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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
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Der Regenleisten 0 305, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Tw 17

Die P-Tour / PilsenPragPolen - Teil 3 (m36B)

Startbeitrag von Tw 17 am 26.12.2014 23:10

Hallo,

nachdem der Weihnachtsstress um ist und ihr nun alle vermutlich Sport machen müsst, stelle ich mal den dritten Teil ein, da ich mich wieder nicht zum Sport motivieren konnte und vor dem Computer den nächsten Teil eintippte. Wir hatten eine angenehme Nacht im Fortuna City und wurden wieder von der Sonne geweckt, die auch für den Sonntag, den 08. Juni ein wunderbares Wetter mit tropischen Temperaturen voraussagte. Also ab in die Dusche und zum Frühstück hinunter, wo es endlich auch wieder Rührei mit Speck zu den Rohlíkis gab, was ich den Tag zuvor vermisst hatte :)
Gut gestärkt, begannen wir dann den Tag damit, die Koffer zum Hauptbahnhof zu bringen und nochmal Mineralwasser nachzufüllen, da wir vom Vortag gelernt hatten ;)


Mit der Metro und der Straßenbahn ging es zum Karlovo náměstí, dort trafen wir das erste Mal auf die Linie 22, eine der großen Durchmesserlinien in Prag mit vielen, sehr vielen Tatras. Hier ein Gespann mit einem führenden T3R.PLF und einem ebenfalls silber lackierten T3R.P.


In die Haltestelle Karlovo náměstí fährt T6A5 8607 als Linie 14 ein.


Die Juwelen im Fuhrpark und die Rückfallebene im Fuhrpark sind die zahlreichen T3. Hier fährt ein T3SU(CS)-Pärrchen in die Haltestelle Karlovo náměstí ein.


Wo wir gerade bei Juwelen sind, die Prager Verkehrsbetriebe pflegen auch einen großen Museumsbestand mit einem schönen Museum, dass ich leider noch nicht besuchen konnte. Es hätte zwar an diesem Sonntag auch offen gehabt, aber bei diesem Wetter konnte man die Zeit eigentlich nicht im Museum verbringen, dafür hatte die Zeitlage, Prag am Sonntag, den netten Nebeneffekt, dass die historische Linie 91 durch Prag fuhr.


Irgendwie war die Most legií verhext. Während es wie hier bei den Skoda 15T mit Autos, Personen im Bild wunderbar klappte, passte bei den T3s immer irgendwas nicht.


Nach dem dritten Versuch, glücklicherweise fuhren die Züge auch am Sonntag im angenehmen Takt, klappte es dann mit einem akzeptablen Bild. Der Skoda stört nur etwas noch.


T3 und die Prager Burg. Ich will schnellst möglichst wieder hin ;)


Während wir gemütlich mit Sonnenbrille und Hut auf die Burg hinüber schauen, genießen einige dieses Sonnenbrandwetter auf den Tretbooten in der Moldau.


Ein roter Staubsauger rollt von der Haltestelle Karlovy lázně auf uns zu.


Ein T3SU(CS)-Päärchen kommt über die Most legií gerollt. Im Hintergrund der Aussichtsturm Petřín auf dem 327 Meter hohen gleichnamigen Berg.


Und da haben wir die historischen wieder. Diesmal aber auch auf der Linie 91 wie ich feststellen musste. Beim Bild zuvor muss es sich wohl um ein Zusatzwagen gehandelt haben, sonst ist die Linienführung irgendwie seltsam. Ich hab den Zug auch nicht mehr wieder gesehen. Der auf der Linie 91 verkehrenden Zug wurde von Tw 2172 geführt, der 1929 bei Ringhoffer gebaut wurde. Der Beiwagen entstammt der Serie 1301-1580 ebenfalls von Ringhoffer.


Wir haben die Prager Kleinseite bzw. MALÁ STRANA erreicht. Das nächste T3SU-Päärchen macht sich gerade von der Haltestelle Újezd auf den Weg zur Most legií.


Wir folgen weiterhin der Linie 22 und treffen auch auf die parallel verkehrende Linie 12 an. Auf dieser ist gerade ein T3R.P-Päärchen unterwegs und passiert die Tyršův dům.


Die Uhren in Prag haben es mir angetan. So muss der nächste Zug, der KT8D5R.N2P 9077, in den Hintergrund rücken. Er ist eh nicht so hübsch, wobei im Vergleich zu Strausberg, die Lackierung doch einiges ausmacht.


Dieses Motiv hätte ich so gerne mit einem klassischen T3 (bzw. T3SU) umgesetzt.


Dusche gefällig? - Dieser Wagen begegnete uns häufiger, den Sinn konnte ich allerdings nicht ganz verstehen, denn bei der Hitze war die Straße nach einer Umdrehung schon wieder trocken.


Und wieder eine hübsche Uhr verbunden mit einem T3SU-Päärchen. SRR setzte das Motiv hochkant auf, welches mir dann so gut gefiel, dass ich es unbedingt auch auf meiner Speicherkarte haben musste.


Und hier ist das Motiv in Hochkantversion. Die St. Nicholas Kirche lässt den KT8D5R.N2P ganz klein erscheinen.


Wir sind kurz davor den Malostranské náměstí zu erreichen. Hier waren wir bereits am Tag zuvor, wo ich unbedingt mein "blaue Stunde"-Foto haben wollte. Hier sehen wir auch an den zahlreichen Touristen, die wieder das Bild füllen, dass hier der Ausläufer der Karlsbrücke ankommt.


Der Malostranské náměstí bei Tageslicht mit einem KT8D5R.N2P auf der Linie 12.


Wir haben nur für einen kurzen Toilettenbesuch und ein Eis Zeit und machen uns dann direkt wieder entlang der 22 auf. Die eingleisige Durchfahrt unter einem Anbau des Kostel svatého Tomáše wird heute noch häufiger unser Motiv sein. Das Licht passt jedenfalls noch nicht ganz, aber der Fahrer des 2172 freut sich trotzdem uns wiederzusehen und winkt uns freundlich zu. SRR kümmerte sich auch darum, dass er einen IGN-Flyer in die Hand bekam, woraufhin er uns gerne zu einer Mitfahrt einlud, wären wir anderen nur nicht gerade auf der Toilette gewesen...


Durch die enge Straße Letenská fährt ein KT8D5R.N2P als Linie 12 am Palais Waldstein (Valdštejnský palác) vorbei.


Dieses schöne Motiv können wir natürlich nicht ohne einen T3 darauf verewigt zu haben verlassen und somit verstecken uns bis zum nächsten Zug im schönen Palais Waldstein vor der brennenden Mittagssonne.


Nun trifft die Linie 22 auf die Haltestelle Malostranská, hier besteht u.a. Umsteigemöglichkeit zur Metro. Der Platz ist auch ein großer Anziehungspunkt der Touristen, die hier mit den Reisebussen ankommen um auf die Burg zu steigen oder im Palais Waldstein zu verschwinden. Völlig unberührt davon biegt der Solo-T3R.P 8443 als Linie 5 in die Nábřeží Edvarda Beneše ein.


Wenn sich schon die Gelegenheit bietet, mache ich direkt ein Seitenprofil des gleichen Wagens.


Wir folgen ja der Linie 22 also soll diese auch nicht zu kurz kommen. Wie bei der Most legií haben wir leider auch wieder das Problem mit Störfaktoren. Hier sind es die doofen Reisebusse der Touristengruppen. Aber es klappt spätestens beim dritten Versuch, wir wissen ja alle guten Dinge sind drei ;)


Auch die historische 91 zeigt sich wieder und rollt der Linie 22 hinterher.


Die Linie 5 mit den Solo T3R.P gefällt mir. Ich glaube sie wird sobald ich die 22 komplett habe, eine meiner Ziele der nächsten Pragreisen. In der Excel stehen aktuell vier geplante Reisen nach bzw. über Prag fürs nächste Jahr, mal schauen, wie viele es werden. Ein Besuch lohnt sich immer.


Wir folgen weiter der Linie 22 und zusätzlich zur Hitze kommt nun auch noch der Bergaufstieg. Aber das sollte ja für die T3 kein Problem sein.


Über einen Trampelpfad, welchen gerade auch Leute bergabwärts nutzen, nehmen wir den Aufstieg. Aber im Schatten machen wir erstmal Rast und genießen die noch kühle Flasche Mineralwasser aus dem Rucksack. Bergauf muss der Rucksack ja leichter werden :)


Bisschen andere Perspektive nimmt der KT8D5R.N2P 9068 ein, der als Linie 12 weiterhin der Linie 22 folgt.


Zeit weiterzulaufen, deshalb müssen wir wieder hinab von der schönen Fotoposition im Schatten um entlang der Straße auf dem Bordstein den Aufstieg zu erklimmen. Aber noch schnell ein Foto aus der unteren Perspektive.


Ab und zu bietet die Prager Straßenbahn auch Niederflur auf der Linie 22 an und so mischen immer wieder neben den zahlreichen T3SU auch T3R.PLF/T3R.P-Züge mit.


Nun macht die Chotkova, diese Straße, eine enge U-Kurve, in welche das T3SU-Päärchen 7023 und 7033 einfährt.


Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden.


Wir haben den größten Aufstieg geschafft und werden mit einem wundervollen Blick auf die schöne Stadt an der Moldau belohnt. Natürlich nicht ohne einen Tatra und so versteckt sich im Bild der T3R.P-Samsung S4 Zug aus den Wagen 8386 und 8387. Wie die Zeit vergeht mittlerweile ist schon das Samsung S5 auf dem Markt.

Der Ausblick auf das schöne Prag lässt nochmal viel erhoffen. Ich hatte Prag, wie letztes Jahr Stockholm, bewusst auf einen Sonntag gelegt, da dort immer was los ist, aber mit so einer hohen Ausbeute bei solch fantastischem Wetter, hatte ich einfach nicht gerechnet. Also trennen wir hier den Bericht und ihr hört im nächsten Teil wieder von mir bzw. uns.

Grüße
Tw 17

Antworten:

Letztes Bild- vor 7 Jahren...



von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 27.12.2014 08:04
Herrlicher Reisebericht. Ältere Fahrzeuge als Rückfallebenen sind eine gute Sache, es wird nicht anderes sein wie bei den DÜWAG Bügel auf, Batterie ein, fährt....und das eigentlich immer. Ein Betrieb muss sich eben nur eingestehen das man diese auch benötigt.

von Der Regenleisten 0 305 - am 27.12.2014 16:51
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