Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren
Beteiligte Autoren:
Tw237

DeuLaPa'14 - Teil 7: Zwei Stunden in Gelsenkirchen (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 31.01.2015 23:17

Mahlzeit,

am siebten Tag meiner DeuLaPa-Reihe hatte ich wieder einen Tag für mich und beschloss am Morgen auch etwas auszuschlafen und nur eine kleine Tour zu machen.

Die Bogestra an sich kannte ich schon. In Gelsenkirchen selbst war ich allerdings noch nie, was ich nun ändern wollte.





Angekommen am wenig schön wirkenden „Bahnhof“ fand ich diese Busabfahrtsstelle vor, die eher an einen Autobahnparkplatz, als ein einen Bahnhofsplatz erinnert.





Das Ticket für die Tram schenkte ich mir und erkundete die Gelsenkirchener Innenstadt zu Fuß. Die Innenstadt überrascht nach dem Bahnhof doch recht positiv. Die Straßenbahn hat ihre „Stammstrecke“ hier unterirdisch und unterfährt die Innenstadt in Nord-Süd-Richtung.
Auch das Publikum wird angenehmer, je weiter man vom Bahnhof wegkommt.
Eine Strecke fädelt am Musiktheater am Rande der Innenstadt aus dem Tunnel aus und verzweigt sich dort. TW441 wird gleich in den Tunnel einfahren.






Das ist die Tunnelrampe. Auch das ist einer der Tunnel, die das Ruhrgebiet in die Lage gebracht haben, in der es heute ist. Nötig ist er wohl nicht. Zwar ist die Altstadt und nicht unbedingt großzügig angelegt, die Engstellen sind aber nur relativ kurz. So ist man wohl nur wenige Minuten schneller (3 oder 4) als bei einer (optimierten) oberirdischen Führung, hat damit aber auch nur eine besonders schlechte Bedienungsqualität. Ein Haltestellenabstand von ca. 500 m ist für ein Stadtzentrum ziemlich arg. Würde man einen Innenstadtgerechten Abstand von 250 m zugrunde legen, dürfte die Tunnelstrecke relativ schlecht abschneiden im Kontext des dafür nötigen Investitionsvolumens, das in Verwendungsrivalität zu zahlreichen anderen (sinnvolleren) Projekten steht bzw. stand.

Inzwischen fordert man in NRW, wo man noch immer das Geld mit vollen Händen ausgibt, dass die Instandhaltung auch GVFG-gefördert werden soll. Dann können Baden-Württemberger, Hessen und Bayern dafür zahlen, dass man in NRW immer noch nicht weiß, dass man üppig geförderte Tunnels auch irgendwann mal unterhalten muss.
Da soll noch einer über die Griechen meckern….







Nahe dem Musiktheater befindet sich auch der Betriebshof. Nach allen Meckereien, kann ich hier lobend hervorheben, dass man es wohl geschafft hat alte und neue Bausubstanz zu vereinen. Mal gespannt, ob das der RNV beim Neubau des Heidelberger Betriebshofes auch gelingt.






Nahe dem Betriebshof befindet sich eine stark frequentierte Bustrasse, die getrennt vom MIV angelegt ist.





Bei genauem Hinsehen erkennt man noch die Gleise unter dem Asphalt. Man hatte die Strecke in den 70ern als Umleitungsstrecke für die Stadtstrecke angelegt, die man wegen des Tunnelbaus aufgeben musste.
1984 wurde die Straßenbahn hier wieder aufgegeben.






Ein Essener M-Wagen nahe dem Musiktheater






Zum Abschluss zum südlichen Tunnelmund an der Rheinelbestr.






Mit diesem IC, gezogen von 101 097 gelangte ich zurück nach Düsseldorf, wo ich meinen ICE nach Mannheim besteigen konnte…




Alla hopp

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.