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Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Lokleitung, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Das Biergleis

Dem Sport-Hype entflohen. Teil 2 (m.B.)

Startbeitrag von Das Biergleis am 28.05.2013 00:09

So, nachdem es während des Aufenthalts in Wien eher nicht ratsam war, hier was zu schreiben, setze ich meinen Reisebericht erst jetzt fort.
Nach dem Auschecken aus unserem Hotel, das übrigens nur wenige Meter von der Endstelle der Linie 6 "Riehen Grenze" auf Deutscher Seite lag, fuhren wir mit dem Tram, wie der Schweizer sagen würde zum SBB-Bahnhof, wo wir einen IC nach Bern erreichten. Die Schweizer haben in den letzten Jahren eine Schnellfahr-Strecke gebaut, und so ist man, inklusive Halt in Olten in weniger als einer Stunde in Bern. Dort stiegen wir in einen Regionalexpress der BLS, der in Spez geflügelt wurde.

Der vordere Teil fuhr über die alte Lötschbergstrecke nach Brig,


der hintere Teil wechselte die Fahrtrichtung und fuhr mit uns nach Zweisimmen.


Meine Freude war groß, als Triebfahrzeug unseres weiterführenden MOB - Zuges einen ABDe 8/8 Baujahr 1968 zu sehen. Erfreulicherweise hat man diese Triebwagen noch(?) in der alten Farbgebung belassen,


im Gegensatz zu diesem Zug, der vor uns Richtung Lenk im Simmental ausfuhr.


Auch die in unserem Zug mitgeführten Wagen waren schon ausgiebig mit Goldfarbe behandelt.


Die anderen Fahrgäste, die mit dem BLS-Zug gekommen waren, wußten die Schönheit des Triebwagens nicht zu schätzen und drängten sich in die goldfarbenen Wagen. So mußten wir unseren Zugteil nur mit einem weiteren Eisenbahnfreund teilen und konnten die Fenster nach Herzenslust öffnen.




Interessante Kupplungskonstruktion an einem Bauzug... :-)


Zwischendrin war es auch mal erforderlich, die PIBU aufzusuchen. Der geübte Urineur wird danach trachten, seinen Strahl so zu lenken, daß durch diesen weder die Keramik noch das Fallrohr getroffen werden.


In Montbovon wartete dieser Zug der GFM auf Anschluß durch unseren Zug,


sowie des von Montreux kommenden Gegenzugs. Über die Farbgebung kann man geteilter Meinung sein....


Während mein Augenmerk sich auf die Fahrzeuge richtete, interessierte sich Ralf mehr für die menschlichen Aspekte des Bahnbetriebs...... :-)


Vorbei an der Hauptwerkstätte der Bahn in Chernex


und diesem Schmuckstück, das leider im Freien abgestellt ist,


erreichten wir schließlich Montreux, wo dieser Triebwagen der Rochers de Naye - Bahn auf seinen nächsten Einsatz wartet.


Früher konnte man an dieser Stelle sein Reisebier mit Blick auf die Züge genießen, leider hat man die Bahnhofsrestauration jetzt in die Bahnsteigunterführung verbannt. Eine Stärkung nahmen wir aber gleichwohl zu uns, bevor wir mit einem Interregio weiterfuhren nach Lausanne, wo dieses Zimmer auf uns wartete.


Als Eisenbahnfreund wird man sich natürlich nicht beschweren, diesen Blick aus dem Hotelzimmer zu haben:


Die Suche nach einer Möglichkeit, halbwegs bezahlbar zu Abend zu essen nahm doch recht lange Zeit in Anspruch, so daß die Mitfahrt auf der Lausanne - Echallens - Bercher - Bahn nicht mehr opportun war. Daher nur ein Foto aus dem Endbahnhof Lausanne.


Stattdessen fuhren wir die Metro m2 einmal ab, die ohne Fahrer mit gummibereiften Triebwägen unterwegs ist. Das Foto, das Systembedingt durch Glasscheiben aufgenommen werden mußte, entstand an der unteren Endstation Ouchy, wo wir auch eine gemütliche Kneipe fanden, um den Abend ausklingen zu lassen.


So, das wars für heute, bis die Tage.....

Antworten:

Ah- eine Pferdebahn! (owT)

.

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 28.05.2013 05:02
Zitat

Früher konnte man an dieser Stelle sein Reisebier mit Blick auf die Züge genießen, leider hat man die Bahnhofsrestauration jetzt in die Bahnsteigunterführung verbannt.

Welche Schande!

Ich erinnere mich an einen Aufenthalt in dieser Restauration mit Blick auf drei Spurweiten, als sich die Mimik eines uns begleitenden Mitreisenden dank des dort verfügbaren "Escalope á la forestier", besser bekannt als "Jägerschnitzel" deutlich aufhellte. Und die Käseplatte war exzellent! Wenn es mich ja ansonsten eher nicht in die Schweiz zieht, so wäre allein diese Bahnhofsgaststätte ein Grund dafür gewesen, mal wieder nach Montreux zu reisen.

von Lokleitung - am 28.05.2013 07:39
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