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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren
Beteiligte Autoren:
Fahrgastwunsch, dreamcastle, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Fabegdose

Neue Studie versöhnt S-21-Gegner und Befürworter (endlich !)

Startbeitrag von Fahrgastwunsch am 07.08.2013 19:40



Donnerstag, 25. Juli 2013
Punkt erreicht, an dem es günstiger ist, Stuttgart um 32 Meter anzuheben, statt Bahnhof zu versenken

Stuttgart (dpo) - Erst gestern wurde bekannt, dass die Bauarbeiten am umstrittenen Großbauprojekt Stuttgart 21 wohl erst 2022 und damit ein Jahr später als geplant abgeschlossen werden. Passend dazu wurde heute ein neues Gutachten vorgestellt, demzufolge nun erstmals der Punkt erreicht ist, an dem eine Anhebung der gesamten Stuttgarter Innenstadt weniger kosten würde als die Fertigstellung des geplanten Tiefbahnhofes.

Bei der im Gutachten vorgeschlagenen Alternative "Stuttgart 32" würde das alte Stuttgarter Bahnhofsgebäude in seiner alten Form weitgehend erhalten bleiben. Um dennoch einen unterirdischen Bahnhof zu erhalten, würde jedes einzelne Gebäude, jeder Platz und jede Straße in Stuttgart-Mitte, -Nord, -Ost, -Süd und -West um etwa 32 Meter angehoben und die darunter entstandene Lücke mit Erde, Bauschutt und Juchtenkäfern aufgefüllt werden.

Gutachter Frank Zöllner, der die Studie im Auftrag des baden-württembergischen Verkehrsministeriums durchführte, erklärt: "Das klingt vielleicht kompliziert, wäre aber einfacher, schneller und rund 100 Millionen Euro günstiger, als diesen Albtraum von einem Bahnhof unter die Erde zu bringen."
Die Einsparungen kämen laut Gutachten unter anderem dadurch zustande, dass die benötigten Eisenbahntunnel bei der Aufschüttung Stuttgarts gleich mit eingebaut werden könnten. Auch ein oder zwei neue U-Bahnlinien könnten quasi nebenbei kostengünstig realisiert werden.

Obwohl jeder Stuttgarter für die Zeit der Anhebung seines Wohngebäudes für etwa zwei Wochen ausquartiert werden muss, ergab eine Blitzumfrage des Meinungsforschungsinstituts Opinion Control eine breite Zustimmung von 94 Prozent für die im Gutachten genannte Alternative. Allerdings nur, weil Stuttgart dann exakt einen Meter höher läge als Freiburg.

Antworten:



von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 07.08.2013 20:02
Okay ... ist schon alt ... leider hatte die RNZ vom 30.07.2013 nicht gelesen.

von Fahrgastwunsch - am 07.08.2013 20:15
Ich gehe da sogar noch weiter und präsentiere eine noch kostengünstigere Variante.

Man nehme ein paar Millionen Tonnen feinsten Sahara-Sand und mische dazu Blumenerde aus der Insolvenzmasse von Praktiker und Max Bahr. Dann wird der komplette Stuttgarter Talkessel aufgefüllt. Der Bahnhof wird nach Degerloch verlegt, wo im Anschluss auf dem aufgefüllten Talkessel Deutschlands ein großer Güter-und Rangierbahnhof entstehen könnte (Es gibt ja keine störenden Häuser). Daneben könnte noch ein Gewerbepark und natürlich das neue Vasengelände entstehen. So nebenbei entstehen gleichzeitig Deutschlands tiefste U-Bahnhöfe nebst längsten Rolltreppen.
Die Stuttgarter Innenstadt selbst wird nach Leinfelden verlegt.

von dreamcastle - am 07.08.2013 21:46
... und ein paar Tausend Jahre später können dann die Archäologen das alles wieder ausgraben. Die werden sich noch wundern, wenn sie auf die Straßenbahnwelt stoßen und darin einen GT4 entdecken ...

von Fahrgastwunsch - am 07.08.2013 22:05
Vasengelände sind schön. Findet man oft in Gartenmärkten. :joke:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 08.08.2013 04:56
Schön, daß Du noch eine Düsseldorfer Tastatur hast - meist ist ja die Altbiertaste durch das unlöbliche Kölsch ersetzt:



Mir fehlt noch die Weißbiertaste, aber ein ander Mal mehr zum Berchtesgadener Bier ...

von Fabegdose - am 08.08.2013 08:12
Ups! Jetzt merke ich gerade ich habe es mit "V" geschrieben. Das heißt natürlich Wasengelände (Das Wasele)

Aber Vasen kann man dort auch kaufen.

von dreamcastle - am 08.08.2013 19:49
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