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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 9 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Stefan Klein, Tw22, A-dot, Linie E Ebertpark, David Jung, E40, Tw 17, Fabegdose, Lupi, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.

Chaos, Chaos, Chaos...

Startbeitrag von Tw 17 am 31.03.2008 18:36

...1. Tag, an dem die Linie 24 wieder bis Rohrbach Süd fährt und es endete um 13 Uhr im Chaos,
denn es war ein RBL-Wagen unterwegs.

1. Teil: Das Chaos

-> Kurz nach 13 Uhr: Chaos


Hier kurz nach der Einfahrt in die eingleisige Stelle.

-> Währenddessen Tw 257 weiter fuhr, kam von Süden her Tw 258 auch in den eingleisigen
Abschnitt reingefahren. Am Bergfriedhof merkte man dann das Missgeschick.

-> Die Lösung: Man lasse den Wagen der nicht mit den Anderen kummunizieren kann rückwärts
zuürck rangieren.




Hinter dem 258 staute sich, während der ganzen Aktion die Fahrzeuge (auch alle in die Eingleisige reingefahren) [Tw 208, Tw 253]


Nachdem die ganzen Wagen endlich in Richtung Norden gefahren sind, konnten Tw 257, Tw 279 und Tw 200 danach dann noch Traktion 291 endlich in Richtung Süden.

2. Teil: Die aktuelle Baustelle





3. Teil: Und noch was erfreuliches, was viel zu wenig Fahrgäste zu schätzen wissen.

Antworten:

Dann war da heute richtig mal Verkehr :D .
Einfach nur geil, so etwas macht den Rhein-Neckar-Raum wieder lebenswert.


von Lupi - am 31.03.2008 18:48
> ...1. Tag, an dem die Linie 24 wieder bis Rohrbach Süd fährt und es endete um 13 Uhr im Chaos,
> denn es war ein RBL-Wagen unterwegs.

?!? Was hat denn das RBL damit zu tun bzw. wie wird die Eingleisigkeit überwacht?
Die OEG hat doch so eine schöne Anlage, die mit Achszählern arbeitet. Wir die nicht eingesetzt?


von Tw22 - am 31.03.2008 19:38
Naja, einen kurzen Baustellenabschnitt mit einem Achszähler ausrüsten dürfte zu teuer sein. Das 2. Problem ist das die RBL Fahrzeuge sich nicht verständigen können mit anderen.

MfG
David

von David Jung - am 31.03.2008 19:48
> Naja, einen kurzen Baustellenabschnitt mit einem Achszähler ausrüsten dürfte zu teuer sein.

Wurde m. W. beim Umbau in Neuostheim auch so gemacht. So kompliziert ist so'n Teil ja auch nicht. Allerhöchstens ärgerlich, daß man die beiden Enden miteinander verkabeln muß, aber vielleicht gibtÄs da inzwischen auch was drahtloses.
Man hat ja auch Geld für Bauweichen (anstatt Kletterweichen).

> Das 2. Problem ist das die RBL Fahrzeuge sich nicht verständigen können mit anderen.

Genau das verstehe ich nicht, vielleicht stehe ich auch nur auf irgendeinem Schlauch.
Was haben die Fahrzeuge an dieser Stelle miteinander zu bereden?


von Tw22 - am 31.03.2008 19:59
Falls keine Signalanlage vorhanden ist, bzw. außer Betrieb, läuft die Verständigung bzgl. wer im eingleisigen Teil ist via Funk, aber ohne Funk ist man dann natürlich machtlos.

MfG
David

von David Jung - am 31.03.2008 20:02
> Falls keine Signalanlage vorhanden ist, bzw. außer Betrieb, läuft die Verständigung bzgl. wer im
> eingleisigen Teil ist via Funk, aber ohne Funk ist man dann natürlich machtlos.

Dann muß das über die Leitstelle abgewickelt werden. Ist im Rhein-Neckar-Raum der offene Funk (jeder hört jeden) eigentlich noch langfristig vorhanden? Im Zuge der Digitalisierung wird der ja oft auf örtliche Zonen (bin runter zu wenigen 100 bzw. 0 Metern) eingeschränkt.

Im übrigen halte ich den Abschnitt für zu lange, als das man den ungesichtert bzw. nur über Funk, betreiben sollte. Dann doch besser der bewährten (analogen) Staffelstab, den z. B. Betriebe wie Darmstadt auch 2006 noch verwendeten.

von Tw22 - am 31.03.2008 20:07

Re: Hatte der RBL-Wagen kein normales Handfunkgerät dabei?? (kT)

*

von Fabegdose - am 31.03.2008 20:09

Re: Hatte der RBL-Wagen kein normales Handfunkgerät dabei?? (kT)

Zitat
Fabegdose
*


Das wäre
1. Zu einfach
2. Zu naheliegend
3. Alles andere als innovativ
4. Ein Vorschlag von der Basis
5. Und überhaupt.

:joke:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 31.03.2008 20:35
Zitat
Tw22
Wurde m. W. beim Umbau in Neuostheim auch so gemacht. So kompliziert ist so'n Teil ja auch nicht. Allerhöchstens ärgerlich, daß man die beiden Enden miteinander verkabeln muß, aber vielleicht gibtÄs da inzwischen auch was drahtloses.


1. m.W. wird (in dieser Baustelle) alles über Fahrleitungskontakte gemacht. Die wurden gestern erst neu hochgeschraubt die Strecke entlang.
2. Verkabelung ist kein Problem - die komplette Baustelle ist von vorne bis hinten verkabelt, wurden ja damals extra Masten für aufgestellt, im ersten Bild sieht mans rechts oben.



von A-dot - am 31.03.2008 21:00
es endete um 13 Uhr im Chaos,
denn es war ein RBL-Wagen unterwegs


Es endete sicherlich nicht wegen dem RBL-Wagen im Chaos, mal abgesehen davon, daß Chaos nochmal ein bißchen was anderes ist ;)

Richtig, der 257 kann sich nicht mit den anderen Fahrzeugen unterhalten (und einen offenen Funk im Umkreis von wenigen hundert Metern wi das wohl teilweise anderswo der Fall ist gibt es in Rhein-Neckar nicht). Fährt der Fahrer ab, weil er die Signalanlage beachtet, und kommt trotzdem was entgegen, dann spinnt die Signalanlage und nicht das RBL. Fährt der Fahrer in den eingleisigen Abschnitt, weil er nicht auf die Signalanlage geachtet hat, dann isser selbst schuld. Ist die Signalanlage ausgefallen, und er hat keinen Funkspruch empfangen, isser auch selbst schuld. Durchaus möglich ist ja auch, daß der Fahrer vom 257 alles korrekt gemacht hat, nur der Gegenverkehr vielleicht nicht auf die Signale geachtet hat? Und natürlich schickt man nicht das Fahrzeug zurück das nicht mit anderen kommunizieren kann, sondern das, das den kürzesten Weg zurück hat.

Egal warum es zu diesem Mißgeschick kam, es ist mit Sicherheit nicht wegen dem RBL-Wagen dazu gekommen. Denn wie man an diesem eingleisigen Abschnitt zu verfahren hat ist unabhängig von einem offenen oder geschlossenen Funk. Ist eine Funkverständigung nicht möglich, das kann auch mit dem alten Funk passieren, dann geht man eben auf Nummer Sicher und wartet. So einfach ist das.

von Stefan Klein - am 01.04.2008 07:43
Grad eben waren se an der Stelle mit nem Steiger am schaffen, sah aus als würden se nen neuen Signalgeber in die Ausfahrt nach Norden (Gleis stadteinwärts) hängen.

Etwa 1-2m stadteinwärts von der Stelle, auf der im zweiten Bild der Bügel auf der Fahrleitung sitzt.

von A-dot - am 01.04.2008 10:42
Ja gibt es denn das auch bei der RNV.Eingleisige Strecken ohne Absicherung ? Das ist doch gar net zulässig.Kann denn da grad jeder rein fahren wie es ihm paßt,oder gibt es da auch ne Einfahrtregeglung wenn schon keine Signale da sind ?

von Linie E Ebertpark - am 01.04.2008 14:34
Wer hat denn gesagt, dass es keine Signale gibt?
Als ich vorhin da war, hingen jedenfalls an beiden Enden des Abschnitts welche...

von E40 - am 01.04.2008 14:39
Gesagt hat es niemand,aber wenn man den Verlauf so liest und dann auf dem Foto sieht wie viele Züge da drin stehen,dann kommt einem schon der Gedanke das da evtl.keine sind.Wenn sich da 2 Züge gegenüberstehen,egal warum,dann sind doch beide Signale normal auf gesperrt,das da keiner mehr rein fährt.Aber da steht ja alles voll in der Eingleisigkeit.

von Linie E Ebertpark - am 02.04.2008 09:35
Ich würde schon dem RBL-Wagen die Schuld geben, da ich heute mal beim 257 aufs RBL-Gerät geschaut hab und entdeckt hab, dass im Bereich S-Bahnhof/Bergfriedhof, dass Signal schlecht ist. Signalanlage gabs, funkioniert aber anscheinend nicht, also müsste er funken geht bei schlechten oder gar keinem Signal halt net. Heute ging alles klar.

von Tw 17 - am 02.04.2008 18:46

Wie gut das Signal ist tut nichts zur Sache

Funktioniert die Signalanlage, dann hat man diese zu beachten. Unabhängig ob RBL oder nicht.
Funktioniert die Signalanlage nicht, dann fährt man nach Weisung der Leitstelle. Unabhängig ob RBL oder nicht.
Ist keine Verständigung mit der Leitstelle möglich, dann bleibt man stehen. Unabhängig ob Digitalfunk oder nicht.

Bleiben folgende Varianten:
Der Fahrer des 257 hatte frei, und ist folgerichtig reingefahren, der Gegenzug hats nicht beachtet. Fehler beim Fahrer des Gegenzuges.
Der Fahrer des 257 hatte gesperrt, ist dennoch reingefahren. Fehler beim Fahrer des 257.
Die Signalanlage war gestört und es wurde nach Weisung gefahren. Hat der Fahrer vom 257 die Weisung bekommen in den eingleisigen Abschnitt einzufahren, muß der Fehler entweder beim VM in der Leitstelle gelegen haben (der evtl. durcheinander gekommen ist, weil er mit 2 Funksystemen arbeiten muß/darf/soll), oder beim Fahrer des Gegenzuges, der trotzdem eingefahren ist. Hat der Fahrer des 257 sie nicht bekommen, völlig egal, ob nun aufgrund mangelnden Empfangs oder weil er schlicht gar nicht gefragt hat, so liegt der Fehler bei ihm.

Natürlich kann man einfach sagen "Der blöde Wagen mit dem Digitalfunk, mit dem man nich reden kann ist schuld". Ist aber sachlich völlig falsch. Die Episode mit sich im eingleisigen Abschnitt begegnenden Fahrzeugen hat mit dem RBL-Fahrzeug gar nichts zu tun. Richtig hier ist nur, daß die Verständigung besonderen Umständen unterworfen war, die die Gesamtsituation nicht wirklich vereinfacht haben. Das wars.

von Stefan Klein - am 02.04.2008 23:59

Re: Wie gut das Signal ist tut nichts zur Sache

Hi.

Es kann auch sein, dass die Anlage gestört war und beide frei angezeigt bekamen und somit keiner einen Fehler gemacht hat. Passiert ist jedenfalls nichts. Und es würde ob der geringen Geschwindigkeiten im eingleisigen Abschnitt auch nichts passieren.
Es weiß keiner von uns, wie es wirklich war und diese doch harmlose Störung wird meines Erachtens etwas überbewertet.

von E40 - am 03.04.2008 03:34

Re: Wie gut das Signal ist tut nichts zur Sache

diese doch harmlose Störung wird meines Erachtens etwas überbewertet
Begegnungen in signalgesicherten eingleisigen Abschnitten halte ich grundsätzlich nicht für harmlos.
Das Geblubber, der RBL-Wagen sei schuld gewesen, ist dennoch falsch.

von Stefan Klein - am 03.04.2008 07:26
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