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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Vetter 16SH, Sprinter001, Das Biergleis, Heidelberger Straßenbahner, Lokleitung, Lindenhöfer, rnv TW 5715, O405, Blumenstraße

Sender/ Empfänger für Busse?

Startbeitrag von Vetter 16SH am 26.11.2013 14:49

Was sind das für Sender/ Empfänger entlang der Schlierbacher Landstraße? Hat dies etwas mit Sender/ Empfänger an Linienanzeigen mancher Busse zu tun, die ganz ähnlich aussehen?


Antworten:

Ich glaube das es was mit der Ampelschaltung zu tun hat..

von rnv TW 5715 - am 26.11.2013 15:32
Diese Sender / Empfänger haben wohl was mit den Datentelegrammen zu tun. In HD und LU findet man diese "Infrastruktur", MA soll mittelfristig angeglichen werden. Diese einheitlichen Standards bieten den Vorteil des gegenseitigen Fahrzeugaustausches und setzen somit Synagieeffekte in der Fahrplan/ Dienstplangestaltung um. Schaun wir mal wann es denn soweit ist, letzten Freitag war ( Ausnahme ) ?? der Ludwigshafener Gelenkwagen 7557 Nachmittags auf OL 60 in MA im Einsatz !

von Sprinter001 - am 26.11.2013 17:39
Keine Ausnahme, fährt momentan öfter in Mannheim.

von O405 - am 26.11.2013 18:06

Re:

Letztens (keine Ahnung, wann das genau war) habe ich 8380 auf der Linie 50 an der SAP- Arena gesehen...

Ebenso fällt auf, daß auf der Linie 60 vermehrt Fahrzeuge von Rau und vBus unterwegs sind...

von Lindenhöfer - am 26.11.2013 19:11

Re: Re:

Wagen 8380 hat eine "abwehrsichere Fahrerkabine" und wird offensichtlich zum kennenlernen mal eben durchgereicht ( HD, MA, LU ).
Linie 60 wird in zwei Abschnitten befahren, Stammlinie endet vom Herzogenried kommend als BETRIEBSFAHRT und fährt nach einer Wendefahrt via Wasserturm und Kunsthalle wieder zurück. Die zwei Fremdumläufe bedienen den Abschnitt Hauptbahnhof - Oststadt Lanzvilla.

von Sprinter001 - am 26.11.2013 20:13
Das ist eine Funkbake zur Steuerung von RBL-Funktionen (z. B. LSA-Anforderung). In Zeiten von GPS und GPRS ist allerdings keine derartige Infrastruktur nötig, somit ist das heute nicht mehr Stand der Technik.

Gruß Timo

von Blumenstraße - am 26.11.2013 20:42

Ja.

Das ist keine Funk-, sondern eine Infrarot-Bake, die - wie Du richtig vermutest - in der Regel für Vorrangsschaltungen im ÖPNV benutzt wird. Bei manchen Betrieben werden Infrarotbaken auch zur Fahrzeugortung für RBL-Systeme (nicht nur bei Bussen, sondern auch bei Bahnen) oder zur Weichensteuerung genutzt.

Für wen die Baken an der Schlierbacher Landstraße sind, weiß ich jedoch nicht, jedenfalls nicht für die Busse der RNV. Das IRD-System wird bei der RNV nur am Standort Ludwigshafen genutzt. In Mannheim gibts für Bus-Vorrangschaltungen das IMU-System mit induktiven Sendern unter den Bussen und Empfängern im Straßenpflaster.

Neben dieser herkömmlichen Technik werden die Verkehrssignalanlagen zur Busbeeinflussung an allen Standorten nach und nach auf RBL-Datenfunk umgerüstet, was die IRD-Anlagen in LU und die IMU-Anlagen in MA auf lange Sicht überflüssig machen wird. HD läuft bereits ausschließlichg auf Datenfunk (aber da gibts ja auch so gut wie keine Beeinflussung...)

von Lokleitung - am 26.11.2013 21:51

Re: Ja. Danke!

Danke für die Ausführlichen Antworten!

Ich dachte mir schon, das die RNV diese Baken nicht (mehr) braucht, denn an keinem Heidelberger Buss ist ein Gegenstück zu erkennen. Bei einigen BRN Bussen oder vom "Sub-Heini" habe ich es aber schon neben der Linienanzeige seitlich gesehen.

Die Beeinflussung der Signalanlagen läuft über RBL-Datenfunk. Sind deshalb kleine Antennen an den Ampelmasten? Die Ampeln werden auf dieser Strecke so geschalten das der Bus immer grüne Welle hat oder die Ampel nach ihm auf Rot geschalten wird, wenn er an der Haltestelle steht. Normalerweise funktioniert dies ganz ohne zutun des Fahrers, wie ich beobachten konnte. Aber es gibt auch RNV Busse bei denen es nicht funktioniert und er an jeder Ampel halten muss. Dadurch und wegen einer Baustelle am Neckarmünzplatzt, schafften wir es diese Woche einmal auf +19min Richtung Neckargemünd.

von Vetter 16SH - am 27.11.2013 13:04
Zitat
Vetter 16SH
............ das der Bus immer grüne Welle hat oder die Ampel nach ihm auf Rot geschalten wird ....................


Normaler Weiße funktioniert dies in HD so: Das Fahrzeug meldet sich an der Anlage an (für das Fahrpersonal erkennbar am aufleuchtenem "A"), kurz bevor die Signalanlage erreicht wird, schaltet die Ampel auf >rot< oder wahlweiße auf >F0

von Heidelberger Straßenbahner - am 27.11.2013 17:02
Oder, man könnte auch sagen: "Das aufleuchtende "A" zeigt dem Triebfahrzeugführer an, daß ein "A" aufleuchtet."

von Das Biergleis - am 27.11.2013 19:37
Also auf der B37 funktioniert das in der Regel sehr gut. Die Busse der L33 + 35 haben eigentlich immer freie Fahrt. Am Römerkreis, Betriebshof oder Bismarckplatz, müsse Busse und Bahnen erst einmal von der Haltestelle losfahren um dann drei Meter später an der Signalanlage nochmal anhalten zu müssen, ins Pausenbrot beißen oder Kaffee trinken und dann gehts erst weiter. Leider kann man dies immer so beobachten. Gäbe es da keine bessere technische Lösung? Warum muss immer erst bis vor das Signal vorgezogen werden? Könnte man es nicht schon an der Halteposition manuell anfordern?

von Vetter 16SH - am 29.11.2013 21:44
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