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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 6 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 6 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
pfaffengrunder, Rumpelweiche, Tw237, Harald S, Kirunavaara , Miriam Lenz (GT6N 5628), Linie 6 - Zentralfriedhof, Daniel Wottringer, Brubacker

SWR: LU will an 10 festhalten

Startbeitrag von Brubacker am 12.01.2012 11:19

Mal wieder neues aus LU vom SWR:

Zitat
http://www.swr.de/swr4/bw/nachrichten/mannheim/#meldung97738

Ludwigshafen
Stadt will an Straßenbahnlinie 10 festhalten


Die Stadt möchte an der maroden Straßenbahnlinie 10 festhalten. Baudezernent Klaus Dillinger sagte, bislang gebe es keinen Grund, über einen Umstieg auf Busse nachzudenken. Er gehe davon aus, dass die geplante Komplettsanierung der Straßenbahnlinie vom Land bezuschusst werde, sagte Dillinger. Die Sanierungsarbeiten könnten bereits Ende nächsten Jahres beginnen. Allein könnte die Stadt die Kosten von rund 20 Millionen Euro nicht bezahlen.

Antworten:

Zitat
Brubacker
Ludwigshafen
Stadt will an Straßenbahnlinie 10 festhalten


Die Stadt möchte an der maroden Straßenbahnlinie 10 festhalten.


Eine(r) Stadt, die ihre Straßenbahnverbindung zu ihrem Klinikum (mit Verbindung zur Innenstadt bzw. den Bahnhöfen) einstellen will, wäre ja auch nicht mehr zu retten / zu helfen! :ka: :(

von Linie 6 - Zentralfriedhof - am 12.01.2012 13:31
Zitat
Linie 6 - Zentralfriedhof
Eine(r) Stadt, die ihre Straßenbahnverbindung zu ihrem Klinikum (mit Verbindung zur Innenstadt bzw. den Bahnhöfen) einstellen will, wäre ja auch nicht mehr zu retten / zu helfen! :ka: :(


Dann wäre Heidelberg schon in den 80ern nicht mehr zu helfen gewesen !!!

von pfaffengrunder - am 12.01.2012 15:25
Zitat
schwetzinger
Dann wäre Heidelberg schon in den 80ern nicht mehr zu helfen gewesen !!!


Hä? Ich dachte, Heidelberg wär schon damals nimmer zu helfen gewesen :P

von Daniel Wottringer - am 12.01.2012 17:30
Zitat
Ich dachte, Heidelberg wär schon damals nimmer zu helfen gewesen


Das ist richtig.
Heidelberg wäre nämlich mit Combino-Duo geholfen.

:rp:

von Miriam Lenz (GT6N 5628) - am 12.01.2012 17:41

RPL will an LU festhalten kT

.

von Harald S - am 12.01.2012 17:50

Re: RPL vor 45 oder danach, Hr. Doppelmoral-mit-eigener-Rechtschreibkultur ?

???

von Rumpelweiche - am 12.01.2012 18:03

Tw 237 gefällt das (kT)

-

von Tw237 - am 12.01.2012 18:19
Zitat
GT6N 628 4-Ever
Zitat
Ich dachte, Heidelberg wär schon damals nimmer zu helfen gewesen


Das ist richtig.
Heidelberg wäre nämlich mit Combino-Duo geholfen.

:rp:


Wie kommst Du auf Combino-Duo? Das sind doch diese putzigen kleinen Siemens-Bähnchen oder verwechsle ich da grad was? In solch ein Ding passen doch keine 300 Studenten in der Stoßzeit rein. Außerdem braucht man in HD ja bald keine Zweirichtungswägen mehr. Wo neu gebaut wird, kommen Wendeschleifen, eingleisige Strecken werde sukzessive auf Doppelgleise ausgebaut und überall wo es anders nicht geht, fährt die Bahn halt im Kreis. Morgens im Uhrzeigersinn, Abends gegen den Uhrzeigersinn. Und mit dieser neuen Erfindung hat Heidelberg sogar ein Alleinstellungsmerkmal in der Mädrobohlregion.

von pfaffengrunder - am 13.01.2012 13:52
Hab nochmal recheriert. Jetzt verstehe ich's. Hybridantrieb. Nein nein. Das ist zu fortschrittlich für die Stadt am Fluß. Da müssen noch einige Heidel vergehen bis sowas mal kommt. Da bin ich eher für folgende Oberleitungslose Straßenbahn

von pfaffengrunder - am 13.01.2012 13:58

Goldene Schienen für Friesenheim?!

Interessant finde ich an der ganzen Geschichte zwei Dinge:

- Die Gesamtkosten von angeblich 20 Millionen Euro. Für ziemlich exakt diesen Preis haben wir in Norrköping 4 km _Neubau_strecke erstellt. In der Summe inbegriffen sind 9 Haltestellen, 2 Wendeschleifen, 3 Kreisverkehre, Signalanlagen, ca. 2 km Radweg, Beleuchtung, ein paar "straßenraumverschönernde Maßnahmen" sowie eine Brücke über eine vierspurige Straße. Zugegebenermaßen größtenteils auf besonderem Bahnkörper mit Rasengleis, Verhältnis Rillen-/Vignolschienen ungefähr 50/50. Die ausführenden Arbeitskräfte sind in Schweden eher besser bezahlt als in Deutschland.

- Was bitte ist an den Gleisen "marode"? Als ich im Urlaub mal wieder in der alten Heimat war, habe ich mich spaßeshalber in die 10 gesetzt und bin vom Ruthenplatz zur Innenstadt gefahren. Die eingesetzte Varionette jedenfalls fuhr ausgesprochen laufruhig. Natürlich kann ich den Zustand des Unterbaus nicht beurteilen, aber allein von der Gleislage her sehe ich noch keinen Handlungsbedarf. Auf der Rückfahrt fuhr ich, ebenfalls mit einer Varionette, über Rathaus und BASF. Das wackelte mehr. Und bei der Strecke spricht keiner von "maroden Gleisen", die dringend erneuert werden müßten.

Bei den Haltestellen in Friesenheim besteht ohnehin Handlungsbedarf, egal ob mit oder ohne Straßenbahnverkehr - die sind nämlich auch für Busbedienung nicht alle behindertengerecht auf dieser Strecke. Auch hier die Vergleichskosten aus Schweden: 20 000 bis 50 000 Euro pro Bahnsteig, der erhöht und mit neuem Randstein bestückt werden muß.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

Viele Grüße,
Martin

von Kirunavaara - am 19.01.2012 21:32
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