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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren
Beteiligte Autoren:
Dr. Düwag, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Das Biergleis, Treborla, Kampfzwerg91, Linie E Ebertpark

Veranstaltungshinweis der besonderen Art: RNV-W 1041

Startbeitrag von Dr. Düwag am 03.12.2007 18:25

Wer mal wissen will, wie es ist, wenn die in den Schienenfräsen nachträglich verbauten Schlingerdämpfer außer Betrieb sind und das Fahrzeug trotzdem im Normalbetrieb eingesetzt wird, der möge sich in das Fahrzeug 1041 begeben. Mittlerweile scheint die Einhaltung eines Fahrplanes nicht mehr möglich zu sein, weil es bereits ab 50 km/h besorgte Fahrgäste gibt, die sich beim Tf beschweren.
Dieser Zustand ist schon seit einigen Wochen Normalität, laut einigen Stammkunden der RHB schon seit Oktober ...
Zwischendurch soll der Wagen auch schonmal ausgewechselt worden sein, um anderntags im selben Zustand in den Linienverkehr zurückzukehren.
Zwischendurch lief der Wagen ja auf der 6, wo die Problematik nicht so deutlich hervortrat, aber nun herrscht scheinbar durch Ausfall von 1015, 1020 und 1022 Wagenmangel, der unter allen Umständen kompensiert wird.
Hab leider keine Zeit, um ein Video zu machen.

Antworten:

Was ist denn mit dem 1022? Oder meinst du den 1020?

von Kampfzwerg91 - am 03.12.2007 18:28
1022 war/ist in der ZWM.
Pyrotechnische Unstimmigkeiten am "Höchststromselbstschalter" (Automat).

von Dr. Düwag - am 03.12.2007 18:34

ein MVV Triebwagen

der 600er Serie hat auf der Fahrt von Mannheim Schuhmacher-Brücke Einfahrt ins Rathaus LU auch arg geschlingert, da ist es nicht nur mir kurz anders geworden, da war die Bahn für einen kleinen Moment recht leise, denn alle haben etwas unwohl nach vorne gschaut...
Hab mir leider nicht die Nummer gemerkt, war wohl der Schockzustand...

von Treborla - am 03.12.2007 19:04
So ist es halt bei der RNV.Vieleicht wird es ja bei der nächsten HU repariert.da geht es in einem Aufwisch und verursacht keine Extrakosten.Die RNV muß ja schließlich sparen. :hot:

von Linie E Ebertpark - am 03.12.2007 22:07
Die Substanz des Fahrzeugs wird bis dahin mit Sicherheit nicht besser.
Aber die schönen Zahlen müssen jetzt her, also spart man noch ein bisschen ...
(Oder vielleicht weiß auch keiner, wie das repariert wird).

von Dr. Düwag - am 03.12.2007 22:34
Würdest du einfach mal den Betreff lesen wollen!
Davon abgesehen neigen Düwag-Fahrzeuge auf der RHB-Strecke schon seit Jahren leider auch zum Schlingern, weil der gemeine Wackeldackel alles rigoros zerstört.
Achso, als Information an diejenigen, die die Geschichte nicht kennen. Der gemeine Wackeldackel zeigte im Ablieferungszustand ebenjene Fahreigenschaften, die der Tw 1041 heute hat. Natürlich fand man das nicht toll, und so baute man Schlingerdämpfer zwischen die einzelnen Module des Fahrzeugs ein, aktive Schlingerdämpfer, die bei etwa 30-40 Km/h "hart" werden und so für einen "ruhigen" Lauf des Fahrzeugs sorgen. Jeder, der über rudimentäre physikalische Kenntnisse verfügt, wird wohl ermessen können, daß ein solches Fahrzeug, sei der Dämpfer in Betrieb, oder nicht, ein Lehrbeispiel zur spanabhebenden Gleisbearbeitung darstellt.

von Das Biergleis - am 03.12.2007 22:40

Dazu gonn isch nuo...

..ein'n Golleeschn von do Stroßnbohn in Nauombursch zidiern der mio im Auguschd Neunzehnneuzsch folchndes soochde: "Nü, jede Gurvnfoahrd is beü üns eijn spohnobhebendr Voagong!" :joke:

Nur, daß es den Naumburgern wundersamerweise gelang, den Gleiszustand der in einer metropolnischen Region mittels hightechnisierter Fahrzeuge erreicht wurde, durch Einsatz volkseigener Konstrukte aus den 50er und 60er Jahren herzustellen.

Ein Chelm wer da irgendwelche Parallelen erkennt. :eek:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 04.12.2007 01:03
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