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Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sandhase, Funkenkutscher

Max Maulwurf bei der Arbeit: Bahnhof Lorsch (KBS 653), Teil 2

Startbeitrag von Sandhase am 27.03.2016 17:23

Nachdem der Winter nicht stattgefunden hat, konnte Max Maulwurf durcharbeiten.
Trotzdem wird das nix mit dem geplanten Fertigstellungstermin "März 2016".

Zum Vergleich geht es hier zum ersten Teil vom 04. November 2015.

Auch der Dampffrosch hat bei DSO zwei Beiträge zum Umbau eingestellt: Teil 1, Teil 2

Während am Gleis 1 der alte Hausbahnsteig "nur" hochgesetzt werden musste, ist der neue Bahnsteig 2 ein kompletter Neubau,
da Gleis 2 bisher über den künftig wegfallenenden und nur provisorisch erhöhten Mittelbahnsteig bedient wurde.

Der Zugang zum Bahsteig 2 erfolgt über den erst ca. zehn Jahre alten Füßgänger-BÜ 18,112. Allerdings müssen
für den neuen Bahnsteig 2 sieben Spannwerke neu gesetzt werden und die Drahtseilzüge verlegt werden,
da die Nibelungenbahn auch künftig nicht auf ESTW ungerüstet wird (Aussage der Bahn: unwirtschaftlich).

Und so wird das mechanische Lorscher Stellwerk "Bauart Jüdel" im Jahr 2023 seinen 100. Geburtstag feiern können (wenn meine Unterlagen stimmen).

Bild 1: Bahnsteig 1 ist fertig


Bild 2: Bahnsteig 1 von der anderen Seite


Bild 3: Die rückwärte Sützmauer von Bahnsteig 2 ist fertig. Die Betonelemente sind bis zu 2 Meter hoch.


Bild 4: Neue Spannwerke an der Ostausfahrt Richtung Bensheim.


Bild 5: Die alten Spannwerke an der Ostseite. Drei alte gegen fünf neue.


Bild 6: Neue Durchführung der Drahtzüge unter dem neuen Bahnsteig 2.


Bild 7: Hier von der anderen Seite.


Bild 8: Die alten Spannwerke an der Westausfahrt Richtung Worms.


Bild 9: Neue Spannwerke an der Westseite. Vier alte gegen fünf neue.


Bild 10: Der neue Zugang zum Bahnsteig 2. Das grüne Rohr dient der Entwässerung, die durch die Kernbohrung nach aussen geführt wird.


Bild 11: Der neue Zugang zum Bahnsteig 2 vom provisorischen Mittelbahnsteig aus.


Bild 12: Nein, keine Pipeline. Durch die Stahlrohre laufen künftig die Drahtzüge. Hier kommt das Wartehäuschen hin.


Bild 13: Der 628 ist tot, es lebe der LINT.

Antworten:

Ich weiß, klingt naiv, aber wäre es nicht billiger und schneller gewesen, wenn man den Mittelbahnsteig ertüchtigt hätte?

von Funkenkutscher - am 28.03.2016 11:31
Zitat
Funkenkutscher
Ich weiß, klingt naiv, aber wäre es nicht billiger und schneller gewesen, wenn man den Mittelbahnsteig ertüchtigt hätte?


Billiger und schneller vielleicht, aber nicht genehmigungsfähig. Der Mittelbahnsteig ist nämlich nicht breit genug,
außerdem hätte dann immer einer die Kette aufmachen müssen. Vorm einrichten der Baustelle war der Übergang
direkt vorm Stellwerk (erkennbar an der Holzbohle der provisorischen Erhöhung, da ist nämlich Beton drunter),
der Baustellenübergang ist jetzt am Ostende des Bahnsteigs, das sind ca. 80 Meter von der Stellwerksbude.

In Bürstadt (unten) wird genauso gebaut. Allerdings gibt es da derzeit keinen BÜ für Fußgänger und Radfahrer.
Sollte der vom EBA nicht genehmigt werden, so muss dort sogar noch ein dritter Aufzug hin.
Die beiden anderen Aufzüge kommen an die Riedbahn.

von Sandhase - am 28.03.2016 14:21
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