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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
BRN-Mos, Lokleitung, Der Regenleisten 0 305, Triebzug 420

HD-MGT6D-Doppeltraktion in Mannheim

Startbeitrag von Triebzug 420 am 29.09.2016 19:15

Hallo,

heute kommt ein kurzer Bericht über Heidelberger MGT6D in Mannheim. Wie bekannt lieferte die Düwag 1994 die 12 MGT6D (Nr 261 - 272) nach Heidelberg. Da am Anfang technische Probleme auftraten, wurden alle Tw nach Mannheim zur ZWM überführt, wo die Probleme behoben wurden. Also fuhren jeweils 2 Tw als Doppeltraktion über die Strecke der OEG nach Mannheim-Neuostheim (diese Tw durften meines Wissens als Erste allein die OEG-Strecke befahren), wo sie auf das Streckennetz der MVG übergingen.
Am 24.2.1997 war ich zufällig in Neuostheim, als so eine Doppeltraktion dort eintraf.

Bild 1



Tw 262 und ein unbekannter Bruder treffen in Neuostheim ein.


Bild 2



Die Traktion auf dem Verbindungsgleis zwischen OEG und MVG.


Bild 3



Die Traktion erreicht gleich das Gleis der MVG.


Bild 4



In der Möhlstraße.


Bild 5



Die Traktion erreicht gleich die ZWM.

Leider habe ich keine Aufnahmen auf der OEG-Strecke. Vielleicht hat ein anderer User solche und kann diese im Forum einstellen. Ich würde mich darüber freuen.

Gruß
Triebzug 420

Antworten:

Der zweite Wagen ist der 261. Ich denke allerdings das der zweite Wagen mit notgelöstem Federspeicher geschleppt wurde.

Jedoch gab mit einem Zug auch eine richtige Doppeltraktion für Probefahrten. Der eine war auf alle Fälle der 272 und ich meine der andere war der 269.

von Der Regenleisten 0 305 - am 29.09.2016 20:30
Zitat
420
...diese Tw durften meines Wissens als Erste allein die OEG-Strecke befahren...


Da ging es damals weniger um das dürfen als um das können.
Die MGT6D waren die ersten Heidelberger Wagen, die eine Potenzialumschaltung für das umgekehrt gepolte OEG/MA/LU/RHB-Netz eingebaut hatten.
Die OEG hatte es sich aber nicht nehmen lassen, die Kollegen aus Heidelberg oder der ZWM jeweils durch einen Lotsen zu begleiten (und diese Dienste natürlich auch in Rechnung zu stellen :) )

In die Kurbeldüwags wurde die Potenzialumschaltung in den 1990er-Jahren nachgerüstet.
In den M8C wäre es nur mit erheblichem Aufwand möglich gewesen, sodass diese Wagen immer geschleppt werden mussten, bevor sie die TV-Progress-Wagensteuerungen von Cegelec eingebaut bekamen.
Im "Altzustand" haben die nur der 251 und der 257 erhalten, die sechs anderen bekamen sie erst beim Niederflurumbau.

Mit dem Einbau der Potenzialumschaltung in allen Heidelberger Wagen wurde dann bei der Umpolung des Heidelberger Netzes möglich, dass alle Fahrzeuge nahtlos im Einsatz bleiben konnten. Die Umpolung hat im Januar 2015 stattgefunden, sodass mittlerweile im gesamten rnv-Netz der Strom mit der gleichen Polarität eingespeist wird. Künftige Fahrzeuge (falls es denn mal welche geben wird) brauchen also keine Umschaltung mehr.

von Lokleitung - am 30.09.2016 07:42
Schade,das währ was in HD,Eppelheim oder Kirchheim mit doppel Zügen fahren zu lassen.

von BRN-Mos - am 30.09.2016 17:57
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