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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
14
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Lokleitung, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Führerbremsventil, Der Regenleisten 0 305, Harald S, Fabegdose, Fantômas, Hummelchen, Tw 17

Kurztrip nach Helsinki, Teil 2 (17 Bilder)

Startbeitrag von Lokleitung am 01.01.2010 20:14

Link zu >>> Teil 1 hier

Antworten:

Vielen Dank für die Bilder. Was mir gerade so auffällt: Der Führerstand der Variobahn kommt mir ziemlich unaufgeräumt auf, mit den vielen Drehschaltern, den eckigen Drucktastern und den diversen Bediengeräten für Funk, Anzeigen und Radio (Ich gehe mal stark davon aus, dass das am rechten Bildrand ein Autoradio ist)
Ansonsten finde ich bemerkenswert, dass die Fahrwekrsmodule und die Sänften eine fast identische Länge aufweisen. Nur die Kopfmodule sind da länger.

von Hummelchen - am 01.01.2010 20:44

Langehinglotz bei Variobahn

Da bin ich froh daß Du das auch siehst.
Mit den Längen meine ich. Ich hatte schon Zweifel an meinen optischen Fähigkeiten. Also ne ganz so typische Variobahn doch wieder nicht.

von Führerbremsventil - am 01.01.2010 20:58
Es ist ein Radio! Alle Fahrzeuge (Bahn und Bus), auch die ex-Mannheimer, die mir dort begegnet sind, haben ein Radio und es ist offenbar auch nicht verboten, das zu benutzen. Hat mich anfangs sehr verwundert.

Die eckigen Drucktaster entsprechen etwa dem, was man in den Hochflurwagen schon hatte, vielleicht ist das der Grund für die etwas "wilde" Anordnung. Auch ich fands auf den ersten Blick unübersichtlich, hab die Wagen ja aber nicht fahren müssen. Die wesentlichen Bedienelemente, Türfreigabe, Blinker, Glocke befinden sich in der anderen Armlehne.

Die Länge der einzelnen Module führt offenbar dazu, dass die Fahrer auch mit den Varios recht zügig um die Kurven fahren können - wesentliche Unterschiede im Fahrstil zwischen den Drehgestellwagen und den Varios habe ich nicht bemerkt.

von Lokleitung - am 01.01.2010 21:00

Da muss ich auch mal hin :-)

Einfach nur geil !

Machen Helsinki schön schmackhaft :-), trotz frostiger Temperaturen :D.

MfG
Tw 17

von Tw 17 - am 02.01.2010 00:44
Unaufgeräumte Fahrerplätze sind aber sehr intuitiv. Wenn ich vergleiche, den relativ aufgeräumten GT8SU oder GT8S mit dem total wirren NF8/10, dann ist man beim NF8/10 besser dran, da die Tasten nicht gruppiert sind, sondern intuitiv ohne groß hinsehen zu müssen geschaltet werden können.

Die Schalter sind zwar grob sortiert, aber doch alle zu ertasten, auch für den Blinker hätte ich mir einen Drehschalter rechts/links statt zweier einzelner Tasten gewünscht.

Einen guten Kompromiss hat der B-Wagen, unwichtige Schalter befinden sich rechts auf einer separaten Platte, die wichtigsten vor einem. Diese sind allerdings zum Teil mit mehren Funktionen belegt (z.B. Sand und Warnblinkanlage auf einem Kippschalter, ziehen ist Sand und wenn es nicht gereicht hat, kann man die Warnblinkanlage direkt mit dem selben Schalter nach ganz oben einschalten ;-) ). Von daher finde ich den oben von der Lokleitung gezeigten Fahrerplatz absolut Klasse, diese aufgeräumten "Computertastaturen" sind dagegen der letzte Mist.

Mein persönlicher Albtraum wären diese Touchscreens, wie sie die hässliche Crefelder Spielzeugbahn hat...

von Fantômas - am 02.01.2010 01:57

Genau..!

Touchscreens müssen ja für die Werkstatt der pure Horror sein- ein Schalter, egal welcher Form, läßt sich immer relativ schnell wechseln, so ein Datschscreen hingegen... :rolleyes:

Oder so ein Mist wie die Foilentastaturen in den Heidelberger Nf's- gut, man wollte mit dem Kauf dieser Dinger eine ortsansässige 4ma unterstützen, aber hat's was genützt? ;) Also wurden diese nach Abnutzung der Foliendinger mit den in den RNVs eingebauten Tasten versehen.
@die HDer Kollegen: Waren die Folientasten wirklich so schlimm, ich hab da Storys von blauen Fingern und gestauchten Fingergelenken gehört...

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 02.01.2010 06:05

Re: Genau..!

Also ich kenne die Heidelberger NFs nur MIT Folientasten - wirklich nicht sonderlich der Bringer.

Meines Erachtens kommt es wesentlich darauf an, dass die oft gebrauchten Tasten so angeordnet sind, dass man sie leicht und bequem erreicht und dass sie nicht außerhalb des Blickfeldes liegen. Ein schönes Beispiel sind die GTN - der Blinkerschalter der originalen Variante, wie es sie in LU noch gibt ist blöd zu bedienen, liegt aber so, dass man ihn gut sieht. Die Mannheimer Umbauvariante liegt sehr bedienungsfreundlich und griffgünstig rechts, aber so, dass man den blinkenden Drehschalter gerne mal übersieht und vergisst.

Insofern sieht die finnische Vario ja schon wild aus, aber solange man nicht weiß, was sich hinter den einzelnen Tastern und Schaltern verbirgt kann man da lange filosofieren ;-).
Wenn man die Taster zur Weichensteuerung ganz nach links einbaut, wie bei den GTN oder den Einrichtungs-RNVs, dann kann es so aufgeräumt sein wie es will, man "schafft über Kreuz", wie es ein Kollege mal formuliert hat. Großer Mist.

von Lokleitung - am 02.01.2010 07:53

Frage zur Variobahn

Was ist denn jetzt besser als früher? Schließlich wurden die Lu- und Ma-Wagen vor allem deshalb gekauft, weil die Varios nahezu unbenutzbar waren.

Gruß
Harald


Zitat

Jeder hält die Grenzen des eigenen Gesichtsfelds für die Grenzen der Welt.
Arthur Schopenhauer


von Harald S - am 02.01.2010 15:31

Re: Frage zur Variobahn

Ich weiß es nicht. Offenbar war die Ausfallquote bei den Varios lange Zeit extrem hoch, und ich vermute einfach mal, aufgrund der "üblichen" Antriebsausfälle und Türstörungen. Und wahrscheinlich hat man auch in Helsinki oft und lange auf Ersatzteile warten "dürfen".

Seit gut zwei Jahren hat man ja mit Bombardier einen "Knebelvertrag" geschlossen - die Wartung der Varios wird nun komplett von Bombardier erledigt und es muss eine Mindest-Verfügbarkeitsquote erfüllt werden, sonst ist HKL berechtigt, die komplette Serie an Bombardier gegen entsprechende finanzielle Erstattung zurückzugeben.

Diese 40 Wagen waren für Bombardier sicher kein besonders gutes Geschäft, aber der letztgenannte Fall wäre wohl der Super-GAU. Man wird tunlichst darauf bedacht sein, dass dieser Extremfall nicht eintritt.

Meiner Beobachtung nach laufen die Wagen aber zurzeit recht gut und zuverlässig - sofern man das als Außenstehender in fünf Tagen überhaupt beurteilen kann. Die markierten Niederflurkurse waren jedenfalls alle entsprechend besetzt, und teilweise darüber hinaus auch andere, nicht als Niederflur markierte Umläufe.

von Lokleitung - am 03.01.2010 16:52

Re: Frage zur Variobahn

Dem "Hörensagen" nach war die komplette Elektronik der Fahrzeuge mit den extremen Witterungsbedingungen in Finnland nicht einverstanden.

von Führerbremsventil - am 04.01.2010 11:08

Re: Genau..!

Ich glaube, vom Vergessen der Schalterstellung kann bei den verbreiteten Mannheimer Blinkorgien eher nicht die Rede sein ... :rolleyes:

von Fabegdose - am 04.01.2010 12:44

Re: Genau..!

Die Lokleitung hat Recht. Die MGT 6D haben alle noch ihre Folientastatur......und schlecht ist sie auch nicht, man bekommt keine blauen Finger. Dei Folientastatur sollte eben mit etwas Gefühl betätigt werden. Das einzigste was getauscht worden ist, sind die M 8C Tastaturen, diese allerdings vor einigen Jahren. Die alten waren defekt. Dabei handelte es sich auch um ganz normale Schalter bzw. Taster.


von Der Regenleisten 0 305 - am 04.01.2010 15:10

Re: Genau..!

Zitat
Der Regenleisten 0 305
Die Lokleitung hat Recht. Die MGT 6D haben alle noch ihre Folientastatur......und schlecht ist sie auch nicht, man bekommt keine blauen Finger. Dei Folientastatur sollte eben mit etwas Gefühl betätigt werden. Das einzigste was getauscht worden ist, sind die M 8C Tastaturen, diese allerdings vor einigen Jahren. Die alten waren defekt. Dabei handelte es sich auch um ganz normale Schalter bzw. Taster.


Achsoja- stimmt. Die M-Wagen haben die LEGO-Klötzchen Tastatatur verloren, schade, ich fand das "Tschaka!" beim drücken immer doll. :-p

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 04.01.2010 20:37
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