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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
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Tw237

(CZ) Straßenbahn zu Pfingsten: Ein Tag in Prag (mB)

Startbeitrag von Tw237 am 01.05.2016 21:31

Morsche,

die vorlesungsfreie Zeit über Pfingsten sollte auch wieder zu einem Ausflug genutzt werden. Gemeinsam mit User TW17 und einem Kollegen aus Halle unternahm ich eine Rundreise von Mannheim über Prag, Ostrava, Brünn, Bratislava nach Wien. Und von da wieder zurück.
Nun (beim Schreiben ist Dezember) ist wieder Vorlesungszeit und ich habe eine Beschäftigung während des Bahnfahrens ;-)

Insgesamt dauerte die Reise nur gut 10 Tage oder so, da das Verfassen eines Beitrages aber ungefähr in die Zugstrecke Mannheim-Karlsruhe passen sollte, habe ich es wieder etwas „auseinandergefasst“.




Während TW 17 bereits mit einem anderen Kollegen aus Nürnberg bereits in Prag weilte, weil er zuvor in Gotha auf einer der weltbekannten „Ronny-Quaß-Sonderfahrten“ teilnahm, reiste ich erst später an.
Dabei gönnte ich mir auf der Fahrt von Mannheim nach Dresden im SpeiWa ein ausgiebiges Frühstück.

Dem interessierten Beobachter wird der Zettel neben dem Teller auffallen. Darauf habe ich mein Frühstück zusammengestellt. Seit man mit der Bestellung „City-Frühstück“, oft Frühstücke mit stark variierendem Umfang erhält, lohnt sich die Einzelzusammenstellung.





In Prag angekommen bezogen wir unser Hotel, das vom Bahnhof mit einmaligem Umsteigen mit der Metro erreichbar war. Irgendwo in booking.com stand, dass die Gegend dort eher eine „No-Go-Area“ sein soll. Diese Erfahrung habe ich jedoch nicht gemacht. Aber vielleicht ist man da als Mannheimer Ghetto-Bewohner auch etwas abgestumpft :-P





Unweit des Hotels befand sich ein ausgedehnter Kreisverkehr, der ein Gleisdreieck der Straßenbahn aufnimmt.





Nebenan befindet sich eine große Busabfahrtsstelle.






Unsere „Haus-Metrostation“





Als nächstes fuhren wir zum Wenzelsplatz, wo einige Schautafeln interessante Bilder und Informationen zeigten. Hier ein tolles Bild während des Metrobaus mit gleich zwei der Formschönen T1. Allerdings schon mit dem neumodischen Bügel.






So stellt man sich die Neugestaltung vor.






Laut Beschreibung kann man sich wohl auch wieder vorstellen, irgendwann mal wieder Straßenbahnen über den Wenzelsplatz rollen zu lassen.






Derzeit fahren sie zwar nicht, aber immerhin stehen zwei Stück als Cafe da.





Tatra T3






Gekreuzt wird der Wenzelsplatz heute noch von der Elektrisch’. Hier ein historischer Zug






Kreuzung eines T3 mit einem neuen ForCity







Hier ein Doppel mit noch recht ursprünglicher Front.





Auch zum zweiten großen Bahnhof neben dem Hauptbahnhof haben wir noch einen Abstecher gemacht:













Von dort kommt man auch recht fußläufig zum Hauptbahnhof. Vor dem Park, der vor der etwas merkwürdigen Anordnung des Empfangsgebäudes steht, verlaufen noch über ein Stück Gleise einer stillgelegten Strecke. Wann diese aufgegeben wurde, konnte ich jedoch nicht ergründen.








Das schon angesprochene EG ist ein relativ großflächiger,flacher Bau, über den eine Stadtautobahn hinwegführt. Auf deren Niveau steht auch noch das historische Bahnhofsgebäude, das immer mehr verfällt.






Blick ins edle Innere






Am Hauptbahnhof holten wir dann unseren Hallenser Kollegen ab. Hier ist eine slowakische Ellok zu sehen.






Im Straßenbahnnetz gibt es eine sehr stadtbahnmäßig ausgebaute Strecke. Das viele Rot und weiß in der Streckengestaltung finde ich aber etwas gewöhnungsbedürftig.







Im Stadtteil Smichov, nahe dem dortigen Bahnhof begegnet uns ein T6






Nebenan eine Buswendestelle mit einem „Rennolt“-Bus.















So langsam wurde es spät und wir suchten noch etwas zu essen in der Stadt, wo es nicht allzu voll war. Irgendwo folgten wir in einer Passage einem Schild mit vielen Bildern vieler leckerer Dinge. Dann war da allerdings ein Chinese. Das ist prinzipiell mal nicht schlecht, also bestellten wir uns noch eine Kleinigkeit.
Doch die Qualität konnte nicht wirklich überzeugen. Ein Grund mehr, warum man sich vornehmen sollte, sich nach Futter umzusehen, bevor man hungrig wird.


Soviel für diesen ersten Teil, der zweite kommt dieser Tage

Alla hopp

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