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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Fabegdose, jo-ke, Eisdebahn, Tw237

Der Event zum 100. RHB-Geburtstag: Das Wesentliche nochmal in Bildern zusammengefasst (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 17.09.2013 22:55

Na, kennt ihr noch Tage der offenen Tür, wie man sie früher veranstaltet hat?

Die gingen von 9-18 Uhr oder so und die Mitarbeiter der verschiedenen Abteilungen eines VUs habeneinblicke in ihre Arbeit gewährt.
Die Fahrschule hat Kinder fahren lassen, die Gleisbauer haben gezeigt, wie man Schienen schweißt, die Fahrleitungsbauer haben mit dem Steiger einen Blick von oben ermöglicht, die Worktowner haben Führungen gemacht und gezeigt wie man eine Bahn anhebt. Dazu gab es dann Fahrzeugausstellungen, unzählige Souvenirstände, eine Modelleisenbahn und eine Hüpfburg.
Für die Verpflegung sorgten die Mitarbeiter mit Schrottfressen wie Pommes und Bratwürsten zu dafür unangemessenen Preisen.


Doch das hat sich jetzt geändert! Grundlegend....

Die Dauer wurde auf 3 Stunden zurückgenommen. Doch nur kurze Zeit wird man glauben, dass das aus Kostengründen sein wird. Denn bei den Kosten war man spendabel. Geboten war ein Event, der an Dekadenz kaum zu überbieten war.




Auf der Strecke, auf der ja noch WuMa-Verkehr herrschte, verkehrten die TW 1122 und 81. Diesen haben wir in Fußgönheim bestiegen. Hier ein Bild in Maxdorf.





Bald kam schon der Schaffner auf uns zu. Fahrscheine wollte er zwar keine sehen. Umso mehr erfreute er uns mit Gratis-Fahrkarten für das WuMa-Riesenrad, wo die Fahrt sonst 5 Euro kostet.






In DÜW angekommen sahen wir den TW 1042. Mit inzwischen komplettierter Reklame ist er der wohl schönste Werbewagen, vielleicht zusammen mit 705. Echt gelungen!






Blick in die Wagenhalle bei der Festrede. Später wurde es durchaus leerer. An den Seiten waren noch einige Bilder ausgestellt.


Vor der Wagenhalle bestand ein Dosenwurfstand. Man bekam drei Bälle, um damit drei Dosen umzuwerfen. Wenn man diese Aufgabe bewältigte, bekam man beide RHB-Bücher (von 2001 und 2013), im Paket (Wert ca. 50 Euro) geschenkt.

Als das Interesse an den Dosen nachließ, kümmerten sich RNV-Hostessen darum, dass jeder Besucher noch ein zweites oder drittes Paktet erhielt. Überhaupt würde ich die Besucher in ihrer Zusammensetzuung wie folgt einschätzen:

50 % Personal im Dienst (RNV, Band, Caterer, Clowns)
20 % RNV-Personal als Besucher
20 % geladene Gäste
7 % Bahnfuzzis
3 % Normalbürger




Nicht lumpen lassen hat man sich beim Futter: Externe Caterer sorgten für Kuchen, belegte Brötchen, Brezeln und Getränke auf hohem Qualitätsniveau. Selten so was gutes auf nem TdoT bekommen. Und das alles komplett kostenlos!

Das Essen wurde einem durch die Serviererinnen geradezu aufgedrängt, da es offenbar viel zu viel war.





Getränke gab es aus 100-Jahre-RHB-Dubbegläsern. Da die Caterer sagten, dass diese nach dem Event ohnehin dem Altglas zugeführt werden, sollte man diese auch mitnehmen....





Zum Getränk gabs Kuchen.




Zum Nachtisch gabs noch ein Stück der RHB-Torte.





Zum Jubiläum gabs noch eine Schrift. Diese war außen groß mit dem TW 237 bedruckt. Der ist zwar wohl nie auf die RHB gekommen, wäre aber in diesem Jahr auch 100 geworden, wenn er nicht 2007 verschrottet worden wäre.






Die Verbindung zum WuMa stellten diese beiden historischen Reisebusse sicher.




In einer Fotowand konnte man sich inmitten der alten Männder von der RHB ablichten lassen.




Wir traten dann die Rückfahrt mit dem RHB 1122 an.




Abfahrt in Maxdorf.




Insgesamt war das Event sicher gut gemeint und im Rahmes des offenbar gewünschten auch ganz gut umgesetzt. Gut ich will nicht meckern. Materiell habe ich von diesem Tag durchaus profitiert. So 100-200 Euro werden die meisten auf diesem TdoT "mitgenommen" haben.

Nur macht es eben nachdenklich, wenn ein Unternehmen, das auf öffentliche Zuschüsse angewiesen ist so mit Geld um sich schmeißt. Gerade dann, wenn die breite Öffentlichkeit, für die ja Marketing gamacht werden sollte, davon kaum Notiz nimmt.

Hätte man die Bücher (vielleicht vergünstigt) verkauft, für den Kuchen einen Euro genommen und sich die Riesenradkarten geschenkt, wäre es auch ein schöner Tag gewesen.

Grob geschätzt hätte man wahrscheinlich für das gleiche Budget 10-20 Tage der offenen Tür im herkömmlichen Sinne veranstalten können. :-P

Antworten:

Zitat
Tw237



Getränke gab es aus 100-Jahre-RHB-Dubbegläsern. Da die Caterer sagten, dass diese nach dem Event ohnehin dem Altglas zugeführt werden, sollte man diese auch mitnehmen....


:hot:

HABEN WILL!

:rp:

Ist zwar die Kinderversion (oder täuscht es und es sind doch 0,5er?), trotzdem.

Würde mir jemand eines vermachen? Bitte! :yeah:

Verhandlungen füren wir dann per PN, ja?

von Eisdebahn - am 18.09.2013 08:49
Die hätten mich auch interessiert.

von jo-ke - am 18.09.2013 15:51
Zitat
Tw237
Nur macht es eben nachdenklich, wenn ein Unternehmen, das auf öffentliche Zuschüsse angewiesen ist so mit Geld um sich schmeißt.


Das ist völlig normale Praxis bei Firmen, die auf die Gunst mehr oder weniger qualifizierter Kommunalpolitiker angewiesen sind und die Öffentlichkeit sollte von der durchaus netten Verschwendungsaktion ja auch nichts mitbekommen.
Normal zahlt halt der Chef der Firma X den Jagdausflug mit Catering für die politischen Entscheidungsträger aus eigener Tasche - das stimmt schon ...

Zitat
Tw237
RNV-Hostessen




von Fabegdose - am 18.09.2013 21:24
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