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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Das Biergleis, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.

Berlin, Berlin! Teil 3 (mgfvB) mit Bussen, Strom, Strab und Dieselloks.

Startbeitrag von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. am 02.10.2007 23:50

Berlin, Berlin- die Herztropfenfotos:

An den Sonntagen im September hat die „Monumentenhalle“ (benannt nach der benachbarten Straße), die ehemalige Schnelltriebwagenhalle des Anhalter Bahnhof für die Öffentlichkeit geöffnet. Dort befindet sich die Sammlung „Kommunalverkehr“ des DTM, in der auch einige Exponate des DVN und der ehemaligen Museumssammlung der BVG untergekommen sind. Aufgrund der „raumsparenden Kompaktstellweise“ sind leider nicht alle Fahrzeuge gut fotografierbar.

Zu den Bussen hab ich leider keine Infos, zu den Bahnen gibt’s Infos soweit ich was habe:


Mit diesem wahrlich „heißen“ Gefährt wurde Pendelverkehr vom Technikmuseum zur Monumentenhalle durchgeführt.


So sahen die ersten pferdelosen Omnibusse in Berlin aus. Die heute als Stadtrundfahrtfahrzeuge bekannten „Zille-Busse“ sind nur Nachbauten auf modernen Fahrgestellen.


















...ein Blick zurück, und im Rücken haben wir die Straßenbahnsammlung:


Ein kleiner Wagen der „Großen Berliner Pferde Eisenbahn“. Bj. 1887.


Ein großer Wagen der „Großen Berliner Pferde Eisenbahn“. Bj. 1889.


...und ein ganz großer Wagen der „Berliner Pferde Eisenbahn“. Bj. 1865. Der älteste erhaltene Straßenbahnwagen in Europa.


Tw 40 der „Westlichen Berliner Vorortbahn“, Bj. 1899, zusammen mit...


Bw 2629 der „Großen Berliner Straßenbahn“, Bj. 1900. Ein herrlicher Zug!


Tw 68 der „Straßenbahnen der Stadt Berlin“, Bj. 1910.


Tw 68 von innen.


Tw 3051 der „Berliner Straßenbahn“, Bj. 1903, mehrfach umgebaut.


Tw 5725 (T 24) mit Bw 1 (B 25). Die gelb-weiße Farbe trugen die Straßenbahnwagen bis ca. 1936.


Tw 3566 (TM 36) führte am 2. Oktober 1967 die Parade zum Abschied der Straßenbahn in West-Berlin an.
(eben wo ich das getippt habe fällt mir auf, das ist jetzt 40 Jahre her...)


Nicht nur die OEG-Halbzüge hatten „Dicke Dinger“ am Vorbau. Da die Tw als sog. „Verbundzüge“ laufen konnten wurden die Tw mit diesen dicken Kabeln starkstromseitig verbunden. Die Schaltung dürfte da in etwa der bei den OEG-Halbzügen benutzten Zugsteuerung entsprochen haben.


Tw 6301 (TF 50). Die „Berliner-Variante“ des Verbandstyps II. Auf alten Fahrgestellen des Jahres 1920 wurde 1950 von der Karrosseriefirma Gaubschat in Neukölln 5 Fahrzeuge gebaut.


Der im Vergleich zum HSB-80 doch etwas andere Fahrerstand.


Hier sieht man die typische Berliner Beschilderung, ein kurzer Vorbau mit darinliegenden Glühbirnen für die Ausleuchtung der Zielbeschilderung.

Natürlich gibt es in der Monumentenhalle noch andere Fahrzeuge, ich habe mich jedoch auf die ÖPNV-Fahrzeuge beschränkt.


Ein U-Bahnwagen, Typ B1, die „Tunneleule“ (weder verwandt noch verschwägert mit dem „Grubenuhu“).


Ein S-Bahnzug der Baureihe ET/EB 166, auch als „Olympiazüge“ bekannt, Baujahr 1936.

Soweit mein Museumsbesuch.

Was gab’s sonst noch?

Achja- bekanntermaßen hängt mein Herz ganz fest an der Dieseltraktion, wenn, ja WENN sie sich in optisch ansprechender Verpackung präsentiert, so wie diese beiden Fahrzeuge:


Der SVT 175 der DR. Vom Bahnhof Lichtenberg aus sehr gut zu fotografieren.

Und dann- im allerletzten Fotolicht, die Wuchtbrumme, Ludmilla persönlich:


Einfach eine schöne, kraftstrotzende, hochästhetische Maschine. :)


Bis demnächst mal wieder.




Antworten:

KARL MEI DROBBE!!!!

von Das Biergleis - am 03.10.2007 00:25
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