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Informationen zum Thema:
Forum:
Nahverkehr Rhein-Neckar
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Fabegdose, Lokleitung, Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R., Tw237

(A) Straßenbahn zu Pfingsten-Teil 17: Lokalbahn-&Straßenbahnbetrieb in Wien(mB)

Startbeitrag von Tw237 am 29.10.2016 21:13

Morsche,

nachdem wir in Teil 16 Bratislava verlassen hatten, begaben wir uns in Wien in die Nähe des Westbahnhofes, wo sich auch unser Hotel befand.




Hier einer der typisch Wiener ULFs. Schön anzusehen sind sie ja. Aber das wars auch schon fast.




Für all die, die schwarze Balken nicht so gern mögen: Das ist die österreichische Variante davon. Hat doch auch was, oder?





Einfahrt in den Unterpflasterbahntunnel aus den 50ern. Waren die Lohner-Wagen immer schön anzusehen, wurden sie durch die neuen Spiegel geradezu entstellt.





Bei den Achtachsern der Lokalbahn geht es schließlich auch ganz ohne Verschandelung.





Typischerweise verkehren die Lokalbahnzüge als Doppeltraktion aus einem Hochflur- und einem Niederflurwagen. So hat man die Wahl, ob man komfortabel reisen will oder im Niederflurwagen.





Kurzer Ulf. Wär natürlich auch was für die Semmelbahn. Aber nicht, dass er mir dann meine nur geringfügige Regelspurinfrastruktur zerhaut. :-P






Mit diesem Typ-Mannheim-Achtachser fuhren wir gen Süden, um das Lokalbahnflair so lange zu nutzen, wie es die Tageskarte für das Stadtgebiet Wien erlaubt.





Aufgrund einer schadhaften NiFlu-Kiste ergab sich diese interessante Situation mit einer Überholung über das Gegengleis.






Kurz vor der oben zu sehenden Haltestelle bietet sich dem Betrachter diese nette Lokalbahn-Szene. Interessant ist das Stop-Schild am BÜ. In Deutschland ist mir das so noch nicht aufgefallen.





Fußläufig gelangten wir an den Grenzpunkt unserer Fahrkarte und mussten feststellen, dass Deppenapostrophe selbst in Österreich inzwischen gang und gebe sind. Dafür kann man klein „mitnehmen“. Jetzt fehlt nur noch ein passender und knackiger Werbespruch. Z.B. „For you – Vor Ort“. Eventuell kann man ihn aus der Schlecker-Insolvenzmasse erwerben.






Folgt man der Strecke weiter Richtung Baden, läuft man wenig idyllisch an einer Schnellstraße entlang. Ein Wesentlicher Grund, dieses Vorhaben abzubrechen.





Also zogen wir es vor im Typ(e) Mannheim wieder Richtung Wien Downtown zu fahren.





Auf dem Weg zurück konnten wir noch diesen Citaro auf besagter Schnellstraße auf den Chip bannen.





Nachdem am Mittag dieses Foto entstand, waren die Zimmer beziehbar, weshalb ein kurzer Abstecher ins Hotel erfolgte.






Um die Berichtsreihe insgesamt komplett zu halten, darf eine Aufnahme der Übernachtungssituation natürlich nicht fehlen.


Unweit des Hotels, welches nahe den Linien U4 und U6 liegt, konnten wir noch diese Fotos machen:








Damit war der Tag jedoch noch nicht zu Ende, dafür aber dieser Bericht.
Wie es weiter geht, wird Teil 18 zeigen.


Alla hopp

Antworten:

Re: (A) Straßenbahn zu Pfingsten-Teil 17: Lokalbahn-&Straßenbahnbetrieb in Wien(mB)

Stopschilder, welche an Eisenbahnübergängen sehr sinnvoll erscheinen, können in D selbst in Kombination mit dem obligatorischen Andreaskreuz nicht aufgestellt werden. Einst hatte die RHB welche aufgestellt, vornehmlich an schwer einsehbaren Übergängen, wurde aber vor ca. 20 Jahren von den Aufsichtsbehörden zum Abbau der Schilder gezwungen.
Seitdem stehen dort als Kompromiß Schilder mit Höchstgeschwindigkeit 5 bzw. 10 km/h für die Wegebenutzer.

von Fabegdose - am 30.10.2016 10:26

Re: (A) Straßenbahn zu Pfingsten-Teil 17: Lokalbahn-&Straßenbahnbetrieb in Wien(mB)

...und da haben sich die Sumpflandbewohner dann beschwert.
Die meisten Ureinwohner wollen nicht so schnell fahren. :joke:

von Heinrich Fuchs, Fabrikant i.R. - am 30.10.2016 10:32

Hajo, weil...

...in Deutschland nicht erlaubt.


Zitat
Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung (VwV-StVO) vom 26. Januar 2001 in der Fassung vom 22. September 2015

Zu Zeichen 201 Andreaskreuz
1
I. Die Andreaskreuze sind in der Regel möglichst nahe, aber nicht weniger als 2,25 m vor der äußeren Schiene aufzustellen.

2
II. Andreaskreuze sind am gleichen Pfosten wie Blinklichter oder Lichtzeichen anzubringen. Mit anderen Verkehrszeichen dürfen sie nicht kombiniert werden.

3
III. Wo in den Hafen- und Industriegebieten den Schienenbahnen Vorrang gewährt werden soll, müssen Andreaskreuze an allen Einfahrten angeordnet werden. Vorrang haben dann auch Schienenbahnen, die nicht auf besonderem Bahnkörper verlegt sind. Für Industriegebiete kommt eine solche Regelung nur in Betracht, wenn es sich um geschlossene Gebiete handelt, die als solche erkennbar sind und die nur über bestimmte Zufahrten erreicht werden können.



Findige Eisenbahnen stellen also an geeigneten Übergängen neben dem Andreaskreuz in einem gewissen räumlichen Abstand einen zweiten Mast mit einem Stoppschild auf. Dann sind sie ja nicht kombiniert.

von Lokleitung - am 31.10.2016 08:00

Re: Hajo, weil...

Die waren auch nicht kombiniert, aber trotzdem nicht erlaubt.

von Fabegdose - am 31.10.2016 15:09
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