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Nahverkehr Rhein-Neckar
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jo-ke, Führerbremsventil, Lokleitung, Tw237, Karl-Ernst von Hallmackenreuther, bassemohluff, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R.

Düwag GT6 Pläne/Fotos

Startbeitrag von jo-ke am 16.09.2015 16:42

Ich baue schon seit einiger Zeit an einem 3D Modell von einem normalen DÜWAG GT6 MA/LU

Derzeit bin ich am Innenausbau. Kann mich aber nicht mehr so genau erinnern, wie die Sitzanordnung war.

Kann mir jemand Pläne oder Fotos zu Verfügung stellen?

Vielen Dank

Antworten:

Die Sitzanordnung war unterschiedlich.

Baujahr 1958-60 hatte vorn eine lange Renterbank (vier Plätze) und dementsprechend weniger Querbänke, und im hinteren Wagenteil beidseitig nur Einzelsitze.

Baujahr 1961-67 hatte vorn eine kurze Renterbank (zwei Plätze) mit den entsprechenden Konsequenzen für die Querbänke, und im hinteren Wagenteil auf der Türseite Doppelbänke. Allerdings war der letzte Platz vor der hinteren Tür wieder nur ein Einzelsitz, bei manchen Wagen waren sogar zwei Reihen vor der hinteren Tür mit Einzelsitzen versehen.

Unterschiedlich waren auch die Haltestangen der verschiedenen Baujahre.

Was ist jetzt für Dich der "normale DÜWAG GT6 MA/LU"?

von Führerbremsventil - am 16.09.2015 17:39
Hab mich noch nicht entschieden welcher es werden soll.

In den Tiefen meiner Fotosammlung habe ich jetzt ein paar Bilder gefunden

von jo-ke - am 16.09.2015 19:57
Hab einen Plan. Der ist allerdings von 312-316. 317 hatte einen eigenen Plan, da er zwei Schaffnerplätze hatte.Testweise. So zumindest im Plan. Fotos oder Zeitzeugenaussagen, die das bestätigen kenne ich aber nicht.

Fotos von 312 habe ich hier mal gepostet:

[20066.foren.mysnip.de]







.

von Tw237 - am 16.09.2015 20:59
Danke, die Pläne hatte ich schon aber die Innenbilder waren mir nicht mehr bewusst. die helfen.

Das müsste in etwa hinkommen:



von jo-ke - am 17.09.2015 12:43
Hier ist ein Plan mit den Maßen des GT6-Düwag Typ Mannheim :



Ist es das, was gesucht wurde ?
.

von bassemohluff - am 17.09.2015 14:50
Zitat
bassemohluff
Hier ist ein Plan mit den Maßen des GT6-Düwag Typ Mannheim :

Ist es das, was gesucht wurde ?
.


Wohl her nicht.
Jochen schrieb DÜWAG GT6 MA/LU, nicht Typ Mannheim

von Führerbremsventil - am 17.09.2015 18:08
Ja so ist es.

Bin aber schon weiter.

jetzt brauche ich mal Fotos von den Klüssendorf Entwertern aus den 70ern. Hat da jemand was?



von jo-ke - am 18.09.2015 06:00
Ich könnte auch noch ein Foto von der Rückseite des Führerstands gebrauchen gesehen vom Fahrgastraumraum und ein Foto vom Fahrergeldwechsler wäre auch gut

von jo-ke - am 18.09.2015 20:08

Innenraum+Führerstandsbilder (mB)

Hier einige Bilder von Innenraum, Führerstand und Entwerter verschiedener Wagen. Vielleicht helfen sie dir ja weiter:




























von Tw237 - am 18.09.2015 21:24

Re: Innenraum+Führerstandsbilder (mB)

Ja, das hilft. Vielen Dank

von jo-ke - am 18.09.2015 21:56

Re: Innenraum+Führerstandsbilder (mB)

das 3D Modell nimmt langsam auch Farbe an.

Kann noch Detailfotos von Aufklebern und Schildern gebrauchen, falls das jemand hat....


GT6 Panorama

von jo-ke - am 20.09.2015 08:34

Re: Innenraum+Führerstandsbilder (mB)

Sehr schön!

Hat's da geschneit? Und gleichzeitig hängt da Werbung für den Würgheimer Durstmarkt?

von Führerbremsventil - am 20.09.2015 12:32
Ich brauche noch mehr Schilder, Aufkleber und Co



von jo-ke - am 22.09.2015 09:16
Sehr schön.

Ich schau mal nach Schildern.

Es soll ja wohl ein Mannheimer werden, dem versenkten Verbandskasten nach zu urteilen. Ein Wagen aus den höheren Serien, wegen der Klappfenster, des grauen Fußbodens und der V-förmigen Füße der Sitzbänke. Und wenn's dann schon an die Details geht - die erste oder die ersten zwei bis drei Glühbirnen vorne rechts sollten je nach Umbauzustand mit einem Blech abgeblendet oder ganz entfernt sein. Und für die höheren Betriebsnummern dürften die Sitzflächen etwas dicker sein, nur die 1958-1960er hatten die Sitzflächen ähnlich dünn wie die Lehnen.

von Lokleitung - am 22.09.2015 17:33
Ich hab jetzt mal geschaut wie ich Dir helfen kann.
Baujahr 1962-64 hab ich das hier anzubieten:












von Führerbremsventil - am 22.09.2015 18:00

Schilder

Ich hab mal auf die Schnelle was auf den Scanner gelegt:


Nummernschild (in der Originalgröße, bevor die großen MVG-Schilder kamen) 60 x 35 mm vorn neben dem "Zug hält"-Transparent und im Heck auf der Klappe des Nummernfilms.
"Sitz/Stehplätze" (abgebildet ist die MVG-Variante, die originale habe ich leider nicht) 215 x 65 mm
"Kein Ausgang" und "Ausgenommen..." nebeneinander, nur über der Vordertür (Tür 4), jeweils 150 x 35 mm
"Festhalten" (mehrfach im Wagen direkt am Deckenrand) 310 x 35 mm
"Nichtraucher" (ebenfalls mehrfach, rote Schrift) 150 x 35 mm


"Ausgang", jeweils über den beiden mittleren Türen, 100 x 35 mm. An der Hecktür war aus Schaffnerzeiten mit Fahrgastfluss mal "Kein Ausgang" gewesen, aber das hatte man beim Umbau auf Einmannbetrieb dort abmontiert und bei den meisten Wagen keinen "Ausgang" hinmontiert.
"Bitte durchgehen" (wenn ich mich recht erinnere zwei Mal im Wagen am Deckenrand, jeweils gegenüber der Einstiege, 190 x 35 mm
"Kinderwagen" über dem Kinderwagenplatz, 150 x 35 mm
Den "Eingang" weiß ich jetzt nicht zuzuordnen, möglicherweise war der mal über Front- und/oder Hecktür. 100 x 35 mm
"Notfalls von Hand öffnen" auf jedem Türflügel, 60 x 75 mm. Im 501 auch als "Notfalls vön Hand offnen" !


"Nicht in die Stufen treten" über den drei hinteren Einstiegen, 225 x 25 mm
Dann gab es noch "Sitzplätze für Schwerbeschädigte", das habe ich leider nicht zur Hand. War meist schwarze Schrift auf gelbem bis ockergelbem Grund, am Deckenrand über der Rentnerbank.

Die Wagen der VBL hatten außerdem am oberen Rand der Türantriebskästen aus Klebezahlen aufgepappt "Tür 1", "Tür 2", "Tür 3" und "Tür 4"; original mit Tür 1 im Heck und Tür 4 vorn, irgendwann in den 90ern hat man das dann umgedreht. In Mannheim gabs keine angeschriebenen Türnummern.

Hoffe, geholfen zu haben.

von Lokleitung - am 22.09.2015 18:54

Re: Schilder

Sehr gut!

Vielen Dank euch allen. Das hilft sehr.

Ich mache vieles aus Erinnerung heraus. Immerhin ist ja auch schon fast 30 Jahre her, das ich regelmäßig Straßenbahn gefahren bin. Da helfen die Bilder sehr.

Ich weiß nicht nicht welcher Wagen es wird.

Es ist wohl ein 67er Baujahr. Aber ob Ma oder Lu... Noch nicht entschieden

von jo-ke - am 22.09.2015 19:09

Re: Schilder

Für Baujahr '67 sprechen die Klappfenster mit dem "Auffangdingens".
Dann müsstest Du aber noch - wie von Ralph schon erwähnt - das Sitzpolster dicker machen, und die Türen überarbeiten.
Die Baujahr-67-DÜWAGs hatten diese klapprig-scheppernden Aluminiumtüren mit dem dünnen Blechstreifen oben.

von Führerbremsventil - am 23.09.2015 18:16

Re: Schilder

Und wenn ich das so rekapituliere, befanden sich die "Achtung - nicht in die Stufen treten - Tür öffnet und schließt automatisch"-Schilder nicht auf dem Türkasten, sondern direkt auf den Türblättern.

von Lokleitung - am 23.09.2015 18:32

Re: Schilder

Mir fallen die Unterschiede zwischen den "normalen" und den 67er-Türen daran auf, dass die Türen einen eckigen Innenausschnitt hatten, während die anderen ausgerundet waren.

Für einen 67er böte sich sicher eine Besichtigung des VBL 152 an. Der ist noch in vielen Dingen sehr original. Eine Schande, dass er dazu verdammt ist den Weg des alten Eisens zu gehen.

von Tw237 - am 23.09.2015 19:16
Steht der in Rheingönheim?

Die Türen will ich sowieso nochmal neu überarbeiten und in die Metalltüren mit eckigem Ausschnitt umwandeln.

Hat noch jemand Fotos vom Türbereich? Wegen der platzierung der schilder

von jo-ke - am 23.09.2015 19:36
Die Türen sind überarbeitet. Die Platzierung der Schilder von Ralph ist mir noch nicht ganz klar



von jo-ke - am 25.09.2015 04:25

Schilderplan

Ich war mal so frei, in Deinem Kunstwerk herumzumalen um das Ganze ein wenig zu illustrieren.
Ich hoffe, Du verzeihst mir :xcool:



Einige Anmerkungen:
Die Schilder "Nicht in die Stufen treten..." befanden sich auf den Türblättern der Originaltüren, wenn ich mich recht erinnere, am oberen Rand, teilweise auch im Mittelsteg. Ich hab hier beide Positionen auf beiden Türblättern eingezeichnet, aber es gab mit Sicherheit nur eine, meist wohl die obere. Irgendwann hat man dann gelbe Aufkleber mit dem gleichen Text in die Scheiben der Türen geklebt "Diese Tür schließt automatisch, sofern die untere Trittstufe nicht belastet wird" und mit Umbau auf Lichtschranken den Text geändert in "Diese Tür schließt automatisch, sobald der Türbereich frei ist". Damit entfielen auch die Schilder, oder (selten) wurden sie beim Lackieren der Türblätter drangelassen und in der grauen Türfarbe übermalt.

Ausgang in der Mitte der Türklappe, direkt über der Aluleiste, wie auch die anderen Schilder an den Seitenwänden und auf den Türkästen immer direkt über der Aluleiste angeschraubt waren.

Nichtraucher war mehrfach im Wagen verteilt. Original waren pro Wagen vermutlich zwei Schilder, eines im A- und eines im B-Teil. Später wurden dann Aufkleber mit gleichem Text dazugeklebt, sodass der Schriftzug mindestens vier Mal pro Wagen drin war.

Kinderwagen im Bereich des Kinderwagenplatzes, über der Aluleiste.

Die Schilder Kein Ausgang und Ausgenommen Fahrgäste mit Kinderwagen gehören über die Vordertür, und zwar über den (von innen gesehen) rechten Türflügel. Über dem linken Türflügel befand sich das Schild Eingang

Nicht mit dem Fahrer sprechen und die Wagennummer befanden sich über dem Führerstand, UNTERHALB des Scharniers der Sicherungsklappen (pink eingezeichnet). Erst als die MVG die großen Wagennummern anbrachte wanderte die Nummer auf eine Klappe (meist die linke). Die Klappen dürften daher im jetzigen Zustand ein wenig zu groß sein. Sitz- und Stehplätze waren auf der linken Klappe angebracht. Und auch das "Zug hält" Transparent dürfte noch ein wenig nach oben rücken, weil man ja sonst die Klappe nicht ganz öffnen könnte.

Sitzplätze für Schwerbeschädigte war an der linken Wand über der Rentnerbank angebracht.

Bitte durchgehen war so etwa auf Höhe des nach rückwärts gewandten Doppelsitzes angebracht.


Was ganz fehlt sind die rechteckigen Schilder "Halt - Fahrgastwunsch" mit dem rot ausgelegten Taster mit schwarzem Rand in der Mitte, hier in blau angedeutet. Die gab es auf den Türkästen von Tür 3 und Tür 2 jeweils doppelt, und zwar am linken und rechten Rand der Klappe. Im A-Teil war noch zwei links am Deckenrand, über der zweiten und sechsten Sitzbank vom Gelenk her gezählt. (Da hab ich mich immer gerne hingesetzt).
Im B-Teil links gabs ebenfalls zwei einen, ebenfalls über dem zweiten und sechsten Sitz ab Gelenk nach hinten gezählt. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, ob auch rechts einer angebracht wa. Auf jeden Fall hatten die vordere Tür und die Hecktür diese Taster NICHT, und in den Achtachsern Bj 71 waren sie auch nicht drin..

Außerdem fiel mir gerade auf:
Du hast das Geschränk bei der Tür 3 im umgebauten Zustand dargestellt, der Rest des Wagens sieht aber nach einem mit originaler Kurbelzielbandausstattung aus. Der von mir rot schraffierte Teil (die etwas vorstehende Taschenbox für den Fahrer) ist sowohl in MA und LU erst beim Generalumbau auf elektrische Zielbänder hinzugekommen. Entweder muss der für den Originalzustand weg und der Sitz hinter dem Kinderwagenplatz rückt ein wenig nach hinten, oder du lässt es so wie's ist, dann braucht es aber eine gebogene Griffstange, die vom Sitz bis zur senkrechten Stange am Entwerter reicht, damit sich keiner auf das Geschränk setzt. Vor dem Umbau gab es diese Stange nicht. (Ich die Stange mal rot reingemalt)

Á propos Kurbelzielfilme, Du weißt ja - bei Mannheimer Wagen im dritten großen Seitenfenster im A-Teil rechts, bei Ludwigshafener Wagen im letzten großen Seitenfenster im B-Teil rechts. Das entsprechende Fenster hatte dann natürlich keine Belüftungsklappe.

von Lokleitung - am 25.09.2015 12:21

VBL 122 von innen

Leider habe ich 2012 in Arad auch wieder viel zu wenig Innenraumfotos gemacht.

Was man auf dem folgenden Bild aber gut erkennt sind die Haltewunschtaster am Deckenrand und der Sitz hinter dem Kinderwagenplatz im nicht umgebauten Zustand, mit einer senkrechten Griffstange von der Sitzlehne zur Decke. Außerdem sieht man schön die dünnen Original-Sitzpolster und im Gegensatz dazu die beiden Bänke im Vordergrund rechts, auf denen die dickeren Polster der späteren Serien drauf sind.




Ein Bild von der Fahrerstandsrückwand habe ich auch gefunden - die erste Glühbirne mit einem Blech abgeblendet, der nur für Vaubelu typische Schriftzug "Tür 1" und ebenfalls typisch für Vaubelu war der dünne Blechrahmen, auf den der Verbandskasten mit einem Lederriemen geschnallt war. Ein Verbandskasten ist nicht vorhanden, daher sieht man den Rahmen am rechten Bildrand ziemlich gut.

Am linken Bildrand erkennt man gerade noch den senkrechten Kabelkanal, der hinter der Rentnerbank von unten nach oben führte, und auf dem ursprünglich das Schildchen mit den Adressen zur Abholung der Fundsachen und ein "Zum Mitnehmen"-Kästchen angebracht war:


von Lokleitung - am 25.09.2015 12:53

Zum Mitnehmen!

Die originalen "Zum Mitnehmen!"-Holzkästchen sahen übrigens so aus wie das, was zu Hause an der Wand meines Arbeitszimmers hängt. Ich kannte da mal einen freundlichen Straßenbahn-Wagenführer, der diese Berufsbezeichnung auch im Telefonbuch stehen hatte, und der vor 18:00 Uhr kein Bier trank. Und der hat das mal wörtlich genommen, als die Dinger ausgebaut wurden und durch irgendwelche hässlichen Drahtgestelle ersetzt wurden.
Ich hab mal ein schnelles Bild mit dem Mobiltelefon gemacht, es ist also kein fotografisches Meisterwerk:



von Lokleitung - am 25.09.2015 16:10

Re: Schilderplan

Was mir noch auffällt ist noch die Dicke der Sitzpolster.
Aber es gefällt mir jetzt schon ausnehmend gut!
Sehr schön!:-)

von Führerbremsventil - am 25.09.2015 17:11

Re: Schilderplan

Und wo sind die Schrauben, die das ganze Geraffel zusammenhalten? Nix an den Zierleisten, nix an den Klappen.. Gut, wenn's ein VBLu-Wagen wird sollten wenigstens Klebebandreste und Bindedrahtenden zu sehen sein.

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 26.09.2015 06:48

Re: Schilderplan

Sehr gut vielen Dank, das hilft alles sehr weiter.

Dieser freundliche Straßenbahn-Wagenführer hatte mir auch mal so ein Kästchen überlassen, welches jedoch derzeit für mich nicht zugänglich ist.

Das Kästchen hing an der Säule über der Rentnerbank und irgendwo weiter hinten. WO? auch an der Säule?

Schrauben kommen zum Schluss. Leider spielt bei dem ganzen modellieren die Speichergröße eine gewisse Rolle. Aber ich habe noch Reserven... da geht noch was....

Ich gehe an die Fortsetzung sobald sich mal wieder ein Zeitfenster bieten. Diese sind derzeit leider eher selten.

Immerhin hat der PC ein aktualisiertes Panorama ausgespuckt:

[doerr.bplaced.net]

von jo-ke - am 26.09.2015 09:57

Re: Schilderplan

Gefällt!
Und wegen der paar Schrauben...

Ich hab oft an der Stelle im Gelenk gestanden, wenn die Kiste voll war. Hab' gerade das Fahrgeräusch und auch das Geschepper der Türen wieder in den Ohren (ich hab die Baujahr '67-Wagen nicht gemocht, geb ich zu, die Vorgänger waren mir lieber).

Da Du Dich für den 152 entscheiden hast, hab ich mal geschaut ob ich von dem was habe.
Ja, hab ich, aber so ergiebig ist es dann auch wieder nicht:












von Führerbremsventil - am 26.09.2015 10:47

Re: Schilderplan

Doch das hilft.

Die position der Türdrücker ist mir jetzt klarer

Jedes Foto ist ein weiteres puzzleteil

Die 1967er mochte ich besonders weil sie metallischer waren. Es muss nicht der 152 bleiben. Mal schauen

Ein paar Stangen habe ich noch vergessen

von jo-ke - am 26.09.2015 14:59

Re: Schilderplan

Zitat
jo-ke

Die 1967er mochte ich besonders weil sie metallischer waren.


Das lag sicher an den Scheppertüren.
Nachdem einige Wagen um 1990 herum dieser Dinger beraubt wurden (LU 147, MA 449, 450), waren sie genauso angenehm wie die anderen Baujahre auch.


Zitat
jo-ke

Es muss nicht der 152 bleiben.


Ach so?
Na dann:
















von Führerbremsventil - am 26.09.2015 18:13
hier ein kleines Video:

[youtu.be]

von jo-ke - am 26.09.2015 19:45


von jo-ke - am 27.09.2015 16:59
:gut: :spos:

von Lokleitung - am 28.09.2015 11:40
Schön!

Aus Arad habe ich sicher auch noch was. Ich schau später mal.

Was mir noch sofort ins Auge fällt ist der Fußboden. Er hat noch die Rillen (Typ Feinripp wie die Lokleitung sagt), welche längs und in den Einstiegsbereichen Quer verlaufen. Jeweils immer nur außerhalb der "Sitzgrenzlinie".
Außerdem ist der Fußboden an den Seitenwänden der Türseite ca. 30 cm hochgezogen um die Reinigung zu erleichtern. Auf der türlosen Seite befinden sich ja die Heizungen. Nach deren Ende am B-Teil schließt der Boden jeoch wieder kantig mit einer Alu-Winkelleiste ab. Die Holzverkleidung geht hier bis nach unten wie du es derzeit auch am Kinderwagenplatz hast.

von Tw237 - am 28.09.2015 12:09
das mit dem Feinripp werde ich noch ergänzen. Wertvolle infos, vielen Dank.

Ein paar Leute haben schon eine Probefahrt gemacht:

Aus Sicherheitsgründen habe ich, wie hier üblich, die Augenpartie geschwärzt



von jo-ke - am 29.09.2015 20:38
Hat mir ohne Fahrgäste irgendwie besser gefallen...

Der Zahltisch sieht irgendwie aus wie einer der neuen, war das mit Einführung des VRN 1989?
Der Drucker fehlt und der Entwerter ist auch aus grauer (blauer) Vorzeit vor VRN, dann müßte der Zahltisch ein wenig größer und hellgrauer sein. Oder hab ich das falsch in Erinnerung?

von Führerbremsventil - am 30.09.2015 16:04
Ich brauche fotos.

Am liebsten vom schild über der Wechselgeldschale

von jo-ke - am 30.09.2015 19:10

Re: Schilderplan

Ich habe auch noch das Geschepper der 67er Türen in den Ohren und mochte es auch.
Allerdings haben die RHB-Zwölfachser im Laufe der Zeit auch die anderen Türen erhalten,
lediglich die hinterste Tür war - warum auch immer - bis zum Schluß noch original (allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob das bei allen so war).

von Karl-Ernst von Hallmackenreuther - am 03.10.2015 17:52
Im Kopf habe ich die ganzen Fotos noch, aber ich weiß nicht, wie ich sie von dort auf ein anderes Medium herunterladen soll :confused:
Der Geldwechselkasten war ja ursprünglich metallisch grau, mit dem Schild "Geld RÜCKGABE hier" und dem Pfeil.
Sehe ich das richtig, daß Dein Wagen der Serie 313 ff. entstammt?
Dann muß beim Kinderwagenplatz noch die große Aluminiumbodenleiste erscheinen oder bei späteren Serien der Kunststoffboden (wie von Tw 237 beschrieben) seitlich hochgezogen werden.
Der eine Lautsprecher oben wirkt zu modern, während der vordere in etwa hinkommt.
Das ganze Innenraumgedöns habe ich noch zuhause, aber leider momentan auch nicht zugänglich.
Bei den Notbremsen war anfangs der übliche Schriftzug "Notbremse - Mißbrauch strafbar" noch mit dem (weiß lackierten eckigen) Gehäuse gegossen und von Hand rot lackiert, während später die Gehäuse leicht gewölbt und rot mit Aufklebern waren.

von Karl-Ernst von Hallmackenreuther - am 03.10.2015 18:14
ok, ein paar freie Stunden am wochenende:



von jo-ke - am 04.10.2015 12:35
Der Gegenverkehr irritiert mich ein wenig...

von Führerbremsventil - am 04.10.2015 15:54
hier mal im 3D viewer:

[skfb.ly]

von jo-ke - am 04.10.2015 17:41
Jetzt ist es ein richtiger 67er Wagen - viele Klappfenster und der teils hochgezogene Fußboden.
Nur die Türen sind noch älteren Datums.

von Karl-Ernst von Hallmackenreuther - am 04.10.2015 19:10
Zitat
Fabegdose
Bei den Notbremsen war anfangs der übliche Schriftzug "Notbremse - Mißbrauch strafbar" noch mit dem (weiß lackierten eckigen) Gehäuse gegossen und von Hand rot lackiert,


Nein, war er nicht. Er ist es immer noch. Aber nur bei den RHB-Wagen. Bei den städtischen nie. Zumindest auf keinem Foto das ich habe.




Zitat
Fabegdose
während später die Gehäuse leicht gewölbt und rot mit Aufklebern waren.


Hatten die städtischen Wagen schon immer. Zumindest ab Schaffnerlos-Umbau. Früher gabs keine Notbremsen.

von Tw237 - am 08.10.2015 22:18


von jo-ke - am 18.10.2015 13:43
Ja, so wird's richtig

von Lokleitung - am 21.10.2015 19:16


von jo-ke - am 20.11.2015 08:26
und noch ein schönes Video:

[youtu.be]

von jo-ke - am 20.11.2015 08:27
Schäää!

von Lokleitung - am 27.11.2015 14:07
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