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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Netzreform Heidelberg

Startbeitrag von Sprinter001 am 16.11.2010 17:57

Wie der aktuellen Tagespresse zu entnehmen ist wird in Heidelberg mit dem Sommerplanabschnitt eine Netzreform angestrebt. Der Zuschußbedarf ist im Vergleich zu anderen Städten zu hoch, obwohl das derzeitige Angebot recht gut angenommen wird.
Es stehen Streckenabschnitte, die üppig bedient werden, zur Disposition. Im Schienennetz dürfte es sich um die Abschnitte Handschuhsheim und Rohrbach handeln, im Busbereich Parallelverkehre umlenken.
Näheres ist am 24.11.10 ab 17.00 in einer öffentlichen Sitzung im alten Rathaussaal in Heidelberg zu erfahren.

Antworten:

im MM ist heute auch was davon durchgekommen:

[www.morgenweb.de]

Immerhin erkennt man überflüssige Buslinien und eine zu geringe Durchschnittsgeschwindigkeit als große Probleme.

Wenn man diese beiden Sparpotentiale gut nutzt hat man am Ende vielleicht sogar etwas besseres als jetzt. In MA hat das ja auch geklappt.

von Tw237 - am 16.11.2010 21:02
Zitat
Mannheimer Morgen
"Problematisch ist allerdings [...] die geringe Durchschnittsgeschwindigkeit der Busse und Bahnen", berichtet TTK-Gutachter Udo Sparmann. [...] Handlungsbedarf gibt es laut Sparmann vor allem bei den Beförderungsgeschwindigkeiten, die deutlich niedriger seien als in den Nachbarstädten Mannheim und Ludwigshafen.

Woran's wohl liegt - sicher nicht am ÖPNV... :bl:

von Bahnsen - am 17.11.2010 06:57
Wenn man diese beiden Sparpotentiale gut nutzt hat man am Ende vielleicht sogar etwas besseres als jetzt. In MA hat das ja auch geklappt.
Es geht aber um Heidelberg. Von "gut nutzen", "etwas besseres haben können" und "klappt vielleicht ganz gut" ist man Lichtjahre entfernt.

Es wäre so einfach. Wenn erstmal Gleise ins Feld liegen und die Bimmel dort fährt fehlt nur noch eine brauchbare Verbindung auf der Schiene in Richtung der Altstadt (zB Neckarstaden hin über Uniplatz weiter ans Karlstor und über die Anlage zurück), und mit einem Rutsch hat man sich etwas geschaffen, womit man vernünftig arbeiten kann. Eine 21, die aus der Altstadt über den HBF ins Feld und in Spitzenzeiten weiter an die Bergstraße fährt erschlägt auf einen Schlag fast den kompletten Auslauf der 31/32 und der bisherigen 21. Das Gewurschtel "Wie komme ich von der Innenstadt zum HBF" wäre mit einer leistungsfähigen Verbindung statt zig Alternativfahrmöglichkeiten (die natürlich alle an unterschiedlichen Haltepositionen am Bismarckplatz starten) gleich mal mit erledigt, fehlen nur noch dem Fahrgastandrang angemessene Haltestellenbauten an Hauptbahnhof und Bismarckplatz und Ampelschaltungen, die nicht ausnahmslos *jeden* Verkehrsteilnehmer ausbremsen und dann könnte wirklich was draus werden.

Ein paar Zitate aus dem MM-Artikel:
Wenn man sich als Verkehrsunternehmen marktgerecht weiterentwickeln will, muss man auch die Veränderungen der vergangenen Jahre wie die Inbetriebnahme der S-Bahn und die Anschaffung neuer längerer Straßenbahnen berücksichtigen
Man schaue sich das Gewurschtel am HBF an. Starke Nachfrage Richtung Altstadt und Neuenheimer Feld, was man mit vielen Linien zu erschlagen versucht, die sich am HBF alle gegenseitig im Weg rumstehen und die Leute trotzdem nicht wegkriegen. Die Inbetriebnahme der S-Bahn hat das auf jeden Fall begünstigt, trotzdem fahren die langen Züge zwischen Bismarckplatz und Handschuhsheim auf der 23 viel Luft rum, derweil die OEG regelmäßig zwischen HBF und Bismarckplatz zusammenbricht.

Im Vergleich mit Mannheim und Ludwigshafen schneide Heidelberg zudem bei den Fahrscheinerlösen pro Passagier und Kilometer schlechter ab.
Könnte auch an den Zielgruppen liegen. Überdurchschnittlich viele Semesterticketnutzer und ein gnadenlos günstiger Citytarif vom HBF bis zum Karlstor dürften da viel erklären.

Handlungsbedarf gibt es laut Sparmann vor allem bei den Beförderungsgeschwindigkeiten, die deutlich niedriger seien als in den Nachbarstädten Mannheim und Ludwigshafen.
...
Deshalb hätten die Gutachter geprüft, wie das bestehende Überangebot abgebaut werden kann: Ansatzpunkte seien Linienführung, Taktdichte und die Einführung von Expresszügen

Wer sich den Fahrgastwechsel am HBF und am Bismarckplatz an völlig unzeitgemäßen Haltestellen ansieht könnte da schnell auf Ideen kommen. Wenn man den Fahrgästen die Möglichkeit gibt sich vernünftig hinzustellen um einzusteigen, dann geht das auch schneller. Am Bismarckplatz hat man die Wahl zwischen 5 Linien. Der 5, 21, 32, 33, 34. Weil man ja auch weiß was nun als nächstes fährt kann man sich auch gleich hinstellen, um festzustellen, daß am anderen Ende des Bismarckplatzes grade tatsächlich sich etwas in Bewegung setzt. Am HBF ist es zwar etwas einfacher, weil es weniger Bahnsteigkanten gibt, die Heidelberger Sitte auch an dritter oder gar vierter Position Fahrgastwechsel zu machen und dann an der eigentlichen Halteposition durchzufahren sorgt für lustige Völkerwanderungen entlang der vorhandenen rund 100 Meter Bahnsteig, die zur HVZ schlicht zu schmal für all die Menschenmassen sind, die aus der S-Bahn rauskommen. Und wenn ich nun schon 60 Meter durchs Gewühl nach hinten gedackelt bin, dann benutz ich eben auch die erste Tür die ich sehe, egal ob noch 4 andere hintendran sind, denn bis ich die nächste Tür erreicht habe ist in der Regel die Türfreigabe raus, und ich kann nur noch zusehen wie die Kiste wegfährt. Das sind halt nunmal die durch die Heidelberger Infrastruktur und Mentalität vorgegebenen tagtäglichen Bremsen, die man auch mit Expresszügen (*totlach*, Expresszüge in Heidelberg, solche Ideen können wirklich nur von irgendwelchen völlig weldfremden Sesselfurzidioten kommen, deren Horizont an der Schreibtischkante aufhört. Was für ein hanebüchener Schwachsinn!!!) niemalsnicht in den Griff kriegt.

Egal was da nun bei rauskommt: Ohne umfangreiche (!!!) bauliche Maßnahmen wie adäquate Haltestellenanlagen (die am HBF und am Bismarckplatz zwingend mehrgleisig sein müssen!) und Neubaustrecken für die Strab, können die werten Herren mit Plänen rumfuchteln wie sie wollen, das Chaos werden sie damit aber bestenfalls vervielfachen.

Aber wieso ahne ich, das genau das kommen wird?

von Stefan Klein - am 18.11.2010 04:15
Mir scheint daß Du nach 14 Tagen ganz schön Heidelberg-geschädigt bist ;-)


von Führerbremsventil - am 18.11.2010 07:05
Zitat

derweil die OEG regelmäßig zwischen HBF und Bismarckplatz zusammenbricht.


Naja, wobei das ja nicht nur in Heidelberg so ist, sondern genauso in Mannheim. Wenn ich Richtung Käfertal fahre, nehme ich lieber die 4, trotz Umweg durch die Planken und Schafweide.


Gruß
Stefan
KBS 700

von Stef BRN - am 18.11.2010 08:11

Re: "Der" Sparmann? (kT)

*

von Fabegdose - am 18.11.2010 10:35

Re: Nein.

Das wäre Volker S., hier handelt es sich um Udo S. (Profil)

von Sandhase - am 18.11.2010 13:14

Doch!

Doch.

Eben der. Udo Sparmann. Einst MVG...

von Lokleitung - am 18.11.2010 13:40

Re: Ach?

Kennichnich.

Ich dachte bei "Sparmann" automatisch an den ex-GF des RMV...

von Sandhase - am 18.11.2010 16:33

Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

...also gebt mir mal ein paar SINNVOLLE Argumente und (hinterlistige) Fragen, mit denen ich, falls ich hinkomme, bei denen punkten kann ;)

Seid aber bitte so lieb und lasst die Polemik bei den Fragen raus - ich brauche Fakten ! sonst machen die mich platt !

Wer ist eigentlich Sparmann???

Gruß,
Uli

von Uli M. - am 18.11.2010 20:15

Re: Ach?

Kommt halt immer drauf an, wer "DER" ist - also auf die jeweilige Sichtweise.

von Führerbremsventil - am 18.11.2010 20:54
Aha, naja. ich kann erstens auf das Fahrzeug verzichten und zweitens auf Kinderwagen und sonstiges ab Marktplatz.

von E94 - am 18.11.2010 21:47

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Mir fallen da eine ganze Reihe von Fragen und Anmerkungen ein, wenn man sich diese Überlegungen und Vorschläge anschaut. Hier mal die, die sich mir ganz spontan und am drängendsten stellen:

Eine ganz wichtige Frage ist, wann denn diese Zahlen erhoben wurden. Ein Beispiel ist, daß die L32 zwischen Hbf und Uniplatz gestrichen werden soll, weil angeblich am Uniplatz eine Linie im 10-Min-Takt reicht. Das ist aber def. nicht der Fall. Zwar ist zur Fabrik-HVZ (7-9) wenig los, aber das ist in HD überall der Fall. Ab 9 sieht es am Uniplatz ganz anders aus und manchmal, insbes. wenn ein Bus mal wieder im Stau gestanden hat, kriegt man die Leute auch mit 2 Gelenkbussen nicht weg. Deshalb bin ich nicht nur gegen die Schnapsidee, die 32 vom Uniplatz wegzunehmen, sondern wüßte extrem gerne, wann (Monat, Jahr und Tages- / Uhrzeit - "HVZ" reicht nicht!) und wie diese Fahrgastzahlen ermittelt wurden.

Eine zweite wichtige Frage wäre, ob man vllt. auch geprüft hat, wie viel Zeit, mithin Umläufe, also Geld, man durch eine vernünftige Ampelschaltung und funktionierende Anmeldungen sparen könnte. Auch wenn sich da nichts sparen läßt, könnte man so die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit, mithin die Attraktivität und Kostendeckung verbessern.

Auch wichtig wäre die Frage, inwieweit man sich um die Einführung eines echten Kurzstreckentickets bemüht (das beim VRN auf eher kleiner Flamme köchelt), um das City-Ticket und vergleichbare Angebote zu vereinheitlichen und zu ersetzen. Wie schon geschrieben: 1,10 vom Karlstor zum Hbf ist extrem billig, was Verluste auf dem am stärksten ausgelasteten Strecken verursacht; hingegen kostet es 2,20, vom Friedhof Kirchheim zum Odenwaldplatz zu fahren, so daß viele dann eben nicht die Bahn nehmen. Hier ließe sich durch eine fairere Regelung die Auslastung und die Kostendeckung verbessern.

Wie kommt man auf die Idee, die L24 an der Ortenauer Str. wenden zu lassen? Da fehlt Infrastruktur, immerhin gibt es zwischen Bergfriedhof und Rohrbach Süd keinen Gleiswechsel mehr... Im Zusammenhang hiermit: Hat man darüber nachgedacht, die L24 am Technologiepark enden zu lassen? Der Abschnitt Heiligenbergschule - Handschuhsheim Bf wird weiterhin von der L21 versorgt. Dies bringt mehr Zeitgewinn, als eine Verkürzung der L24 zur Ortenauer Straße

Hat man mal nachgerechnet, wie sich eine Aufteilung der L33 auf 2 Abschnitte (1. Köpfel - Hbf, 2. Emmertsgrund - Altstadt) auswirkt? Grob überschlagen müßte man mit der gleichen Zahl an Wagen, wie heute auf der L33 + der L30 auskommen, hätte jedoch einen stabileren Fahrplan und könnte zudem auf dem Kirchheimer Ast nach Bedarf mit Gelenkbussen fahren, wodurch weniger Leute stehen müssen, was wiederum die Attraktivität steigert. Zusätzlich dürfte der Fahrplan stabiler werden. Wenn sie diese beiden Linien dann in der Altstadt zu einem 10-Min-Takt überlagern, könnte man zumindest den Verlust der L32 als Verbindung zum Hbf etwas abfedern (nicht jedoch die dadurch fehlende Transportkapazität ab Uniplatz).

Hat man schon mal über eine etwas grundlegenedere Änderung nachgedacht? Z.B., die L23 grundsätzlich am Bismarckplatz enden zu lassen, wo sie auf die L26 wechselt. Ggfs. ließe sich dadurch ein Wagen einsparen. Ersatzweise wird in Stoßzeiten die L22 nach Handschuhsheim durchgebunden. Dadurch wird dort weniger heiße Luft herumgeschippert. Ggfs. könnte man dort über einen Wechsel auf die L21 nachdenken; auch hier könnte man in der Summe zwar nicht unbedingt einen Wagen sparen, aber die Pünktlichkeit und somit wieder die Attraktivität beider Linien erhöhen.

Hat man überprüft, wie sich eine Änderung der L34 auswirkt, wenn man sie generell am Bismarckplatz enden läßt (statt am Hbf, dafür führe dann der 2. Ast der aufgeteilten L33, s.o.)? Der vorgeschlagene Ringbus Wieblingen-Pfaffengrund mit 30-Min-Takt und Abstimmung auf die S-Bahn (welche der beiden Doppellinien eigentlich?) erscheint sinnvoll. Hat man da überlegt, den in der Schulverkehrszeit und ein wenig vorher und nachher nach Kirchheim durchzubinden? Damit könnte man Schulbusfahrten einsparen / ersetzen und zum anderen auch für Berufstätige ein gutes Angebot Richtung Pfaffengrund und Wieblingen schaffen (dann Fahrtzeit zwischen 5 und 15 Minuten, die heute bei bestenfalls 15 Minuten, sonst eher 20 bis 30 Minuten liegt), was wieder die Attraktivität steigert und potentielle Neukunden bringen könnte.

Hat man überlegt, wie viele potentielle und tatsächliche Kunden verloren werden, wenn die Rohrbacher Straße zwischen Adenauerplatz und Franz-Knauff-Str. komplett vom ÖPNV abgetrennt wird?

Bei der Ermittlung des Defizits aus dem laufenden Betrieb: wurden hier nur die bestellten Verkehre auf dem Liniennetz betrachtet oder auch E-Wagen etc., die durch hohen Fahrgastandrang bei Sonderveranstaltungen u.ä. nötig werden (Schloßbeleuchtung, HD'er Herbst, Weihnachtsmarkt)?

von Rastatter Kundendienst - am 19.11.2010 00:50

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Zitat
Rastatter Kundendienst
Eine zweite wichtige Frage wäre, ob man vllt. auch geprüft hat, wie viel Zeit, mithin Umläufe, also Geld, man durch eine vernünftige Ampelschaltung und funktionierende Anmeldungen sparen könnte. Auch wenn sich da nichts sparen läßt, könnte man so die Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit, mithin die Attraktivität und Kostendeckung verbessern.

Es wäre in diesem Zusammenhang eher interessant, die bisherigen Fahrplanzeiten so zu belassen, auch wenn die Ampelschaltungen beispielsweise auf der Berliner Straße so laufen, dass man perfekt durchkommt. Gerade in der Stoßzeit dürfte der dadurch entstehende Fahrzeitpuffer nützlich sein, um Verspätungen, die durch die Völkerwanderungen an Haltestellen wie Hauptbahnhof, B.Latz oder ganz speziell auf der Berliner Straße entstehen, zu kompensieren.

Zitat
Rastatter Kundendienst
Im Zusammenhang hiermit: Hat man darüber nachgedacht, die L24 am Technologiepark enden zu lassen? Der Abschnitt Heiligenbergschule - Handschuhsheim Bf wird weiterhin von der L21 versorgt. Dies bringt mehr Zeitgewinn, als eine Verkürzung der L24 zur Ortenauer Straße.

Das geht aber nur als Übergangslösung, solange die Strecke ins Neuenheimer Feld noch nicht steht (gut, das wird noch ein paar Jahre dauern), aber sobald die kommt, müssen dann beide Äste zwischen Ernst-Walz-Brücke und OEG-Bahnhof versorgt werden. Für die nächste Zeit würde es sich jedoch allemal lohnen, da i. d. R. in Richtung Norden 21 und 24 immer direkt hintereinander fahren und dann erstmal neun Minuten lang nichts kommt.

Zitat
Rastatter Kundendienst
Hat man schon mal über eine etwas grundlegenedere Änderung nachgedacht? Z.B., die L23 grundsätzlich am Bismarckplatz enden zu lassen, wo sie auf die L26 wechselt. Ggfs. ließe sich dadurch ein Wagen einsparen. Ersatzweise wird in Stoßzeiten die L22 nach Handschuhsheim durchgebunden. Dadurch wird dort weniger heiße Luft herumgeschippert. Ggfs. könnte man dort über einen Wechsel auf die L21 nachdenken; auch hier könnte man in der Summe zwar nicht unbedingt einen Wagen sparen, aber die Pünktlichkeit und somit wieder die Attraktivität beider Linien erhöhen.

Dann sollte die 22 aber gleich dauerhaft nach Handschuhsheim durchgebunden werden; erstens hat man dann im Angebot kaum Verluste, zum anderen wage ich zu bezweifeln, dass die Wendeanlage am Bismarckplatz das Umsetzen einer zusätzlichen Linie verkraftet.

von Bahnsen - am 19.11.2010 07:37

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

...man sollte auch fragen, ob es der Tatsache entspricht, daß die Koordination der sogenannten Vorrangschaltungen einzig und allein der Gnade des Tiefbauamtsleiters obliegt. Und ob dieser in ebenjener Tätigkeit überhaupt in irgendeiner Form kontrolliert wird. Es genügt, sich mit einer Stoppuhr bewaffnet, an die Kreuzung Hbf oder B.Latz von/zur Brücke hinzustellen und die Ampelumläufe mit/ohne "A" abzustoppen. Man wird keinen meßbaren Unterschied feststellen. ;)

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 19.11.2010 10:10

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Bzgl. "L24 nur bis Technologiepark": Es ist natürlich richtig, daß bei einer Führung einer Linie durch das Feld die andere daran vorbeifahren sollte. Für den Fall, daß das kommt, wäre mein Vorschlag eine Führung der L21 (wenn es kommen würde, dann in der Altstadt beginnend) über Bismarckplatz - Hbf - Feld - H Nord (- Schriesheim), während die L24 am Bf Handschuhsheim endet.
Das hatte ich hier nicht angeführt, da es in der Diskussion in den Gremiem um kurzfristig umzusetzende Maßnahmen zur Einsparung von Geld geht.

Aus diesem Grund auch mein Vorschlag, die L23 am Bismarckplatz enden zu lassen und die L22 nur in den Stoßzeiten zu verlängern. Der Grund hierfür ist einfach, daß in der Tat sehr häufig nur heiße Luft nach Handschuhsheim kutschiert wird (und nur durch den Einsatz kleinerer Fahrzeuge sich hier kein Geld sparen läßt). Es ist aber natürlich richtig, daß dadurch die Situation am Bismarckplatz nicht wirklich besser wird. Überlegen könnte man dann aber folgende Übergangslösung: Der von mir vorgeschlagene Wechsler 23-> 26 (der ja eine zusätzliche Linie am Bpl enden läßt, wenn die L22 nicht durchgebunden ist) befährt den Bpl nicht direkt, sondern fährt über den Linksabzweig neben dem Horten direkt in die Bergheimer Straße und dann über den Hbf nach Kirchheim. Der Nachteil sind unterschiedliche Linienwege auf dem Hin- und Rückweg und der Umstand, daß die Abfahrt Richtung Kirchheim nicht wirklich an einer logischen Stelle liegt. Ein gewisser Vorteil könnte aber sein, daß man einen Teil der Fahrgastmenge vom Bpl wegzieht und damit dort zumindest ein wenig Luft schafft. Außerdem wäre so zumindest teilweise dem Argument "Überbedienung zwischen Bpl und Hbf" entgegengetreten, die Bedienung der Bergheimer verbessert (und die Infrastruktur gleichmäßiger ausgelastet), aber trotzdem noch ein Verbindung zum Hbf möglich.
Das ist aber nur eine recht vage Idee und mit doch einigem an Nachteilen behaftet, wie ich gerne zugeben möchte. Wäre aber ggfs. besser, als den Bpl mit einer 4. umsetzenden Linie zu belasten und könnte ggfs. mit relativ wenigen resultierenden Einschränkungen einen Wagen sparen (was ja der Grund für meine Idee war, die L23 und L26 zu verknüpfen).

Ich bin wahrlich kein Freund von Kürzungen etc., aber das Problem ist halt, daß die Stadt die Vorgabe gibt, das Defizit zu reduzieren. Meine Überlegungen und Fragen gehen halt dahin, wie wir das hinkriegen, ohne zu große Lücken zu reißen.
Sicher ist allerdings, daß da auch von der Stadt was kommen muß, denn das Gutachten nennt ja die langsamen Fahrgeschwindigkeiten ganz eindeutig als ein sehr großes Problem.

von Rastatter Kundendienst - am 19.11.2010 10:50
Solange die Bahnen der Linie 5 und 23 in Handschuhsheim im 2 Minuten Abstand hinter einander her fahren (sinniger Weiße die von/nach Weinheim fahrende, gut besetzte 5 vor der 23) und der Abstand der Linie 21 und 24 am Rande des Neuenheimer Feldes auch nur 1 bzw. 2 Minuten beträgt, solange wird die vordere Bahn brechend voll und hie hintere leer sein.
Früher gab es auf beiden Ästen einen fünf Minuten Takt.

Die Bahn die vom Bismarkplatz nach Handschuhsheim (ob jetzt die 22/23 oder 26 ist, ist egal) fährt, könnte vom Bedarf her am Hans Toma Platz enden. Dies würde ein Fahrzeug einsparen. Ob hier nun ein Wechsel auf die 21 stattfindet ist zweitrangig. Für die Bedienung der Haltestellen Biethstraße und Burgstraße reichen die 5 und 24.

Wichtiger wäre die Rückkehr zum fünf Minuten Takt.

Das wichtigste im Moment: Bau der Linie im Neuenheimer Feld. Die dort verkehrende Bahn (21) müßte zur Hauptverkehrszeit nach Schrießheim fahren. Die, die über Bunsengymnasium fährt (24) endet am Hans Toma Platz.

In der Rohrbacher Straße zwischen Bismarkplatz und Alois Link Platz könnte die 39 mit einem zweiten KOM auf einen 30 Minuten Takt verdichtet werden. Dabei könnte die Linie ab dem Bierhälder Hof aufgesplittet werden: Einmal zum Königstuhl und einmal zum EMBL.
Wenn man nun die Linie 29 ins Gewerbegebiet Rohrbach Süd führen würde, könnte man sich die Linie 27 schenken. In der Rohrbacher Straße langt ein 30 Minuten Takt, zumal die Linie 23/24 fast paralell fährt. Der Fahrgastandrang in der Römerstraße auf die L. 29 ist sehr gering.
Bedarf jetzt: 2 KOM L. 27, 3 KOM L. 29, 1 KOM L. 39 und 1 LOM E EMBL = 7 KOM
Bedarf Erhard: 2 KOM L. 29, 2 KOM L. 39 1 KOM als Pausenablöser = K KOM


Nun habe ich mehr geschrieben, als ich wollte. Falls ein Entscheidungsträger hier mitliest: Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung (für alle Anderen natürlich auch).

Salü Erhard

von Heidelberger Straßenbahner - am 19.11.2010 12:19
Zitat
Heidelberger Straßenbahner
Solange die Bahnen der Linie 5 und 23 in Handschuhsheim im 2 Minuten Abstand hinter einander her fahren (sinniger Weiße die von/nach Weinheim fahrende, gut besetzte 5 vor der 23)


Das ist in der Tat ein Problem, das besteht seit die OEG (Verzeihung, die Linie 5) in beiden Richtungen einen Zug mehr im Umlauf hat um mit zusätzlichen Pufferzeiten entlang des Rundkurses Verspätungen und daraus resultierende Folgeverspätungen zu minimieren. Die OEG-Pufferminuten sind von ihrer Lage her annähernd ausgereizt, eher müßte die Linie 23 verschoben werden.
Die hat aber auch eingleisige Abschnitte und gewisse "Zwänge".
Wird also nicht so einfach.

Bevor ich jetzt Schelte kriege; ja, ich hab keine Ahnung.

von Führerbremsventil - am 19.11.2010 12:52

Re: Doch!

Zitat
Lokleitung
Doch.

Eben der. Udo Sparmann. Einst MVG...


ja, "DER" ist es!

Ich habe erst jetz angefangen mitzulesen.

von Funkenkutscher - am 19.11.2010 13:04
Deine Idee mit den Buslinien ist in der Tat sehr interessant. Man bräuchte dann wirklich nur noch "4,5" KOM und hätte trotzdem noch ein Angebot in der nördlichen Rohrbacher Str.

Der Hinweis auf den nicht mehr existierenden Takt auf den beiden Ästen durch Neuenheim ist auf jeden Fall richtig, zumal hierdurch einige Engpässe unnötig geschaffen werden.
Der Hinweis des Fbv ist da auch ganz richtig: Wenn, dann sollte die Linie verschoben werden, die dann zusammen mit der OEG fährt, denn die sollte in ihrer Lage so bleiben wie sie ist, da sie am meisten Zwängen unterliegt (ich will nicht wissen, wie viele Stunden sich das Fbv schon Haare gerauft hat...).

Ich werde mich heute Abend auch mal hinsetzen und bei meinen Vorschlägen mal überprüfen, wie viele Wagen man braucht. Dein Vorschlag, Erhard, mit den KOM würde ja einige meiner Bedenken zu dem momentanen überlegten Konzept beheben.

von Rastatter Kundendienst - am 19.11.2010 13:27
Meine Überlegung war ja, die L23 am Bismarckplatz enden zu lassen und stattdessen die L22 durchzubingen (ggfs. nur in den Stoßzeiten). Die kommt im Moment 2 Minuten nach der OEG am Bismarckplatz an. Da sie aber keine Anschlüsse an die S-Bahn haben muß und der Übergang auf den Bus nach Schwetzingen eh gestreckt ist, wäre eine Überlegung, die L22 insgesamt um 3 Minuten nach hinten zu verschieben, wodurch sie dann einen 5-Min-Takt zur OEG bilden würde zwischen Bismarckplatz und Handschuhsheim (hier am ehesten Bf).

von Rastatter Kundendienst - am 19.11.2010 13:30

Ähem...

...darf ich anmerken, daß Linienwechsler 23/22 wegen der Fahrzeugbreite der RNV8 und des Gleismittenabstandes in der Eppelheimer Straße auf nicht unbeträchtliche Schwierigkeiten stoßen würden? :D

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 19.11.2010 15:06

Re: Ähem...

Wieso wechsel von 2223? Ich habe hier von einer Durchbindung der L22 nach Handschuhsheim geschrieben. Der Wechsel, den ich in der anderen Antwort angesprochen habe, sollte sein von 2326.

von Rastatter Kundendienst - am 19.11.2010 15:24

Uups.. Okay. owT.

.

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 19.11.2010 15:27
Zitat
ferdifuchs
Könnte auch an den Zielgruppen liegen. Überdurchschnittlich viele Semesterticketnutzer und ein gnadenlos günstiger Citytarif vom HBF bis zum Karlstor dürften da viel erklären.

Nicht zu vergessen die Chose mit dem Studentenausweis zu gewissen Zeiten auch ohne Semesterticket fahren zu können. Nutzen anscheinend sehr viele, so wie ich das überblicke.

Zitat
ferdifuchs
entlang der vorhandenen rund 100 Meter Bahnsteig, die zur HVZ schlicht zu schmal für all die Menschenmassen sind, die aus der S-Bahn rauskommen.

Man könnte sich hier fragen, wieviel es wohl kosten würde, am HBf die südlichen MIV-Spuren und die Gleise schlicht zu "tauschen" und auf drei Gleise zu erweitern, mit Außenhaltebucht für Busse Richtung Innenstadt. Könnte im Bereich unter 3 Millionen machbar sein?

Zitat
ferdifuchs
(*totlach*, Expresszüge in Heidelberg, solche Ideen können wirklich nur von irgendwelchen völlig weldfremden Sesselfurzidioten kommen, deren Horizont an der Schreibtischkante aufhört. Was für ein hanebüchener Schwachsinn!!!)

Bin eh mal gespannt, was da für ein Vorschlag kommt. Schätzungsweise irgendwelche komischen Expressbahnen nach Rohrbach/Leimen, mit denen man massenweise Fahrgäste verlieren würde?


von A-dot - am 19.11.2010 15:37
"Expressbahnen und Heidelberger Signalschaltungen bzw. Fahrgäste" sind zwei Größen die sich gegenseitig sowas von ausschließen! :rolleyes:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 19.11.2010 15:52
Semesterticket: Das war damals der Kompromiß, weil man den Sockelbeitrag nicht ohne Gegenleistung lassen wollte. Mit der Erhöhung des Sockelbeitrages wurde das ja auch aufs Wochenende ausgedehnt. Ob eine Abschaffung eine bessere Kostendeckung bringen würde, ist eher zweifelhaft. Dann würden die Leute, die es heute nutzen, eher seltener fahren, das eigenen Auto oder Fahrrad nehmen; Mehreinnahmen sehe ich da weniger.

Bzgl. Umbau am Hbf: Es war mal geplant gewesen, die Hst. an den Ausgang heranuschieben, ggfs. mit Ausbau auf 3 oder gar 4 Gleise. Wurde dann aber von Dr. Würgner begraben (genau genommen einfach von der Tagesordnung des Gemeinderates gestrichen, bevor es zu einer Beschlußfassung hätte kommen können).

Expreßbahnen sind eigentlich bei der momentanen Ampelschaltung nur bedingt interessant. Am ehesten, wenn sie an den Hst durchfahren, bei denen man bei Ankunft F1 hat und dann F0 kriegt, wenn der Fahrgastwechsel rum ist. Sonst...? Hm, am ehesten vielleicht noch Express-OEG, die einen Teil der Leute aufnehmen, die jetzt S-Bahn fahren. Insbes. Bismarckplatz - Paradeplatz könnte merklich schneller sein, als mit dem Umstieg auf die S-Bahn. Dank dem Umbau Edingen gäbe es ja schon einige der Voraussetzungen hierfür (@ Führerbremsventil: würde das fahrplantechnisch irgendwie klappen?). Aber sonst...? Sehe da eher weniger Bedarf.

von Rastatter Kundendienst - am 19.11.2010 16:17
Zitat
Rastatter Kundendienst
Dann würden die Leute, die es heute nutzen, eher seltener fahren, das eigenen Auto oder Fahrrad nehmen; Mehreinnahmen sehe ich da weniger.

Dafür hätte man dann geringere Auslastungen, und damit eine Begründung Verbindungen zu streichen ;)

Zitat
Rastatter Kundendienst
Expreßbahnen sind eigentlich bei der momentanen Ampelschaltung nur bedingt interessant.

Expressverbindungen dürften eher bei Bussen interessant sein. Kommt auch drauf an, inwieweit man die Doppelanbindung aller Stadtteile an Bismarckplatz und Hauptbahnhof erhalten will - beim 34 z.B. könnte ich mir durchaus eine Führung über die B37 am Neckar entlang Richtung Wieblingen vorstellen, beim 33 eine Führung durch den Schloßbergtunnel (wenn man die 30 erhält und zum Karlstorbahnhof weiterführt). Das wars aber eigentlich auch schon.

Zitat
Rastatter Kundendienst
Am ehesten, wenn sie an den Hst durchfahren, bei denen man bei Ankunft F1 hat und dann F0 kriegt, wenn der Fahrgastwechsel rum ist.

Die da wären? So was wie Hauptbahnhof, Bismarckplatz, Betriebshof, Stadtbücherei, S-Bahnhof Weststadt/Südstadt*, Rohrbach Markt und Hans-Thoma-Platz (fallen mir diesbezüglich aus dem Kopf ein)? Das sind ja halt leider eher die Haltestellen wo man nicht durchfahren sollte.

* - entfällt ja gerade durch Umbau.

von A-dot - am 19.11.2010 16:52

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

So, ich hab mich mal hingesetzt und mir dazu ein paar genauere Gedanken gemacht und das Ganze mit Rücksicht auf Eingleisigkeiten durchgerechnet. Mein Vorschlag wäre auf der Strab folgendes Netz:

L21 wie bisher, 4 Umläufe
L22 Eppelheim - Bismarckplatz - H'heim Nord, 7 Umläufe (Wendezeit 10' in Ep, 6' in H Nord)
L23 Leimen - Bismarckplatz -> L26 Bpl - Kirchheim, insgesamt 10 Uml. (Wende Leimen 6', Bpl ; 5', Kirchheim 6', Bpl 6')
L24 Röhrbach Süd - Technologiepark, 6 Umläufe(mit 2*6 Minuten Wendezeit)

Insgesamt brauch man 27 Umläufe.

Die einzigen Verschlechterungen zu jetzt sind der Abschnitt Techpark - H'heim Bf (von 12 Fahrten je Stunde auf 6, was kein Problem sein sollte bei der geringen Anzahl an Fahrgästen an der Heiligenbergschule) und H Bf - H Nord (von 18 Fahrten je Stunde auf 12, was ebenfalls eher eine Reduktion auf das Nötige ist).

Auch meinen Busvorschlag hab ich mal überprüft.
L30 Köpfel -> Hbf, 4 Uml. (Wende 2*7 Minuten)
L33 Karlsplatz -> Emmertsgrund -> L27 -> EmE -> Karlsplatz, 8 Uml. (Wende EmE 5', 5', Karlsplatz 6') [wenn statt Karlsplatz zum Bf Karlstor, denn Wende EmE 3', 5', Karlstor 4')
Insgesamt also 12 Umläufe und auf der L33 recht geringe Wendezeiten; da war ich wahrscheinlich etwas zu optimistisch.

Eine andere Idee, die ich aber noch nicht durchgerechnet habe, wäre folgende:
L31 Uniplatz - Mönchhofstr. -> Feld -> Hbf
L33 Uniplatz -> Emmertsgrund -> L27 -> EmE -> Uniplatz
L30 wie oben

Was man aber auf den Prüfstand stellen sollte, sind Sachen wie z.B. die L37. Die wird in dem Gutachten im Gemeinderat gar nicht betrachtet, allerdings ist hier die Auslastung noch weit niedriger, als woanders. Ggfs. kann man hier etwas anpassen.

von Rastatter Kundendienst - am 20.11.2010 00:12

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Zitat
Rastatter Kundendienst
L23 Leimen - Bismarckplatz -> L26 Bpl - Kirchheim, insgesamt 10 Uml. (Wende Leimen 6', Bpl ; 5', Kirchheim 6', Bpl 6')

Gute Idee, lässt sich aber so ohne Umsetzgleis kaum realisieren; denn wenn du dann vor dem Horten fünf respektive sechs Minuten stehst, dann läuft so einiges hinter dir auf. Ergo strömt dann, sobald die 23/26 weg ist, alles auf einen Schlag auf den Bismarckplatz (verbunden mit bis zu fünf Minuten Verspätung).

Zitat
Rastatter Kundendienst
Die einzigen Verschlechterungen zu jetzt sind der Abschnitt Techpark - H'heim Bf (von 12 Fahrten je Stunde auf 6, was kein Problem sein sollte bei der geringen Anzahl an Fahrgästen an der Heiligenbergschule) und H Bf - H Nord (von 18 Fahrten je Stunde auf 12, was ebenfalls eher eine Reduktion auf das Nötige ist).

Schon, es gibt aber nicht wenige Fahrgäste, die in und ums Neuenheimer Feld arbeiten und von Handschuhsheim und den Bergstraßenkäffern kommen. Dann wäre es zumindest zur HVZ eine logische Konsequenz, die 24 bis Handschuhsheim Nord fahren zu lassen (das Umsetzgleis am OEG-Bahnhof ist ja schon durch die 21 belegt).

von Bahnsen - am 20.11.2010 07:29

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

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Bahnsen
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Rastatter Kundendienst
L23 Leimen - Bismarckplatz -> L26 Bpl - Kirchheim, insgesamt 10 Uml. (Wende Leimen 6', Bpl ; 5', Kirchheim 6', Bpl 6')

Gute Idee, lässt sich aber so ohne Umsetzgleis kaum realisieren; denn wenn du dann vor dem Horten fünf respektive sechs Minuten stehst, dann läuft so einiges hinter dir auf. Ergo strömt dann, sobald die 23/26 weg ist, alles auf einen Schlag auf den Bismarckplatz (verbunden mit bis zu fünf Minuten Verspätung).


Das ist natürlich richtig. Wenn ich diese Umsetzzeit nehme, muß natürlich das Umsetzgleis genutzt werden. Bei direktem Linksabbiegen (das dürfte wohl etwa 2 Minuten kosten) müßte man dann natürlich die restliche Zeit woanders als Puffer einbauen. Das habe ich zwar noch nicht durchgerechnet, wird aber nicht allzu schwer sein, da man ich Kirchheim ja recht flexibel ist (man hat ja 3 kurze Eingleisigkeiten und nicht 1 sehr lange und 1 kurze, in der dann auch noch gewendet wird).

Die Frage ist halt, was besser ist: Beim Wechsel von L23>L26 gleich links abbiegen, oder das Umsetzgleis nutzen. Dein Vorschlag, die L22 immer und nicht nur in Stoßzeiten nach H Nord durchzubinden, ist sicher nicht verkehrt (das dauernde ein- und ausrücken würde im Endeffekt wohl nicht allzu viel Geld sparen); dann kann man den Linienwechsel aber auch wieder im Umsetzgleis machen, denn dann setzen ja wie immer "nur" 3 Linien am Bpl um - auch nicht mehr Chaos, als jetzt ;) Wobei natürlich das Linksabbiegen auch Vorzüge hat, müßte man halt mal überlegen, was da besser wäre.

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Bahnsen
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Rastatter Kundendienst
Die einzigen Verschlechterungen zu jetzt sind der Abschnitt Techpark - H'heim Bf (von 12 Fahrten je Stunde auf 6, was kein Problem sein sollte bei der geringen Anzahl an Fahrgästen an der Heiligenbergschule) und H Bf - H Nord (von 18 Fahrten je Stunde auf 12, was ebenfalls eher eine Reduktion auf das Nötige ist).

Schon, es gibt aber nicht wenige Fahrgäste, die in und ums Neuenheimer Feld arbeiten und von Handschuhsheim und den Bergstraßenkäffern kommen. Dann wäre es zumindest zur HVZ eine logische Konsequenz, die 24 bis Handschuhsheim Nord fahren zu lassen (das Umsetzgleis am OEG-Bahnhof ist ja schon durch die 21 belegt).


Stimmt natürlich. Dann braucht man aber zumindest zeitweise einen weiteren Wagen auf einer der beiden Linien. Da wäre es dann vielleicht sogar interessant, die L21 mit einem 5. Wagen in den Stoßzeiten nach HNord zu verlängern. Das wären 6' mehr Fahrzeit (bis in die Umsetzanlage), also etwa 4' mehr Wendezeit, wodurch man die L21 in den Stoßzeiten wesentlich pünktlicher haben würde. Diesen 5. Wagen braucht man etwa morgens von ca. 8-10, mittags so etwa 12-13 und abends von 17.30 bis 18.30, also etwa 4 oder 5 Stunden am Tag.
Als Alternative läßt man die L21 immer mit 5 Wagen bis H Nord fahren, aber nicht den ganzen Tag, sondern nur in den starken Spitzen, so etwa mit Verkehrszeiten 7.30-10.30, 12.30-14, 17-19. Ist nicht wirklich schöner (die Aufgabe ist es ja, den Mangel zu verwalten... :( )

Bei der L24 ist das Problem, daß Techpark-H Bf 4' pro Richtung dauert, bis H Nord noch einmal 3' (bis in die Umsetzanlagen), heißt 14' Fahrzeit, dann würde die Umsetzzeit selbst bei einem weiteren Wagen auf 2' schrumpfen, was uninteressant ist.

von Rastatter Kundendienst - am 20.11.2010 11:35

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Zitat

Diesen 5. Wagen braucht man etwa morgens von ca. 8-10, mittags so etwa 12-13 und abends von 17.30 bis 18.30, also etwa 4 oder 5 Stunden am Tag.

Es gibt doch morgens den E-Kurs aus Eppelheim, der kommt wenn ich gegen 7:20 immer am Betriebshof steh vorbei und rückt dann soweit ich weiss danach ein. Diesen E-Kurs könnte man ja dann auf die 21 als 5ten Kurs schicken.


von Tw 17 - am 20.11.2010 17:45

Ausführliche Informationen ...

dazu gibt es auf den Seiten des Heidelberger Gemeinderats: Sitzung des Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschusses.

von querkalender - am 21.11.2010 11:09

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Zitat
Tw 17
Zitat

Diesen 5. Wagen braucht man etwa morgens von ca. 8-10, mittags so etwa 12-13 und abends von 17.30 bis 18.30, also etwa 4 oder 5 Stunden am Tag.

Es gibt doch morgens den E-Kurs aus Eppelheim, der kommt wenn ich gegen 7:20 immer am Betriebshof steh vorbei und rückt dann soweit ich weiss danach ein. Diesen E-Kurs könnte man ja dann auf die 21 als 5ten Kurs schicken.


Ist das der, der heute als 4´ter Kurs auf der 21 fährt?

von Führerbremsventil - am 21.11.2010 19:39

Re: Gehe da vielleicht als wiedergewähltes FDP-Vorstandsmitglied hin...

Ist das der, der heute als 4´ter Kurs auf der 21 fährt?
Ja.

von Stefan Klein - am 21.11.2010 21:22
Bei allem Respekt vor dem Sachverstand welcher hier schreibt, aber wie wäre es den mit einer einfachen Taktveränderung für eine erste Optimierung ?

Beispiel: Handschuhsheim - Bismarkplatz

Hier vekehrt bekanntlich die Linie 5 und 23 parallel.

Ich nehme nun einmal den Fahrplan von Samstag Nachmittag.

Linie 23 im 10 Minuten Takt , Linie 5 im 20 Minuten Takt auf der gleichen Strecke

Wieso passt man hier nicht die Fahrzeiten an auf einen 20 Minuten Takt für beide Linien, so dass tatsächlich ein Wagen alle 10 Minuten kommt ?

Ebenfalls die Linie 24 ab Handschuhsheim nach Rohrbach Süd am Samstag Nachmittag alle 10 Minuten.

Wieso ändert man die Linie 24 nicht auch auf einen 20 Minuten Takt und zwar so, dass zwischen Römerkreis und Rohrbach Süd ein echter 10 Minuten Takt wieder mit der Linie 23 entsteht ?

Bei diesem Vorschlag muss die Linie 23 auch nicht am Bismarkplatz enden und das 3.Gleis unnötig fordern fürs Umsetzen.

Das wäre doch einmal ein erster Ansatz.

von Thomas Karten - am 25.11.2010 22:10
Das RNF hat am Freitag auch noch einen Beitrag zur möglichen Heidelberger Linienreform ausgestrahlt:
http://www.rnf.de/videoportal/sendung/gutachten_zu_heidelberger_strassenbahnen_und_bussen

von Brubacker - am 27.11.2010 01:03
Man beachte das verwendete Bildmaterial in den letzten 10 Sekunden!

von Andreas Risch - am 27.11.2010 12:31
Zitat
Andreas Risch
Man beachte das verwendete Bildmaterial in den letzten 10 Sekunden!


Da haben wir doch die Lösung: Nur noch mit gesenktem Stromabnehmer fahren und so die Energiekosten sparen! :xcool:

von Zweisystemer - am 27.11.2010 17:41
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