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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Eisdebahn, Tw237

Von Geister-Metros und Überlandflair: Die Straßenbahnen in Belgien(Teil 5 und Schluss)(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 19.04.2014 12:44

Hier nun der fünfte und letzte Teil unserer Belgien-Reise:


Was bisher geschah:

[20066.foren.mysnip.de]

[20066.foren.mysnip.de]

[20066.foren.mysnip.de]

[20066.foren.mysnip.de]






Erstmal gabs wieder im Hotel Frühstück

Ziel unserer heutigen Erkundungen war die nie in Betrieb gegangene Metro nach Chatelet. Sie wurde bis Centenaire 1985 fertig. Der Rest der Strecke war noch im Rohbau, als die Bauarbeiten abgebrochen wurden.





Nach dem Frühstück war unser Ziel erstmal Chatelet, wo die Metrostrecke endet. Dort befindet sich auch ein Kreisverkehr, in dem ein S-Wagen an die Straßenbahnzeit erinnert.





Dorthin kamen wir natürlich mit dem Bus.






Unter diesem Supermarktparkplatz müsste sich die Endstation befinden.





Folgt man dem Streckenverlauf durch Parallelstraßen, findet man diese Stelle.





Über dem Mauer musste man nicht steigen, sondern einfach nur drumrumlaufen, um diesen Eingang zur nächsten Metrostation zu finden.






Der Rohbau der Strecke verfügt bereits über Fahrleitungsportale. Inzwischen ist die Strecke so zugewuchert, dass sie das einzige sind, woran man den Verlauf erkennt.






Wir leifen weiter den Straßen entlang, wo wir diese nette bude sahen. So muss das auch damals in der Normannenstraße in Berlin gestanden haben.





Zur Stasi kommt man auch ganz bequem per Bus





Bald sieht man neben dem Busfahrweg auch wieder die nächste Metrostation.




Sie ist durch eine Unterführung erreichbar, dient aber derzeit im Wesentlichen zum Abladen von Müll.





Wie ganau das funktioniert, deutet hier ein User für unsere Leser an.





Das Resultat im Rolltreppenschacht sieht dann so aus. ( Ich hab da mal was vorbereitet )





Solange noch keine Rolltreppen vorhanden sind, ist der Weg in die Metro etwas umständlich





Hier der Bahnsteig. Links und rechts jeweils ein "Grünzug".





Streckenverlauf Richtung Centenaire.




Kurz vor der Tunneleinfahrt Centenaire beginnt der Vollausbau mit Gleisen und Fahrleitung.




Blick in die Gegenrichtung






Unter diesem Platz befindet sich die voll ausgebaute Station Centenaire. Bis vor kurzem stand hier noch der Abgang, den man nun entfernt hat. Am hellen Pflaster kann man noch erkennen, wo dieser war.






Hier die Tunneleinfahrt der ausgebauten Strecke. Im Jahr 2010 hatten wir die Möglichkeit uns diese anzusehen.





Auch hier ist noch nie ein Planzug gefahren.





Einfahrt in die Station Pensee






In der Station haben schon die Vandalen gwütet.






Ausfahrt





Blick Richtung Chet






Einfahrt in Chet






Die Station Chet ist voll in die Wohnbebauung "integtiert".






Anbindung an die Station Waterloo. Gut erkennt man den Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr.







Wir fuhren mit der Metro zur Station Parc weiter, wo Luky Luke die Fahrgäste begrüßt.
Die Station ist voll im Luky-Luke-Design ausgebaut. Gut dokumentiert ist das auf folgendem Video: [www.youtube.com]






Am Parc fand gerade ein Art Flohmarkt für Tiere statt.





Diese gabs schon für wenige Euro.



Damit endet unser Charleroi-Besuch schon wieder.




Blick auf den Bahnhof mit Metro.





Metro beim Überqueren der Sambre nahe Tirou





Damit ender unsere Betrachtung der belgischen Straßenbahnen für diesen Teil mit Teil 5. Wenn ich mal wieder nach Belgien komme, werden in den Teilen 6-299 auch die restlichen belgischen Straßenbahnen vorgestellt.







Von Charleroi aus nahmen wir den Zug und nicht den Laster nach Lüttich . Dort konnten wir auch einige Busse knipsen. In 2 Jahren dürften hier auch irgendwo wieder Straßenbahnen fahren, wenn alles glatt läuft.





Mit diesem TrieWa kamen wir nach Ooche., von wo aus wir mit dem RE nach Klön weiterfahren konnten.





Im SpeiWa konnten wir unsere Reise ausklingen lassen, womit ich dieses Berichtsreihe vorerst abschließe.




alla hopp

Antworten:

Frage eines Unwissenden:

Zitat
Tw237



Anbindung an die Station Waterloo. Gut erkennt man den Wechsel von Rechts- auf Linksverkehr.


Warum wechseln die hier und warum ist nicht durchghend Links- bzw. Rechtsverkehr?

Okok, das waren jetzt gleich zwei Fragen ... :rp:

von Eisdebahn - am 21.04.2014 18:49

Antwort für den Unwissenden (mL)

Der Grund ist der gleiche wie auf der Strecke nach Gilly/Soleilmont.

Hier in Teil 1 beschrieben: [20066.foren.mysnip.de]


Zitat
Tw237
Die Strecken nach Chatelet und Soleilmont lagen einst im Einzugsbereich des städtischen Nahverkehrsbetreibers STIC. Die neuen Metros sollten aber von der SNCV betrieben werden, die dafür einige Buslinien an die STIC abgeben sollte. Dennoch hatte der städtische Busbetreiber ein Mitspracherecht beim Betrieb.
Er forderte, dass die Fahrgäste nicht in ihren Einstiegsgewohnheiten gestört werden und auf der rechten Seite (die Metro hatte seit je her nur Zweirichter!) zusteigen können, wie dies auch beim Bus der Fall ist. Da die Strecken aber alle aus Kostengründen nur mit Mittelbahnsteigen ausgestattet sind, muss man sie daher im Linksverkehr betreiben. Der Seitenwechsel erfolgt jeweils am Streckenanfang niveaugleich.
Die anderen Strecken und der Ring, die seit je her im Bereich der SNCV lagen, werden im Rechtsverkehr befahren.


von Tw237 - am 21.04.2014 19:00

Hätte es ...

...also wissen können, wenn ich gründlicher gelesen hätte: "Doch nun aufgepasst..."

:xcool:

Danke!

von Eisdebahn - am 22.04.2014 06:49
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