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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
18
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., bassemohluff, Führerbremsventil, Sandhase, Lokleitung, Regiotramfüralle, Karl-Ernst von Hallmackenreuther, jockeli, Der Regenleisten 0 305

Seckenheim

Startbeitrag von Führerbremsventil am 21.03.2015 13:32

Ein paar aktuelle Bilder:






















Antworten:

Nachfrage: hat man die Chance auf eine barrierefreie Reisekette von MA-Marktplatz nach Wieblingen oder muß auf jeden Fall auf die Route über Hauptbahnhof (S) ausgewichen werden?

von jockeli - am 21.03.2015 14:43
Sieht nicht so aus, als ob man barrierefrei in die Busse ein- oder aussteigen könnte.

von Karl-Ernst von Hallmackenreuther - am 21.03.2015 15:21
Die eingesetzten Busse sind alle - bis auf einen ex-Heidelberger - mit Klapprampen und Kneeling ausgerüstet. Wenn Du also nicht an der Pforzheimer Straße, sondern, wie von der rnv geplant, in Neuostheim umsteigst, dann dürfte es auch für Rollstuhlfahrer relativ problemlos sein, so barrierefrei, wie es ein Bus eben zulässt.
Der blaue Heidelberger hat leider nur einen nicht mehr nutzbaren Lift...

Die Düwag-Umläufe sind im Fahrplan des VRN wie üblich ohne Rollstuhlzeichen und somit als nicht barrierefrei erkennbar. In der Regel sind die Düwags nur montags bis freitags im Einsatz und bis spätestens 10:30 Uhr in Käfertal wieder eingerückt.

von Lokleitung - am 21.03.2015 16:12
Die größte Barriere ist bei vielen B-Fällen das HIRN!
Und die "Hohlraumversiegelung". :mad:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 21.03.2015 20:24

Seckenheim II

Als die Seckenheimer Hauptstraße noch nicht gesperrt war :

Am Seckenheimer Rathaus :

( 02.09.2014)

Am Deutschen Hof :

(11.03.2015)

Nach Beginn der Umbauarbeiten :

auch am Deutschen Hof :

(18.03.2015)

und beim Löwen :


Der Schienenersatzverkehr mit einer Flut von Gelenkbussen :

In Neuostheim :

( morgens dürften es mindestens 8 Gelenkbusse sein ! )

und am Seckenheimer OEG-Bahnhof :


Endstelle Pforzheimer Straße :



Zwei echte (2,50 m breite) OEG-Züge beim Umsetzen :







und der SEV an einer Haltestelle, an der nicht umgestiegen werden soll :


Das Umsetzen am Seckenheimer OEG-Bahnhof (vom Mittel-Gleis 3 nach Gleis 1)


( Warum nicht direkt aus dem Gleis 3 Richtung Edingen ausgefahren wird, weiß ich nicht ! )
.
.

von bassemohluff - am 22.03.2015 11:30

Re: Seckenheim II

Zitat
bassemohluff
(...)
( Warum nicht direkt aus dem Gleis 3 Richtung Edingen ausgefahren wird, weiß ich nicht ! )
.
.


Weil man so die Kapazität erhöht.
Mit der Benutzung nur des einen Gleises (3) kann jeweils nur 1 Zug im Bahnhof wenden bzw. in diesen einfahren.
Mit der jetzigen Regelung (die so festgelegt wurde :D ) kann der eine Zug umsetzen und, da signalgesichert, ein weiterer Zug direkt dahinter einfahren- praktisch bei evtl. Verspätungen.

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 22.03.2015 12:15

Re: Seckenheim II

Am Seckenheimer OEG-Bahnhof :

Bei Zugankunft zur Minute 07 und Zugabfahrt zur Minute 16
ist das Umsetzen vom Mittelgleis 3 auf das südliche Außengleis 1 also eine reine Vorsorgemaßnahme,
falls der Bus des Schienenersatzverkehrs aus Neuostheim (Ankunft Minute 14) Verspätung haben sollte.
O.K. - Das ist nachvollziehbar.

Aber :
Wäre die Ein- und Ausfahrt aus dem Mittelgleis 3 die Regel,
könnte man im Verspätungsfall des SEV mit dem Folgezug immer noch ins andere (nördliche) Außengleis 2 einfahren,
und dann ins Mittelgleis 3 umsetzen.
So würde man alle (dann unnötigen) Umsetzfahrten bei pünktlichem SEV sparen.
Sehe ich da was falsch ?

Nach meinen Beobachtungen beträgt die Umsetzzeit an der Pforzheimer Straße 5 Minuten
und am Seckenheimer OEG-Bahnhof 9 Minuten,
Reservezüge habe ich keine gesehen.

.

von bassemohluff - am 22.03.2015 14:01
Schöner Beitrag, die Begegnung der Busse in dieser Straße nicht schlecht.

von Der Regenleisten 0 305 - am 22.03.2015 16:39

Re: Seckenheim II

Zitat
uffbasse
Sehe ich da was falsch ?

Ja.

Da klingt wieder das übliche wie aus Deinen meisten Beiträgen raus: "Warum denn einfach wenn's auch umständlich geht." oder kurz gefasst "die von der rnv sind einfach doof".

Die Methode Gleis 3 an und ab wurde anfangs praktiziert, es hat sich aber herausgestellt, dass dadurch ein aus Richtung Edingen planmäßig ankommender Folgezug in der Regel zwei bis vier Minuten vor dem Einfahrsignal zurückgehalten wird. Aus Gründen der Kundenfreundlichkeit wurde das dann sogleich geändert.

Eine Minute Zwischenzeit ist ja praktisch nichts, wenn der abfahrende Zug vielleicht noch auf Fahrgäste aus einem ankommenden Bus wartet (und da kommen viele Busse an, nicht nur der SEV) oder auch nur das Schließen des Bü abwartet. Und der abfahrende Zug muss ja das Mittelgleis räumen (1/2 Minute) und die Weichen ins Mittelgleis müssen umlaufen (1/2 Minute), bis die Fahrstraße ins Mittelgleis einläuft, und dann muss auch noch der Bü für den einfahrenden Zug schließen (1 Minute). Völlig vermeidbare Verspätung für den ankommenden Zug, die er dem Bus mitgibt (wenn der nicht schon abgefahren ist, weil er den vor dem Signal wartenden Zug ja nicht sieht) und die der dann in Neuostheim der Anschlussbahn mitbringt. Auch richtig klasse, wenn Fahrgäste "unnötig" vor der Einfahrt warten und deren Anschlussbus - egal welcher Linie - dann schon weg ist..

Außerdem geht's auch in Richtung HD schneller und einfacher, wenn umsteigende Fahrgäste aus dem Bus nicht erst hinter dem wartenden Zug herumlaufen müssen, und der Tf sieht sie dann vielleicht eher.

Aber nochmal zu dem Thema "doof".
Doof war halt der ewige Sparzwang, unter dem man vor über zwölf Jahren den Umbau dieses Bahnhofs geplant hat. Damit möchte ich jetzt nicht den Planern selbst irgendeine Schuld zuweisen, man war es ja nicht anders gewöhnt. Was tolles Neues bauen, aber die Zukunft nicht mit einplanen. Ein Relikt aus alten OEG-Zeiten für die damals erst neu in der MVV aufgegangene Gesellschaft, die heute der rnv, mit allen sich ständig verschärfenden Randbedingungen wieder auf die Füße fällt. Hätte man die Signalisierung Seckenheims und auch Neuostheims etwas zukunftsorientierter gestaltet und so wie Schriesheim oder Viernheim ausgebaut, dann gäbe es zumindest signalisierte Rangierfahrstraßen, was den Ablauf dort erheblich vereinfachen würde.

von Lokleitung - am 22.03.2015 17:35

Re: Seckenheim II

Zitat
bassemohluff
Am Seckenheimer OEG-Bahnhof :

Bei Zugankunft zur Minute 07 und Zugabfahrt zur Minute 16
ist das Umsetzen vom Mittelgleis 3 auf das südliche Außengleis 1 also eine reine Vorsorgemaßnahme,

.


Nein. Ist es nicht. Es war mit "nur Gleis 3" einfach nur scheibe.

von Führerbremsventil - am 22.03.2015 19:09

Re: Frage und Antwort

Zitat

Lokleitung :
Da klingt wieder das übliche wie aus Deinen meisten Beiträgen raus: "Warum denn einfach wenn's auch umständlich geht." oder kurz gefasst "die von der rnv sind einfach doof".


Eine sachliche Verständnisfrage, und dann diese genervte Antwort. Warum nur ????????????????

Mir als Laie und interessierter Fahrgast fehlt leider (manchmal) das Hintergrundwissen, um erkennen zu können,
warum etwas so und nicht anders geregelt wird.

In meine harmlose Frage eine solch bösartige Unterstellung hineinzuinterpretieren, ist doch nicht nötig.

Übrigens: der Rest der Antwort war sehr informativ ! - Vielen Dank dafür !
.

von bassemohluff - am 23.03.2015 07:00

Wäscheleine?

Warum wurde denn die OL völlig demontiert? Wird das Netz neu geknüpft oder Masten statt Rosetten?

von Sandhase - am 23.03.2015 19:24

Re: Wäscheleine?

Es baggert sich deutlich entspannter, ohne Strippe drüber. :rolleyes:
Abgesehen davon: Das wurde aufgrund einer Regelung so festgelegt. :D

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 23.03.2015 20:38

Re: Wäscheleine?

Zitat
Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.
Es baggert sich deutlich entspannter, ohne Strippe drüber.


Dann erklär mir mal, warum die Straßenbeleuchtung noch hängt. So viel höher hängt die nämlich nicht.

Dass die Fahrleitung bei Bauarbeiten abgeschaltet, gegen wiedereinschalten gesichert und geerdet ist, versteht sich von selbst.

von Sandhase - am 23.03.2015 23:04

weil die Straßenbeleuchtung nicht an Mittelmasten hängen wird (o.w.T.)

rotfl

von Regiotramfüralle - am 24.03.2015 00:01

Re: Wäscheleine?

Zitat
Sandhase
Zitat
Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.
Es baggert sich deutlich entspannter, ohne Strippe drüber.


Dann erklär mir mal, warum die Straßenbeleuchtung noch hängt. So viel höher hängt die nämlich nicht.

Dass die Fahrleitung bei Bauarbeiten abgeschaltet, gegen wiedereinschalten gesichert und geerdet ist, versteht sich von selbst.


Ohne jetzt ein Bauer zu sein vermute ich mal: Es gibt da ja trotz der Baustelle noch sowas wie Anwohner, und da muß ja eine gewisse Nachtausleuchtung der noch existenten Verkehrswege gegeben sein. Für Baggers etc. gibt es mWn auch die technische Möglichkeit einer Arbeitshöhenbegrenzung, aber mit Grabengrabgeräten kenne ich mich nicht aus.

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 24.03.2015 07:45

Re: Wäscheleine?

Zitat
Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.

Ohne jetzt ein Bauer zu sein vermute ich mal: Es gibt da ja trotz der Baustelle noch sowas wie Anwohner, und da muß ja eine gewisse Nachtausleuchtung der noch existenten Verkehrswege gegeben sein. Für Baggers etc. gibt es mWn auch die technische Möglichkeit einer Arbeitshöhenbegrenzung, aber mit Grabengrabgeräten kenne ich mich nicht aus.


Für solche Geräte gibt es tatsächlich einen "Höhenbegrenzer". Aber ohne arbeitet es sich besser. Und warum die Wäscheleite hängen lassen, wenn ein halbes Jahr keine Wäsche aufghängt und nachher vielleicht sowieso alles nachjustiert wird, wenn sich die Gleislage verändert hat?

von Führerbremsventil - am 24.03.2015 09:18
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