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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Lokleitung, dreamcastle, Heidelberger Straßenbahner

Wenn Sunn' scheint und des Wetter halt …................... (Teil 2)

Startbeitrag von Heidelberger Straßenbahner am 11.10.2013 09:23

Falls jemand nicht (mehr) weiß, um was es sich handelt (ja, ja, das Kurzzeitgedächniss) → Teil 1

Das folgende Bild ist vom behindertengerechten Zugang des (DB) Haltepunktes Eiswoog aus aufgenommen, also für die 100% igen ca. 125 Meter nach dem BÜ.





Blick in Richtung Eiswoog an etwa der gleichen (oder selben?) Stelle mit dem Eiswoogviadukt im Hintergrund. Beachtenswert ist auf jeden Fall die Gleislage! Auch sind die verschiedensten Profile verlegt, was aber den geneigten Feldbahn-Fan in eine Art Rauschzustand versetzt, eine ruhige Fahrt wird durch diesen Bauzustand leicht beeinflust.







Nach 20 Minuten mehr oder weniger immer am Waldweg entlang ist der Endpunkt Ramsen West erreicht.




Zitat
Laut Wikipedia

Direkt am Endbahnhof Ramsen West befindet sich auch ein kleines Bahnbertriebswerk der Stumpfwaldbahn mit Depot.


Dazu sei jedoch erwähnt: Ein Neubau einer Werkstatt ist direkt daneben im entstehen! Nach einer kurzen Wartezeit traten wir die Rückfahrt mit einem anderen Zug an. Der Fahrdienstleiter fragte beim Lokführer mehrmals nach, ob er den abfahrbereit sei, die Antwort des Lokführers: Näää, die Fra' verkaaft noch Fahrschei!



Zum Schluß noch einige Bilder des Eisbachtalviaduktes:



Die Geschichte der Strecke gleicht wie so vielen Anderen auch: 1876 eröffnete die Gesellschaft der Pfälzischen Nordbahnen Grünstadt–Eisenberg. Der Gütertransport hatte eine große Bedeutung, der Personenverkehr hatte nur eine untergeordnete Rolle. Die Reichsbahn verlängerte 1932 die Strecke bis Enkenbach.
Die DB „optimierte“ dann weiter: Ca. 1971 wurde Sonntags nicht mehr gefahren, ab 1975 dito Sammstag's. Nach Einstellung 1976 verhinderte Millitärische Überlegungen (u.a. wegen des „Kalten Krieges“) die komplette Stillegung.
zwischen 1994 und 2001 wurde die Strecke zwischen Grünstadt und Eiswoog reaktiviert (seit dem zwischen Grünstadt und Eisenberg → 82 Prozent mehr Fahrgäste als mit dem Bus), der restliche Abschnitt blieb jedoch im „Dornröschenschlaf“.



Und → Lindenhöfer – keine Angst stillgelegt!



Das Wartehäuschen im Bild oben, müßte dies des bis 1976 bedienten Haltepunktes Woog sein. Da der Haltepunkt sich jedoch westlich des Viaduktes befindet/befand (nichtzutreffendes bitte streichen), die befahrene Strecke östlich endet, kann er nicht mehr bedient werden (Die Jugend freut die – haben sie doch eine Grillhütte).

Eine Reaktivierung des Streckenabschnittes Eiswoog – Enkenbach hat man wohl wegen der zu erwartenden hohen Kosten für die Sanierung des Eisbachtal-Viadukts, des Dreibrunnertal-Viadukts und des Stempelkopf-Tunnels aufgegeben.



Auch wenn mein Bild der Balkenbrücke (technisch gesehen) die gleiche Perspektive zeigt, wie das im Wikipedia, ich habe es aufgenommen! Die längste Eisenbahnbrücke der Pfalz hat ein Höhe von 36 Meter und eine Länge von 271 Meter.



Eigentlich könnte man meinen, jeden Augenblick kommt ein Zug. Leider ist dem nicht so! Und falls jemand seinen Eisbär vermisst oder Einen kennt, der seinen vermisst), er (der Eisbär natürlich) wartet auf dem Aussichtspunkt auf dem Pfeiler nahe des Haltepunkter Eiswoog!



Na, wenn auch die Bilder nicht die besten sind, beim aufmerksamen lesen habt Ihr hoffentlich was gelernt. Ich werde – wie immer – gelegentlich bei unseren Treffen einige gezielte Fragen aus meiner Schilderung stellen …............

und ich hoffe, Ihr habt die richtigen Antworten parat!


Salü Erhard


P.S.: Die Heimfahrt verlief ähnlich wie die Anreise, nur dass wir wegen 10 Minuten Verspätung 27 Minuten in Frankental (auch nicht grad' die Weltstadt) gewartet haben!

Antworten:

Zitat

nur dass wir wegen 10 Minuten Verspätung 27 Minuten in Frankental (auch nicht grad' die Weltstadt) gewartet haben


Man muss keine Weltstadt sein, um ordentliche Sehenswürdigkeiten vorzuweisen:
In Frankenthal gibts, unweit vom Bahnhof (durchs EG nach draußen und dann nach rechts, nach einem extremen Fußmarsch von ca anderthalb bis zwei Minuten) das >>> "Brauhaus zur Post"

von Lokleitung - am 11.10.2013 14:07
...und dann gibt es auch noch das Wormser Tor und eine schöne Kirche und ganz unten noch ein Tor.

von dreamcastle - am 11.10.2013 21:23
Das Wormser Tor schenkt aber kein Weizenbier aus...

von Lokleitung - am 12.10.2013 07:32
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