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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 12 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rumpelweiche, Lokleitung, jo-ke, Harald S, Tw237

(Tunnel-Eva) Eine Oberbürgermeisterin, die es einfach drauf hat, ihrer eigenen Stadt in Knie zu schießen....(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 24.08.2011 10:40

Folgender E-paper-Ausschnitt aus einem MM der vergangenen Tage:



Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, da gabs in der Ludwigstr. ne Menge Geschäfte. z.B. einen Modellbahnladen oder ein Prallinengeschäft. Das war so vor 10 Jahren. Heute ist die Straße eher von Leerstand geprägt. Wenn es das ist, was man in LU als "hat sich bewährt" bezeichnet, scheint das Ziel ja klar zu sein. Seit dieser Zeit habe ich dort eigentlich auch nichts mehr eingekauft. Heute gibt es in ganz LU überhaupt nur noch wenige Geschäfte, die ihr Geld nicht mit 1-Euro-Ramsch oder Sportwetten verdienen.


Man scheint auf einem Weg zürück in die 60er zu sein und dringend Fehler zu suchen, die man noch nicht gemacht hat. Wenn man diese nicht findet, macht man die alten nochmal, war ja schön...

Der Blick über den Rhein tut bisweilen schon sehr weh. Aber jeder Stadt hat die Politiker, die sie verdient.

Antworten:

Ich mach dir jetzt mal den linksrheinischen Linsenhüpfer :-P

ANALysieren wir mal die Beteiligten einer Schmierenkomödie. Ein Schuhverkäufer ganz, ganz, ganz alten Schlages, der sich als VorSITZender eines Zweckverbandes ÜBERPARTEILICH UNABHÄNGIG immer freut, wenn jemand auf seine ewig, ewig, ewig, hoch unendlich, übervorgestrigen Äußerungen Wert legt. Würde man bei der RNV in Zukunft die Grundausbildung in alten Kurbel-Düwags durch eine Fronteinstiegssimulations frei nach dem Motto "Wenn ich jemandem ein überteuertes Einzelticket verkaufe, habe ich meinen Arbeitsplatz dadurch gerechtfertigt, daß mein CHEF massig dran verdient" ersetzen, könnte man auch bei der RNV wieder positiver in die Zukunft sehen. Diese Aussage steht natürlich in keinem Zusammenhang mit den antrainierten Verkaufsmethoden eines Linksrheinischen Einzelhändlers. Ich möchte nur erwähnen, daß es auch auf dieser realen Welt menschenverachtende ÜBERPATEILICHE UNABHÄNGIGE Arbeitgeber geben soll, die alles, alles, alles, was der Nährung ihres Vorteils dienen könnte, positiv beurteilen. Ich möchte hier

ausdrücklich
nicht auf Äußerungen der Personen in Bezug auf vergangene konservative Rückbesinnungen hinweisen. DENN EIGENTLICH IST DIESE DISKUSSION AUFGRUND DER ENTSCHEIDUNGEN DER VERGANGENHEIT, AN DENEN DIESE PERSONEN AUFGRUND IHRER POSITION, INDEM SIE IMMER ENTSCHEIDEND BETEILIGT WAREN, UND IMMER PARTEIPOLITISCH BEIFALL GEKLATSCHT HABEN, ÜBERFLÜSSIG. ALLES WIRD GUT !!!!
Es gibt in LU auch Arbeitgeber, die sich ganz sicher vorstellen könnten, mal auszuprobieren, ob ihre Mitarbeiter hinter der Einspeisung der Abwässer von Biblis oder Philipsburg, unter Wasser bessere Zahlen in Bezug auf Ertrag liefern als in LU, HD, oder MA-City.
Hmmm,... und die Frau VerLOOSEr. Papa Helmut hat Klein-Eva auf den Schoß
genommen, und ihr gesagt, wenn sie seinen Dickkopf bestätigt, und das von ihm opportunierte Projekt Visitenkarte rückgängig macht, und ihn als Lumpehäfner Märtyrer bestätigt, darf sie die Parteipropaganda für eine siegessichere blonde Weinwalküre, die sowieso alles kann und alles weiß, sein.
WIE GESAGT, DAS IST ALLES NUR FIKTIV, UND NICHT MIT LEBENDEN PERSONEN VERGLEICHBAR.
Aber mal im Ernst, Tw der Unangepasstheit :-) (und das meine ich so und positiv...)...
Schon mal durch die FZ Bismarckstrasse gelaufen ????
Handyshops, 1 ¤ Läden, ein leeres BMZ, leere GALERIA, .... etc !
Es gibt da jemand in LU, der sich durch NICHTSTUN, IGNORIEREN, BUDGETVERSCHIEBEN, PROBLEME IGNORIEREN UND SCHÖNREDEN (plus Publicityausgaben für einen parteilich befreundeten ach so reumütigen, Stadtkämmerer) einen DICKEN, DICKEN, DICKEN Zementklotz ans Bein gehängt hat.
Weiteres: siehe Themen: Hochstrasse Nord, C-Tunnel
... und bitte, bitte, bitte, keine rechtsrheinischen, Oberschlaumeiereien als Kommentar, denn, ... wer im Glashaus und so ...

von Rumpelweiche - am 24.08.2011 20:16

Irgendwie habe ich ein Problem

weder kann ich Deinen Beitrag durch die rosarote Brille, noch durch die ernsthafte Brille verstehen. Vielleicht liegt das an gewissen Mängeln meinerseits? Kannst Du das für die nicht so "flexiblen" Mitmenschen nochmal formulieren?

Gute Fahrt
Harald



PS: und evtl nicht so LAUT ...

von Harald S - am 01.09.2011 21:04
Ich verstehe die Kommentare zwar nicht so ganz aber als unmittelbar Beteiligter kann ich sagen das jede Maßnahme die wieder mehr frequenz in die Innenstadt bringt zu begruessen ist. Eine fussgaengerzone macht da Sinn wo so viele fussgaenger sind dass sich eine Sperrung dieser Straße für Autos lohnt. Mir waere lieber es wären so viele fussgaenger in der Innenstadt, dass man über so einen Schritt gar nicht erst nachdenken muesste. Von daher habe ich Verständnis für diese gedanken.

von jo-ke - am 04.09.2011 09:42
Naja.
Die Öffnung der Ludwigstraße war ja schon ein gewaltiger Griff ins Klo. Mehr Autos und genau so viele oder gar weniger Passanten als zuvor. Dagegen ist die Bismarckstraße (hoffentlich noch lange) autofrei und hat trotzdem mehr Kunden, weil es dort eben auch die "besseren" Geschäfte gibt.

Lu ist eben nicht Mannheim. Das Haupt-Kundenpotenzial liegt mittlerweile in zwei der drei Einkaufszentren, und nicht mehr in der übrigen Innenstadt.
Und die Leute, die man durch die Rheingaleere der Innenstadt entzogen hat, die gewinnt man auch mit befahrbaren Fußgängerzonen nicht zurück.

von Lokleitung - am 04.09.2011 11:02

Re: Irgendwie habe ich ein Problem

pssst... ganz leise ! nicht nur du verstehst mich nicht immer, ich verstehe mich manchmal selbst nicht ! . Sorry, diese Nachfrage hatte ich leider übersehen. Das Ganze ohne Gschwurpel drumherum als Klartext:
Helmut Birne ääähh Kohl ... war damals Oppositionsführer im Stadtrat LU und konnte anno dazumal nicht verhindern, daß das Projekt Visitenkarte genehmigt wurde. Dieses PV führte die lange in LU regierende Partei von OB Dr. Ludwig dann weiter mit der Verlagerung des Hbf, den berühmten Hochstraßen und den begonnenen fragmentären U-Bahn-Konstrukten.
Der Herr, der in dem Bericht den Namen eines Hausunterbaus trägt, betreibt ein überteuertes Schuhgeschäft in der Ludwigstraße direkt am Berliner Platz. Er steht der Partei des Kanzlers der Einheit sehr nahe und ist so ziemlich in jedem Gewerbeverein in LU-City "engagiert", wie man das halt in den Kreisen so nennt, und war einer der ersten, die JA schrieen, als die Ludwigstraße dem Individualverkehr wieder geöffnet werden sollte. Grund: Seine exklusive Klientel sollte wieder vor seinem Laden parken können. Bei Arbeitnehmern hat der Herr des Schuhgeschäftes einen eher zweifelhaften Ruf, weil er nur ein Arbeitskriterium kennt: UMSATZ mit viel Gewinn. Aber der liebe Gott straft alle Sünder, deswegen befindet sich dieses ehrenwerte Haus heute zwischen Sexshop, Internetcafe, T¤DI und Sportwetten-Erlebniss-Gastronomie. Aber er findet grundsätzlich alles gut, was vermeintlich die betuchten Autofahrer gehobener Automarken seiner Meinung nach dazu bewegen könnte, irgendwann mal vor seinem exklusiven Laden zu parken und mit 1000-Euro-Scheinen wedelnd den Laden zu stürmen.
Eva L., die politische Enkelin von Birne. Die hat das Sitzfleisch ihres großen Vorgängers. Das Problem C-Tunnel, das Problem HBF, das Problem Hochstraße, alles wird ausgesessen.
Kommen wir mal zum Hauptproblem von LU. Es ist kein Mannheim. Und das andauernde Polverlagern von Tortenschachtel zu Rathaus-Center, dann wieder zum S-Bahnhof Berliner Platz, und jetzt zur Rheingalerie bringt nix. Auch das weitere Öffnen von Fußgängerzonen ist überflüssig. Und in der Bismarckstrasse ist auch heute schon in Ansätzen genau der gleiche Leerstand und Ramsch zu sehen, wie in der Ludwigstraße. Städte wachsen und sie wachsen und entwickeln sich von selbst. Keine SPD konnte die Stadt in den 60ern bis 90ern schöner und größer und besser planen oder machen, und auch keine CDU seit 2000 kann das. Städte wachsen und entwickeln sich von selbst und mit den dort lebenden Menschen, und nicht, weil irgendwelche OB´s oder Gewerbevereinsheinis das planen. Diese Leute können alle weiter ihr Wunschkonzert der Eitelkeiten träumen, es wird nur nie auf Dauer aus HD oder MA das Kaufpublikum abziehen, von dem sie träumen. Die Geschäftsleute und OB´s von LU müssen aufhören, dem Publikum anderer Städte die Nase zu pudern und einfach eine Einkaufswelt für Bewohner von Ludwigshafen schaffen. Und hoffen, daß in 5 Jahren die Rheingalerie nicht ähnlich verwüstet ist, wie heute das Walzmühlen-Center.
So, hoffe das Referat war verständlicher und ich war leiser. Und ich hoffe Lokleitung verklagt mich nicht, weil ich zu 99% der gleichen Meinung bin, was LU´s Probleme angeht,

von Rumpelweiche - am 09.09.2011 17:50
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