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Nahverkehr Rhein-Neckar
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7
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 5 Monaten
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Lokleitung, jo-ke, Stefan Klein, felix83, Bernhard König

Kettenbilder OEG 302 / 312 (Bielefeld 847 / 796)

Startbeitrag von Bernhard König am 24.04.2009 05:11

Bielefeld 847, Heidelberg Gbf OEG, 12.8.1982:




Bielefeld 796, Heidelberg Rbf, 4.9.1982:




Der Triebwagen im Umbau in der Wgh Edingen, 13.10.1982, mit Versuchslackierung an der Ecke (unten beige, Fensterband grün ):




Am 8.6.1983 bei der Ausfahrt aus der Schleife Heddesheim, neben der Wagenhalle:




Viele Grüße

Bernhard

Antworten:

Das wäre wohl auch eine nette Lackierungsvariante gewesen...

Gruß,
Christian

von felix83 - am 24.04.2009 06:05
Also mir hat die Lackierungsvariante, die es dann geworden ist am besten gefallen. Zierstreiefen auf Elfenbeinfarbenem Grund ist einfach die perfekte Lackierung für ein öffentliches Nahverkehrsmittel:





Auf einer Verkehrsfreunde Mannheim- Sonderfahrt:



von jo-ke - am 24.04.2009 06:32

Kettenbilder OEG 302 / 312 (Bielefeld 847 / 796)

Ein "Umbaubild" des 302 vom 11. September 1982 habe ich auch. Der Versuch, das orange Bielefelder Farbschema in die Farben der OEG zu übertragen wäre sicher interessant gewesen - es hätte ja nicht auf allen vier Garnituren sein müssen. Wer hätte damals geahnt, dass eine sehr ähnliche Aufteilung gut zehn Jahre später mit etwas anderen Farbtönen auf Mannheimer Achtachsern auftauchen würde?



Auch von der "Verkehrsfreunde Mannheim" Sonderfahrt vom 12. März 1983 habe ich ein paar Bilder; hier eines aus Heddesheim (Baden) Ort. Der Mittelbahnsteig ist noch nicht gebaut, und der Bahnsteig am Hauptgleis ist noch nicht verlängert (später mussten ja planmäßig dort zwei Bielefelder Züge hintereinander halten können). Außerdem ist gut zu erkennen, dass der Wagen noch keine Abschleppöse im Gummipuffer hatte und dass man versucht hat, auf die Regenrinne zu verzichten.



Kreuzung des Sonderzugs mit dem Kurszug aus OEG 91 in Wallstadt:



"Kosten sparen durch Verzicht auf Regenrinne" muss wohl für eine ziemliche Sauerei am Wagenkasten gesorgt haben, somit war dem Versuch kein Erfolg beschieden. Nur wenige Wochen später hatten auch 302 und 312 Regenrinnen - Aufnahme vom 03. Mai 1983 in der Käfertaler Schleife, die damals noch ein Biotop war:



Fußballverkehr SV Waldhof am 10. März 1984 in der Saarlandstraße - 302+312 kreuzt 301+311



Am 28. Februar hatte eine Schulklasse das Vergnügen, mit dem 302 zum Luisenpark gebracht zu werden. Die Zeit bis zur Rückfahrt stand man im Mittelgleis der damaligen Haltestelle Ausstellungsgelände ab, während der 352 überholt:



Die längst vergessenen Details, wie das Häuschen, in dem die Fahrausweisprüferinnen am Maimarkt die Fahrscheine kontrollierten und mit Handstempeln entwerteten, fallen sofort ins Auge:



Ein Blick in die Gegenrichtung mit MVG 355:



Auf der Rückfahrt an der Pestalozzischule:



Einträchtig nebeneinander: am 28. September 1985 trafen sich anlässlich eines Fußballspiels des SV Waldhof im Betriebshof Luitpoldhafen der VBL 116, der RHB 1012, der OEG 304 und der KREVAG 846:



Ich hatte es ja schonmal erwähnt - der 302 war der übelste der vier Bielefelder. Der Fahrersitz, der sich nicht ordentlich auf "bequeme Arbeitshaltung" einstellen ließ, war da noch das Geringste.

Er hatte einen sehr kurzen Steuerhebel in Kombination mit einem schwergängigen Fahrschalter mit seltsamen Rastungen - die jedenfalls nicht dort waren, wo die Fahrstufen waren, so dass man sich immer besonders anstrengen musste, den Wagen "sauber" zu fahren.

Das viel zu schwere Sennheiser-Mikrofon im Metallgehäuse an einem ausgeleierten Schwanenhals schlug während der Fahrt (besonders bei mehr als 50 km/h) gerne im Rhythmus der Wagenbewegung an der A-Säule an - bis eines Tages dann an der Einschlagstelle ein Loch im Blech entstanden war, aus dem der Rost rauskrümelte. Die OEG-Werkstatt hat sich aber dessen angenommen und in höchst professioneller Weise eine Art Aluminiumfolie über den Krater geklebt...

Und nicht zuletzt und ganz besonders der Versuchs-Türtaster in blau an der ersten Tür, was habe ich dieses Ding verflucht:

Bei den Bielefeldern (früher auch bei den Düwag) musste man, wenn man die Türfreigabe zurücknahm, immer die eingestellte Verzögerungszeit abwarten, bis sich die Türen tatsächlich schlossen. Das war auch bei der Tür 1 so, sie ließ sich nicht ohne Verzögerung schließen.

Der "normale" Türtaster der Tür 1 am 302 außen war ein Versuchsobjekt - so ein flacher wie wir ihn heute überall kennen, aber dummerweise in einem blauen Gehäuse. Der Kinderwagentaster war ein ganz normaler Taster in einem roten Gehäuse, wie sie damals üblich waren. Zu alledem zeigte der Pfeil des "Kinderwagen-und-Mann-am-Stock-mit-Fußballkopf"-Symbols nicht auf den Kinderwagentaster, sondern zwischen die beiden Taster - gut zu erkennen auf diesem Bild vom 21. Februar 1991 in Heddesheim (Baden) Ort:



Die meisten Leute, die einsteigen wollten, drückten nicht den "normalen" Türtaster, weil sie mit dem blauen Ding nix anzufangen wussten. Statt dessen wurde aufgrund des Wiedererkennungsfaktors extrem häufig der rote Kinderwagentaster gedrückt. Stand man dann an einer Haltestelle vor einem Signal und hatte die Betätigung des Kinderwagentasters nicht bemerkt, und ließ aus Kundenfreundlichkeit die Türfreigabe bis zum Aufleuchten des "T"-Signals anstehen, so blieb die Tür 1 offen, und beim Löschen der Türfreigabe lief noch die ganze Verzögerungszeit ab, bis die Tür zuging und man losfahren konnte. Das kam natürlich bei allen Bielefeldern vor, aber übermäßig oft beim 302 - viele verpasste Ampelphasen hab ich mit ihm erlebt.


Die Abstellung des 302 war bei Ablauf der HU Ende März 1991 geplant, er sollte es aber nicht mehr in den März schaffen. Die folgenden vom 21. Februar 1991 waren meine Abschiedsbilder. Schon eine Woche nach diesen Aufnahmen wurde er wegen eines Fahrschalterbrandes vorzeitig abgestellt. Die BSI-Kupplung zwischen Triebwagen und Beiwagen:



Und noch ein Bild vom Beiwagen 312:



Wie wir nun wissen, war der Fahrschalterbrand für die Rumänen das geringste Problem - genausowenig wie die Tatsache, dass dieser Zug nach seiner Abstellung ausgiebig zur Ersatzteilgewinnung für die verbliebenen Züge 303/13 und 304/14 genutzt wurde. Offenbar geht es ihm in Arad den Umständen entsprechend gut.

von Lokleitung - am 25.04.2009 19:38
Zitat
Lokleitung
"Kosten sparen durch Verzicht auf Regenrinne" muss wohl für eine ziemliche Sauerei am Wagenkasten gesorgt haben, somit war dem Versuch kein Erfolg beschieden.


Wie haben denn die Dortmunder ihre Wagen sauber bekommen, da gab es auch keine Regenrinne?



von jo-ke - am 27.04.2009 19:39
die Waschanlage ging nur übers Fensterband, deswegen blieb der Rest immer braun...

von Stefan Klein - am 27.04.2009 19:42
Die hatten zumindest Regenrinnen über den Türen, so dass der Siff nicht direkt auf die Fahrgäste tropfte...

von Lokleitung - am 27.04.2009 20:32
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