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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren
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Tw237, Sandhase

DeuLaPa'14 - Teil 21: Von Breslau direkt ins oberschliesische Tramvergnügen (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 19.02.2015 23:15

Mahlzeit,


ein neuer Tag in Breslau!







Nachdem wir aus dem Hotel raus waren begaben wir uns als erstes zur Tram.





Da das Frühstück im Hotel relativ teuer war, beschlossen wir in die Stadt zu fahren und uns auf die Suche zu begeben.






Pl. Bema










Das hier ist übrigens die im letzten Teil angesprochene letzte verbleibende Strecke durch die Altstadt.






In selbiger fanden wir auch unser Frühstück. Anfangs hatte ich mir nichts bei dem herumtänzelnden Kellner und den lila Plüschsesseln gedacht. Erst beim Betrachten des großen Regenbogens an der Tür und den Bildern von Conchita Wurst, Elton John und Freddy Mercury an den Wänden wurde mir klar, wo wir da hingeraten waren. Kollege Hummelchen meinte er hätte das gleich gemerkt. Bei Gelegenheit geht’s dann mal wieder in ein vegetarisches Restaurant. Dann hat jeder seine Minderheitenzugehörigkeit voll ausgekostet.
Dennoch kann ich sagen, dass es sehr lecker war, schwul essen zu gehen. Gibt sicher auch durchgehend warme Küche *duckundweg*





Anschließend gings per Tram nach Ksieze Male:











Porsche-Tram






Konstal unmodernisiert





Anschließend haben wir den User Frankfurter/Kohlenpendel am Bahnhof abgeholt und sind noch etwas Tram gefahren.

Insgesamt kann man sagen, dass der Wagenpark sehr gepflegt ist. Wie die Stadt an sich. Insbesondere Fußgängerzonen wirken in Polen bedeutend sauberer als in Deutschland. Die Präsenz von Polizei/Ordnungskräften ist auch bedeutend höher.







Endschleife Osobowice







Ein alter Jelcz











Am Mittag ging es per Zug weiter nach Katowice ins Oberschlesische Industrierevier.
Im Speisewagen gab es lecker Nudeln zum Mittagessen.





In Katowice angekommen kauften wir uns als erstes eine 72-Stundenkarte an einem der bekannten Rauch-Kioske und konnten die Tram besteigen



Vor drei Jahren sah die heutige Fußgängerzone vorm Bahnhof (in andere Richtung gesehen) noch so aus.


In Oberschlesien gibt es so eine Art polnisches Ruhrgebiet. Des besteht aus mehreren Städten, die von einem 170 km- Straßenbahnnetz erschlossen werden.
Im Gegensatz zum Ruhrgebiet wollte man zwischenzeitlich kein U-Bahn bauen und hat so noch alle Möglichkeiten eines attraktiven, einheitlichen Systems in der Zukunft offen. Die Spurweite ist hier schon seit Jahrzehnten einheitlich.






Wir fuhren weiter nach Chorzow, wo unser Hotel war. Dort begegnet uns einer der neuen Pesa-Gelenkwagen. Diese Fahrzeuge machen einen guten Eindruck, laufen auf Drehgestellen und scheinen ein besserer Kauf zu sein als die Konstal/Alstom-Wagen der Vorgängerserie.






Blick in unser Hotelzimmer für die nächsten Nächte.





PiBu war recht geräumig






Am Abend fuhren wir noch etwas Tram, z.B. mit diesem ex. Frankfurter P-Wagen.






Zum Tagesabschluss kauften wir uns noch ein „Lody“. So ein echt polnisches Eins in der Waffel. Nur ohne Waffel. Leider werden die immer seltener. Mit diesem Eis, das leider eine Waffel beinhaltete schließe ich diesen Bericht für heute ab.


Alla hopp.

Antworten:

Zitat
Tw237
Mahlzeit,




Am Mittag ging es per Zug weiter nach Katowice ins Oberschlesische Industrierevier.
Im Speisewagen gab es lecker Nudeln zum Mittagessen.


Sind das eigentlich Papp- oder Plastikteller? Sieht irgendwie danach aus.

von Sandhase - am 20.02.2015 18:12
Ja, leider. Der einzige Nachteil im polnischen Speisewagen: Pappteller und Plastebesteck.

von Tw237 - am 20.02.2015 18:29
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