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Nahverkehr Rhein-Neckar
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Tw237

(CZ) Straßenbahn zu Pfingsten-Teil 6: Ostrava und Weiterreise(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 30.09.2016 21:33

Mahlzeit,


nachdem die fertigen Berichte nun schon einige Monate in der Konserve schlummern, folgt nun nach längerer Pause die Fortsetzung meines Pfingstbericht von 2015.

Was bisher geschah:

Prag:
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Ostrava:
[www.drehscheibe-online.de]
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und weiter geht’s mit Teil 6 unserer Tschechien-Slovakei-Österreich-Reise oder wie der verstorbene User Rastatter (Scheuergockel) gesagt hätte: Österreich-Reise.




Um noch etwas Proviant für die Weiterreise nach Brünn zu erstehen führen wir mit der Elektrisch’ an den Rand der Stadt, wo eine große Shopping-Mall steht.





Ein erster Gang führt mich in der Regel ans Süßwaren-Regal, um festzustellen, ob es dort etwas zu kaufen gibt, das es bei uns nicht gibt.
Wie in Deutschland wird wohl auch in Tschechien die Frauenquote diskutiert. Bei uns geht es dabei vor allem um DAX-Unternehmen und Stellen der öffentlichen Hand.
Gerade neulich hielt ich die Einladung zur Hauptversammlung eines börsennotierten Unternehmens in der Hand, an dem ich beteiligt bin. Dort brüstete man sich, dass man nun mit Aufnahme Frau X und Frau Y eine Frauenquote von 30% erreichte. Selbstverständlich habe ich alle Damen mit einer „Nein-Stimme“ versehen, da nicht auszuschließen ist, dass sie eher aufgrund ihres Geschlechts als aufgrund ihrer Eignung in ihre Position kamen.
In Tschechien scheint man jedoch, wie auf dem obigen Bild zu sehen, auf eine Frauenquote von 75 %(!!!) zu setzen. Dies allerdings auf der Kinderschokolade. Da hier selbst eine Entscheidung aufgrund des Geschlechts keine weiteren Folgen haben dürfte, ist dies eine Art der Quoten-Regelung, mit der ich leben könnte.






Nun genug der Politik und zurück zur Straßenbahn, hier ein dreiteiliger Skoda-Niederflurzug.





Ganz ohne Quotenregelung wartet hier eine Frau auf die Linie 12. Was ihr in Ludwigshafen nicht mehr gelingen würde, stellt in Ostrava kein Problem dar.





Nachdem wir unser Gepäck abgeholt hatten, fuhr uns dieses merkwürdige Gefährt über den Weg. Doch unser Mitreisender aus Halle wusste: Das ist ein Großverbundplattenverleger.





Vor schöner Industriekulisse hat Linie 12 gerade eine Bahnstrecke und einen Gegenzug gekreuzt.






Ihr folgt ein T3-Doppel





Gegenüber unserem Hotel biegt ein T3 Richtung Bahnhof ab. Im Hintergrund schön sanierte Industriegebäude, wie man sie bei uns daheim wohl eher eingeebnet hätte, weil man ihren Wert fürs Stadtbild nicht erkennt.





Nun brachen wir auf zum Bahnhof. Im Gegensatz zur Ankunft nutzten wir bei der Abfahrt den Bahnhof Svinov. Er verfügt noch über ein wunderschönes, historisches EG, vor das man jedoch einen Glaskasten stellte.





Im Gegensatz zu Strasbourg hat man die alte Fassade jedoch nicht einmal einbezogen. Bleibt zu hoffen, dass der Glaskasten irgendwann mal wieder als „Bausünde“ verschwindet.





Während es von der Straßenbahn heute gut 300 m zu Fuß sind, erinnert vor dem Bahnhof eine Gedenktafel an eine frühere (schmalspurige?) Anbindung des Bahnhofes.





Trotz des Glaskastens ist das restliche alte EG schön restauriert.






Aufgrund des vergleichsweise geringen Preisunterschieds gönnten wir uns für die Weiterreise nach Brünn die 1. Klasse. Hier ein Blick in unser Abteil, das wir mit niemandem teilen mussten.






In Brünn selbst haben wir eine Ferienwohnung mit mehreren Räumen bezogen. Zentral gelegen, jedoch eben ohne Frühstück.
Alles war sehr modern und gepflegt.






Anschließend machten wir noch einen kleinen Rundgang durchs Stadtzentrum, wobei zumindest für mich mehr der Spaziergang als das Knipsen zählte.





Das „Cafe Tripoli Kids“ in bunten Lettern scheint am Tage eine Art Kinderparadies mit Bällebad und allem Zip und Zap zu sein. Am Abend kommt ein Aufsteller „Strip Bar“ davor und die Bude verwandelt sich in einen Sündenpfuhl.
Ob die Stripperinnen die Kindergärtnerinnen sind, konnte nicht geklärt werden.

Mit dieser offenen Frage entlasse ich die Leserschaft für heute….


Alla hopp….

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