Eine Siedlung für die Semmelbahn nach Vorbild der Buden der Zellstofffabrik in Monnem (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 26.11.2015 23:49

Mahlzeit,

damit die Semmelbahn auch etwas „drumrum“ hat, wenn sie mal irgendwo fährt, habe ich beschlossen einige Straßen und Gebäude für den fliegenden Aufbau herzustellen. Den Bau einiger Gebäude habe ich vor einer Weile schon hier beschrieben: [www.buntbahn.de]

Nun sollte nach der Stadtstraße noch eine Vorortbebauung folgen. Natürlich ausreichend Stabil, um sie zu diversen Veranstaltungen mitnehmen zu können.






Als schönes Beispiel waren mir schon vor einiger Zeit bereits die Siedlungshäuser an der Mannheimer Zellstofffabrik aufgefallen; das sind die, die Zewa wisch&weg und Tempo herstellen. Bekannt vom Mannheimer GT6 444.

An diese sollten meine Semmelbahn-Buden so im Wesentlichen angelehnt werden.



Dazu suchte ich die Originale auf.
























Zu finden ist diese Siedlung zwischen den Nordästen der Linien 1 und 3 in Mannheim. Geblieben sind leider nicht viele dieser Gebäude. Ein Großteil wurde einem Parkhaus und einem Parkplatz der Firma Roche geopfert.
Dafür sollen die verbliebenen Gebäude erfreulicherweise unter Denkmalschutz stehen.





Nun zur Umsetzung in 1:22,5



Die Wände wurden aus 10 mm starkem MDF hergestellt, hier auf der Fräse beim Ausschneiden zu sehen.





Da die zusammengebauten Häuser dann auch irgendwie verputzt werden mussten, mischte ich mir meinen „Putz“ an, der ähnlich funktioniert wie meine Asphaltfarbe.
Er besteht im aus irgendeiner Kreidefarbe, die im Keller stand, Abtönfarbe und Molto-Holzspachtel. Letzterer sorgt für, dass eine passende Struktur entsteht, die dann an dem ganzen Ding das so ziemlich Unkaputtbarste ist.





Ähnlich, jedoch mit mehr vom Holzspachtel entstanden die Sandsteinteile. Diese wurden in die Farbe getunkt. Durch die dicke Schicht ergab sich nach dem Trocknen eine passende Struktur.
Zur besseren Handhabbarkeit habe ich erst die die eine, dann die andere Seite getunkt.
Die „Steine“ sind Pappe, die Rahmen und Simse sind Polystyrol.







Nach dem Aufkleben auf die Buden wurden die Fenster- und Türöffnungen mit der „Sandsteinfarbe“ bemalt.







Die Steine musste ich erst noch auf eine Trägerschicht aufbringen, die eigentlich nur ein Blatt Papier ist, das ich mit schwarz gefärbtem Holzleim bestrichen habe.








Alle vier Buden im Rohbau.










Die Fensterrahmen, Türen, Fensterläden usw… entstanden aus Zeichenkarton auf dem Lasercutter.





Aus MDF entstanden auch die Dächer:



Die Dachbalken aus 10 mm starkem MDF





… und die Platte unter den Ziegeln aus einem 3er Material.

Die Ziegel wurden auch als Reihen gelasert und versetzt übereinander geklebt.


Hier einige Fotos von den fertigen Buden:




Hier an der „Normalspurstraße“ mit dem Hamburger V7E, dessen Bau ich hier beschrieben habe: [www.buntbahn.de]










Und nochmal mit dem Berliner TM 36, den ich hier näher beschrieben habe: [www.buntbahn.de]





Hier mit einem Heidelberger GT6 ( [www.buntbahn.de] ) auf der Ausstellung „Lok trifft Traktor“ im Januar.










Mit diesem Foto, auf dem sich ein Vierachserzug aus Heidelberg ( [www.buntbahn.de] ) und ein OEG-Rastatter ( [www.buntbahn.de] ) vor der Kulisse der neuen „Semmebahn-Siedlung“ kreuzen, beende ich diesen Bastelbericht…..



Alla hopp …

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