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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sören Heise, Tw237, Zweisystemer, Tw 17

Goldige Zeiten im Frühjahr – Teil 3 (m36B)

Startbeitrag von Tw 17 am 26.10.2014 19:28

Hallo,

nachdem ich mal wieder lange nichts gemacht hab, gibt es den nächsten Teil.
Die Deutschen als auch wir sollten weiterhin eine Glücksträhne haben. Perfekt für mich und Leutershausen OEG-Bf. um nach der letzten Prüfung direkt in die kurzen Semesterferien starten zu können. SRR und Tw 237 meldeten auch Interesse an einer Tour an und somit suchten wir ein Ziel.

Da das Wetter in Deutschland schlecht werden sollte und uns nur der halbe Tag zu Verfügung stand (zumindestens, wenn man in HN startet), entschieden wir uns für den MET (also den ehemaligen Geschäftsreisenden Zug Metropolitan zwischen Hamburg und Köln). Der Plan war also, am Donnerstag die Statistikprüfung schnell zu schreiben und dann loszufahren. Von Heilbronn könnte man natürlich auch über Mannheim, Frankfurt und Kassel den normalen Weg nehmen, aber so konnte ich auch mal auch die Kocherbahn und Frankenbahn kennenlernen. Somit war der Weg von Heilbronn nach Crailsheim und weiter nach Nürnberg und Leipzig vorgegeben. Der übrigens ohne ein Zusatzticket zu lösen nutzbar war. Perfekt!


Aber erstmal musste die Statistikprüfung bestanden werden. Ich hatte zwar kein so gutes Gefühl, aber die Magie der Vita Cola und meine Mathematikkenntnissen brachten mich auch gut durch diese Klausur. Mit der Note 1,0 konnte ich meinen Schnitt auch somit sehr gut halten. Vielleicht sollte ich nur noch im Zug lernen :D?


Aus der Prüfung hinaus ging es als erstes zur Allee Post und von dort zu Fuß zur Harmonie hinüber, von wo uns ein Zweisystemer, der ersten Generation, erstmal weiterbringen sollte.


Am Pfühlpark verließen wir schon wieder das Fahrzeug und trafen auf seinen Bruder, den Tw 826, der im Abstellgleis (Gleis 14) auf seinen nächsten Einsatz wartete.


Endlich war es dann soweit und Tw 826 konnte auf Tour gehen.


Der DB Navigator informierte uns anschließend darüber, dass die Linie 1 gleich fahren würde und in der Hoffnung einen der mittlerweile eher selten gewordenen O405 anzutreffen, machten wir uns zur Haltestelle auf, allerdings kam das neuste, was Heilbronn zu bieten hat.


Mit der S4 ging es dann bis Öhringen, wo wir dann auf den 628 nach Crailsheim warteten. Allerdings war noch bisschen Zeit, weshalb wir uns den Bahnhofsvorplatz mal genauer anschauten. Im Busbahnhof gab es allerdings nur einen MAN Lion City zu sehen.


Zwei Busse am Güterschuppen.


Ein kleiner, rosafarbener Bus ist in Öhringen als Stadtbus unterwegs.


Nun kam endlich der 628 und wie viele bei der Westfrankenbahn hat unserer auch noch die Citybahn Innenausrüstung.


Sehen zwar hart aus, sind aber eigentlich ganz angenehm. Kann mich aber noch an endlose Fahrten von Sinsheim nach Heidelberg erinnern, da habe ich die Sitze gehasst.


Irgendwie muss unser 628 mal was abbekommen haben. Scheint aber nicht so schlimm zu sein, dass er nicht mehr fahren darf.


Wir erreichten nun, mit einem fast leeren IC, Nürnberg und trafen dort auf Tw 237 und noch einige fahrende Schuhkartons, wie viel die x-Wagen auch nennen. Leider ist ihre Zeit im Ruhrgebiet demnächst um. Ich hoffe, daher umso mehr dass es eine Neuauflage des Samstagstickets gibt ;)


Eine 111 geht immer. Auch bei strömendem Regen kann man mal abdrücken, als gerade 111 177-2 mit einem Doppelstockzug Gleis 4 des Nürnberger Hauptbahnhofes erreicht.

Nun wollten wir nicht in Nürnberg auf den MET warten, da Nürnberg zwar auch ein interessanter Bahnhof ist, mich aber Jena wesentlich mehr reizte. Deswegen entschieden wir uns mit dem ICE 1506 schon einmal vorzufahren, in welchem wir uns den ultimativen Kultfilm im Ruhrgebiet „Bang, Boom, Bang“ anschauten. Nebenbei wunderte ich mich über einen Fahrgast im Vierer gegenüber von uns, dessen Gesicht mir bekannt vor kam und der sich gerade an eine hübsche Reisende ranmachte. Irgendwann sprach er dann mich an, da ich ihm wohl auch bekannt vorkam und wir stellen fest, dass wir beide aus Wieblingen kommen und uns dort wohl in der Grundschule über den Weg gelaufen sein müssen und beide heute mit der GoldBahncard unterwegs sind. Die DB verbindet Menschen ;)


In Jena stiegen wir dann aus dem Zug und merkten einen spürbaren Temperaturabfall und auch das Wetter wurde immer schlechter. Im Süden muss es wohl noch schlechter sein, wie der Wetterbericht mitteilte. Plötzlich rief dann auch SRR an und teilte uns mit, dass sich unsere Aufenthaltszeit in Jena wohl verlängern würde, da er im MET sitze und vor ihm ein Baum auf den Gleisen liegen würde. Es wurde zwar noch keine Verspätung angezeigt, aber da sich SRR sowieso melden würde, wenn es weiter ging, liefen wir in die Stadt los.


Bei meinem letzten Besuch war der Busbahnhof in Jena noch im Bau. Mittlerweile ist er fertiggestellt und ein O407 wartet hier auf seinen nächsten Einsatz.


Nach einem kurzen Spaziergang durch die Innenstadt Jenas kamen wir am Löbdergraben an und trafen dort auf GT6N 619.


Da der Baum auf der Strecke uns nun noch bisschen Zeit in Jena schenkte, fuhr ich auf den Jentower hinauf und wollte dort die blaue Stunde genießen. Leider hatte ich den Regen und Wind etwas unterschätzt…


Blick auf den Busbahnhof und den ICE-Haltepunkt Jena Paradies.


Die Stadtkirche Sankt Michael und beleuchtete Straßenzüge von Jena. Eigentlich eine nette Stadt, warum bin ich blos immer nur wenige Stunden dort...


Ein Jenah Solaris Bus (noch keine Straßenbahn :)) wartet auf seine Abfahrt nach Göschwitz.


An der zentralen Haltestelle Stadtzentrum/Holzmarkt hält gerade ein GT6N und ein Solaris.


Zurück am Bahnhof haben wir immer noch Zeit, die es gilt zu Überbrücken. Also warten wir die Straßenbahn am Vorplatz ab.


Noch ein Blick auf den Busbahnhof. Was steht denn da interessantes?


Ein O408 im Mondschein.


Zurück am Bahnhof/Haltepunkt erreichen gerade zwei Erfurter Bahnen das Paradies.


Ein ICE-T erreicht den Paradiesbahnhof.


Endlich kam dann der MET, aber irgendwie enttäuscht mich der MET. Die Beinfreiheit ist zwar bisschen größer, aber die dunklen Farben innen, lassen den Innenraum klein und beengend wirken.


Nun erreichten wir Leipzig, wo wir uns an den ServicePoint begaben, da wir nach Heidelberg zurück mussten (v.a. aber SRR, um am nächsten Tag auch wieder die Schule besuchen zu können), aber der Anschluss weg war. Wir erfuhren zwar mittlerweile, dass die GoldBahncard wieder am nächsten Tag galt, aber keiner hatte von uns neue Wäsche dabei. Da die Goldbahncard im Nachtzug aber nicht galt, bekamen wir alle vier je ein Zimmer im BestWestern direkt am Leipziger Hauptbahnhof. Ein anderer Fahrgast („Assi“) neben uns verpasste seinen Zug, weil er irgendwie auf einem anderen Gleis fuhr und er zu spät geschaut hatte, jedenfalls war sein Verschulden, weshalb er nur den DB Warteraum zum Schlafen erhielt und daraufhin seine Wasserfalsche durch den Bahnhof Richtung Bundespolizei warf. Wo er am Ende gelandet ist, haben wir nicht herausgefunden. Jedenfalls ging es erstmal wo aufs Revier… :D


Nach dem Einchecken besuchten wir nochmal den Citytunnel. Hier der Glaspalast am Bayrischen Platz.


Und nochmal ein Silberpfeil am Markt.


Die Haltestelle Markt mal von oben betrachtet.


Nachts in Leipzig. Der Buchladen im Altes Rathaus ist übrigens sehr zu empfehlen.


Auch immer zu empfehlen ist abends der Leipziger Hauptbahnhof. Dort gibt es immer was nettes zu sehen, wie die Knödelpresse 371 015-9, die den CNL aus Prag nach Deutschland brachte.


Ein y-Wagenzug erreicht am Abend auch immer Leipzig und fährt von dort aus nach Erfurt.


Ein Solaris macht am Hauptbahnhof Pause.


Und mit diesem NGT8 verabschiede ich mich wieder für diesen Teil, denn das Hotel ist nur noch 8 Schritte entfernt.

Grüße
Tw 17

Antworten:

Zitat

Nach dem Einchecken besuchten wir nochmal den Citytunnel. Hier der Glaspalast am Bayrischen Platz.


Das ist der Wilhelm-Leuschner-Platz :-)

von Zweisystemer - am 26.10.2014 20:22
Zitat
17
und noch einige fahrende Schuhkartons, wie viel die x-Wagen auch nennen



Da fällt mir vor allem einer ein :-P

von Tw237 - am 26.10.2014 20:54
Moin,

danke für die Aufnahmen.

Die JES-Busse haben also mittlerweile ein neues Design. Ich kannte sie bislang in reinem beige, ohne Punkt. :)


Viele Grüße
Sören

von Sören Heise - am 27.10.2014 08:29
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