immer Fahrer und Kieskutscher. Der Kieskutscher legt den Hebel vorne auf den Tisch und die Fahrgäste legen sich hin. Um diesen Effekt ein wenig abzumildern haben die Niederflurwagen in besagter Stadt softwareseitig die Eigenart, daß sie beim Anfahren nicht den Sollwert umsetzen, der am Befehlsgeber vorgegeben wird. Also einmal Hebel vorschmeißen bringt gar nichts, denn dann wird der Fahrbefehl gar nicht erst angenommen. Schmeißt man den Hebel nicht vor, sondern schiebt ihn langsam nach vorne klappt das auch. Nebst höherem Komfort für den Fahrgast hat das den Nebeneffekt, daß die Unterwerke weniger stark belastet sind (bis der Federspeicher auf ist vergeht ja auch noch ein Sekündchen, in der Zeit fährt man gegen die Bremse an, frißt unheimlich viel Strom und kann man auch oft bei den RNV hier bemerken), das ganze etwas gesünder für die Motoren und das restliche Fahrzeug ist, also eigentlich nur gut. Und die Fahrer hat man ganz ohne disziplinarischen Zwang auf Verwaltungsebene zu materialschonender Fahrweise überredet.

Rein theoretisch müßten die RNV8 auf jeden Fall besser vom Fleck kommen, weil sie nur 30% länger und schwerer, aber 50% mehr Motorleistung haben, gegenüber den RNV6, die ja nur 4/6 (also zwodrittel) angetriebene Radsätze haben, müßten sie das bei 6/8 (also dreiviertel) angetriebenen Achsen auch besser auf die Schiene bringen können. Wenn nun der Eindruck entsteht, daß die RNV8 lahmer sind, dann sicher nicht, weil sie untermotorisiert sind, eher weil man sie zwangsweise gebremst hat, weil die Leute beim Anfahren sonst noch mehr durch die Gegend purzeln würden. Beim Bremsen macht man so was auch, bei Gefahrenbremsungen wird in der Regel im unteren Geschwindigkeitsbereich die Schienenbremse aufgelöst, damit der Ruck beim Stillstand nicht so stark ist. Die Leute, die gegen die Fliehkraft bei ner Vollbremsung ankämpfen und sich daggenstemmen fliegen beim Stillstand dann nämlich rückwärts einfach um. Auf diese Weise ist vor einigen Jahren eine Fahrscheinprüferin in der Stadt mit den großengelbenwagen auf tragische Weise im Dienst ums Leben gekommen, bei (bzw nach) einer Gefahrenbremsung knallte sie unglücklich rückwärts mit dem Kopf gegen einen Entwerter und verletzte sich so schwer, daß sie kurz drauf im Krankenhaus verstarb.

Technisch könnte man noch mehr Bremskraft - insbesondere mit Schienenbremsen - aufs Gleis bringen. Grenzen setzen die Belastbarkeit des Wagenkastens, außerdem isses mit hohem Verschleiß und eben den genannten Risiken verbunden.

von Stefan Klein - am 08.02.2007 13:25

Re: da kann man einiges programmieren

Im Übrigen hat ja niemand was gegen hohe Beschleunigungen (bei den neuen Dresdnern soll sie laut Angabe des Herstellers 1,4 m/s² betragen, unsere RNV bringen 1,3 und die Wackeldackel 1,2) - das Problem ist ja nur, dass diese Beschleunigung nicht schlagartig einsetzen darf. Und das tut sie sowohl bei den Wackeldackel als auch bei den RNV, wenn man "kieskutschermäßig" anfährt. Wobei ich die ganze Geschichte mit der Haltebremse der Wackeldackel jetzt mal ganz außen vor lasse, die ist nämlich auch eher eine Zumutung und sehr fahrerabhängig.

Bei den V6 der OEG ist mir immer aufgefallen, dass die Beschleunigung allmählich (innerhalb einer Sekunde oder so) verstärkt wird, egal, wie man den Sollwertgeber im Führerstand herumschmeißt. Hier scheint man also anders programmiert zu haben.

Gruß,
Christian

von felix83 - am 08.02.2007 14:37

Re: da kann man einiges programmieren

Die V6 sind ja auch im Gegensatz zu den GT6N löblichere Fahrzeuge! :) Vielleicht lag es auch daran, dass die bei ABB die Programierung besser im Griff hatten als bei Düwag/Siemens.

von Hummelchen - am 08.02.2007 14:57

Re: da kann man einiges programmieren

Da stimm ich dir zu. Doch auch die RNV sind ja auch schlagartig mit der vollen Beschleunigung bei der Sache.

Die MGT6D der HSB, so merkwürdig diese Wagen auch sind, haben immerhin den Vorteil, dass bei ihnen die Haltebremse nicht so ruckartig anspricht, dass man vom Sitz abhebt. Und auch die sind von Düwag. Die elektrische und elektronische Ausrüstung stammt sowieso bei allen von ABB (die der RNV natürlich von Bombardier). Die V6 der OEG sind in dieser Hinsicht sowieso einsame Spitzenklasse.

Gruß,
Christian

von felix83 - am 08.02.2007 15:15

Re: da kann man einiges programmieren

Stammt nicht die Elekronik der GT6N von Siemens?

Man merkt aber schon, dass die V6 so langsam kränkeln. Siehe Bild


Der Spalt den man am Übergang sieht (An der Absperrung gleich links) hat sich letztes um mehere Zentimeter geöffnet. Mir kam es vor als würde dieser feste Teil der Sänfte die komplette Drehbewegung aufnehmen. Normalerweise dreht sich diese Teil nicht, sondern da, wo die Kratzspuren sind (Sind hier von der linken Absperrung verdeckt. Trotzdem bin ich ein Fan dieser Bauart. Und von allen anderen Bauserien von ABB (Also Chemnitz, Melbourne) gefallen mir die von der OEG am besten.

von Hummelchen - am 08.02.2007 15:44

Re: da kann man einiges programmieren

Das ist mir gestern beim 119 auch aufgefallen.

von Andreas Risch - am 08.02.2007 17:28

Und...

auch noch ABB.

von RHB1022 - am 08.02.2007 17:41

Re: Und...

Aso ok. Danke. Mir ist es grad aufgefallen als ich das Störungs-Display auf einen meiner Bilder sah. Steht ja groß und deutlich ABB drauf! ;)

von Hummelchen - am 08.02.2007 17:42

Re: da kann man einiges programmieren

Hallo

Das ist ein interessanter Ansatzpunkt,

Zitat
ferdifuchs
Rein theoretisch müßten die RNV8 auf jeden Fall besser vom Fleck kommen, weil sie nur 30% länger und schwerer, aber 50% mehr Motorleistung haben, gegenüber den RNV6, die ja nur 4/6 (also zwodrittel) angetriebene Radsätze haben, müßten sie das bei 6/8 (also dreiviertel) angetriebenen Achsen auch besser auf die Schiene bringen können.


Ist es den sicher, dass die Motoren von der Leistung her bei beiden Modellen gleich stark sind ?

von Thomas Karten - am 10.02.2007 12:50

Re: da kann man einiges programmieren

Ja.

von Lokleitung - am 10.02.2007 15:32
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