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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
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13
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
felix83, Fabegdose, Führerbremsventil, Fantômas, jo-ke, Hummelchen, Stefan Klein, VRR-Linie 112, Lokleitung

Kettenbilder MA/LU 367 = VBL 120(++1980)

Startbeitrag von VRR-Linie 112 am 15.09.2007 20:53

Ich möchte dieses Fahrzeug nicht übergehen, leider hat sich Tw 120 nach dem Unfall am 05.04.1978 im Ludwigshafener Tunnel viel zu früh aus dem Dienst verabschiedet.

Da bisher niemand ein Bild eingestellt hat und ich ebenfalls in meinem Archiv kein Bild aus dem aktiven Dienst besitze, habe ich als Gedenken an Tw 120 ein Bild der Lokleitung im Ausschnitt vergrößert, wodurch auf die Teile hingewiesen wird, die noch erhalten blieben. Das B-Teil wurde Ende 1979 zur DUEWAG geschickt, daraus entstand das Mittelteil des Tw 148

Antworten:

VBL 120

Ohne jetzt Pietätslos erscheinen zu wollen, aber das war der berühmte "Thermoskannenwagen" oder?
Also der, wo die Thermoskanne des Kollegen noch am Unfallort stehen soll? Oder ist das eine urbane Legende?

von Fantômas - am 15.09.2007 21:33

Re: VBL 120

Nein, dies ist keine Legende.

Aber es würde mich wirklich mal interessieren, wieviel vom 120 denn nun im Mittelteil des 148 tatsächlich verbaut war....

von Lokleitung - am 15.09.2007 21:34

Danke! (owt)

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von Fantômas - am 15.09.2007 21:37

Re: VBL 120

Bei der Verschrottung werden wir die entsprechenden Einblicke haben, um das endlich klären zu können. Darf aber noch etwas dauern.

von Fabegdose - am 15.09.2007 22:01

Re: VBL 120

Die Klappfenster und ein paar Seitenteile.

von Führerbremsventil - am 16.09.2007 18:57

Re: VBL 120

Also so arg viel wirds nicht gewesen sein. Vielleicht ein wenig Innenverkleidung, Sitze, evtl. noch Jakobsdrehgestell und Gelenkportal. Rahmen und Aufbau dürften ein Neubau sein. Alles andere halte ich für unrealistisch.

von Stefan Klein - am 17.09.2007 12:51

Re: VBL 120

Zumal die Fenster im B-Teil größer sind als die aus dem C-Teil.

von Hummelchen - am 17.09.2007 20:41

Re: Wirklich? (kT)

*

von Fabegdose - am 17.09.2007 20:53

Re: Wirklich? (kT)

Ich würde sagen, die Fenster sind gleichgroß. Bei den ET12 sind sie kleiner, weil erstens das Mittelteil um zehn Zentimeter gegenüber der Ludwigshafener Ausführung kürzer ist und zweitens die Strebe zum Gelenk hin länger, weil innen zwischen Gelenkportal und Fenster noch die Zwischenwände passen müssen. Den 1020 habe ich mal zwecks Modellbau vermessen, das war ganz eindeutig, und man sieht es auch. Bei den GT8 würde ich dagegen nicht sagen, dass sie kürzer sind.

Wenn ich vier Fenster des Wiener Gelenkwagenmodells des Typs E/E1, das gerade auf meinem Schreibtisch steht, ausmesse und dazu zweimal ein halbes Gelenkportal und zwei Streben, wie sie beim GT6 auf der rechten Seite zwischen dem schmalen Fenster und dem Gelenk vorhanden sind (und die beim GT8-Mittelteil sind gleich breit) dazurechne, dann komme ich auf 75mm bei dem Modell in 1:87. Das entspricht 6525mm, was mit den nicht vermeidbaren Toleranzen beim Messen mit dem Lineal ziemlich genau auf die 6550mm des Vorbilds passt.

Natürlich ist die Herangehensweise ein bisschen abstrus, schließlich handelt es sich um einen Wiener Wagen und noch dazu um ein Modell. Aber die Wiener sind in Düwag-Lizenz entstanden und dürften in ihren Abmessungen (bis auf das längere Heck) den originalen Düwag-Fahrzeugen entsprechen. Und die Modelle haben sich schon mehrfach als äußerst maßgenau herausgestellt.

Somit könnten sie damals tatsächlich die komplette linke Wand aus dem ehemaligen Heckteil hergestellt haben. Sie musste hinter dem vierten Fenster abgeschnitten und am vorhandenen Gelenkanschluss ein bisschen gekürzt werden. Es würde mich nicht einmal wundern, wenn die rechte Seitenwand durch Einschweißen neuer Streben und Heraustrennen nicht mehr benötigter entsprechend angepasst worden wäre - nicht einmal die Struktur des Daches wäre davon betroffen gewesen. Trittstufenkästen herauszunehmen, sollte das kleinste Problem sein. Wenn ich mir überlege, dass im Ruhrgebiet und südlich davon teilweise Düwag-Großraumwagen zu GT6, GT8 oder GT10 verlängert wurden, indem man die Wagen zerschnitt und anstückelte und so die Endteile gewann (Bochum, Duisburg, Wuppertal), dann ist das durchaus möglich, dass es so gelaufen ist. Auch hat die Düwag für Köln Heckteile für GT8 unter Verwendung vierachsiger Beiwagen gebaut - diese Heckteile fallen durch kleinere Fenster und eine etwas abweichende Anordnung auf.

Gruß,
Christian

von felix83 - am 17.09.2007 21:13

Re: Wirklich? (kT)

Zitat

Aber die Wiener sind in Düwag-Lizenz entstanden



Es ist viele Strabse in DÜWAG-Lizenz gebaut worden und haben unterschiedliche Abmessungen. Auch im Original, ohne Lizenz. Da wäre ich eher vorsichtig.

von Führerbremsventil - am 18.09.2007 10:13

Re: Wirklich? (kT)

Das ist natürllich richtig - dennoch würde ich bei den Wiener Wagen vermuten, dass die Abmessungen wirklich übereinstimmen - auch, weil bei Umbauten der Wiener Gelenkwagenmodelle die Maße stimmten ;-)

Ich weiß nicht, ob jemand detailierte Maßzeichnugen unserer Düwags hat - wenn ja, könnte man ja mal vergleichen.

Gruß,
Christian

von felix83 - am 18.09.2007 12:35
so jetzt kann ich endlich mal ein Bild vom 120 posten:



von jo-ke - am 26.05.2009 21:50
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