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Nahverkehr Rhein-Neckar
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3
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Frieder Schwarz, Eisdebahn, Tw237

DeuLaPa Tour 2013: firstclass – authentisch - bomböös eben, Teil 22: Im Railjet-SpeiWa nach Wien (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 11.12.2013 22:54

Mahlzeit!


nun geht es endlich weiter mit dem DeuLaPa-Report. Dieses Jahr hinke ich ziemlich hinterher. Das war im Hochsommer und jetzt haben wir schon Dezember….




An diesem Morgen fuhren wir mit dem ICE nach Stuttgart, wo wir in einen IC nach München umstiegen.

Schon bei Einfahrt des Zuges guckte ich mir einen Wagen aus (Großraum mit kleinen Fenstern = best ever). Als ich nach Halten des Zuges etwas Kraft aufwenden musste, um die Drehfalttür zu öffnen gab mir eine technisch offenbar sehr versierte Dame nicht ganz so freundlich den Tipp, dass ich zu warten habe, bis der „Zug aufgesetzt“ habe.
Denn so lange der Zug nicht aufgesetzt hat, kann man die Türen nicht öffnen.

Meine interessierte Nachfrage wie es der Zug sonst so schafft über dem Zug zu schweben wies sie verständnislos zurück.






Besonders geil ist bei diesen Wagen die Liegeposition der Sitze.








In München stiegen wir in das Schienendüsenflugzeug um, wo wir die Businessclass aufsuchten. Im Gegensatz zum Flieger ist die BC hier preislich über der Firstclass angesiedelt.
Da Deutschland im Gegensatz zu Österreich nur zwei Wagenklassen kennt, kann man die BC mit einem normalen FC-Fahrschein bis zur Grenze nutzen.






Ab Salzburg sind wir dann bis Wien in den SpeiWa umgezogen.
Wie immer im Ösi-SpeiWa gab es natürlich Almdudler ;-)







Nachdem wir unser Gepäck im Hotel gelassen haben, sind wir zum Schottentor aufgebrochen, wo ein Straßenbahnast im Tunnel in einer unterirdischen Wendeschleife endet.







Die unterirdische Schleife ist von außen nicht nur einsehbar, sondern darüber befindet sich noch eine oberirdische Schleife, wo in entgegen gesetzter Richtung gewendet werden kann.






Fahrzeug in der oberen Schleife.






Unweit davon befindet sich die Kleinbahn-Zentrale. Ein Hersteller, von dem insbesondere der User Frieder Schwarz sehr schwärmt.






Ob dieses Schild an einem Fahrradständer wohl echt ist? :-P







Ein Großteil des Wiener ÖPNV wird mit diesen ULF (Ultra Low Floor) unterschiedlicher Bauserien abgewickelt. Die Älteren sind inzwischen aber stark verschlissen.





Ein anderes, sagen wir mal „interessantes“ Kapitel des Wiener ÖPNV sind diese Busse.

Sie erschließen den Innenstadtbereich und fahren mit Strom. Der Pantograph hat ein geteiltes Schleifstück, das er an den Endstationen zum Laden an eine Art Trolleybusfahrleitung angelegt wird.
Am Ende stehen daher 2-3 Busse zum Laden dauerhaft an jeder Endstation. Effizienter Fahrzeug- und Personaleinsatz sieht anders aus!
Die Kapazität eines solchen Busses ist nur unwesentlich größer als der eines normalen Achtsitzers eines Subheinis, wahrscheinlich ist dafür aber der Energiebedarf schon wesentlich höher.

Es ist wirklich erschreckend, wie öffentliche Mittel für die „Elektromobilität“ in den Sand gesetzt werden, um Projekte zu fördern, die irgendwann mal keiner mehr kennen wird. Man denke nur an Kabinentaxis, Spurbusse, den Transrapid, und und und….

Kann man sich nicht auf die Einschätzung einigen, dass sich wirklich innovative Ideen von sich aus durchsetzen?
Die Einführung elektrischer Bahnen oder die Entwicklung von Autos mit Verbrennungsmotor, oder Handys wurden ja auch nicht gefördert.







103 Euro fürs Schwarzfahren. Da lohnt sich das bei uns doch mehr :-P








Ebenfalls noch häufig anzutreffen sind die Lohnerwagen, welche in Österreich als Düwaglizenzen gebaut wurden.

Leider wurden sie durch die neuen Spiegel etwas entstellt.





An der Donaumarina sehen wir diesen U-Bahn-Zug er ersten Serie.





Auf der anderen Donauseite besteht wieder Anschluss zur Straßenbahn.







Nichtbus in einer Straßenbahnunterführung







In Wien gibt es zahlreiche Depots, viele wie auch dieses in Kagran sind nicht besonders schön.






Von Kagran aus kommt man mit der U1 wieder in die Stadt. Die Siemenswagen sind auf jeden Fall schöner als die aktuellen Alsthom-Modelle für Budapest oder Warschau.






Am Ring verließen wir die U-Bahn wieder







Mit diesem Essensbild schließe ich für heute ab ;-)


alla hopp

Antworten:

Das möchte ich soooo jetzt nicht stehen lassen...

Zitat
Tw237

Kann man sich nicht auf die Einschätzung einigen, dass sich wirklich innovative Ideen von sich aus durchsetzen?


...oooch wäre das schön, wenn es so wäre, aber dann haben wir ja noch Lobbyismus und diverse Interessen der Industrie...

Spontan fällt mir dazu das Gerangel um diverse Systeme zur Aufzeichnung von Video auf Magnetbändern ein (okok, wir kommen in das Alter, da kennt vielleicht so mancher Mit-Leser das garnicht mehr...). In meinen Augen war Video2000 innovativer als VHS (längere Spieldauer, Kasette lässt sich "von beiden Seiten" bespielen...

Auf jeden Fall Danke für den Bericht.

Die Doppelschleife ist ja mal klasse!

von Eisdebahn - am 12.12.2013 10:30
Freundschaft,

das stimmt:
Kleinbahn ist das NONPLUSULTRA auf dem Modellbahnmarkt.
ECHTOSTPIKO wird immer seltener und so kann man echte Modellbahnen nur noch im Kleinbahnshop erstehen.
Der Shop auf dem Bild scheint die Bude an der Börse zu sein, dort habe ich einstmals viele wunderhübsche Modelle erstanden.
Kleinbahn punktet auf jeden Fall durch die umgekehrte Polung. Die neuerdings lieferbaren, nach NEM gepolten Kisten finden meinen Beifall nicht.
Die Kleinbahnzentrale würde ich hierhin verorten

KLEINBAHN
Mechanische Werkstätte Spielwarenerzeugung Ing. Erich Klein e.U.
Gatterederstraße 4
1230

[kleinbahn.com]

da dort auch die großartigen Fertigungsstätten angesiedelt sind.

von Frieder Schwarz - am 12.12.2013 13:57
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