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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Tw237, Lokleitung, Eisdebahn, Jan N., bassemohluff

"Wie ein Auto ohne Servolenkung" (OEG)

Startbeitrag von bassemohluff am 18.09.2013 11:32

Unter dieser Überschrift erschien im MM vom 3. September 2013 ein Bericht über die Fahrt der "Historischen Linie 5" am ersten Sonntag im September.

Weinheim: OEG-Triebwagen 71 aus dem Jahr 1958 legt auf seiner Fahrt von Mannheim über Heidelberg nach Weinheim am OEG-Bahnhof (Weinheim) ein Mittagspäuschen ein

Wie ein Auto ohne Servolenkung

Für Thomas Gebhart war es eine Premiere und zugleich ein besonderes Erlebnis: Zum ersten Mal steuerte er kürzlich den historischen OEG-Triebwagen 71, Baujahr 1958, von Mannheim über Edingen und Heidelberg nach Weinheim.

Pünktlich um 11.40 Uhr kam die hellbeige OEG mit ihren grünen Streifen am Weinheimer OEG-Bahnhof an, wo viele Fahrgäste ausstiegen und eine Pause einlegten, ehe es um 12.33 Uhr wieder über Heidelberg zurück nach Mannheim ging.
Alte Kurbeltechnik

Unter den Fahrgästen waren auch zwei Frauen aus Heidelberg, die das Fahrgefühl auf sich wirken ließen. "Die Bremsen quietschen, es riecht etwas nach Öl, und der Holzfußboden ist nichts für Stöckelschuhe", stellten sie fest und freuten sich über das außergewöhnliche Erlebnis.

Triebfahrzeugführer Gebhart nannte, nach dem besonderen Fahrgefühl befragt, vor allem die alte Kurbeltechnik. Das ist kein Vergleich mehr zu den neuen, modernen Fahrzeugen der inzwischen zweispurig ausgebauten Strecke. Im Grunde sei es wie Auto fahren ohne Servolenkung.

Zu verdanken hatten Liebhaber historischer Schienenfahrzeuge das außergewöhnliche Erlebnis der Interessengemeinschaft Nahverkehr Rhein-Neckar. Vorstandsmitglied Lothar Weber war bei der Fahrt Zugführer und erläuterte Besonderheiten der OEG, die 1958 in Rastatt gebaut worden war.

Auffallend ist ihre Gepäckvorrichtung auf dem Dach. Der Triebwagen hat zwei runde Scheinwerfer und eine runde, rote Schlussleuchte. Die blauen, gepolsterten Sitze sind in ihrer Farbgebung originalgetreu, erklärte Weber.

Über eine sogenannte Scharfenbergkupplung, benannt nach ihrem Erfinder Karl Scharfenberg, waren mit dem OEG-Triebwagen 71 der Beiwagen 193 aus dem Jahr 1962 und der Triebwagen 77, Jahrgang 1963, verbunden.

Normalerweise steht der Oldtimer in Edingen in einer Fahrzeughalle und ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die IG Nahverkehr Rhein-Neckar hat außerdem die älteste OEG des Stromschienenzeitalters, die OEG mit der Wagennummer 2 aus dem Jahr 1914 in ihrem Besitz.

Die Online-Version des Artikels erschien unter der Überschrift "Nichts für Stöckelschuhe"
[www.morgenweb.de]
.

Antworten:

Ja, da steht viel Käse drin.
Dieser wird aber zum großteil wohl nur den Fachkundigen Leuten auffallen.

Dennoch ist ein Zeitungsbericht ja immer etwas gutes für einen Verein.
Auf fast keinem anderen Weg erreicht man so viel Leute (in der Region).

von Jan N. - am 18.09.2013 11:47
Werbung ist immer gut...und gegenüber dem Wahrheitsgehalt üblicher Fernsehwerbung ist die hier aller erste Sahne!

:spos:

von Eisdebahn - am 18.09.2013 13:03
Das Stromschienenzeitalter ist schon gut.
Und erst die Gepäckvorrichtung AUF dem Dach rotfl

Aber gute Werbung isses allemal.

von Lokleitung - am 18.09.2013 14:46
Wahrscheinlich wusste man bei der OEG schon 1914 von dem aktuell geplanten "Projekt Stromschiene" für die Breite Straße :-P

von Tw237 - am 18.09.2013 15:01
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