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Nahverkehr Rhein-Neckar
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vor 8 Jahren, 9 Monaten
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Linie 8 muss wieder her

S-Bahn Ausbau zwischen Mannheim und Heidelberg immer noch gefährdet.

Startbeitrag von Linie 8 muss wieder her am 29.10.2009 16:20

Mit einem leidenschaftlichen Appell wandte sich landrat Dr. Schütz im Rahmen der Zweckverbandssitzung des Zweckverbands Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) an die zögernden linksrheinischen Gebietskörperschaften, der Sonderumlage zur Finanzierung der Planungskosten für den S-Bahn Ausbau zwischen Mannheim und Heidelberg zuzustimmen. Ein Scheitern dieses Projekts würde die S-Bahn jeder weiteren Ausbaumöglichkeit berauben und die Fahrplanstabilität gefährden.

Zum Hintergrund: Die höhengleiche Kreuzung der Güterzugstrecke Mannheim Rbf - Mannheim Friedrichsfeld mit der S-Bahn "Stammstrecke" Mannheim Hbf - Heidelberg Hbf führt immer wieder zu gegenseitigen Behinderungen im Bereich Mannheim Friedrichsfeld Süd. Diese werden sich verschärfen, wenn die EU dem transnationalen Güterverkehr Vorrang vor dem vertakteten Nahverkehr einräumt. Dazu kommt, dass die ab Dezember 2009 betriebene S5 von Eppingen/Aglasterhausen nach Heidelberg zukünftig über Mannheim nach Mainz führen soll und auch diesen Streckenabschnitt benutzen soll.

Einen anderen Engpass gibt es zwischen Heidelberg Pfaffengrund/Wieblingen und Heidelberg Hbf wo die vier Gleise der Main-Neckar-Bahn und der Badischen Hauptbahn sich auf zwei verengen und die Trassen so liegen, dass bei geringer Verspätung der IC aus Frankfurt die S-Bahn-Fahrgäste den bekannten Spruch hören: "Der vor uns liegende Streckenabschnitte ist noch durch einen anderen Zug belegt. Wir setzen unsere Fahr in Kürze fort."

Dieser Problematik war man sich allerdings bereits beim Bau des neuen Heidelberg Bahnhofs bewusst. In der Festschrift von 1955 liest man:
Aufgrund der geschilderten Dringlichkeit des Vorhabens, aber durch die wegen der Zeitumstände äußerst kanppen Finanzmittel, mußten die Planungen von 1950 zwangsläufig eine Straffung und eine Beschränkung auf das Notwendigste beinhalten. Dieser Straffung fiel neben einigen Bahnsteigen auch der viergleisige Streckenausbau nach Wieblingen zum Opfer.

In der Zweckverbandssitzung vom 17.12.2009 sollen jetzt die notwendigen vereinbarungen unterzeichnet werden.

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