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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Tw237, Heidelberger Straßenbahner

DeuLaPa Tour 2013: firstclass – authentisch - bomböös eben, Teil 17: Mit der Amikiste durchs Berliner Randgebiet - Jubiläum der Strausberger Eisenbahn und noch viel viel viel mehr! (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 20.11.2013 21:23

Morsche,





Am nächsten Morgen erblickten wir den lieblichen Stadtteil Halle-Neustadt in neuem Licht.





Zum Frühstück reichte die Zeit leider nicht mehr, da wir (eher Spätaufsteher) einen Zug nach Berlin kriegen mussten. Zum Frühstück gab es ein Ziegelhäuser Nationalgericht: Brötchen von Backwerk!





In Südkreuz verließen wir unseren IC wieder, wo am Nachbargleis diese Zonen-Frau-100 vor sich hin dieselte. Sie zog sogar das Interesse der örtlichen Jogginghosenfreunde auf sich.






Hier erfolgte der Umstieg zu S-Bahn Richtung Ostkreuz, wo wir nach Strausberg umsteigen sollten.





Da zwischen Lichtenberg und Wuhlheide eine Baustelle war, mussten wir auf den S-Bahn-Ersatz-Verkehr per U-Bahn ausweichen.





U-Bahn in Wuhlheide, dem einzigen Bahnhof in Berlin, wo man bahnsteiggleich von der U- in die S-Bahn umsteigen kann.






Mit der NEB wären wir auch nach Strausberg gekommen…





Doch wir fuhren nach Strausberg-Stadt, wo wir fußläufig zum Depot am Lustgarten kamen. Besonders schön ist hier der der BÜ trotz Stromschiene. Das gäbs neu sicher nicht mehr…





Im Depot konnten wir diese Semmelbahnanlage bestaunen.





Auch der Strausberger TW 16 war mit von der Partie. Das Original wurde erst kürzlich ausgelagert um die neuen Kisten unterstellen zu können.






Neben an stand einer der beiden neuen FlexityBerlin-Kisten. Leider eine Gleisfräse, aber m.E. eine sehr hübsche.
Die Innenraumaufteilung nutzt aber leider nicht die räumlichen Vorteile eines Multigelenkers.






Blick in den Führerstand






Es bestand noch das kostenpflichtige Angebot im historischen Bus zur Kleinbahn Müncheberg-Buckow zu fahren.

Da wir uns aber weiter mit dem Geburtstagskind befassen wollten, blieben wir in Strausberg.





Ebenfalls in Strausberg war der Woltersdorfer TW 2, einer der schönsten Museumswagen überhaupt.
Das Tragische dabei ist, dass man sich mit TW 16 seiner eigenen Geschichte entledigt hat, dann aber für Feste andere Fahrzeuge mit dem Tieflader her holt.
Man könnte fast meinen, dass die Strausberger Eisenbahn auf Führungspersonal der MVV-Verkehr-AG setzt :-P






Die KT8 werden wohl nicht mehr lange das Rückgrat der SE bilden.






Noch mal der schöne 2.






Gegenüber befand sich ein Supermarkt, wo wir einen kleinen Snack einkauften.





Planzug mit Flexity Berlin. Schade, dass man das eigene Lackschema aufgegeben hat…










Besonderes Highlight war die sog. „New-Orleans-Kiste“, die sonst nur sehr selten zum Einsatz kommt.
Er wurde Ende der 90er von CKD als Prototyp an die hochflurverwöhnten Amis in New Orleans geliefert. Die haben sich dann aber für die Beschaffung von Repliken statt Neufahrzeugen entschieden und gaben den Wagen nach Strausberg ab.








Schöne Haltestellenbuden gibt’s einige. Mal sehen ob die nächstes Jahr auch noch so unbeschmiert ist





Flexity auf dem Rückweg






Noch mal TW 30. Die Dots der Anzeige sind übrigens fix. Auf einer Seite wird S-Bahnhof geschildert, auf der anderen Lustgarten.






TW 2 am S-Bahnhof





Ihm huldigen auch die anderen Fuzzis.





Blick in den schmucken Innenraum des 2.






Mit der S-Bahn kamen wir nach Zehlendorf am ganz anderen Ende Berlins.
Vo hier zweigte einst die S-Bahn nach Düppel (über ehm. Stammbahn) ab, die Kollege Hummelchen und ich bereits vor einem Jahr besuchten: [20066.foren.mysnip.de]






Dieses Mal konnten wir sogar den Bahnsteig in Düppel noch erkennen.





Hinter Düppel geht die noch länger stillgelegte Stammbahn weiter Richtung Potdam.
Offenbar hat es wohl mal Reaktivierungspläne gegeben, gegen die sich die Anwohner wehren







Ein wenig weiter Südlich befindet sich der ehm. Grenzübergangspunkt Dreilinden







Alte Tankstelle






Ein weiteres Stück weiter südlich wird die Stammbahn von der Friedhofsbahn gekreuzt:
Diese S-Bahn-Strecke nach Stahnsdorf wurde durch den Mauerbau unterbrochen und wurde bis heute noch nicht wieder hergestellt. Sie ist hier noch gut samt Stromschiene zu erkennen.






Nach einem kurzen Abstecher nach Potsdam traten wir den Weg nach Berlin (Ost) an.







Im Meiniger Hotel bzw. Herberge ließen wir den Tag gemütlich ausklingen. Morgen sollte eine Streckenwanderung folgen.



Alla hopp

Antworten:

Zitat
Tw 237
Schade, dass man das eigene Lackschema aufgegeben hat


Hatten die je eines? Die Lackierung der KT8 sind noch vom Vorgängerbetrieb!

Salü Erhard

von Heidelberger Straßenbahner - am 23.11.2013 14:21
Aso..

Dann müssen sie den New-Orleans-Wagen aber angepasst haben, denn der hatte ja einen anderen Herkunftsbetrieb.

von Tw237 - am 23.11.2013 15:43
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