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Nahverkehr Rhein-Neckar
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bassemohluff, Tw237, Führerbremsventil, 218er, Daniel Wottringer, bmstrab, Stefan Klein, pfaffengrunder, Sprinter001, E60, dreamcastle, Lokleitung

OEG: RNV-Linie 5 kämpft gegen Verspätungen

Startbeitrag von bassemohluff am 24.11.2012 08:59

Heute als Topmeldung in der Rhein-Neckar-Zeitung: => [www.rnz.de]


Schon auf der Titelseite ein kurzer Artikel :
Auf der RNV-Linie 5 läuft es nicht rund. Verspätungen sind an der Tagesordnung. Mit dem Fahrplanwechsel will die RNV gegensteuern. .. Die Verkürzung der Fahrzeit um 10 Minuten wird rückgängig gemacht. ... Langfristig denkt die RNV darüber nach, den Ring in Streckenabschnitte zu gliedern.

Dann im Innern der ausführliche Bericht :
Mannheim. Die wenigsten Züge kommen pünktlich. Manchmal kommen drei Bahnen kurz hintereinander und damit alles andere als fahrplangemäß. Immer wieder gibt es Betriebsstörungen, und auch die elektronischen Anzeigen, die dem Fahrgast an den Haltestellen die Ankunft des nächsten Zuges minutengenau anzeigen sollen, arbeiteten zuletzt nicht immer zuverlässig. Ein inzwischen behobener Softwaredefekt. Es hakt also auf der Linie 5 der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV). Sie fährt auf dem Ring zwischen Mannheim, Heidelberg und Weinheim. Und nicht erst seit dem zweigleisigen Ausbau der Strecke zwischen Weinheim und Schriesheim gibt es Probleme.

"Die Situation ist für alle unschön, und das schon lange", sagt Franz-Wilhelm Coppius, Centerleiter Fahrbetrieb bei der RNV. Die Linie 5 bereitet ihm Kopfzerbrechen, da ist er ehrlich. "Der zweigleisige Ausbau an der Bergstraße hat es aber nicht schlechter gemacht." Aber auch nicht besser. Das jedoch war das Ziel der Maßnahme.

Die RNV warb dafür mit dem Zehn-Minuten-Takt zu Stoßzeiten, höherer Zuverlässigkeit, mehr Pünktlichkeit und einer um zehn Minuten kürzeren Fahrzeit auf der gesamten Ringlinie, für die man nun 210 Minuten braucht. Diese zehn Minuten sind ein wesentlicher Grund für den Ärger, waren aber auch eine Bedingung für die Bezuschussung des zweiten Gleises an der Bergstraße, das rund 60 Millionen Euro kostete: "Da sind wir sportlich und sehr optimistisch herangegangen. Es war ein ehrgeiziges, vielleicht zu ehrgeiziges Ziel", sagt Coppius über die Beschleunigung. Ein Ziel, das den Druck auf die Pünktlichkeit im Fahrplan erhöhte: "Wir haben keinen Zeitpuffer mehr." Passieren darf da nicht viel. Aber: "Wir haben jeden Tag ein bis zwei Störungen auf der Linie 5, zumal wir auch durch die Stadtgebiete von Heidelberg und Mannheim durch müssen. Wenn es da zu Verspätungen kommt, holen Sie die nicht mehr raus. Da reicht schon ein abgerissener Spiegel an einer Bahn."

Was der Fahrbetriebsleiter sagt, illustriert die Anzeige auf dem großen Flachbildschirm in seinem Büro. Grafisch wird die komplette Linie 5 angezeigt - alle Haltestellen, alle Bahnen. Um 10.42 Uhr an diesem Tag ist kein Zug im Zeitplan, neun von 24 sind mehr als zwei Minuten hintendran.

Coppius lässt die Zeit nach der Inbetriebnahme des zweiten Gleises an der Bergstraße Revue passieren: "Zuerst lief es schlecht, was bei so einer großen Maßnahme eigentlich nicht ungewöhnlich ist. Im Frühjahr hatten wir eine stabilere Phase. Wir wollten Erfahrungen im Betrieb sammeln und haben gemerkt, wie schwer es ist, die Pünktlichkeit zu halten." Die Lehre daraus: So kann es nicht weitergehen. "Denn wir wissen, was da draußen los ist. Wir wissen, wie es sich für unsere Kunden anfühlt, wenn die Bahn zu spät kommt", sagt Pressesprecherin Susann Becker. Die RNV will gegensteuern.

Seit November setzt sie auf der "Fünf" auch Zugverbände ein (Anmerkung: die gab es vorher auch schon !), um mehr Kapazität auf der Schiene für die Fahrgäste zu haben, die im Winter gerne auf die Bahn umsteigen: "Sonst wären wir zeitlich noch mehr eingebrochen", gibt Coppius zu. Nachmittags werden zudem zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Käfertal Entlastungszüge eingesetzt. Auch mit dem Einsatz von elf neuen Niederflurwagen im Frühjahr nächsten Jahres soll es besser werden: "Wir bekommen so schnellere Ein- und Ausstiegszeiten, weil man nicht mehr die drei Stufen in den alten Bahnen überwinden muss. Mehr Fahrgäste können wir damit aber auch nicht befördern." Also werden bei Engpässen doch noch die alten "OEG"-Bahnen zum Zug kommen.

Die wesentlichste Maßnahme wird jedoch zum Fahrplanwechsel am 9. Dezember greifen. Dann wird die RNV die zehnminütige Beschleunigung auf der Ringlinie wieder herausnehmen, und zwar im Stadtgebiet Mannheim: "Das wird für die Pünktlichkeit eine Menge bringen." Der Zehn-Minuten-Takt an der Bergstraße gilt weiterhin zwischen 7 und 9 Uhr sowie 14 und 18 Uhr, und auch die Anschlüsse zu den Bussen ändern sich hier nicht.

Coppius hat noch eine andere Anregung, wie man zwischen Mannheim, Heidelberg und Weinheim die Zuverlässigkeit erhöhen könnte. Es sei eine langfristige Überlegung, die man auch in den Verkehrsgremien in Ruhe diskutieren müsse: "Vielleicht sollten wir den Ring aufschneiden." Also die Linie 5 in Streckenabschnitte unterteilen. Zukunftsmusik.

Gegenwärtig wird der neue Zehn-Minuten-Takt an der Bergstraße gut angenommen. 300 Fahrgäste mehr seien in den Morgenstunden unterwegs. Verlässliche Zahlen zum Kundenplus würden allerdings erst im Frühjahr vorliegen.
.

Antworten:

Zitat

... Fahrzeit auf der gesamten Ringlinie, für die man nun 210 Minuten braucht....



2Std:10 Min = 210 Min?
Mathematik mangelhaft...

von Führerbremsventil - am 24.11.2012 11:34
Wie sieht es denn im Stadtgebiet Heidelberg mit Ampelvorangschaltungen aus. Sind diese vorhanden / aktiv ??

von Sprinter001 - am 24.11.2012 19:07
Zitat
Sprinter001
Wie sieht es denn im Stadtgebiet Heidelberg mit Ampelvorangschaltungen aus. Sind diese vorhanden / aktiv ??


:D:rp::drink::joke::bl::joke::hot:

von E60 - am 24.11.2012 22:17
Das hat man mal probiert, aber die Autofahrerlobby hat dagegen Stimmung gemacht - die alte RNZ ganz voran!

Ich denke man wird langfristig nicht drumherum kommen, die 5 in drei Streckenabschnitte aufzuteilen, die in Abendzeiten weiterhin einen Ring bilden kann. Die aber in Problemzeiten oder auch bei Störungen problemlos zu kappen ist (Eine Maßnahme, die ich durchaus für die OL 33 auch so sehe).

von dreamcastle - am 24.11.2012 23:53

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Für eine Aufteilung der RNV-Linie5 (ex OEG) würde sich meines Erachtens folgendes anbieten :

1) Kombination Linien 5 und 23 :
Leimen - Heidelberg - Schriesheim - Weinheim - Viernheim - Mannheim Hbf .

oder / und :

2) nach Bau der Stadtbahnstrecke in die Gartenstadt (und der Verlegung der Linie 4 dorthin) :
Heddesheim - Mannheim - Edingen - Heidelberg - Handschuhsheim .

{ Unabhängig davon wäre wohl auch eine bessere Anbindung Seckenheims sinnvoll
z.B. durch eine Verlängerung der Linie 9 über Neuostheim hinaus bis Seckenheim Bhf.
}

Dass die ehemalige OEG-Rundlinie bisher noch nicht aufgeteilt wurde, liegt wohl (auch) daran,
dass mit dem vorhandenen Fahrzeugmaterial (Gt8) zusätzlich nur nach Heddesheim und nach Neuhermsheim/Neuostheim gefahren werden kann.
Nach Auslieferung der nächsten Lieferung von RN-V6 im Jahr 2013 dürfte sich die Aufsplittung der bisherigen OEG-Rundfahrt dann (endlich ?) realisieren lassen.

'Mal sehen, was kommt !
.

von bassemohluff - am 25.11.2012 15:21

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Und was ist mit den V6?
Sind die nicht auch 2,50 breit?

von Führerbremsventil - am 25.11.2012 17:21

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Ich denke, es wird wieder eine Aufteilung geben wie früher einmal bei der OEG:

Linie A
Linie B
Linie C

Die Linie 5 hatte zu MVV OEG-Zeiten im Jahre 2004 einmal ein großes Problem. Dieses wurde relativ schnell behoben durch einfache Ausdehnung der Umlaufzeiten von 2h 10min auf 2h 20min. Bei einem Rundkurs muss es eben größere Puffer geben, denn gerade bei einer solch langen Linie bleibt man von Störungen nie verschont.

von pfaffengrunder - am 25.11.2012 19:11

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Stimmt !

Die OEG-V6 habe ich glatt vergessen.
Die könnten dann ja auf der (verlängerten ?) Linie 9 eingesetzt werden !

von bassemohluff - am 26.11.2012 08:28

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

1)
Zitat
Ich denke, es wird wieder eine Aufteilung geben wie früher einmal bei der OEG:
Linie A
Linie B
Linie C



Das geht schon längst nicht mehr, weil die nötigen Wendemöglichkeiten fehlen:
- Züge aus Weinheim - Schriesheim können in Heidelberg-Bismarkplatz nicht mehr wenden !
- Züge aus Heidelberg - Edingen können in Mannheim-Hauptbahnhof nicht (mehr) wenden !

Also muss es irgendwelche Durchbindungen geben !

- - -

2)
Zitat
Die Linie 5 hatte zu MVV OEG-Zeiten im Jahre 2004 einmal ein großes Problem. Dieses wurde relativ schnell behoben durch einfache Ausdehnung der Umlaufzeiten von 2h 10min auf 2h 20min. Bei einem Rundkurs muss es eben größere Puffer geben, denn gerade bei einer solch langen Linie bleibt man von Störungen nie verschont.


Das war damals ein hausgemachtes Problem: die Umlaufzeit von 2h 10 min bestand schon seit Jahren.
Erst als man die vorher großzügigen Wendezeiten in Schriesheim und Käfertal aus dem Fahrplan herausgepresst hatte,
ließen sich Verspätungen nicht mehr auffangen. Als Lösung wurden damals nicht die Wendezeiten wieder verlängert sondern die Fahrzeiten verlängert - bis man es ab Juli 2012 wieder anders herum probierte.
Nur heute nützen längere Wendezeiten kaum noch etwas, weil durch den 10-Minutentakt an der Bergstraße kaum noch gewendet wird.
Also bleibt derzeit nur die Möglichkeit der Verlängerung der Umlaufzeiten auf 2h 20min,
oder eben die Aufteilung des Rundkurses bzw irgendwelche Durchbindungen / Verknüpfungen mit anderen Linien !
.

von bassemohluff - am 26.11.2012 08:52

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Na, Seckenheim ist doch mit einem zehn-Minuten-Takt nicht schlechter angebunden als die übrigen Mannheimer Stadtteile.

von Lokleitung - am 26.11.2012 09:15

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Wenn eine Aufteilung in drei Linien sinnvoll wäre, was nicht an uns liegen kann, das heraus zu finden, könnte man schon wenden.

Von Schriesheim kommend einfach in den Hbf. fahren und dann wahrscheinlich im Betriebshof wenden. Eine Kappung der Linie am Bismarckpl. wäre sicher keine Ideallösung für die Bergstraßenbewohner, könnte ich mir vorstellen.

Und die OEG von Edingen nach MA kannst du auch über die Planken zum Hbf. führen. Dann passt das auch wieder.
Andernfalls lässt du sie übers Schloss und schickst sie nach Neuhermsheim via Schwetzinger und Möhlstraße. Solange Neuhermsheim die nötige Nachfrage nicht bringt, kann man jede 2. in der Möhlstraße enden lassen, womit du in der Schwetzinger den 10er Takt hättest. Die 6 dann nur noch nach Neuostheim, bzw. jede 2. in der SVZ/NVZ zum LTA, dafür keine 9 mehr.
Die 1 kannst du dann über die Windeckstr. schicken, womit die Trasse dort vermutlich noch die eheste Chance auf ein positives Bewertungsergebnis hätte.

Denn so hättest du auch die Schwetzinger Str. bedient, die nach der ursprünglichen Planung von 1991 mit der Windeckstraßenbahn hätte aufgegeben werden sollen. Und du hättest einen aufgeräumteren Netzplan, so ohne 6/6A.

Ob das jetzt eine Lösung wäre, kann man natürlich nicht sagen. Schließlich sollte es hinterher nicht mehr kosten oder andere Engstellen aufbauen und wir können so auch schlecht deuten, wie wichtig eine Verbindung vom Tattersall über den Neckarauer Übergang ist, für die man dann nur noch die paar 8er am Tag hätte.


Die 5 von MA kommend dann zum Bismarckpl. Diese Überlagerung würde diesem ständig überlasteten Abschnitt sicher gut tun :-P
Andernfalls wäre es für die Edinger möglicherweise auch attraktiv in die Altstadt zu fahren. Wenn die Strecke dort hin gebaut würde und sie eine dritte Linie aufnehmen könnte.

von Tw237 - am 26.11.2012 09:25

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Und auf jeden Fall besser als früher, als an der Friedrichsbrücke Schluss.

von Tw237 - am 26.11.2012 09:27
Da hat wohl jemand das "Nana Muskori - Symdrom:

......komm, komm sag mir Deinen Traum.......:D

von 218er - am 26.11.2012 12:57

Re: OEG: RNV-Linie 5 und Seckenheim

Da kann man geteilter Meinung sein :

Folgende Mannheimer Stadtteile haben eine bessere Anbindung als Seckenheim :

- Käfertal (4 und 5)

- Luzenberg (1 und 3)

- Feudenheim (2 und 7)

- Neuostheim (5 und 6 und 9)

- Neckarau (3 und 1) als seitliche Erschließung

- Schwetzingerstadt, Neckarstadt natürlich auch

( Rheinau lass' ich mal weg) !

Also: Seckenheim ist doch eher schlechter angebunden.

Seit der Inbetriebnahme der Berufsakademie / Dualen Hochschule im Mühlfeld
ist der Fahrgastandrang auf dem Abschnitt Neuostheim - Seckenheim deutlich angestiegen.
Hier könnte eine zeitweise Verlängerung der Linie 9 Entlastung bringen.
Derzeit bindet die Linie 9 zwei Fahrzeuge, bei einer Verlängerung bis Seckenheim wären es wohl 3 Züge.
Also: geringer Zusatzaufwand - großer (?) Nutzen !
.

von bassemohluff - am 27.11.2012 15:26

Re: OEG: RNV-Linie 5 und Seckenheim

Am besten nimmst du dir mal den aktuellen NVP.

Vorher solltest du natürlich wissen, dass man einen Stadtteil gemäß seiner Größe und Nachfrage bedienen solle, und nicht nach seiner Bezeichnung als Stadtteil.
Du könntest so genauso behaupten, dass die Schönau besser angebunden ist als Straßenheim, obwohl beides Mannheimer Stadtteile sind. Nur, dass die Schönau 15.000 und Straßenheim 50 Einwohner hat, so grob geschätzt.


So hat Seckenheim etwa 15.000 Einwohner, wie die Schönau. Und beide haben 10er-Takt.
Das Herzogenried/Neckarstadt Ost, wo die die 1 und die 3 hast, ist mehr als doppelt so groß. Wie passend, dass es dann doppelt so viele Fahrten gibt.

Und selbst Käfertal ist mir 25.000 Einwohnern bedeutend größer als Seckenheim, wie übrigens aus die Schwetzingerstadt. Zudem hängen ja noch jede Menge andere Umsteiger dran und 2 Bahnäste.

Die Rheinau und Neckarau West haben jeweils auch 25.000 und "nur" einen 10er Takt. Demnach sind eher die benachteiligt. Da habens die Seckenheimer doch noch richtig gut.


Die Neuostheimer, die die Möglilchkeit der 5 haben sind aufgrund der abseitigen Lage eher wenige. Und mit einer 6 alle 20 min sind die bedeutend schlechter dran. Die 9 ist ja nur eine Randerscheinung.



Und ich weiß auch nicht, ob es wirklich so eine "Kleinigkeit" ist, wenn man sich eine weitere Bahn hinstellt, die man dann nur wenige Stunden am Tag braucht. Das widerspricht eigentlich dem Betriebsvorteil des Systems Bahn.

von Tw237 - am 27.11.2012 17:43

Re: OEG: RNV-Linie 5 in mehrere Teile zerlegen

Dieses wurde relativ schnell behoben durch einfache Ausdehnung der Umlaufzeiten von 2h 10min auf 2h 20min.
Die auch ihre Berechtigung hatten. Dass mit dem zweigleisigen Ausbau nun eine Stellwerksschaltung installiert wurde, die pünktlichen Zügen aus Richtung Heidelberg in Schriesheim oft bis regelmäßig eine üppige Verspätung bescheren ist aber auch nur ein Anteil. Der vermehrte Einsatz von längeren Fahrzeugen verhindert so manch einen Doppelhalt, das betrifft nicht nur die zahlreicher gewordenen Zugverbände auf der 5, sondern gilt auch für längere Züge in Mannheim auf der 3 und 4, die zB am Hauptbahnhof Mannheim nicht mehr grundsätzliche Doppelhalte zulassen, wie auch die neue Infrastruktur am Bismarckplatz Doppelhalte nun ausschließt. Auch soll es ja neue Haltepunkte geben, die es zuvor nicht gab (Großsachsen Süd). Der teilweise deutliche Fahrgastzuwachs tut ein übriges. Die längeren Züge, zusätzliche Halte und die Fahrgastzuwächse sind durchaus begrüßenswert. Bei manch einem anderen Aspekt müssten sich Leute Gedanken darüber machen, die diese Infrastruktur geplant haben inwieweit da tatsächlich große Würfe dabei gewesen sind...

von Stefan Klein - am 27.11.2012 19:35

Re: OEG: RNV-Linie 5 und Seckenheim

Zitat
bassemohluff
Folgende Mannheimer Stadtteile haben eine bessere Anbindung als Seckenheim :
- Feudenheim (2 und 7)


Zum Beispiel ist hier die Anbindung aber auch nur besser, weil die 7 eben am Rand entlang führt und somit da nochmal etwas erschließt. In Seckenheim wäre dies, selbst bei zwei Linien, nicht der Fall.

von Daniel Wottringer - am 27.11.2012 19:40

Re: OEG: RNV-Linie 5 und Seckenheim

Zitat
Daniel Wottringer
Zitat
bassemohluff
Folgende Mannheimer Stadtteile haben eine bessere Anbindung als Seckenheim :
- Feudenheim (2 und 7)


Zum Beispiel ist hier die Anbindung aber auch nur besser, weil die 7 eben am Rand entlang führt und somit da nochmal etwas erschließt. In Seckenheim wäre dies, selbst bei zwei Linien, nicht der Fall.


Naja, würde man eine zweite Linie um die Seckenheimer Randerschließung herum bauen (Ortsumgehung), die dann im Anschluß über was-weiß-ich nach keine-Ahnung-wohin weiterfährt (z.B. Rheinau-Brühl), dann wäre Seckenheim durchaus ähnlich wie Feudenheim erschlossen und der ÖPNV hätte Fahrgastzuwächse auch durch Seckenheimer Anwohner, für die der Weg zur Hauptstraße ziemlich weit ist (Seggene ist ja Richtung Hochstätt - also weg vom alten Ortskern - ziemlich angewachsen).

Über einen Kosten-Nutzen-Faktor reden wir ja nicht...

von Führerbremsventil - am 28.11.2012 05:48
Hallo,
gibt es, wie es bei jedem Verbesserungsprozess eigentlich üblich sein sollte,
verläßliche Zahlen über die Ursachen für die Verspätungen?
Also nicht nur die Minuten sondern Ursache - Folge.
So das nicht nur das Bauchgefühl die Richtung zeigt sondern Hirn und Verstand.
Wie sieht es mit Samstagen und Sonntagen aus?
Auch da +10 Minuten? Wie sieht es mit den Zuschüßen aus?
Die Kosten/Nutzenrechnung dürfte doch bei mehr Umläufen anders aussehen?

von bmstrab - am 28.11.2012 17:41
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