Dtldpass 2013: In der Zweiten sieht man besser - Teil 12 (m35B)

Startbeitrag von Tw 17 am 15.11.2013 22:18

Hallo,

kommen wir zum nächsten Teil des Deutschlandpasses und meiner Österreichwoche. Nachdem es die Nacht über geregnet hatte, zeigte sich am nächsten Tag strahlender Sonnenschein über Wien, denn ich natürlich gleich ausnutzen wollte. Während die anderen eher dödelnden ging ich schon mal los, denn die knappe Zeit musste genutzt werden.


Ich lief vom Hotel aus als erstes zur Remise an der Gudrunstraße, die nur wenige Meter entfernt war.


Direkt vor der Remise kam dann die Linie O mit einem E1 angefahren und ich entschied mich direkt diese zu verfolgen.


An der Troststraße stieg ich dann in die Linie 67 um, folgte der Strecke weiter und merkte, dass die Linie O mittlerweile in irgendeiner Zwischenschleife geendet haben muss. Jedenfalls entschied ich mich dann trotzdem noch auf der Linie zu bleiben, da der Ausblick geil war und zu mindestens E2s unterwegs waren.


Am Frödenplatz macht die Linie 67 eine größere Schleife durch eine Zwischenendstelle, daher entschied ich mich den Zug an der Schleifeneinfahrt abzuwarten und nach einem Sprint am anderen Ende der Schleife einzusteigen.


Nun fuhr ich zur Haltestelle Arbeitergasse/Margaretengürtel, wo mir E2 4323 und C5 1501 entgegen kam.


Ihnen folgte der leider etwas demolierte E1 4511.


Ich stieg nun in irgendeine Buslinie ein und wollte ein Stück zur Wiener Lokalbahn parallel fahren. Jedenfalls traf ich erst wieder am Bahnhof Meidling auf Gleise, wo ich diesen ULF fotografierte und dann direkt wieder einstieg.


Ich verließ das Fahrzeug dann an der Siebertgasse und entdeckte den Betriebshof der WLB, allerdings war es nicht möglich dort Fotos zu machen, stattdessen fand ich um die Ecke eine ganz nette Fotostelle. Leider war der Zug falsch herum…


Ich entschied mich noch einen GT8S an dieser schönen Stelle abzuwarten. Als Kuppelprodukt entstand dann noch dieser E2.


Zwar waren Autos eine große Gefahr an dieser Stelle, aber ich hatte Glück und erwischte einen Zug ohne Auto und wo der GT8S führte.


Nun entdeckte ich im Margaretengürtel eine interessante Fotostelle. Allerdings war die Umsetzung mit Kirche und Stadt im Hintergrund nur von der Mitte der stark befahrenen Straße möglich, daher drückte ich so oft die Fußgängerampel, wie es ging, und hatte bei diesem ULF Glück.


Natürlich wollte ich dieses Motiv dann unbedingt noch mit einem E1 machen, aber irgendwie klappte es innerhalb von 20 Minuten nie bzw. nur so ohne Kirche :(


Ich begab mich nun direkt an die Haltestelle Margaretengürtel, wo dann E1 4862 mit Beiwagen 1362 in schönstem Licht angefahren kam.


Ihm folgt auf der Linie 18 E2 4303 mit C5 1503.


Ich machte mich nun langsam Richtung Hauptbahnhof auf, legte aber an der Gumpendorfer Straße nochmal einen Stopp ein, da diese mir bereits am Vortag gut gefiel. Ein schon wieder etwas demolierter E1 verlässt hier gerade mit seinem Beiwagen die Haltestelle.


Die Einfahrt in die Haltestelle lässt sich mit der Maria vom Siege im Hintergrund gut umsetzen. Leider konnte ich keinen E1 dann mehr umsetzen, da die Zeit etwas knapp wurde.


Keine 24 Stunden später war ich dann wieder am Wiener Westbahnhof angelangt, wo dann auch meine 24-Stunden Karte direkt ablief (Dort gibt es zum Glück sowas noch!!!!). Nun kaufte ich noch schnell eine Postkarte für die Oma und füllte diese dann in der ÖBB-Lounge aus. Hier das versprochene Bild der ÖBB Lounge. Es gibt Cola, Eistee, verschiendene Säfte, Wasser (alles gekühlt oder halt normal) und die bereits angesprochenen Snacks. Das Heißgetränkeangebot hab ich nicht getestet.


Um 12 Uhr verließen wir dann wieder mit dem IC 864 die österreichische Hauptstadt und machten uns wie richtig erraten nach Gmunden auf.

In Attnang-Puchheim angekommen wurden wir erstmal von einer großen Baustelle begrüßt. Der Weg zu Gleis 1, wo unser Zug nach Gmunden nun abfahren sollte, war erstmal nicht so leicht zu finden und bestand dann aus einem geschätzen 500 Meter langen Holzkanal, der langsam ansteigend durch den gesamten Bahnhof anscheinend führte. Oben angekommen mussten wir dann leider erst einmal feststellen, dass unser Zug über 30 Minuten Verspätung hat...

Ich dachte mir schon na super, da haste in Gmunden nur 3 Stunden eingeplant und jetzt sind es noch weniger... Jedenfalls entschieden wir uns in der Zeit einen Supermarkt aufzusuchen und befragten die Passanten nach dem nächstgelegenen. Unser Hausverstand lockte uns dann schnell in den Supermarkt mit der großen gelben Tüte hinein. Am Bahnhof zurück konnte es nach einigen Minuten warten, dann endlich nach Gmunden gehen.


Dort angekommen entschied ich mich die Strecke abzulaufen, zumal mein Bargeld eh dem Ende zu ging, da die doofe Kassierin unfähig war, eine Kreditkarte anzunehmen. So kann man auch gemütlich Bilder machen. Unterwegs war leider der Tw 10 mit der Vollreklame und nicht einer der schönen roten Triebwagen. Erst später merkte ich dann, dass er für Milch Reklame macht, von daher ging es gerade noch so...

Nun einfach ein paar Bilder. Das kommentieren spare ich mir, da es außer der Gefahr von ins Bild hineinfahrenden Autos nichts wirklich zu sagen gibt.











Dann wollte ich die Stern&Hafferl Kulisse fotografieren und begab mich auf den Parkplatz der Polizei und es musste kommen, wie es kommen musste. "Was machen Sie hier!", "Auf die Straßenbahn warten", "Da sind sie paar Tage zu Spät". Die beiden Polizisten erzählten mir dann, dass die alten Wagen erst letzt fuhren, was ich auch im Internet gelesen hatte und ich argumentierte darauf, dass die Wagen ja nun auch alt sind und bald ersetzen werden sollten. Sie waren zwar erstaunt darüber, wie weit man für ihre "normale" Straßenbahn extra anreist, wünschten mir noch viel Erfolg und gingen ins Gebäude hinein. Gerne hätte ich natürlich auch die alten und den Zusatzverkehr zu dem Event fotografiert, aber so passten die Österreichtage einfach besser ins Konzept.

Nun hatte ich noch 40 Minuten zurück zum Bahnhof zu kommen, wenn ich am gleichen Tag noch heim wollte und nicht nur auf die Hoffnung bauen wollte, dass der Wagen 5 des D60490 schon in Passau geöffnet werden würde und ich so nach Hamburg kommen könnte.


Da ich in solchen Sachen doch etwas riskiofreudig bin, entschied ich mich noch ein Stück weiterzulaufen und notfalls mit meinem Bargeld, was knappe 2 € betrug, ein Fahrschein zu kaufen. Allerdings wusste ich nicht wo und war mir nicht sicher ob die Straßenbahn dann wirklich pünktlich ist, was sie in den vorherigen Fahrten nicht gerade bewieß. Aber es hat sich gelohnt das kleine Stück weiterzulaufen und auch SRR ging mit mir, während Leutershausen OEG-Bf. sich schon lange wieder auf den Rückweg machte.


Nun war die Zeit gekommen, in welcher der zweite Wagen ausrückt. Also schnell zurück zum Betriebshof gerannt. Am Betriebshof entdeckten SRR und ich hinten in die Halle den Tw 8 geparkt, es müsste ein gutes Zeichen sein...


...und es war es dann auch. Der Mc Donalds-Wagen mit der Nummer 9 war der Verstärker. Den wollte ich unbedingt haben und entschied mich daher noch mehr auf Riskio zu setzten und den Wagen noch an einer halbwegs guten Fotostelle umzusetzen. Aber erstmal vor dem schönen Depot in Gmunden.


Aber erst einmal verlässt der Wagen die Depotgleise.


Und kommt dann gott sei dank schnell wieder zurück. Nun hatte ich noch 14 Minuten um zum Bahnhof zurückzukehren.


Aber erster noch ein Nachschuss auf dieses schöne Fahrzeug!


Nun ging es alleine und schnell zum Bahnhof zurück, da auch SRR bereits vorher zurückkehrte und nur ein Bild vor der Halle machte. Ich war sogar schneller am Bahnhof als der Milchwagen und konnte ihn daher noch unterwegs fotografieren.


Ich wäre zwar gerne auch mal mitgefahren und dann die ganze Strecke, die ich jetzt gar nicht gesehen habe und hätte gerne den Wagen 9 noch an mehreren Stellen fotografiert, aber dafür war dann die Zeit leider zu kurz, man wollte ja nicht nach Wien mit der Westbahn fahren und so einen Tag länger in Österreich bleiben... - Aber ich muss abschließend sagen, dass es meiner Meinung nach auch für 2,5 Stunden lohnt einen schnellen Abstecher nach Gmunden zu machen.


Kurz vor unserem Zug kommt dann in Gmunden der Gegenzug eingefahren.


Im Kurswagen ging es dann zurück nach Attnang-Puchheim, wo wir diese Sachbeschädigung beobachten konnten...

Über Salzburg verließen wir dann Österreich wieder und ich war doch froh die zwei Tage in meinem Deutschlandpass dabei gehabt zu haben, es hat sich wirklich gelohnt und ich hab nun das für mich persönlich wichtigste an Österreich (außer Graz, wo ich dann später war) besucht und fotografiert, auch wenn ich in Deutschland noch einige Ziele gehabt hätte, die ich in der gleichen Zeit ansteuern gekönnt hätte.

Grüße
Tw 17

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