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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Tw237, Heidelberger Straßenbahner

Zu Besuch bei Tatras, Ganzes und Düwags in Ungarn und Rumänien, Teil 8: Ein letzter Tag in Budapest und Rückfahrt nach Mannheim - Letzter Teil der Rundreise!!! (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 24.01.2013 23:16

Bei all der Kälte, die momentan draußen herrscht werde ich mal den letzten Bericht der Ungarn- und Rumänienreise posten, wo wir noch 30-40 Grad hatten.

Da sich diese Beitragsreihe auch schon seit November hinzieht nochmal einen Überblick über das bisher geschehene:


[20066.foren.mysnip.de] Teil 1: Über Wien nach Budapest

[20066.foren.mysnip.de] Teil 2: Ein Tag in Budapest

[20066.foren.mysnip.de] Teil 3: Mit dem Bengali durch Szeged

[20066.foren.mysnip.de] Teil 4: Mit dem Zug nach Arad

[20066.foren.mysnip.de] Teil 5: Ein Tag in Arad

[20066.foren.mysnip.de] Teil 6: Ein Tag in Timisora

[20066.foren.mysnip.de] Teil 7: Depotbesuch in Arad und Rückfahrt nach Budapest






Nach einem Frühstück im Hotel verabredeten wir uns mit dem User Hamster, der RNLF-Land immer über das Budapester Nahverkehrsgeschehen auf dem Laufenden hält.







Auf dem Weg zum Treffpunkt konnten wir noch dieses ZIU9-Bild machen.







Das Besondere an dieser Szene ist der O-Bus, der hier eine Umleitung fahren muss und auf einen Hilfsantrieb angewiesen ist. Den Erzählungen des Hamsters nach, werden die Busse durch den Stau aber oft so lange aufgehalten, dass es hin und wieder vorkam, dass einer einfach auf freier Straße stehen geblieben sei.






Um die Ecke begegnet uns dieser Ganz-Zug mit Blick auf das Budapester Pendant zur Mannheimer Friedrichsbrücke. [static2.akpool.de]






Eine Brücke weiter haben wir das Budapester Pendant zur Mannheimer Kettenbrücke [www.mannheim.de]
Wie auch in Mannheim wird diese nicht von der 'Lektrisch befahren, aber der Brückenkopf wird unterfahren von der Uferstrecke.
Dazu gibt es auf beiden Seiten extrem enge Rampen.





Und noch einer in die Gegenrichtung. Da ist die Rathausrampe in LU noch großzügig dagegen.





Ein Ikarus-Trolley am Heldenplatz.






Na, wo ist hier denn der ÖPNV-Bezug?
Richtig, das war mal ein Depoot. Und zwar ein U-Bahn-Depot. Für die Kis Földalatti, die 1896 den Betrieb als erste U-Bahn des Kontinents aufnahm: [de.wikipedia.org]

Mit der Verlängerunug wurde das alte Depot aufgelassen.





Wir machten uns dann auf den Weg zum Bahnhof und unternahmen mit dem Hamster nochmal eine ZIU9-Fahrt, die bereits hier zur Sprache kam: [20066.foren.mysnip.de]


Anschließend mussten noch die Postkarten zur Post. Da die Schlange etwas lang war, möchte ich mich nochmal beim Hamster bedanken, der sie für mich aufgab. Und sie sind angekommen :-)



Auf der Rückfahrt konnten wir einfach den Railjet nehmen, der eine durchgehende Verbindung bot.






Für die Fans der leider (fast) verblichenen ET12 bietet sich auf dem Weg der Pilgerort "Zwölfaxing"




Und was macht man in 10 Stunden Zugfahrt, wenn man nicht einen Porumsbericht nach dem anderen schreibt?


Essen gehen!


Glücklicherweise haben wir eine Zuggarnitur erwischt, die bereits ein umgebautes Restaurant auf "ICE-Standard" aufwies.





Ein Salat als Vorspeise





Die Hauptspeise. Natürlich mit Almdudler. Cola gibts auch im deutschen Zug. Beim Ösi musses schon ein Almdudler sein.





Zum Nachtisch natürlich eine Sachertorte.


Damit war das Mittagessen erfolgreich abgeschlossen.




Ein Abendessen wurde dann am Platz eingenommen.




Die 21-Jährige Käsefreundin Katinka hatte den Platz neben mir und lud Ralph und mich zu einem üppigen Käsemahl mit Brot ein.

Sie studiert in Stuttgart und sprach auch entsprechend gut Deutsch, was bewies, dass sie eigentlich in Ungarn wohnt und nicht in Stuttgart.
Der wohl größte Unterschied zwischen Deutschen und Ungarn war in ihren Augen, dass alle Ungarn "gleich" seinen, während die Deutschen sehr verstritten erscheinen und je nach Region unterschiedliche Sprachen srächen.
Daraufhin wiesen wir sie in sämtliche Reginale Unterschiede und Rivalitäten ein, teilweise sehr zur Belustigung der Mitreisenden :-P




Etwa gegen Mitternacht sind wir in Mannheim eingetroffen, womit auch dieser Ausflug ein Ende fand.

Wie schon bei der Deu-La-Pa-Tour habe ich jeden einzelnen Euro von der Fahrkarte bis zum Essen notiert, um für die Zukunft abesehen zu können, was ein solcher Urlaub kostet.


Insgesamt kam ich für alle 8 Tage auf 421,19 Euro. Also so um die 50 Euro pro Tag. Wesentlicher Vorteil war natürlich, dass man besonders in Rumänien bedeutend weiter kommt mit seinem Geld als in Deutschland. In Skandinavien würde der gleiche Betrag vielleicht nur für 4 Tage reichen ;-)



alla hopp

Antworten:

Zitat
Tw 237
In Skandinavien würde der gleiche Betrag vielleicht nur für 4 Tage reichen.



Na, ja - dafür dürften die Landschafen dort oben um so beeindruckender sein (wenn man sich für Diese interessiert)!

von Heidelberger Straßenbahner - am 25.01.2013 09:50
Ich bin mir sicher, dass auch Ungarn und Rumänien, beeindruckende Landschaften zu bieten haben. z.B. das hier [commons.wikimedia.org] oder das [commons.wikimedia.org]

Aber in dem anderen Punkt hast du Recht. Die waren zumindet bei dieser Rundreise weniger relevant ;-)

Es gibt sicher in allen Fällen noch schöne Eisenbahnstecken durch diese Landschaften, die man abwandern könnte....

von Tw237 - am 26.01.2013 09:32
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