DeuLaPa'14 - Teil 27: Straßenbahn in Plauen und Eisenbahnermahl in Leipzig(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 24.03.2015 20:38

Nach der Urlaubsbedingen Unterbrechung durch meine Italien-Exkursion meiner Beitragsreihe komme ich un erstmals wieder dazu einen neuen Bericht schreiben. Der letzte kam noch aus der Vorratskammer ;-)

Am Tag 26 des DeulaPa stand ein Besuch in Plauen auf dem Programm, das ich schon bei meinem ersten Besuch im Jahr 2010 schätzen lernte.





Mit Umstieg in Zwickau kamen wir mit der Vogtlandbahn nach Plauen. irgendwo unterwegs wurde das Fahrzeug getauscht, wobei ich dieses schelle Foto machen konnte.






Blick ins EG des Hbf Plauen. Scheint ein 60er Jahre-Bau zu sein und erinnerte mich etwas an Pforzheim.







Hier KT4D 216. Auch wenn Plauen leider keine wirkliche Hauslackierung hat, macht der Wagenpark einen guten Eindruck.







Hin und wieder fährt auch ein Bus durch die Fußgängerzone. Das ist eigentlich gar nicht mal so schlecht. Es zeigt den Bürgern ganz gut wie unangenehm (Erschütterung, Geräuschpegel) es wäre möglicherweise auf die Bahn zu verzichten. ;-)






Zufälligerweise war auch Wagen 79 samt Beiwagen unterwegs.







Seit meinem letzten Besuch hat der Wagenpark Zuwachs bekommen in Form von Flexity-Classic-Niederflurwagen, worauf ich später noch mal eingehe.







Endschleife Südvorstadt







Tw 216 hat den Abzweig zum Betriebshof passiert und fährt Richtung Südvorstadt






TW 214 auf dem Weg in die Stadt





An der Reichenbacher Straße entsteht bei der Kreuzung mit der DB ein neuer Haltepunkt „Plauen Mitte“. Straßenbahnseitig hat man da keine Mühen gescheut und ein recht aufwändiges Provisorium angelegt.







Blick auf die neue Brücke. Links die neue Streckenführung, rechts das Provisorium für den laufenden Betrieb.







Blick in die Gegenrichtung









Nochmal stadteinwärtiger Blick mit KT4D








In Reusa begegnete uns wieder der Gotha-Zug







In Preißelpöhl hatten wir erstmals die Gelegenheit den neuen Flexity zu testen.






Der Blick ins Innere offenbart die Enttäuschung. Zwar hat das Fahrzeug duchaus seine Pluspunkte wie Drehgestelle und eine Türanordnung, die für den Kleinstadtbetrieb ok ist. Aber die Sitzplätze sind seine Frechheit. Ein massiver Rückschritt Gegenüber den KT4D.
Damit der Gang bei vier(!!!) Sitzen in der Reihe bei einem 2,3 m Wagen nicht allzu eng wird, hat man die Sitzschalen an sich auch offenbar schmaler ausgeführt.
Für mich (1,7 m, schlank) war es äußerst ungemütlich darauf zu sitzen. Für Kinder oder die (ca. 1,5 m große, schlanke) Frau links ist das noch ok. Der Jugendliche rechts im Bild (ca. 1,8 m, schlank) ragt mit seinem Schulterprofil schon stark in den Nachbarsitz. Ein größer oder gleich dimensionierter Mensch könnte hier nicht mehr Platz nehmen. Dennoch spürt der unangenehmerweise die Trennkante zwischen beiden Sitzschalen in der Schulter.
Wenn man aber bedenkt, dass ein Großteil der Menschen größer und voluminöser ist - mit Trend zur Steigerung in beiden Fällen – ist das auch nicht besonders weitsichtig.

An dieser Stelle frage ich mich doch, warum man statt der für viele Menschen nicht sinnvoll nutzbaren 2+2-Sitzanordnung keine 1,5+1,5-Anordung mittels sog. „Big-Mama-Sitze“ zur Anwendung gebracht hat, schließlich fahren die wenigsten Bahnen an ihrer Kapazitätsgrenze.
Auf 1,5er-Sitzen könnten in den Spitzen des Schülerverkehrs auch zwei fünft- oder Sechstklässler noch nebeneinander sitzen und ansonsten hat man im Einkaufsverkehr Platz für seine Taschen und adipöse Menschen – denen in diesem Land ganz klar die Zukunft gehört – können gemütlich Platz nehmen.
Und angenehm sollte es sein, wenn man in der Konkurrenz zu anderen Verkehrsmitteln bestehen muss.






Zum Vergleich der Tatra – Viel besser!








Wir machten uns auf den Weg zurück zum Bahnhof, von wo aus wir diesen KT4D knipsen konnten.





Mit diesem schicken Regioschüttel und der S-Bahn gelangten wir zurück nach Leipzig, wo wir uns mit zwei weiteren Verkehrsfreunden.







Ziel war die Traditions- und Begegnungsstätte der Eisenbahner „TBE“ in Engelsdorf. Ein gastronomischer Tipp, den ich hier unbedingt noch mal hervorheben möchte.









Den Innenraum zieren allerlei DDR- und Eisenbahndevotionalien.








Auch beim Essen ist die Bahn allgegenwärtig.







Als erster Gang stand die „Suppenrunde“ auf dem (Fahr)plan.








Hauptgang: Kollege Hummelchen hatte die „Heizerschaufel“ bestellt. Der spärliche Belag des Tellers begründete sich lt. der Kellnerin darin, dass an diesem Tag mit Diesel gefahren wurde :-P



Mit diesem Foto möchte ich den Bericht für heute abschließen!


alla hopp!

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