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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Tw237, jo-ke, Zweisystemer

[IT]11 Tage-7 Länder-1Ticket: Teil 12 - Straßenbahn und Obusse in Neapel (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 19.09.2015 21:21

Morsche,

heute folgt nun der erste Teil meines Rundganges durch Neapel.



Vom Bahnhof machte ich mich zu Fuß auf den Weg Richtung Zentrum. Erst mal der Straßenbahn nach.




Hier einer der etwa 10 Jahre alten AnsaldoBreda-Wagen. Die Wagen scheinen äußerst robust zu sein. Sie sind wohl sowas wie die Kriegsloks unter den Niederflurstraßenbahnen. Nur das nötigste dran. So einen Schnickschnack wie Fahrwerksverblendungen hat man sich gleich gespart.
Und wenn man sich ansieht wie gefahren wird, scheinen die Kisten ziemlich unkaputtbar zu sein.






Der zweite eingesetzte Fahrzeugtyp ist dieser hier. Diese wurden als „Peter-Witt-Wagen“ in den 30ern gebaut und sahen ursprünglich so aus: [it.wikipedia.org]
1029 steht als Museumswagen im Depot. Die anderen Wagen wurden in den 70ern mit neuen Wagenkästen versehen und laufen heute noch. Da einer der drei Äste des Streckennetzes jedoch wegen Metrobaus verkürzt war und die NBS nach Stadera keine Schleife hat, benötigte man hauptsächlich die neuen Zweirichter.




Es kommt auch ein relativ großer Wagenpark an Mercedes-Gasbussen zum Einsatz.




Wie bereits erwähnt ist der Verkehrsablauf im Vergleich zum eher gemäßigten Mailand oder Rom sehr interessant zu beobachten. Hier sehen wir die Mitnutzung der Bahntrasse durch den MIV. Bloß blöd für den MIV, wenn die Trasse irgendwann vor einem Baustellenzaun endet….







Kreuzung zwischen Straßenbahn und Trolleybus. So gefühlt hängt neben 80 % des Straßenbahnnetzes auch eine Trolleybusfahrleitung.





Als nächstes machte ich einen kurzen Abstecher in die neue Metro. Dies war auch der so ziemlich einzige Ort, wo man Fahrscheine kaufen konnte. Zwar konnte ich auch an Straßenbahnhaltestellen einige Automaten finden, doch diese waren allesamt nicht betriebsfähig.
Am Zentralbahnhof ist der Abgang zur tief liegenden Metro nach oben hin verglast.




Die Haltestelle dort heißt Garibaldi und sieht so aus.





Wenn man in Neapel ankommt, steht man so ziemlich erstmal mitten im Dreck. Die Tendenz geht hier zwar selbst am Bahnhofsvorplatz eher noch zu Abfällen als zu Exkrementen, dennoch fühlt man sich als Mannheimer schnell heimisch.
Der totale Kontrast dazu ist die Metro. Diese ist im Vergleich zum Rest der Stadt ziemlich geschleckt.




Zum Einsatz kommen gebrauchte Fahrzeuge aus Rom.




Jede Station ist individuell gestaltet. Und zumindest alle Stationen die ich besuchte waren mit Personal besetzt. Das Fotografieren war jedoch kein Problem. Zumindest hat sich gerade keiner daran gestört ;-)




An der Oberfläche konnten Busse beobachtet werden.




In fußläufiger Entfernung fuhr auch die Straßenbahn.





Hier die provisorische Endstelle.




Blick in den Führerstand eines solchen NiFlu-Wagens. Auch hier ist alles relativ einfach gehalten.


Die folgenden beiden Fotos entstanden an der Endstelle der Neubaustrecke nach Stadera:








Die Mieze um die Ecke begutachtet das Umsetzen der Straßenbahnen kritisch.


Mit diesem Miezenfoto beende ich diesen Bericht für heute und verweise auf die Fortsetzung.



Alla hopp

Antworten:

Auch dort scheinen Zettel mit der Liniennummer ein beliebter Selbstbehelf zu sein ;-)

Mehr Miezenbilder bitte :-)

von Zweisystemer - am 20.09.2015 16:13
Zitat
Zweisystemer
Auch dort scheinen Zettel mit der Liniennummer ein beliebter Selbstbehelf zu sein ;-)


Die haben vielleicht das gleiche RBL wie die RNV. :-)

von Tw237 - am 21.09.2015 07:38
hatte erst Nepal gelesen und mich gewundert, wo es dort Strassenbahnen gibt.





von jo-ke - am 21.09.2015 09:38
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