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Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 2 Jahren, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernhard W, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Tw237

[L] 105 Jahre Straßenbahn nach Schkeuditz - Eventbericht - Teil 1 (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 23.03.2016 09:35

Morsche,

nachdem der DeuLaPa gelaufen war stand nach eigen Tagen Verschnaufpause ein neues Ziel auf dem Programm: Schkeuditz.

Den Großbahnern und Selbstbauern der Spur G-Straßenbahnszene ist der Ort westlich von Leipzig schon lange ein Begriff.
Doch in diesem Jahr feierte man dort 105 Jahre Straßenbahn Schkeuditz-Leipzig.
Aus diesem Grund veranstaltete man ein Treffen der Modellstraßenbahnen aller Spurweiten.
Da „Kleine Bahn Ganz groß“ in den vergangenen beiden Jahren in einer wenig ansprechenden Location bzw. ungünstig gelegen war und in diesem Jahr nicht nur an einem unpassenden Ort ist stattfindet, sondern auch noch ungünstig gelegen ist, war das die Gelegenheit mit den anderen Modellstraßenbahnern mal wieder was gemeinsam zu machen.


Also machte ich mich mit einigen Mitstreitern auf den Weg. Während die User SRR und TW17 mit dem TW17-Auto mein Semmelbahn-Zeug transportierten, reisten Hummelchen und ich mit der Bahn an. Denn dort hatten wir die Möglichkeit von Mannheim bis Leipzig in der gewohnten Weise im SpeiWa durchzufrühstücken.






Nach dem Aufbau machten wir in diesem Tatra noch eine abendliche Sonderfahrt nach Markkleeberg West. Wenn dieser Bericht gepostet wird, gehört diese reizvolle Vorortbahn der LVB wohl schon der Vergangenheit an.





Endschleife.





Und hier noch mal auf der berühmten Kreuzung mit einer elektrifizierten DB-Strecke.





Wenn in Schkeuditz ein Event stattfindet, bauen die Spur IIm-Leute eine gemeinsame Anlage auf, auf der zahlreiche Gäste ihre Modelle mitbringen. Hier hat ein Modellbauer aus Dresden einen Gothawagen mitgebracht, den er aus Teilen hergestellt hat, die ich ihm mal gefräst habe.






Blick auf eine der Abstellanlagen.






Bevor wir zu einem Rundgang über die Ausstellung übergingen stärkten wir uns in einer nahegelegenen Bäckerei. Leider war das Angebot abseits des Kuchens recht limitiert, weshalb wir uns für diesen entschieden. Dafür waren die Stücke zu 1,5 Euro relativ günstig.







Als Zubringerverkehr fuhr ein Maximumwagen aus der Eröffnungszeit dieser Linie.




Nun aber zu den Anlagen



Hier eine mit einem Gothazug nach DR-Vorbild





Die Plauener waren wieder mit ihren beiden Wagen in 1:10 vor Ort. Hier der KT4D.






Die HO-Anlage der Schweriner Fraktion.






Gegenüber machten die Magdeburger Betrieb.







Für mich besonders faszinierend war diese HOe (HÖ?)-Anlage nach Geraer Vorbild. Hier fuhr ein betriebsfähiger Obus. Er wurde anders als die bekannten Brawa-Modelle nicht durch die Fahrleitung geführt, sondern durch eine Art Faller Car System. Die filigrane Fahrleitung diente der Stromversorgung. Die Stangen konnten sogar richtig ausschwenken.






Ebenfalls in Spur IIm vertreten waren Modellbauer aus Südtirol, die den Besuchern Eigenbaumodelle der Rittnerbahn auf einem Diorama zeigten.






In der Werkstatthalle nebenan steht immer noch Fahrschulwagen 5005, der dem örtlichen Modellbauverein gehört und bei Bedarf vor die Halle gezogen werden kann. Die Gleise sind jedoch komplett vom Netz abgetrennt.






Der örtliche Verein hat auch eine kleine IIm-Anlage gebaut. Gerade die Details wurden liebevoll gestaltet.







Diese Vereinsanlage wurde als „Schleifenfahrt“ mit in die Gemeinschaftsanlage der Straßenbahner eingebunden.






Ein Lowa und ein Prager Tatra.






Neben der eigentlichen Eisenbahnstrecke, die nun in die Gemeinschaftsstraßenbahn eingebunden wurde gibt es auch eine kurze Straßenbahn-Pendelstrecke, die mit einer Pendelautomatik betrieben wird und vom Restnetz abgetrennt ist. Dort erprobte ich meinen erst zwei Tage zuvor fertig gewordenen Autorail-Triebwagen der SNCV. Dabei ergab sich das Kuriosum, dass die „elektrischen“ Straßenbahnen ohne Fahrleitung verkehrten, die einzige Dieselbahn jedoch unter dem Fahrdraht entlang“dieselte“.

Eingeschworene Modellbahner mögen hier jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber hier ging es einfach nur um den Spaß, die Kisten mal schnerre zu lassen.







Autorail am See







Zum Abschluss dieses Berichtsteils dieser Umbau-Gelenkzug nach Bielefelder Vorbild, den ein Modellbauer aus ebendieser Stadt mitbrachte.


Alla hopp


Fortsetzung folgt….

Antworten:

Keine schwarzen Balken? Schade. owT.

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von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 23.03.2016 09:40

Re: Keine schwarzen Balken? Schade. owT.

Schöne Fotos, da würden schwarze Balken doch nur stören.

Wer trotzdem welche haben will, hier zum Ausschneiden in unterschiedlichen Größen:

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von Bernhard W - am 24.03.2016 13:55
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