Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sandhase, DerFrankfurter, Tw237

DeuLaPa'14 - Teil 6: Im TGV gratis nach Strasbourg (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 31.01.2015 13:19

Mahlzeit,


Heute steht ein Besuch in Frankreich auf dem Programm, besser gesagt in Strasbourg, wo man die alte Tram in den 60ern abgeschafft hatte und 1994 ein neues Straßenbahnsystem eingeführt hat, das seit dem kontinuierlich ausgebaut wird. Seit einigen Jahren fahre ich immer wieder mal nach Strasbourg, um mich vom aktuellen Stand zu überzeugen.
Es war mal wieder Zeit zu einem Kontrollbesuch mit Flammkuchen…


Wer sich noch weiter über Strasbourg informieren möchte, dem sei dir vorletzte Ausgabe von „Der Stadtverkehr“ empfohlen, wo sehr detailliert und ausgiebig über Vergangenheit und Zukunft der Straßenbahn in Strasbourg berichtet wird. Sehr lesenswert!





Da Kollege Hummelchen erst später konnte, traf ich mich vormittags mit dem User „Frankfurter“ in der Frankfurter Lounge, wo man ihn schon zum Inventar zählen könnte.





Mit 420 794 machten wir uns auf zum Flughafen, wo unser Zug nach Offenburg abfahren sollte.



Die Umsteigezeit ließ uns noch etwas Zeit für eine Runde Sky Train:












Der Plan war eigentlich mit dem ICE nach Offenburg zu fahren und von dort mit der OSB nach Strasbourg. Oder besser gesagt nach Kehl. Oder schwarz über die Grenze nach Krimeri Meinau. Das ganze ist tariflich immer etwas schwierig. Denn eigentlich gilt da ja die CTS-Tageskarte. Die bekommt man aber erst in Strasbourg. Wenn man viel Zeit hat kann man sich für 500 m Bahnfahrt am Schalter auch vorher ein DB-Phantasiepreis-Ticket lösen. Oder man „vergisst“ einfach in Kehl auszusteigen und löst in Krimeri Meinau ein Ticket für die Tram.

All das sollte aber durch eine Verspätung des ICE vereitelt werden. Da mir schon mal die OSB wegen nur weniger Minuten vor der Nase weggefahren ist, wandte ich mich besorgt an die Schaffnerin.
Die schrieb uns anstandslos eine Betätigung, dass wg. Verspätung der DeuLaPa in der 1. Klasse bis Strasbourg gültig ist.
Das nenne ich unbürokratisch und kundenfreundlich und möchte das hier nochmal lobend erwähnen. Ihr französischer Kollege akzeptierte das „Ticket“ anstandslos.
Da im bürokratischen „System Eisenbahn“ „kundenfreundlich“ oftmals nicht gut ankommt, habe ich einige Infos mal überpaintet ;-)





In Karlsruhe hatten wir noch etwas Übergang, was für ein schnelles Foto reichte.






Interessant, dieser Aufkleber! Kannte ich so von Karlsruhe nicht. Ich habe so den Eindruck, dass es so was im einst gut gepflegten Karlsruher Betrieb früher nicht gab, weil man Schäden behob, anstatt sie zu katalogisieren. Damals hatte man aber auch noch eine Reserve ;-)








Vorm Bahnhof wartete die „Linie G“. Sie ist als BHNS (Bus à Haut Niveau de Service) konzipiert und daher ins Straßenbahnnetz eingegliedert. Sie ist in ihrer Hierarchie über den anderen Buslinien angesiedelt und nut über weite Strecken eigene Trassen.





Blick in den Innenraum. Man habe vor allem Acht auf den großen Info-Bildschirm. Ansonsten alles recht schick. Dennoch nicht besonders komfortabel. Die Polsterflächen auf den Sitzen sind sehr dünn gehalten.





Bus auf Eigentrasse. Besonders flott ging es nicht gerade voran. Scheinbar hat man in die Umgestaltung der Straßen fast so viel verbraucht wie eine Straßenbahn gekostet hätte, aber wohl nur eher geringfügig Vorteile gegenüber einen „normalen“ Bus erziehlt.
An solchen Beispielen kann man aber auch wieder gut sehen, wie „tot“ der Spurbus ist.






Straßenbahn am Eisenmann



Die Gleise auf der Strecke zum Bahnhof werden derzeit saniert. Das war 1994 die erste Strecke.





An der Longstross wird daher provisorisch über einen Gleiswechsel gewendet.






Auf dem Weg zum Mittagessen fuhr uns dieser „Rennolt“-Gasbus über den Weg.







Schon von unseren letzten Besuchen haben wir eine Lieblingsfutterbude in der Altstadt, die wir auch an diesem Tag aufsuchten.






Hier bestiegen wir wieder die Tram, um nach Illkirch Lixenbuhl zu gelangen.






Hier ist die Straßenbahn derzeit in Erweiterung.






Mit dem Bus gelangten wie nach Lingolsheim. Hier eine Eurotram.





Hier ein neuerer Citadis.




Und hier noch einer. BTW: Fällt euch auf, wie filigran Masten und Fahrleitung ausfallen? Wenn ich mir dagegen ansehe wie deutsche Verkehrsbetriebe Landschaften mit fetten Masten und Hochkette verunstalten….
Und es ist keine Besserung in Sicht….











Hoenheim






Mit diesem Dildo traten wir den Rückweg nach Offenburg an, von wo aus wir mit dem ICE zurück nach Mannheim bzw. Frankfurt kamen.

Mit diesem Foto möchte ich auch für heute abschließen.


Alla hopp

Antworten:

Im Teil "6" gehörte ich noch nicht zum Inventar, aber ab Teil "10" war ein vorzeigen des Passes in der Tat nicht mehr nötig ;)

vielen Dank für den Bericht, sind doch immer wieder schöne Urlaubserinnerungen :up:

von DerFrankfurter - am 31.01.2015 17:23
Zitat
Tw237



Mit 420 794 machten wir uns auf zum Flughafen, wo unser Zug nach Offenburg abfahren sollte.


Mittlerweile auch schon historisch...

von Sandhase - am 31.01.2015 19:31
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.