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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
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rayquaza, Tw237

Reif für die Insel: (Straßen-/Stadt-/Eisen-)bahnen in England - Teil 5 (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 05.10.2014 19:15

Mahlzeit!

Nun folgt der fünfte und vorletzte Teil des bunt bebilderten Erlebnisberichts vom Inselurlaub.





Gleich am Morgen begaben wir uns in den nahe gelegenen Stadtteil Croydon, wo seit 2000 auch wieder eine Straßenbahn fährt. Das hier im Bild ist keine.





Das ist eine.







Croydon setzt hier auf einen Wagentyp, der ähnlich auch in Köln anzutreffen ist. Inzwischen wurden zur Verstärkung auch Varios von Stadler gekauft, die wir aber nur im Depot sahen.






Wie sich Lieschen Müller so einen Londoner Außenbezirk vorstellt, wenn sie sich gerade nichts anderes vorstellt :-)








Mit der Tram gelangten wir zur District Line, wo wir Richtung Monument umstiegen.





Hier zum Vergleich ein neueres Baujahr mit großen Scheinwerfern. Die neuen Züge sind klimatisiert und durchgehend begehbar.








Zwischendurch haben wir die Metro mal für ein Foto verlassen. Die Station liegt innerhalb eines Häuserblocks und ist nach oben hin offen. Dabei erkennt man auch die geringe Tiefenlage.









An der Station Bank bestiegen wir dann die Docklands Railway. Das ist im Prinzip von der Trassierung eine U-Bahn, wird aber in der deutschen Tramologie oft als Stadtbahn bezeichnet.
Die vorgängergeneration dieser Fahrzeuge wurde an die EVAG nach Essen verkauft, die sie auf Dachstromabnehmer und Fahrerbetrieb umgerüstet hat, während die DLR führerlos verkehrt.








Hier eine neuere Generation







Neben wenigen Tunnelabschnitten verläuft die DLR aufgeständert.








Mit im U-Bahn-Plan ist auch die Seilbahn mit dem Namen Emirates Air Line, die allerdings noch was extra kostet. Was genau, wenn man keine Bootsfahrt dazu kaufen will, stand leider nicht dran. Und um das zu erfragen,nwar uns die Schlange zu lang.







Also fuhren wir noch etwas DLR, wo man aus dem "Führerstand" einen Prima Ausblick hatte, z. B. auf die Tube ab einer Umsteigestation.








An der Endstation angelangt suchten wir am Eurostarbahnhof, Stratford international eine PiBu auf, in der ideal über bestehende Gefahren aufgeklärt wird.







Mit der Tube gelangten wir an einen der Stadtbahnhöfe.








Dieses Plakat machte mich dann schon etwas stutzig. Was wurde da bitte bewertet? Der Unterschied zwischen UK und D mag bis auf die unterschiedlichen Privatisierungsarten (vgl. letzter Teil) gar nicht mal so groß sein. Netzdichte und Fahrtenangebot ähneln sich. Aber wie kommt bitte Frankreich auf so einen guten Platz? Mir fällt auf Anhieb kein Land ein, wo Bahnfahren so umständlich ist wie in Frankreich. Wahrscheinlich gabs bei der Bewertung -1 Punkt fürs Fahrtenangebot, -2 Punkte für Taktbetrieb und +20 Punkte für schöne Züge. Dann kommt das hin :-)






Also begaben wir uns mal zum Bus um etwas von der Stadt zu sehen. Dort wartete die Schwester von Vicky Pollard mit uns.








Da die Gelenkbusse ganz offensichtlich nix getaugt haben, versprach der Bojjemeschder in der Wahl einen neuen Route Master bauen zu lassen.






Hier noch mal vor der Regenschirmbude.








Auf einem Stück der Linie 15 werden die Route Master noch für die Touris als zusätzlicher Verkehr eingesetzt.
Dieses Angebot wird ausgesprochen gut angenommen. Auf der Linie 9 war das nicht der Fall, denn da wurde ein solches Angebot kurz vorher eingestellt.








Am Tower ist die Fahrt schon wieder beendet.








LU ist überall! Eine MA-Station gabs nicht.






Am Bf. St. Pancras schauten wir wann unser Zug am Folgetag geht. Die Maschine konnte sogar "deutsch". Der Übersetzer muss sich bestimmt gedacht haben, "deutsch, das hat irgendwas mit nazi zu tun, also muss das internazional heißen". Aber dann noch diese geheimnisvollen Geheimzüge... :-)







Man muss den Briten ja lassen, dass die Reisegeschwindigkeit ausgesprochen hoch ist dafür, dass man keine HGV-Strecken hat. Nun setzt man dennoch auf den Bau neuer Strecken, wie der HS1 von London an den Kanaltunnel, die 2007 in Betrieb ging.
Mit der geplanten HS2 soll die Fahrt nach Manchester noch einmal deutlich flotter werden.









Mit der Metro fuhren wir Richtung Hammerschmidt










Man bewundere den Einstieg. In Deutschland undenkbar, da die BoStrab, die ja bei uns auch für U-Bahnen gilt ein Hinabsteigen in den Zug verbietet. Wofür diese schwachsinnige Regelung ist, verstehe ich bis heute nicht. Denn schließlich ist es doch egal, ob man in den Zug oder auf den Bahnsteig fällt, wenn man stürzt.






Nach Abschluss unserer Fuzzitätigkeit gab es eine Kleinigkeit zu essen. Diese Mahlzeit ist libanesisch.





Auf einem abendlichen Stadtrundgang entdeckten wir noch einen Routemaster am Straßenrand.





Im Bahnhof Victoria winkte SIE uns freundlich zu. Gerne hätte ich noch eine MT-Postkarte an den Ellerstadter MT-Fanclub geschickt. Leider waren keine mehr im Handel. Wohl alle vergriffen.







Alla hopp!




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Antworten:

Zitat
Tw237
[Bild]
Man bewundere den Einstieg. In Deutschland undenkbar, da die BoStrab, die ja bei uns auch für U-Bahnen gilt ein Hinabsteigen in den Zug verbietet. Wofür diese schwachsinnige Regelung ist, verstehe ich bis heute nicht. Denn schließlich ist es doch egal, ob man in den Zug oder auf den Bahnsteig fällt, wenn man stürzt.

Der Grund ist afaik, dass man bei höherem Bahnsteig nicht mehr die volle Türhöhe hat.

von rayquaza - am 06.10.2014 08:59
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