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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
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Lokleitung, Tw 17

Goldige Zeiten im Frühjahr – Teil 2 (m55B)

Startbeitrag von Tw 17 am 05.10.2014 19:54

Hallo,

am nächsten Tag hatten wir erstmal frei und da die Deutschen schon wieder gewannen, sollte natürlich auch mit der GoldBahncard gefahren werden. Nur doof, dass am Tag drauf, die Makroklausur anstand… Ich war zwar auch unsicher, wollte aber trotzdem nicht die Freifahrt verfallen lassen, weshalb ich mich entschied im Zug zu lernen. Ich hatte zwar eher ein ungutes Gefühl, welches aber nicht gerade gut war, um Leutershausen OEG-Bf. auch von der Idee, im Zug zu lernen, zu überzeugen. Aber es gelang mir doch und sofern man ein eigenes Abteil hat und eine längere Fahrt auf einer Strecke, die man sowieso schon kennt, sollte dies auch gelingen. Wir entschieden uns für Leipzig, da ich die Strecke dorthin sowieso immer langweilig finde, man in Leipzig immer was machen kann und neue Bundesländer sowieso immer gut sind. Außerdem lockte der „neue“ Citytunnel und die PbZs mit 140er.

Mit dem IC ging es nach Frankfurt, wo wir dann in den ICE 1557 umsteigen wollten. Wir setzten uns in den zweiten Zugteil in den letzten Vierer im ersten Wagen, der gefühlt immer am ruhigsten ist. Dort packte ich dann das Tablet aus und wir holten Papier und Kulli zum Lösen der Probeklausuren raus. Immer wieder gab es dann einen Stoß und man versuchte die beiden Zugteile zusammenzuführen, was aber nicht gelang, weshalb sie alleine fuhren. Alle Reisenden mit Zeitdruck sollten dann in den vorderen Zugteil umsteigen. Besser hätte es somit nicht laufen könnten, denn dadurch wurde es in unserem Wagen noch stiller und wir konnten entspannt lernen.


In Leipzig kamen wir dank ausreichender Fahrzeitreserven trotzdem pünktlich an und kamen genau zur „PbZ-Zeit“ richtig an. 115 383-2 hat mit einem PbZ Leipzig erreicht.


Kurzer Abstecher zum Museumsgleis, welches zu viele grüne Loks für meinen Geschmack hat :(


Und der nächste PbZ erreicht kurze Zeit später Leipzig. Diesmal endlich mit einer 140 und zwar der 140 539-8. Er bringt eine 146 hierher. Sie werden beide aber nicht lange hier bleiben, wie wir später feststellen werden.


362 538-1 holt den PbZ ab, da die 146 wohl nicht fahren kann.


Ausfahrt des PbZ aus der Bahnhofshalle


Bye Bye 140.


Nebenan wartet ein modernisierter Interregiosteuerwagen.


Ein Blick ins Abteil. Man bemerkt den Unterschied zwischen Klappsitzen und normalen Sitzen. Wenigstens sind ja noch versetzt.


Nun ging es endlich aus dem Bahnhof hinaus und dort konnte kurze Zeit später schon der erste Tatra auf der Baustellenlinie 8E gesichtet werden.


Ein Tatra Großzug auf der Linie 11E


Zwei Tatrazüge der Linie 8 treffen sich an der Wintergartenstraße.


NGT8 1151 auf der Linie 10 zwischen Augustusplatz und Wilhelm-Leuschner-Platz


Ein Tatragroßzug am Wilhelm-Leuschner-Platz


Tatras ohne Ende. Tw 2132 mit Niederflurbw 924 auf der Linie 9 nach Thekla.


Und noch einer. Allerdings auf der Linie 2.


Ziemlicher Verschleiß


Die neuen Scheinwerfer sehen irgendwie doof aus.


So sieht das schon besser aus ;)


Ein Leoliner-Verband vor den Möbelkombinaten der DDR.


Ihm folgt der NGT 1112 mit Vollreklame für den Leipziger Zoo.


Tw 1138 nach Grünau Süd in der Windmühlenstraße


Mit dem Rathaus im Hintergrund kommt das Postauto 1128 "wie aus dem Ei gepellt durch" die Windmühlenstraße gefahren.


Nun widmeten wir uns dem "neuen" Citytunnel. Eine Mitfahrt mit der GoldBahncard ist leider aber nicht möglich. Trotzdem weiterhin ein fabelhaftes Angebot, wenn man Zeit hat :).




Die S-Bahn Mitteldeutschland scheint ein Problem mit ihren Abstellanlagen zu haben.










Wir tauchen wieder auf und sehen als erstes diesen Hess Hybridbus am Bayrischen Bahnhof.


Ein NGT12 als Linie 16 zum Messegelände.


Zu Fuß erreichen wir die nächste S-Bahnstation. Den Wilhelm-Leuschner-Platz


Die Station ist ein Palast aus Glasbausteinen (fast 130.000) und wirkt damit einerseits imposant anderseits aber auch altmodisch und steril.


Noch schnell ein Foto aus der Froschperspektive und dann gehen wir auch gleich wieder.


Fast die gleiche Perspektive treffen wir eine Haltestelle weiter an. Am Leipziger Markt.


Eine große Turnhalle mit Gleisanschluss


Passend zur Turnhallenoptik gibt es auch Tribünen


Am Eingang befinden sich zwei S-Punkt(e), welche Fahrkarten und Snacks verkaufen.


Der Eingang der Station Leipzig Markt wurde schön ins Stadtbild integriert, indem man einfach den Eingang zur Untergrundmesshalle genommen hat.


Wir erreichen den Goerdelerring, wo zwei Leoliner als Linie 7 auf ihre Fahrgäste warten.


Nach mehr als 3 Stunden ist es langsam wieder Zeit sich zum Hauptbahnhof zu begeben. Statistik und Marko sowie die E10er warten wieder.


Tw 2174 mit einem Großzug auf der Linie 3 nach Knautkleeberg.


Sie werden noch lange durch Leipzig rollen. Ihre Brüder in Prag erfahren ja aktuell auch gerade eine Renaissance.


Zurück im Bahnhof steht der gedrehte PbZ vom Morgen wieder am Gleis.


Eine schöne Lok.


Bis unser IC allerdings fährt und der besondere IC 2239 (zumindestens im Frühjahr 2014) in Leipzig eintrifft, bleibt noch bisschen Zeit für die Tatras.


Die blaue Stunde ist doch immer wieder ein nettes "Ambiente" für einen Tatra ;)


Ein Großzug wartet auf seine Weiterfahrt.


Der Augustusplatz mit Tatragroßzug bei blauer Stunde. Dafür hat sich die Fahrt gelohnt, egal wie die Prüfung ausgeht. Wobei es ja noch besser werden soll...


Der IC 2239 erreicht dann endlich Leipzig. In der letzten Zeit fuhr er verstärkt mit E10ern und wir hatten auch Glück und konnten die damals frisch aus der HU gekommene 115 114 an Gleis 20 erwarten.


Die neue Farbe steht der Lok super, allerdings ist die Seite wohl ziemlich uneben.


Man kann gar nicht genug Fotos machen. Ich find zwar Bügelfalten grundsätzlich schöner, aber die 115 114 verstrahlt einen einfach.


Und noch ein letztes Bild um die 360°Grad Ansicht zum komplettieren.


Sie wirken auf mich immer noch fahrgastunfreundlich und machen immer ein böses Gesicht, aber trotzdem find ich sie immer ganz nett.


Bevor es in den IC geht und wir bis Erfurt weiterlernen, wo dann SRR zu uns stoßt, gab es noch diesen RS1-Verband der EB zu fotografieren.

Grüße
Tw 17

Antworten:

Zitat
17
Ich hatte zwar eher ein ungutes Gefühl, welches aber nicht gerade gut war...

Logisch. Deshalb nennt man es ja "ungutes" Gefühl :--D


Zitat
17
Kurzer Abstecher zum Museumsgleis, welches zu viele grüne Loks für meinen Geschmack hat

Stimmt, blaue wären schöner. Aber E44 und E94 gabs halt nicht in blau.
Und immer noch besser als die vielen verkehrsroten drum herum...


Schöööne Bilder aus einer schönen Stadt.

von Lokleitung - am 06.10.2014 11:38
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