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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Führerbremsventil, Heidelberger Straßenbahner, Tw 17, Frieder Schwarz

Dtldpass 2013: In der Zweiten sieht man besser - Teil 11 (m37B)

Startbeitrag von Tw 17 am 13.11.2013 22:23

Hallo,

ich hatte den letzten Teil extra in München enden lassen, um diese Woche eine reine Österreichwoche machen zu können. Nach ein bisschen Wartezeit wurde dann endlich unser Railjet bereitgestellt und betäubt durch die Müdigkeit machten uns auch die Sitze in der zweiten Klasse nichts aus und wir schliefen recht schnell wieder ein. Nach der deutschen Grenze wachten wir dann wieder auf und trugen unsere Österreichtage in den Deutschlandpass ein, bevor wir mit einem wohlhabenden Fahrgast gegenüber von uns eine interessante Diskussion über internationale Fernzüge führten.
Kurz vor halb 12 erreichten wir dann den Wiener Westbahnhof, welchen wir aber recht schnell verließen, denn wir wollten Wien erkunden. Für mich war es das erste Mal in Österreich (abgesehen von einem Tag Skilandheim).


Aus dem Bahnhof hinaus sahen wir auch direkt den ersten Hochflurwagen, der Wiener E2 4308 mit c5 1508.


Und direkt darauf der erste gesichtete ULF mit der Nummer 612


Ohne Stadtplan fuhren wir einfach mal drauf los und stiegen in den ersten E1 ein. Dann ging es eine Station mit der U-Bahn weiter und wir landeten an der Haltestelle Thaliastraße.


Wir fuhren nun mit der Tram in die Innenstadt und trafen dort auf die Wiener Ringtram. Vielleicht hätten wir als erstes doch lieber ein Stadtrundfahrt machen sollen…


Wir waren nun am Parlament, wovor gerade ULF 756 unterwegs ist.


Andere Perspektive mit Tw 709.


Und noch ein schöner E2 mit seinem c5.


Dann hatte ich irgendwo mal Bilder an einem Friedhof gesehen und dachte mir da könnte man mal hinfahren. Zumal dort auch die Linie 6 mit den schönen E1 vom Westbahnhof aus hinfuhr. Kaum kamen wir allerdings am Simmering an, lief nichts mehr… Der Übertäter war Wagen 647 an der Fickeysstraße, der direkt vor der Remise stehen blieb. Ich hab nur nicht genau verstanden, warum man nicht einfach nebenan vorbeifährt???


Wenn die Bahn halt nicht fährt, fotografiert man halt Busse, wie diesen hier mit typischen Tw17-Hintergrund.


Ein Citaro G eines Subunternehmers fährt in die Bushaltestelle am Simmeringer Bahnhof ein.


Wir wollten zwar gerade mit der S-Bahn wieder gehen, aber dann löste sich der Stau und wir fuhren zur Haltestelle Weißenböckstraße, wohin uns E2 mit seinem Beiwagen (hab leider immer vergessen die Nummern zu fotografieren) verfolgte.


Aus der Gegenrichtung kam dann ULF 635 entlang des Zentralfriedhofes angefahren.


Kurze Zeit später kommt dann endlich wieder ein E1 angefahren. Im Nachhinein hab ich viel zu wenig von den Kisten fotografiert. Müsste unbedingt nochmal nach Wien.


Bei dieser Gelegenheit mal ein Nachschuss auf den Beiwagen


Nach langer Wartezeit, da der Takt durch Stau etwas zerpflückt war, kam dann Tw 644 und wir fuhren bis zum Simmering zurück, wo wir in die Innenstadt fuhren.


In der Nähe der Hinteren Zollamtsstraße trafen wir dann Wagen 736.


Am Julius-Raab-Platz treffen wir dann auf Tw 664 auf der Linie 1 (ehemals Linie X)


Auf der Linie 2 biegt in den Stubenring ein.


Wir entdeckten nun eher zufällig die Wiener Lokalbahn und machten dann direkt ein Foto.


Nun fuhren wir in den Tunnel und entdeckten auch so eher zufällig das von uns gesuchte berühmte unterirdische Gleisdreieck. Dort ist auch ohne Stativ sehr gut möglich die Straßenbahnen an der gegenüberliegenden Haltestelle zu fotografieren.


Dann kam auch endlich der Wiener Verwandtem des Düsseldorfer GT8S angefahren, denn wir bereits zuvor uns entgegenkommend fahrend sahen.


Wir bewegten uns nun langsam Richtung Hotel und stiegen daher am Quellenplatz um, wo uns dieser E1/C1-Zug über den Weg fuhr.

Ich hatte das A&O Hotel am Wiener Hauptbahnhof ausgewählt, in welchem es ein 4er-Zimmer mit eigenem Bad in der Nacht von Sonntag auf Montag für spottgünstige 35,20€ (ohne Frühstück) gab und da auch Sonntags in Wien genug los ist, war es ein super Schnäppchen. Ok, für Güterzugfans vielleicht nicht unbedingt :D


Wir machten uns dann erst einmal frisch, bevor wir nach einer Stunde unsere Tour direkt am Hauptbahnhof fortsetzten. Hier ein schöner elektrischer Talent im Vergleich zum Talent2.

Wenig später kündigte sich L. OEG-Bf. vom Brenner an und wir entschieden uns ihn in Wien Meidling zu empfangen, denn so hatte ich gleich noch die Möglichkeit, die ÖBB-Lounges zu testen. Erst wusste ich durch den Umbau gar nicht, ob es überhaupt eine Lounge gibt und war erschrocken als ich einen größeren Nebenausgang für das Empfangsgebäude hielt, aber es klärte sich dann doch auf und ich fand die Lounge nach fünf Minuten suchen. Zwar wurde ich sehr kritisch mit der Bahn.comfort-Karte und dem Deutschlandpass angeschaut und es wurde alles genaustens kontrolliert, aber ich kam natürlich trotzdem hinein. Warum denn auch nicht…? – Jedenfalls bietet die ÖBB-Lounge neben Getränken, die nicht wie bei der DB aus der Zapfanlage, sondern aus kleinen gekühlten Glasflaschen kommen, auch Schälchen mit Erdnüssen, Gummibärchen und Knabbergebäck. Bei der von mir festgestellten eher geringen Frequentierung der Lounges ist dies auch eher möglich. Ein Bild dazu gibt es im nächsten Teil.


Nun wieder zu dritt begaben wir uns als erstes zur U-Bahnstation Gumpendorfer Straße, wo wir die U6 mit Wien im Hintergrund aufnehmen konnten.


Ein Blick in die Gegenrichtung lohnt sich ebenfalls.


Und nochmal hochkant


Direkt vor der U-Bahnstation fährt auch die Straßenbahn, die hier gerade in Form des ULF 644 gerade angefahren kam.


Der Himmel wurde immer dunkler und die Belichtungszeiten somit immer länger. Ich hatte aber Glück, dass dieser Fahrer extra etwas langsamer machte.


Ein T-Zug auf der U6 fährt von der Hochbahn nun in den Tunnel hinab.


Dann kam noch ein E1/C1-Zug aus Richtung Westbahnhof gefahren.


Und keine paar Minuten später kam ein anderer E1 zurück.


Mal ein Bahnhofsportrait, des futuristischen Wiener Westbahnhofs, welchen wir nun aufsuchten, da wir Hunger hatten und es möglichst schnell gehen sollte.


Da kam der Wiener Wald, der sich aus Deutschland leider mehr und mehr zurückzieht, im Westbahnhof gerade richtig. Von den Essensplätzen lassen sich auch gut Straßenbahn und der Zugverkehr beobachten. Eigentlich muss man im Wiener Wald zwar Hähnchen essen, aber ein Backhändl war mir dann doch zu viel, daher entschied ich mich für Österreichs bestes Gericht, das Schnitzel.


Wir kehrten dann nochmal zum Hotel zurück, denn auch Güterzug-Brenner-Tourist, Leutershausi, wollte sich frisch machen. Danach suchten wir mal die S-Bahnstation am Wiener Hauptbahnhof auf, wo gerade 4020 228-5 stand.
In einem doppelstöckigen S-Bahnzug führte unsere Fahrt dann zum Prater, wo es allerdings so stark regnete, dass ich außer dem Mainzelmännchenfoto kein anderes mehr machte. Dafür besuchten wir dort den auch sonntags geöffneten Billa.


Wir fuhren anschließend nochmal zum Parlament, um wenigstens eine Sehenswürdigkeit bei Nacht noch zu fotografieren.


Aus der Gegenrichtung kam dann gerade E2/C2, der mir dank schnellem Linsenwischen doch noch gelang.
Wir fuhren dann noch zum Stephansdom, aber das Motiv war selbst mit 18 mm Brennweite nicht ins Bild komplett zu bringen, weshalb wir es gleich ließen. Wir schauten dann noch in ein paar Geschäfte hinein und fuhren anschließend zurück ins Hotel, wo wir dann vor Regen, Sturm und Gewitter geschützt waren.


Wo geht es nach Wien hin?

Grüße
Tw 17

Antworten:

Freundschaft,
Ich denke es geht nach Gmunden am Traunsee in die Kuferzeile 32.

von Frieder Schwarz - am 14.11.2013 06:33


von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 14.11.2013 07:59

Back to the 90s, mit dem Opel fuhr man besser. (mvB)



























































Das wäre meine Rentnerstrecke (geübt hab ich da ja schonmal..), wenn nur das mit der Sprache nicht wäre... rotfl

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 14.11.2013 08:21
Zitat
Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.
Das wäre meine Rentnerstrecke (geübt hab ich da ja schonmal..), wenn nur das mit der Sprache nicht wäre... rotfl



Nur, dass diese Sprache einfacher zu verstehen ist ................................


Salü Erhard

von Heidelberger Straßenbahner - am 17.11.2013 10:28
Zitat
Tw 17


Ohne Stadtplan fuhren wir einfach mal drauf los und stiegen in den ersten E1 ein. Dann ging es eine Station mit der U-Bahn weiter und wir landeten an der Haltestelle Thaliastraße.




Als ich das letzte Mal in Wien gewesen bin war die Linie 46 noch "Museumslinie":




Die Linie 62 übrigens auch:





Zitat
Tw 17

Wir waren nun am Parlament, wovor gerade ULF 756 unterwegs ist.




Ich war auch am Parlament, wo gerade 4474 mit einem unbekannten Beiwagen unterwegs war:



von Führerbremsventil - am 18.11.2013 17:47
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